Verstellbare Sattelstütze gesucht - Unterschiede?

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Hallo,

ich möchte für mein Slide 125 eine verstellbare Sattelstütze nachrüsten.
Hab mich schon ein bisschen umgesehen und die Vielfalt ist recht groß, sodass es mir schwer fällt konkrete Unterschiede der Hersteller und Modelle ausmachen zu können.

Konkrete Anforderung in meinem Fall:
- Lenkerfernbedienung
- 31,6mm
- muss 85Kg Fahrer (inkl. Ausrüstung) tragen


Was kommt da für mich in Frage und wo liegen die Unterschiede?

Grüße,
Swen
 
Hat der Rahmen einen Auslass für Stealth-Stützen?
Ansonsten sind dein Gewicht und Sitzrohrdurchmesser nichts aussergewöhnliches, so daß alle Variostützen in Frage kommen.
Kind Shock Lev, Dropzone und Supernatural. Dort liegen die Unterschiede im Kopf (Setback 0 bzw 20mm) und der Anbringung des Auslösers an der Stütze (LEV kann der Zug starr verlegt werden).
Rock Shox Reverb wäre das andere bekannte Gegenstück. Dort wird mit Öl anstelle eines Zugs gearbeitet, starre Verlegung nur bei der Stealth (durchs Sitzrohr, siehe erste Frage, vgl. KS LEV Integra).
 
Hi,

Stealth-Stützen funktionieren nicht, weil ich keine Öffnung für den Zug im Rahmen habe.

Gibts in der Nutzung oder in der Funktion signifikante Unterschiede zwischen der RS und der KS?
Klar, hydraulisch Vs mechanisch, aber das wäre ja wurscht, sofern beiden Varianten funktionieren.


Was muss ich denn beim Kauf beachten? Rohrdurchmesser und maximale Absenkung ist klar, aber wie verhält sich das mit der Gesamtlänge?

Grüße,
Swen
 
Forca SPS 400

+ rein mechanisch mit Seilzug und Feder --> wenig Wartung, im Falle eines Defekts leicht selbst zu reparieren, kein Entlüften etc.
+ 3 Rastpunkte völlig ausreichend
+ Kostet weniger als die Hälfte der meisten anderen

- ist natürlich lang nicht so cool wie eine Reverb oder Supernatural
 
Hi,

Stealth-Stützen funktionieren nicht, weil ich keine Öffnung für den Zug im Rahmen habe.

Gibts in der Nutzung oder in der Funktion signifikante Unterschiede zwischen der RS und der KS?
Klar, hydraulisch Vs mechanisch, aber das wäre ja wurscht, sofern beiden Varianten funktionieren.


Was muss ich denn beim Kauf beachten? Rohrdurchmesser und maximale Absenkung ist klar, aber wie verhält sich das mit der Gesamtlänge?

Grüße,
Swen

Sitzrohrdurchmesser. Schau mal hier http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=641705 wegen Gesamtlänge und Mindesteinstecktiefe.
Beide Varianten funktionieren wobei die Reverb eventuell schwerer zu warten (Entlüften vs Zug wechseln) ist. Bei der KS kannst du bis auf die Kartusche (habe ich zumindest noch keine Anleitung für gesehen) alles selbstmachen, siehe http://www.watermanatwork.com/Land/Cycling/BikeShop/KSAdjSeatpost/KSAdjSeatpost.html.
 
Konkrete Anforderung in meinem Fall:
- Lenkerfernbedienung
- 31,6mm
- muss 85Kg Fahrer (inkl. Ausrüstung) tragen


Was kommt da für mich in Frage und wo liegen die Unterschiede?

Fast alle auf dem Markt verfügbaren Modelle kommen bei den Anforderungen in Frage! Variostützen sind inzwischen so ausgereift, dass du mit keinem Modell einen wirklichen Fehler machen wirst!

Ich habe eine KS, eine RS und eine Spezi an drei Bikes. Alle verrichten zuverlässig ihren Dienst. Die Reverb hab ich jetzt seit knapp zwei Jahren und nach einem Defekt hab ich sie eingeschickt und eine Neue bekommen. Insofern kann ich nicht mal über die was Negatives sagen...
 
In der MountainBike ist wie schon erwähnt ein recht interessanter Dauertest der gängigen Vario-Stützen drin.
Die Forca SPS 400 ist im Dauertest auf Augenhöhe mit der Kindshock. Kostet allerdings 200 Euro weniger. Herausragend ist die Fox. Die Rock Shox fällt hierbei leider etwas ab.

Wenn 110 mm ausreichen, dann würde ich wohl bei der Forca zuschlagen.
 
In der MountainBike ist wie schon erwähnt ein recht interessanter Dauertest der gängigen Vario-Stützen drin.
Die Forca SPS 400 ist im Dauertest auf Augenhöhe mit der Kindshock. Kostet allerdings 200 Euro weniger. Herausragend ist die Fox. Die Rock Shox fällt hierbei leider etwas ab.

Wenn 110 mm ausreichen, dann würde ich wohl bei der Forca zuschlagen.

Naja die tests sagen nicht ganz alles, aber sind sicher ganz hilfreich.
Da jeder RS fährt sind die Fehler halt deutlich bekannter.
Finde es total schade das keiner Stealth Stützen anbietet :/
 
Moin,

soo, ich hab mal gemessen.
Meine Stütze ist insgesamt 400mm lang und vom Schnellspanner bis zur Sattelklemmung sinds etwa 22cm.

D.h. ich müsste doch an und für sich eine Stütze (RS oder KS) mit 150mm hub verwenden können? Oder wird das zu knapp?
Die 125mm-Versionen sollten aber in jedem Falle passen.

Einzig bei der Sattelklemmung bzw. der Kröpfung bin ich mir uneinig.
So schaut meine jetzige Stütze aus:



Da müsste ich doch die KS Lev oder die RS Reverb nehmen können?!

Grüße,
Swen
 
Du hast kein Loch im Rahmen für die Stealth also kannst du die 150er verkessen. Die RS gibts mit 150mm nicht mit außenliegendem Zug, sonst hätte ich die nämlich auch schon längst am Bike!

Du hast den Sattel ziemlich weit hinten, die Frage ist natürlich ob du diese Position bewußt gewählt hast oder ob die sich einfach beim Zusammenbauen des Radon "ergeben" hat...

Wenn du den Seatback brauchst, würde ich mir mal die Spezi CP anschauen. Ich hab die CP diese Saison gefahren und war echt happy damit! :daumen:
 
Schau in den Link, den ich oben gepostet habe. C-F+D+B sollte so sein, daß du die gleiche Länge ("sichtbar") wie jetzt hast. Lieber mehr zu Gunsten der Variostütze, damit du nicht genau auf Mindesteinstecktiefe gehen musst. Du kannst den Offset deiner aktuellen Stütze noch mit Sattelposition ein bisschen beeinflussen (falls es deine Wunschvariostütze nur ohne Setback gibt).
 
Hallo,

okay, dann bin ich quasi ohnehin auf die 125mm-versenkbaren Stützen beschränkt, die passen aber.

Bleint die Frage des Setback.
Bewusst mache ich das nicht, sondern das war so ab Händler.
Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es mir sogar ganz gut täte weniger Setback zu haben, da mein Oberkörper nicht so lang ist und ich dadurch etwas aufrechter sitzen müsste.
Wollte ohnehin mal mit der Sitzposition noch experimentieren.


So Gretchenfrage: Machts in der Praxis nen unterschied, wo der Zug angebracht ist?
Ich muss ganz ehrlich sagen, die KS Lev ist schon echt attraktiv, weil die Remote so klein ist und der Zug immer in der gleichen Position bleibt. Dafür kostet das Ding einfach mal 100€ mehr...puuh.

Grüße,
Swen
 
Ich würde auf jeden Fall erst mal mit der aktuellen Stütze die Sitzposition austesten. Sattel ganz nach vorn und los. Ich persönlich kann den Sattel gar nicht weit genug vorn haben trotz 74° aber das ist Geschmackssache...

Ich hab drei Stütze mit Schlaufe und hatte nie Probleme, aber es kommt auch ein bisschen auf die Zugverlegung an. Ich finds ideal, wenn man den Zug parallel zum Sattelrohr, dann durch die Wippe und am Unterrohr hoch führt. Die Schlaufe ist dann oberhalb vom Tretlager, ziemlich weit und immer nah am Rahmen. Entsprechend steht nichts ab und du kannst nicht hängen bleiben. Wenn man den Zug am Oberrohr nach vorn führt, dann ist die Schlaufe enger und steht dann gern mal ab. Am HT fahre ich trotzdem so, weil die Führungen am Oberrohr verlaufen und auch da gabs bisher keine Probleme...

Wenn LEV, dann die 150er.
 
Zu Weihnachten gibts bei mir ne contec variosattelstütze. Kostet so um die 120-150 € und hat keine Leitung sondern einen hebel unterm sattel. Fande es eigentlich gut zum nachrüsten da keine Halterungen sind an meinem Rahmen und vergleichsweise günstig (kumpel ist Händler). Habt ihr von der contec was gehört oder hat sie jemand von euch?

Sorry fürs einklinken.
 
Ich verstehe ehrlich nicht, warum man sich eine Variostütze ohne Remote zulegt. Deine Gedankengänge sind zwar irgendwie nachvollziehbar, aber das Wichtigste hast du vergessen... Auf dem Trail ist es wesentlich einfacher nur den Daumen zum Remote zu bewegen, als die ganze Hand zum Sattel. Auf einem Wurzeltrail wirst du vermutlich nie in Versuchung kommen die Hände vom Lenker zu nehmen. Dagegen kannst du auch im ruppigsten Gelände noch den Remote betätigen, wenn er sinnvoll plaziert ist.

Meiner Meinung nach macht eine Variostütze erst mit Remote Sinn und ich würde nichts Anderes mehr kaufen!!!
 
Wenn keine Vorbereitung vorhanden ist dann montier den Zug einfach mit drei Kabelbindern am Oberrohr oder parallel zu einer vorhandenen leitung. Es gibt sicher hundert Möglichkeiten wie man die Verlegung auch ohne Vorbereitung "schön" hinbekommt, daran sollte es nun wirklich nicht scheitern!!!
 
Hi,

ich kann nur die Gravity Dropper Turbo empfehlen. Nicht ganz billig, und "nur" 3 Stufen zur Verstellung (mehr braucht es nicht), aber:

Man kann alles ohne technisches Fachwissen problemlos warten, reinigen usw., die Zugführung ist am unteren Rohrende fest, also nichts was mitwandert usw., seit zig Jahren erprobt....

Leider wird sie in Tests sehr stiefmütterlich behandelt, wahrscheinlich, weil sie nicht so supermodern ist und etwas klobig aussieht. Aber sie ist guuut.

Gruß

Robert
 
Wichtig bei der Gravity Dropper: Zugausgang IMMER nach hinten und den Auslösemechanismus nur mit Öl, nicht mit Fett schmieren. Den klobigen Faltenbalg kann man auch durch Neopren ersetzen, z.B. ein modifizierter Schutz der Rase-Stütze.
Das Teil funktioniert einwandfrei wenn man die Tips oben beachtet.
 
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