TRENDsport Mountainbiken

Mountainbiken ist ein Trendsport, das steht völlig außer Frage. Das zeigt Danny MacAskills Youtube-Clip ebenso so sehr wie die Besucherzahlen von Weltcups und Slopestyle Wettbewerben, von steigenden Preisgeldern ganz zu schweigen.
Doch auch der S


→ Den vollständigen Artikel "TRENDsport Mountainbiken" im Newsbereich lesen


 
ich finde das mit den breiten lenkern ist echt gut weil man daduch bessere kontrolle hat und ich finde das das mit dem federweg auch noch gut ist
 
Mountainbiken ist ein Trendsport
sehe ich mittlerweile nicht mehr so. Wenn ich meine Bikeregion (die Pfalz) betrachte, zähle ich Mountainbiken mittlerweile zu einer Volkssportart. Der Begriff "Trendsport" wird hauptsächlich von denen benutzt, die kontra sind und mit "Trend" eine kurzzeitige, wieder vergänglich Sache bezeichnen. Aus "Trendsportart" als Begriff wird auch immer schnell zur Bezeichnung "Extremsportart" umgeschwenkt.

Gruß
Der Optimizer - meine Gedanken dazu
 
Ganz kurz: Breite Lenker bis 780mm Top
Federweg an verschiedenen nicht DH-Bikes hoch traveln is Top. Da die
Entwicklungen ja Positives zeigen (Scratch, CoilAir, etc. funzen ja ganz
gut Berg auf und Bergab)
BigDrops sind nur in Video's cool. Besser die kleinere Variante mit etwas
Trickserei und "style"

Die ein oder andere Erfindung wird ganz gut von den Zielgruppen abgestossen und die tollen Sachen werden ja anscheinend gekauft und vom Endnutzer positiv bewertet,
 
sehe ich mittlerweile nicht mehr so. Wenn ich meine Bikeregion (die Pfalz) betrachte, zähle ich Mountainbiken mittlerweile zu einer Volkssportart. Der Begriff "Trendsport" wird hauptsächlich von denen benutzt, die kontra sind und mit "Trend" eine kurzzeitige, wieder vergänglich Sache bezeichnen. Aus "Trendsportart" als Begriff wird auch immer schnell zur Bezeichnung "Extremsportart" umgeschwenkt.

Gruß
Der Optimizer - meine Gedanken dazu

Wir sind auf jeden Fall auf dem Weg zum Breitensport, da gebe ich dir recht. Die universelle Nutzbarkeit und die Tatsache, an fast jedem Ort Spaß haben zu können, sowie Gelenkschonung, Umweltverträglichkeit und Trainingseffekt sind Vorteile, die eigentlich jeden überzeugen sollten...
 
die verbreiterung der lenker finde ich (jetzt wo ichs ausprobiert habe) eine feine sache. am dirt fahre ich noch einen 680er, früher dachte ich boah ey, schon geil, wie breit der ist. am pitch sinds jetzt 760. und das ist definitiv noch besser.
was den federweg angeht... in der renndisziplin kann ich den wunsch nach mehr verstehen, aber jenseits der 200mm interessierts mich auch nicht mehr. gut finde ich vor allem, das mein kumpel mit seinem coiler mit 150mm noch recht vielen 200mm downhillfahrern den rang abfahren kann. das zeigt mir zumindest das federweg nicht alles ist.
was die restlichen komponenten angeht, ja, größer ist besser, wenns stabiler macht. und stabilität ist beim mtb-sport für mich ne absolute grundlage und DER unterschied überhaupt zu anderen radbereichen.
und zu den drops, wer die hohen dinger braucht, bitte. übung macht den meister, darum wirds bei mir auch immer höher :-) und fürs tricksen gilt das gleiche.
 
denke beim federweg wurde der zenit schon überschritten. die hersteller von dh bikes werden sich im bereich von 200-220mm einpendeln. hier mal eine kleine auflistung der entwicklung von big bikes der großen hersteller:

trek session 10 2008: 243mm
trek session 88 2009: 200mm

spezailized demo 9 2006: 228mm
spezialized demo 8 2010: 203mm

intense m3 2007: 241mm
intense m6 2008: 233mm

giant glory dh 2009: 224mm
giant glory dh 2010: 203mm

andererseits hat commencal wohl gemerkt das 180mm im heck für dh zu wenig ist:

commencal supreme dh 2008: 180mm
commencal supreme dh 2009: 200mm

intense und santa cruz halten sich jetzt schon mit ihren 951 bzw. driver8 zusätlich kleinere bikes im programm. denke da werden die bike-paletten der hersteller in naher zukunft zusammenfließen, hin zu mehr agilität und spritzigkeit.

große drops sind out, downhill-race ist in. die nachfrage schafft das angebot.

ausnahmen und exoten wird es natürlich immer geben und das ist auch gut so...

cheers :bier:
 
Ich hab letztens an meinem Stadtfahrrad (ein Surly) ein Spank 777 ( =mm) montiert. Selbst da seh ich eigentlich nur vorteile. Die Leute gehen auch schön aus dem Weg *g*. In 10 jahren wird der breite-lenker trend also vieleicht auch auf die ganze Trekking und Pedelec Szene ( da is auch mehr platz für die ganzen knöppkes dann) rüberschwappen :lol:
Am MTB ist ein wirklich leichter Funn mit 710mm montiert, macht auch wesentlich mehr spass als der originale Easton 660mm lenker.

Die extremen Ausprägungen des Radsports ( DH/Freeride, bahnrad, carbonrennräder usw.) sind doch sowie immer die trendsetter. Wenns die nicht gäb würde auch ein normales Tourenfahrrad heute noch mit Sachs Torpedoschaltung und klötzchen-Zangenbremse rumtuckern.
 
breite flache lenker find ich toll :D genauso wie leichte-haltbare parts,minion front 3C!!,große flache pedale,freecaster und ne hammerschmidt fährt sich auch super!
 
du bist ja voll das Trendopfer:D

ne mal ernsthaft nur durch trends hat man doch im endeffekt nen ausgereiftes fahrrad in der hand. auch wenn sich hier im forum alle über die trends aufregen.
 
ich denke bei der federung ist noch lang nicht schluss, wenn erst mal die elektroventile und rechner einzug halten dann fahren bald cc´ler mit 160mm rumm die sie sich zurecht absenken bzw. heben wie sie wollen. wo und wie dann die dh´ler beeinflusst werden, lass ich mal so stehen(ist auch dann ne reglement sache), jedenfalls wird in nächster zukunft wohl mehr auf die aerodynamik wert gelegt. das eine oder andere team hatte schon mal nen windkanal gebucht gehabt, hab ich zumindest mal gelesen...
 
...selten so gelacht wie beim dem video (das aus aus den 90ern). respect für die riders und gottseidank ist das material jetzt viel besser.

RIDE-ON
stefan
 
Zuletzt bearbeitet:
Früher war es auf jedenfall individueller, die Hersteller haben mehr rumexperementiert...

Aber dafür ist sind die Bikes heute heute einfach viel ausgereifert, alleine die Bremsen..wenn ich überlege das früher eine Raceline D eine Downhillbremse war oder 1998 im DH Worldcup manche Fahrer noch mit V Brakes unterwegs waren....

Damals fuhr ich auch noch einen MX Lenker und eine Rockshox Quadra am Hartail :-P
 
Aus den Verrückten von früher sind Firmenchefs geworden, was zwar nicht zwingend beweist, dass die Teile NÖTIG waren/sind, die gebaut werden, dass es aber neben den oben schon genannten downgrades der Federwege, viele Leute gibt, die Biken als Lifestyle sehen(widerum neben eher sportlich ambitionierten oder einfach Fahrradfahrenden Gesellen die Spass am radeln haben). Neben den Lifestylern finden sich auch einige, die gerne das Neueste am Rad haben, was es gibt, ich selbst bin da nicht ganz frei von... Zudem bringen die verrücktesten Ideen (Lefty, Monostays...) irgendwann belastbare Resultate, die sich dann etablieren, weil sie tatsächlich Vorteile haben(z.B. muss ich beim Platten mit ner Lefty nur den Schlauch wechseln, nix mehr ausbauen...)

Fazit: lass den Mädels und Jungs noch viel einfallen, die electric-Sparte ist noch nicht annährend ausgereizt, Bikeparks gibt es wenige und der Breitensport hat auch noch Potenzial, oder gibt es schon RTF-Orientierungsfahrten für MTBler mit bundesweiter Wertung???

Ich freu´ mich immer, wenn´s was Neues zum ausprbieren gibt, selbst wenn´s dann auch mal inne Sackgasse endet...

Grüße

Rainer
 
Das 90er Jahre Video ist erste Sahne :D
Da wird einem mal wieder die eigene Entwicklung der Fahrtechnik auf dem Bike bewusst gemacht. Aber respekt an die Jungens mit den Rädern, ich war ja selbst am Rand gestanden und hab gestaunt damals.
 
ich denke bei der federung ist noch lang nicht schluss, wenn erst mal die elektroventile und rechner einzug halten dann fahren bald cc´ler mit 160mm rumm die sie sich zurecht absenken bzw. heben wie sie wollen.

Das befürchte ich auch, wobei wir dann vll auch bald so Zustände haben wie beim Auto: Knöpfchen hier, Taster dort und wenn ich n Defekt hab muss ich in die Werkstatt. Und wiegen wird das ganz Zeug... Wenn ich mir die Räder von "Früher" (2004) anschau, Marathonfullies locker mit 10-11kg (2004er Modell), heute musste dafür dick in Carbon und XTR oder XX investieren. Fortschritt hat nicht nur Vorteile...

sehe ich mittlerweile nicht mehr so. Wenn ich meine Bikeregion (die Pfalz) betrachte, zähle ich Mountainbiken mittlerweile zu einer Volkssportart.

Ehrlich: ich will gar nicht, dass Mountainbiken zum Breitensport/Volkssport wird. Stell dir das mal vor: Samstagsausfahrt, mit 30 anderen den Berg hoch, oben in der "Hütte" keinen Platz kriegen, der anschliessende Trail ist 3m breit und voller Bremswellen... [Sarkasmusmodus an] So stell ich mir mein WE vor [Sarkasmusmodus aus] Lieber fahr ich auf kleinen versteckten Wegen, ärger mich über sinnlose Verbote als das Obige zu erleben. Und mit der Umweltverträglichkeit ists dann auch Asche...
Es sei denn natürlich du beziehst alles (MTB, RR, Elektro, Bahnrad und besonders Stadtrad) in den Radsport ein, dann gern Breitensport mit einem Nischenbereich MTB (so wie jetzt halt)!
 
ich finde aber das solche sachen wie verschiedene innenlagergrößßen oder andere solcher sachen dem sport nicht sonderlich helfen
 
Zurück