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Sturz durch umschlagendes Vorderrad

@mawe
Vielleicht mal ein anderer Ansatz wenn dir das immer bei Korrekturen oder beim Lenken passiert. Hat mir zumindest geholfen solche Situationen besser abzufangen.

Achte mal drauf wie du die Lenkimpulse gibst. Lenkst du durch zug des inneren Kurvenarmes oder durch druck des äuseren Armes?
Kommt es beim Einlenken, in der Kurve bzw. beim Korrigieren zum Gripverlust kann das zu einem heftigen Lenkimpuls führen (weil man quasi noch ein Moment auf den Lenker ausübt und der gegenhalt dann plötzlich fehlt). Wenn du die Lenkbewegung dabei durch ziehen ausübst, muss du zum Abfangen die Bewegungsrichtung umkehren bzw. mit dem äuseren Arm dem Zug entgegenhalten => Lange Reaktionszeit.
Wenn du aber eher durch Drücken des äuseren Arms lenkst kannst du durch gegenhalten mit dem inneren Arm deutlich schneller auf einen heftigen Lenkimpuls reagieren (und so evtl. noch rechtzeitig abfangen)

Du kannst das einfach ausprobieren, nimm dir ne zweite Person und lass die mal mit eine Impuls gegen deinen Hand/Arm drücke bzw. daran ziehen. Du wirst sehen das du dem Drückimpuls deutlich einfacher Abfangen kannst als den Zug.
 
Hallo Sub-Zero,

Wenn du die Lenkbewegung dabei durch ziehen ausübst, muss du zum Abfangen die Bewegungsrichtung umkehren bzw. mit dem äuseren Arm dem Zug entgegenhalten => Lange Reaktionszeit.
Wenn du aber eher durch Drücken des äuseren Arms lenkst kannst du durch gegenhalten mit dem inneren Arm deutlich schneller auf einen heftigen Lenkimpuls reagieren (und so evtl. noch rechtzeitig abfangen)

Das ist ein interessanter Ansatz! Danke für den Input. Da werde ich mal drauf achten.
 
@mawe auch wenn ich bis jetzt nicht den ganzen fadne Wort für Wort durch gelesen habe, scheint mit doch ein Grundproblem in der Kombination schnelles Fahren und (zu) starkes Einlenken zu bestehen. Denke mal
Du fährst ganz langsam und lenkst z.B. 30 Grad zur Fahrtrichtung ein. Mach dass jetzt mal mit fullspeed und ohne dein bike in die Kurve zu drücken. : Dein VR kappt 90 Grad ein und du schießt volle Kanne über dein VR hinweg. Das Gegenmittel gegen sowas ist nur a) vorausschauendes Fahren und/odrer b) geradeaus über Hindernisse Drüberbügeln wo es möglich ist. Und klar. Nicht zu viel Last auf dem VR aber dennoch den Lenker gut festhalten.
Hier ist auch die Lenkerbreite von Bedeutung. Ist er z.B. nur 700mm breit, hat den VR leichtes Spiel mit dir wenn du schnell bist.
Und wenn lenken bei speed: Drücke dein bike in die Kurve, im dem du den kurvenseitigen Arm lang machst, in die Kurve drückst, du selbst aber zentral und aufrecht über dem blke bleibst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte die gleiche Vermutung wie orangerauch. Mir ist das zu Beginn ein paar Mal passiert und es lag eigentlich immer daran, dass ich den Lenker eingeschlagen anstatt das Rad geneigt habe.
 
Vorrausschauendes Fahren (also nicht direkt vor das Vorderrad schauen, sondern min. 2-5m weiter), Kurven weniger durch Bewegung des Lenkers, als durch neigen des Bikes. Arme hinter den Lenker, nicht über und Schwerpunkt zentral über dem Tretlager. Wurde hier alles schon gesagt, was mir noch einfällt, bzw. was mich in letzter Zeit ein paar mal hingelegt hat, ist ein zu flacher Lenkwinkel. Mein altes Bike hat/te einen Lenkwinkel von 65°, damit kam ich prima zurecht. Wenn ich z.B. auf gerade Strecke freihändig fahre, liegt das Bike stabil in der Spur und läßt sich easy durch Gewichtsverlagerung lenken. Bei meinem neuem Bike hatte ich einen Lenkwinkel von 63,7° (nach Umbau auf Mullet), freihändig fahren war kaum möglich, dass Bike reagierte viel zu sensibel, mein Vorderrad schlug bei kleinsten Impulsen ein. Nun habe ich den Lenkwinkel über entsprechende Steuersatzlagerschalen wieder steiler gemacht, 65,2° und sieh da, dass Bike lässt sich aufeinmal stabil freihändig fahren. Ja, freihändig fahren ist im Gelände völlig irrelevant, allerdings bilde ich mir ein, dadurch etwas über die Bikestabilität fühlen zu können. Jetzt mit dem steilerem Lenkwinkel, fühle ich mich subjektiv, im Gelände sicherer und besser.
 
Ich bin mir nicht sicher, ob die Ursache ist, daß ich dabei eher zuviel Druck auf dem Vorderrad habe.
eher zu wenig druck vorne.

steh lieber zentral überm tretlager.

irgendwann ist es mal mode geworden, bei jeder noch so flachen schräge nach hinten zu gehen.
dass man dann kaum noch druck auf dem vorderrad hat und die meisten stütze genau deswegen passieren, weil man nicht mehr lenken kann, wird übersehen.
im gegenteil - meistens heisst es dann: noch weiter nach hinten.
 
irgendwann ist es mal mode geworden, bei jeder noch so flachen schräge nach hinten zu gehen.
aber das ist doch 20 Jahre her :D

Imho ist entlasten nicht verkehrt. Druck auf's VR funktioniert wenn man die Wurzeln möglichst Senkrecht an fährt. Je spitzer der Winkel desto eher gleitet das VR an den Wurzeln entlang anstatt drüber zu rollen.

Entlasten bedeutet ja nicht dauerhaft hinten zu hängen, sondern aus einer zentralen Position einen schnellen Impuls nach Hinten-Oben zu geben um danach schnell wieder zentral zu stehen.
Macht man das muss man sich auch keine Gedanken mehr über den Winkel der Wurzeln machen
 
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