Wer fährt mit 1x10, 1x11, 1x12? Erfahrungen

Basti138

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Man hat die Gänge immer feiner und feiner abgestuft und es als must have untergejubelt.
Nun hat man wieder weniger gröber abgestufte gänge - was einem teuer verkauft wird. Das erschliesst sich mir nicht ganz. Ich weis nicht, ob ausgerechnet die 12er Kette Schräglauf so toll findet?
Im DH Bereich mags ja sinnvoll sein, nicht aber für den tourenfahrer.

3x7 hat mir von Anfang an gereicht, Abstufung war und ist ok, nicht zu grob, nicht zu fein, die Spanne passt.
Ich sehe 1x11 und 1x12 im Ernst als Rückschritt zu 3x7 :ka:
Und wenn der 1. zu dick ist, packst du dir einfach ne Megarange drauf.
Es gab sogar mal ein 10er Ritzel, das statt dem Abschlussring montiert wird.
 
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Hammer-Ali

Ich habe nix dagegen überholt zu werden. Leider..
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Wahrscheinlich bringen sie irgendwann nen eng gestuftes 20er Ritzel mit nem beweglichem Kettenblatt auf ner kleinen Schiene auf der Achse gegen den Extremversatz.. ^^
 

Basti138

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Oder die speichen für 500 Euro ne Sachs Torpedo 3 hinten ein. Oder ne Sram Automatix :D


Im Ernst, man könnte mit ner Getriebekurbel zusätzlich tolle Sachen machen.
Das wäre aber auch nichts neues.
Ne Hammerschmidt light oder irgendwie sowas.
Sram Dualdrive - fürs MTB leider nicht zu gebrauchen.
Oder ne Sram Dual Drive fürs MTB...
 
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hnx

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Die getroffenen Aussagen bzgl Verschleiß bei 1x11 (hier: X01, X1 und GX) aufgrund des Schräglaufs kann nicht ich nicht bestätigen. 1x11 läuft genauso lang/kurz wie 2x bzw 3x10 davor auch.
Weitere Vorteile von 1-fach: Gewichtsersparnis, Schalten unter Last.

... und das Beste: wer weiterhin 2-/3-fach fahren will, der kanns tun, nicht so wie 26" bei Neurädern.
 

Basti138

mir is schlecht
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Schalten unter Last ist nur bei Singlespeed möglich :D

Die größere Kassette ist aber auch wieder nen Tick schwerer. Ja ok, der Umwerfer samt Schalthebel.
2x11 scheint mir momentan auch das vernünftigste zu sein, man kann sich ja mit den KB spielen.
11-42 mit 26-36 Kurbel scheint mir vernünftig. Oder 26-34.

1x12 ist (mir) momentan zu teuer und Neuland. Wobei die Zahlen (Übersetzung) interessant sind.
War beim durchrechnen überrascht.

Man könnte noch argumentieren, dass bei 1x bei Fullies der Anlenkungspunkt der Schwinge günstig für das eine Kettenblatt gesetzt werden kann.


Mich würde ein Bike interessieren mit 1x11 - wo ich die zweifach geschichte teuer nachrüsten müsste.
Das gäbs auch mit 1x12 für 5500 Euro - aber für das Geld kauf ich mir ein Auto :spinner:
 
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M_Hautamaeki

Endurist
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Ich habe mein Sram einfach gedöhns abgebaut und nur die Kasette mit 10-42 behalten. Eine XT mit 38-28 KB und XTR-Triggern hat eigentlich kein Geld gekostet, aber so kann man über die Leute lachen die entweder nirgens hoch und dann nur langsam runter kommen.

Bike 15KG 180 MM
 

Diddo

Kaffeetrinker
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Bin von 2x9 (36/22 auf 11-34) auf 1x11 mit 32er KB und 11-42 Kassette an meinem altertümlichen 26" Fahrrad mit 160mm Federweg.

Abstriche durch den Wechsel habe ich, bis auf minimal kleinere Bandbreite, keine. Eher Vorteile: Nachdem ich mir die Kettenführung mal wieder zerlegt hatte, habe ich dann auf 1x11 umgebaut und bin glücklich. Keine KeFü, kein nerviger Umwerfer der an den Hinterbau schlagen kann. Technik die nicht da ist, kann nicht kaputtgehen. :D

Meine Betrachtungsweise ist aber bestimmt viel zu differenziert, hab auch noch 3x9 und ne 8-Gang Alfine in den anderen Rädern :winken:
 
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DOKK_Mustang

panta rhei
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Ich habe 3x9, (3x10) und 1x10 (e13 9-42) + 1x11 (e13 9-46) mit ovalem KB ohne Kettenführung im Einsatz.
9-46 kann jetzt alles was ich brauche. Leicht, keine Kettenabwürfe, große Bandbreite. Die größeren Gangsprünge sind mir persönlich nicht so wichtig, ich fahre mit Drehmoment. Bei 9-42 hat noch ein Berggang gefehlt, dafür wurden die Muskeln trainiert :) . Ich werde nie mehr zum Umwerfer wechseln. Die Einfachheit des Konzepts und das niedrige Gewicht überzeugt mich einfach. Aber wie vieles im Leben ist das Geschmackssache.
Ich fahre Touren bis Enduro, bin mittelmäßig fit und habe 25 Jahre MTB-Erfahrung.
 
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ExcelBiker

veni, vidi, bici
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da wo andere Urlaub machen
Ich hab letztes Jahr das erste mal 1x11 "genossen". Mir war klar, daß die Bandbreite nicht für mich reicht, aber es hat mein Bike (Tyee CF) nur mit 1-fach gegeben. Nach einigem probieren war mir klar, daß ich mit der 32/11-42 überall rauf fahren kann, nur wie lange. Bei längeren und steileren Anstiegen habe ich mich aufgearbeitet. Nachdem die XT 1-fach Kurbel eine 2-fach mit 1-fach Kettenblatt ist, habe ich da ein 24er Kettenblatt zusätzlich montiert. Geschaltet wird mit Kette per Hand umlegen.

Vorteil der 1-fach für mich ist, daß die Kettenblätter keine Kette mehr verlieren, das Bike dadurch leiser und weniger defektanfällig wird. Dazu kommt, daß es eine Vielzahl an unterschiedlichen Kettenblättern ermöglicht, inclusive ovalen. Die ovalen finde ich super, und hab mir deswegen auch das 24er oval gemacht.

Der Nachteil ist, wie schon beschrieben, die sehr geringe Bandbreite verbunden mit größeren Gangsprüngen. Meine jetzige Kombination 24-32/11-42 hat 13 nutzbare Gänge. Die SRAM Eagle hat mit einem 29er KB praktisch die gleiche Bandbreite, aber gröber gestuft, weil nur 12 Gänge. Die öfters genannte Option "absteigen, wenn's zu steil wird" kommt für mich nicht in Frage, da wüßte ich ein paar Touren, wo ich über 1.000 hm raufschieben müßte, die sonst fahrbar sind. Nachteilig ist auch, daß der Kettenschräglauf alleine optisch grausam ist, und auch auf den größten Ritzeln beim rückwärtstreten die Kette auf die kleinen runterfällt (SRAM soll das bei der Eagle verindert haben). Die 2-fach Kurbel von Shimano ist da sicher zusätzlich kontraproduktiv, was Schräglauf betrifft.

Das öfters angeschriebene Problem, daß sich die Ritzel in den Freilaufkörper arbeiten, ist teilweise der Verbilligung geschuldet. Früher (vor der Zeit von Ritzeln auf Spider) waren die Ritzel durch drei kleine, lange Schrauben miteinander verbunden. Dadurch hat sich die Belastung auf den Freilaufkörper viel besser verteilt und der hat länger gehalten.

Meine jetzige Kombi 24-32/11-42 ist für mich so OK, aber nicht optimal, weil nach oben ein Gang fehlt. Eine Alternative wäre für mich die Vyro, die ja 24-36 hat. Die wäre ohne Umwerfer, würde die Kette behalten und wäre unter Last zu schalten (besser wie die Ritzel). Nachteil wäre, daß ich keine ovalen Kettenblätter mehr hätte.

Als Alternative wäre auch die Eagle interessant, da würde das Handschalten wegfallen. "wäre", weil die Teile einfach zu teuer sind. Bei meinem Fahrstil hat ein Schaltwerk eine Halbwertszeit von etwa 1/2 Jahr, da ist mit ein XT-Schaltwerk preislich doch lieber. Nachdem die Eagle nur zwei wirklich große Gangsprünge hat und die ganz am Ende der Bandbreite sind (1-2 und 11-12), könnte ich evtl. damit leben, weil die Abstufung in der Mitte OK ist.
 

Hammer-Ali

Ich habe nix dagegen überholt zu werden. Leider..
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Per Hand umlegen, das klingt ja fast wie Tour de France 1950.. ^^
 

Basti138

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Per Hand umlegen, ja das neue Zeug steckt voller Verbesserungen :lol:
 
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Hallo 1x-Fahrer,
hat jemand von Euch denn Erfahrung mit 1x11 am Tandem? Mir geistert so der Traum nach einem Selbstbauprojekt Fat-Tandem (26x4,8) im Kopf rum. Meine holde Stokerin liesse sich wohl überzeugen :wink::lol:. Geplant wäre ein Aufbau mit 100er-Tretlager, Zweifach-Kurbel und Koppelkette auf dem inneren Kettenblatt, ohne Umwerfer freilich.

Da das Gerät aber eher als Spass-Drittbike für mässig anspruchsvolle Touren geplant wird, wäre eine Budget-verträgliche Lösung für den Antrieb interessant. Eagle zählt da nicht unbedingt dazu. Welche Do-it-yourself-Lösung hält zwei Beinpaare aus und bietet einigermassen Spreizung? Kommt sunrace in Frage?

Danke und Gruß,
E
 

Lenilein

proud monkey
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Hi,
ich fahre am Enduro 1 x 10, 32 / 11 - 36, Zee - Schaltwerk mit kurzem Käfig.
Hat sich bei mir bewährt, 3 von 4 Touren auf hometrails im Fichtelgebirge, zwischen 1100 - 1500 HM in etwa 3,5 - 5 h, variiert etwas. Bin bergauf was die Geschwindigkeit angeht nicht besonders ambitioniert, manchmal ist Wiegetritt angesagt. Focus liegt auf runterwärts, da wünschte ich mir auf schnellen trails manchmal ein größeres Kettenblatt. Alles in Allem zufrieden so.
Ich persönlich mochte das Wegreduzieren von trigger u. Umwerfer, weil`s 1 x 11 u. 1 x 12 gibt, bekommt man das 10 fach Zeug quasi nachgeschmissen. Kassetten mit bis zu 50er Blättern schau`n, genauso wie Schaltwerke mit Käfigen so lang wie Seitenständer, seltsam aus und hochfrequentes Treten mit ultrakurzer Übersetzung bergauf in Schrittgeschwindigkeit ist auch nicht meins.
 
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Also ich fahre 1x10 mit 36er Kettenblatt und 11-36 Kassette und Saint Schaltwerk. Hab ein Freerider (Radon Swoop 190 9.0) und fahre damit hauptsächlich Park, Sprünge und Downhill. Da zuhause nunmal auch wieder hochgekurbelt werden muss, mache ich das auch. Ich hatte vorher ein 3x10 Schaltwerk und sehe die Umstellung echt als einen Segen an. Zuhause sind auf den Touren nicht mehr als 450hm im Harz dann doch schonmal ein bisschen mehr. Da kommt man dann auch doch irgendwann an die Grenze. Ich wollte auf jeden Fall auf einen Umwerfer verzichten aber einen nicht allzu langen Käfig haben, welcher bei einem 1x11/1x12 dann doch ziemlich im Weg, gerade bei den gelegendlichen GDC Rennen, ist. Also ich hatte bisher drei 1x10 Schaltwerke und hatte von extrem unzufrieden bis sehr zufrieden alles. Gerade beim SRAM GX hatte ich nach 6 Wochen ein Rundes Schalträdchen und eine kaputte Kette. Fahre nun SHIMANO Saint und bin mehr als zufrieden. Kaum Verschleiß, kein Kettenklappern, problemloses Schalten unter Belastung. Probleme gibts halt irgendwann fehlt ein leichterer Gang und viele Gänge auf einmal schalten kommt dann doch meistens nicht so gut.
 
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Ich fahre 3x9 am 26er HT und GX 1x11 (30/10-42) am Fatbike. Ich war zuerst sehr skeptisch mit dem 1x, habe es aber schnell lieben gelernt: Ich bin, da alt und fahrtechnisch ein Vollpfosten, begeistert von der Einfachheit. Technische Abschnitte zwingen mein Restgehirn zu voller Konzentration, da hab ich keine Kapazitäten mehr frei für komplexe Schaltvorgänge. Und ich fahr auch in den Alpen damit, wenn auch nur so 1000-1200hm/Tag. Ein Zacken mehr Bandbreite würde mich noch etwas zufriedener machen, die Gangsprünge stören mich nicht.


Love

Hauke
 
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Ich fahre momentan 2x9 mit 42/32 und 11/32. Damit komme ich hier in der Lüneburger Heide u.U. überall hoch. Überlege nun auf 1x11 mit 36 und 11/42 zu wechseln. 36-42 würde mir noch eine leichtere Übersetzung als bisher bieten. Frage mich nur, ob 36-11 als schnellster Gang reicht?
 
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Ja, dort habe ich auch schon sämtliche Kombinationen durchgespielt. ... und 36 x 11/42 sollte für meine Fahrstrecken hier ausreichen. Ich könnte natürlich auch zwei KB'er an die XTR-Kurbel schrauben mit 38/28 und hätte dann noch einen längeren und einen kürzeren Gang zur Verfügung.
 

hnx

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Wenn du Sorge hast, ob 36/11 reicht, dann könntest du eine 11-46 Kassette kaufen und das Kettenblatt größer wählen.
 
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Die mit 1x10, 1x11 oder 1x12 fahren müssen den übersetzungsreduzierten Industriehype einfach gut finden, sonst müssten sie zugeben, nicht In zu sein und daß sie ihr Geld fahrtechnisch für reduzierten Mist rausgeschmissen hätten. :)
Muss denn sowas immer sein!? Zumal du mir mal erklären musst, was das mit Fahrtechnik zu tun hat. Aber du wolltest ja wohl nur etwas trollen.
@AMDude:
Ist das Dein ernst?
Ich fahre 3-fach mit einer Übersetzungsbandbreite von 625% und kann damit auf Tour richtig steil hoch und auch richtig schnell runter fahren, und beides macht mal richtig Spaß, so wie es sein soll.
Die mit den 1-fach Schaltungen können weder das eine noch das andere tun und laufen/fahren hinterher. Und das nenne ich zum fahren technisch reduzierten Mist. Wie kann man so was an einem MTB machen? Und das hat nix mit der Fahrtechnik des Fahrers zu tun.

Mein Umwerfer hat auch noch nie Probleme gemacht, weil richtig eingestellt. Die Kette wechselt auf der XT-Kurbel so smooth das Blatt, daß man's kaum wahrnehmen kann. Daher frage ich mich mich, ob das mit den vorgegebenen Umwerferproblemen auch wieder so ein vorgeschobener Grund ist, nur um 1-fach nach vorne zu hypen.

Bei 1-fach sind die inzwischen Pizzateller-großen Ritzelpakete hinten irgendwie auch schon eine Lachnummer wert. Und anscheinend sollen diese Trümmer dann auch nix wiegen?

Früher hat uns die Industrie erzählt, das immer mehr Ritzel gut sein sollen für feinere Abstufungen.... Und jetzt sollen richtig große Übersetzungssprünge bei 1-fach plötzlich super sein? Wie das denn nun?
 
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Diddo

Kaffeetrinker
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Mein Umwerfer hat auch noch nie Probleme gemacht, weil richtig eingestellt.
War meiner auch, hat dennoch manchmal Stress gemacht wenn ich vom 22er auf das 36er KB geschaltet habe. Kann auch einfach an dem Zusammenspiel des relativ großen Unterschieds an Zähnen und der 2-fach KeFü gelegen haben.
Jetzt ist beides weg, also kann beides keinen Stress mehr machen: "Keep it simple, stupid" ist eben ein gutes Prinzip

Daher frage ich mich mich, ob das mit den vorgegebenen Umwerferproblemen auch wieder so ein vorgeschobener Grund ist, nur um 1-fach nach vorne zu hypen.
Bei mir ist es sehr real. Zu den bereits beschriebene Problemen kam auch noch, dass ich immer auf das 36er KB schalten musste damit der Umwerfer nicht an den Hinterbau knallt wenn der weit einfedert. Alles kein Thema mehr mit 1x11.

Bei den tollen feinen Abstufungen (3x10) wird gern mal vergessen, dass davon nur rund die Hälfte sinnvoll nutzbar ist.
 

Shefffield

Dreckskerl
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Ich bin bis Anfang 2014 3x9 gefahren und war ziemlich genervt davon. Zwischen 32 und 42 vorne (26") waren häufige Wechsel angesagt, und die waren gerne auch mal hakelig.
Der Umstieg auf 2x10 war dann eine Offenbarung für mich. Mit vorne 36 (am 29er Enduro) bzw 38 (am starren 29er) und hinten 36 fahre ich hier im Voralpenland fast alles. Runterschalten auf 24 brauche ich nur vor den fiesen Rampen oder wenn's wirklich lange bergauf geht. In beiden Fällen hilft vorausschauendes Fahren.

Keine Frage, 1x sieht nett aus. Aber ich will im Gelände die Bandbreite und auf der Straße am Rennerle die feine Abstufung. Ein sauber eingestellter und nicht übermäßig verschlammter Umwerfer zickt auch nicht rum.

Edit: Nutzbare Bandbreite: Vom großen Blatt aus fahre ich die gesamte Kassette, bis runter zum 36er. Klar, da läuft die Kette ordentlich schräg, aber um mal eine Rampe hochzudrücken ist das verschmerzbar. Für lange Steigungen ist dann eh das kleine Blatt angesagt. Ich betrachte bei 2x10 also mindestens 15 Gänge als gut nutzbar.
 
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22. April 2001
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Wenn dein Umwerfer auf dem Hinterbau aufsetzte, dann lag da wahrscheinlich das Problem. So was sollte konstruktiv schon zusammenpassen.

Die sinnvolle Nutzbarkeit der Gänge hängt schon davon ab, wie man das sieht. Mit den 3 Blättern kann ich z.B. den Kettenschräglauf stark reduzuieren, oder ich kann je nach aktueller Geländebeschaffenheit durch gute Kettenblattvorwahl eine relativ große Bandbreite abdecken.
 
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