SPIEGEL TV mit fragwürdigem Beitrag über den Downhill-Sport

Maxi

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Dass sich der Downhill-Sport in den letzten Jahren vom Fun-Sport zum ernst zu nehmenden Leistungssport entwickelt hat, ist längst nicht mehr nur Insidern bewusst. Auch nach außen verkauft sich der Sport seit geraumer Zeit durch Serien wie dem iXS Cup und den darin involvierten Teams und Fahrern als Formel 1 des Mountainbikes-Sports, in dem es schon lange nicht mehr um halsbrecherisches Glücksspiel, sondern um kalkulierten Rennsport geht. Und obwohl dieser moderne und actiongeladene Sport dem sensationslüsternen Medienkonsumenten genau das bietet, wonach er verlangt, hat es der Downhill-Sport immer noch nicht geschafft, auf großer Bühne Fuß zu fassen. Wenn dies dann aber ausnahmsweise doch einmal der Fall ist, dann meist durch fragwürdige, negativ ausgelegte Beiträge wie jüngst bei SPIEGEL TV MAGAZIN.


→ Den vollständigen Artikel "SPIEGEL TV mit fragwürdigem Beitrag über den Downhill-Sport" im Newsbereich lesen


 
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Sehe hier an dem Beitrag von Spiegel TV jetzt nicht unbedingt etwas negatives.
Die negative Berichterstattung bringt eindeutig dieser Thread und dessen Eröffner ans Licht.
Der Fernsehbeitrag wurde doch eher auf neutraler Ebene dargestellt und auf die Stürze, die hier gezeigt wurden, lacht doch hier jeder.
Der Beitrag zeigt unseren Sport wie er Leibt und Lebt, mit allen positiven Eindrücken wie Spass und Adrenalin und dazu gehören nun auch die negativen Dinge wie stürzen und verletzen.

Der beste Satz im Beitrag war und da muss ich demjenigen Recht geben: "Das kann Dir beim Fussball oder über die Strasse gehen auch passieren"

Wer mit dem Beitrag von Spiegel TV und der Realität, so wie sie dargestellt wurde, nicht klar kommt, der sollte am besten Häckeln oder Socken stricken.
 

Geißlein

Der unbarmherzige Määäher
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Bei Stürzen in Bikevideos (wo teilweisse noch die Verletzungen gezeigt werden) meckert komischerweisse auch niemand, dass das Video den DH-Sport ins schlechte Licht rückt.
 

CHAKA-Commander

Radmanufaktur
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Mich würde mal die Verletzungsstatistikvon Joggern oder CC Fahrern interessieren. Wegen mir können DH Fahrer eine etwas höheren Krankenkassenbeitrag abführen, spiegel TV hat nicht ganz unrecht. Ich habe mir noch nie etwas gebrochen, aber ich gehöre ja nur zur Schutzblechfraktion.
 
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Wirklich ein sehr fragwürdiger Beitrag.

Lustigerweise habe ich die Sendung im Krankenhaus gesehen nachdem ich mir mein Steißbein angebrochen habe ;-)
 
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So, der Beitrag war oke aber nichts sagend.

Jetzt sollte mal was gesagt werden über die verletzungen bei Teamsportarten. Ich bin mich sicher das der viel höher liegt weil dort noch die möglichkeit besteht das anderen dich was an tun.(Spreche aus erfahrung als Physiotherapeut siehe Ich viel kundschaft aus der Füssballerei u.s.w)
Zweitens denke Ich das die echte schlimme verletzungen bei XC oder Marathons viel höher liegen. DAs weil dort nicht mit protectoren gefahren wird und weil da viel mehr leute herum fahren die weit über Ihre fahrcapacität fahren (Berg ab). Downhill wird in allgemein betrieben durch leute die es können und anders eher vorsichtig bleiben. Ich fahre Downhill ab und zu abedr weiter Marathons und habe früher XC mit Lizenz gefahren. In die 20 jahre das Ich schon MTB fahren habe Ich die schlimmste unfalle eher bei Marathons und XC gesehe. Wenn mann mit 60 sachen unterwegs ist am schotterpiste in Rennradltrikot bist hin wenn du fliegst.
 
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und ich frag mich wieso meine eltern mein bike so hassen^^ fände es zu lustig, wenn man so einen beitrag mal über fußball machen würde. immerhin sind das die sportler die immer irgendwie kaputt sind und krücken tragen
 
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So, der Beitrag war oke aber nichts sagend.

Jetzt sollte mal was gesagt werden über die verletzungen bei Teamsportarten. Ich bin mich sicher das der viel höher liegt weil dort noch die möglichkeit besteht das anderen dich was an tun.(Spreche aus erfahrung als Physiotherapeut siehe Ich viel kundschaft aus der Füssballerei u.s.w)
Zweitens denke Ich das die echte schlimme verletzungen bei XC oder Marathons viel höher liegen. DAs weil dort nicht mit protectoren gefahren wird und weil da viel mehr leute herum fahren die weit über Ihre fahrcapacität fahren (Berg ab). Downhill wird in allgemein betrieben durch leute die es können und anders eher vorsichtig bleiben. Ich fahre Downhill ab und zu abedr weiter Marathons und habe früher XC mit Lizenz gefahren. In die 20 jahre das Ich schon MTB
fahren habe Ich die schlimmste unfalle eher bei Marathons und XC gesehe. Wenn mann mit 60 sachen unterwegs ist am schotterpiste in Rennradltrikot bist hin wenn du fliegst.
In Sachen Teamsportarten sehe ich das genau so. Habe selber letztes Jahr die Fußballschuhe "an den Nagel gehangen", da im Amateurbereich immer mehr auf die Knochen gegeangen wird und immer mehr solche Volldeppen rumrennen, denen es wichtig ist den Schiri sonntags mal ordentlich anzuschreien, weil sie anderweitig keinen Ausgleich haben und mal Dampf ablassen müssen, nur am völlig falschen Ort... Das ist das schöne am MTB-Sport = es gibt zwar viele Unterschiedliche Ansätze und Meinungen, doch irgendwie trotzdem eine Familie. Habe bisher unterwegs noch nie einen Biker getroffen, mit dem man nicht irgendwie ins Gespräch kam und sich nett unterhalten konnte! In meinem letzten Jahr als Fußballer habe ich sooo viele Verletzungen gesehen.. :heul:. Und wie gesagt: Leider immer mehr Proleten mit dem Hang zur Selbstdarstellung und Aggressionen. Ich will nicht alle Teamsportarten über einen Kamm scheren, durchaus nicht (!! ), aber im Fußballbereich z.B. bin ich sicherlich nicht der einzige, der so denkt..
 

foenfrisur

-=B0MBERPIL0T=-
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Sehe hier an dem Beitrag von Spiegel TV jetzt nicht unbedingt etwas negatives.
Die negative Berichterstattung bringt eindeutig dieser Thread und dessen Eröffner ans Licht.
Der Fernsehbeitrag wurde doch eher auf neutraler Ebene dargestellt und auf die Stürze, die hier gezeigt wurden, lacht doch hier jeder.
Der Beitrag zeigt unseren Sport wie er Leibt und Lebt, mit allen positiven Eindrücken wie Spass und Adrenalin und dazu gehören nun auch die negativen Dinge wie stürzen und verletzen.

Der beste Satz im Beitrag war und da muss ich demjenigen Recht geben: "Das kann Dir beim Fussball oder über die Strasse gehen auch passieren"

Wer mit dem Beitrag von Spiegel TV und der Realität, so wie sie dargestellt wurde, nicht klar kommt, der sollte am besten Häckeln oder Socken stricken.

Allein die Anmoderation des Filmchens spricht schon Bände!
Von wegen Realität usw... ;)
 

Ferkelmann

Schraubfauler Sack
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Hier wird halt mit, für die Masse der Bevölkerung unkalkulierbaren Sportarten, des spaziergehende Fernsehpublikum geschockt. Da wundere ich mich nicht wirklich.
Allerdings Speedskaten auf unabgesperrten Straßen finde tatsächlich ziemlich hinrissig, zumal sich hier die Sportler nicht nur selbst gefährden wie bei den anderen Beitragsinhalten.
 
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.... Wegen mir können DH Fahrer eine etwas höheren Krankenkassenbeitrag abführen, spiegel TV hat nicht ganz unrecht. Ich habe mir noch nie etwas gebrochen, aber ich gehöre ja nur zur Schutzblechfraktion.
Bei so einer Aussage platzt mir der Sack!

Was ist mit den Hobbyfußballern, die im Wartezimmer beim Onkel Doktor warten, weil sie am Wochenende etwas zu forsch waren??
NAtürlich sofort höhere Beiträge!!
Und den Motorradfahrern, die sich überschätzen, und sich lang machen??
Natürlich sofort höhere Beiträge!!
Jemand, der sich beim Wandern den Haxen bricht??
Natürlich sofort höhere Beiträge!!

P.S.: Da kann jeder noch was hinzufügen, was demjenigen einfällt!!
 

Freesoul

Der Pferd heißt Horst
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Guest
Die Zuschauer teilen sich nach solchen Beiträge in 2 Lager; diejenigen welche RTL-Beiträge nicht ernst nehmen und diejenigen welche das so glauben-die waren allerdings auch vorher nicht Bikeaffin.
Bei dem dummen Interviewpartner kann man sich allerdings nur wundern.
 
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Mich würde mal die Verletzungsstatistikvon Joggern oder CC Fahrern interessieren. Wegen mir können DH Fahrer eine etwas höheren Krankenkassenbeitrag abführen, spiegel TV hat nicht ganz unrecht. Ich habe mir noch nie etwas gebrochen, aber ich gehöre ja nur zur Schutzblechfraktion.
Absolut sinnfreie und unbedachte Aussage!
Mit dem Ansatz findet man nirgends ein Ende und tut 80% der Menschen unrecht, während man sowieso nicht bemessen kann, wer sich unangemessenen Gefahren aussetzt.

Ich zB gehöre wohl mit meinen 105kg Lebendgewicht zu denjenigen, die sich bei Stürzen gerne mal eher was brechen. Trotzdem habe ich vom DH fahren bisher nur leichte Prellungen und Schürfwunden davongetragen (wegen denen ich NICHT im Krankenhaus war), während ich wegen meines Baskteballsports meiner Krankenkasse jeden Sommer mehrfach auf der Tasche liege.

Und um es noch mal von einem anderen Standpunkt zu betrachten: Wer mit seinem fetten Arsch Tag für Tag stundenlang die Couch massiert, wird zwar keine Sportverletzungen erleiden, dafür aber mit Anfang 50 mit Arteriosklerose dahinvegetieren. Um es mal drastisch auszudrücken. Und das kostet dann richtig...
 
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moth

Freestyle Marburg e.V.
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Tja, was soll man dazu sagen...

Ich habe denen jedenfalls mal eine Nachricht zugeschickt und sie auf ihre Dummheit hingewiesen... Vielleicht sind sie ja auch der Meinung wie ich, dass sie nur jeden Tag ins Auto steigen und vlt. einer von über 3500 Verkehrstoten werden, nur um den Adrenalinkick zu erleben...

Gruß!
 
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Bei so einer Aussage platzt mir der Sack!

Was ist mit den Hobbyfußballern, die im Wartezimmer beim Onkel Doktor warten, weil sie am Wochenende etwas zu forsch waren??
NAtürlich sofort höhere Beiträge!!
Und den Motorradfahrern, die sich überschätzen, und sich lang machen??
Natürlich sofort höhere Beiträge!!
Jemand, der sich beim Wandern den Haxen bricht??
Natürlich sofort höhere Beiträge!!

P.S.: Da kann jeder noch was hinzufügen, was demjenigen einfällt!!

So Letzte woche bei Otto bock einschulung gehabt wie man Leute mit Prothese versogung Rehabilitieren muss. Anscheinend ist das bei Motorrad fahrer ganz normal das die Beine verlieren bei unfälle. Also Motorrad fahren wird doch sicher gefährlicher sein wie DH Biken :D

Übrigens Gute beitrag im ZDF und so sieht man wieder es hat auch alles zu tun mit SELBST EINSCHÄTZUNG!!! Deppen gibt es nicht nur beim sporten aber auch im alltag :daumen:
 

Re4lJuNgLiSt

Pilot 234
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bei Stromberg
man sollte nicht unerwähnt lassen, dass ein nicht unerheblicher teil der leute, die "downhill" fahren, einfach proleten oder trittbrettfahrer sind. diese leute schmeissen ihre monster- und redbulldosen in den wald, erschrecken rentner und erzählen in der schule/uni/an der arbeit allen, was sie für draufgänger sind.
da brauche ich nur mal einen tag in einschlägigen bikeparks zu verbringen und mir die schlauen sprüche der "harten typen" in der liftschlange anhören und mir wird klar, warum die reputation des sports sich auf absehbare zeit nicht ändern wird.
kennste einen kennste alle, facepalm!
 
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