Sehr spannende Punkte. Das Thema Ernergieaufwand (auch für Transport) und Entsorgung sollte deutlich mehr beleuchtet werden.
Ibis hat eine neue Produktion in den USA gebaut und mit Solarmodulen ausgestattet. Ein Modell produzieren sie nun tatsächlich vor Ort (den Rest noch in Asien). Hier wäre es spannend zu erfahren, wieviel Prozent des Stroms tatsächlich aus den Solarmodulen bezogen werden kann.
Und wenn man über Nachhaltigkeit spricht, sollte die Industrie beginnen, (mehr) gemeinsame Standards zu entwickeln. Was beim Schaltauge funktioniert, sollte doch auch bei anderen Teilen möglich sein.
Ich bin bereit für Produkte mehr zu bezahlen, die über viele Jahre von den Unternehmen mit Ersatzteilen und Service unterstützt werden. Dazu gehören für mich auch die hier oft vielgescholtenen Marken wie Lupine, Trickstuff und Bikeyoke. Für mich spielte ehrlicherweise die Nachhaltigkeit bei der Anschaffung keine Rolle sondern die Qualität und der Service. Die Nachhaltigkeit in Form von langer Nutzbarkeit ist für mich einfach die Folge.
Rodeolabs lebt diesen Gedanken bei seinen Rahmen (die in Asien produziert werden) und repariert diese (mit Partnern) und lackiert sie auch immer wieder neu, wenn sie stark abgenutzt sind. Ich bin gespannt, ob noch weitere Marken diesem Weg folgen. Das führt zwangsläufig zu höheren Preisen, auf lange Sicht könnte man als Kunde dennoch Geld sparen (aufgrund der längeren Haltbarkeit). Rodeolabs macht daraus keine große Marketingstory sondern tut es einfach aus Überzeugung. Das ist der glaubhaftere Weg als Greenwashing durch das Pflanzen von Bäumen.