wie weit kann man mit welchem federweg gehen??

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hallo

wie weit kann man mit welchem federweg wirklich gehen? die angaben der händler kenne ich, mich würde die "realität" interessieren!! (erfahrungsberichte). welche sprünge sind mit welchem federweg möglich? (besonders all mountain) und was passiert wenn man sein bike überschätzt hat und einen eigentlich zu grossen sprung gewagt hat. kann ein dämpfer durchschlagen und dann kaput gehen oder bricht eher der rahmen?

vielen dank für eure antworten :)
 
ja das stimmt, aber lassen wir das einfach bei seite. mich würden nur die technichen möglichkeiten interessieren. gehen wir davon aus dass der fahrer sich nicht überschatzt, das gleiche bike behällt aber immer besser und weiter fährt und springt.
 
140mm ist zugelassen bis 9m bei 83Kg und bis 7,5m bei 102Kg. Mit jedem cm mehr an Federweg verschiebt sich das Gewicht um 2Kg noch oben und die Enfernung um 70cm nach rechts. Daraus folgt, daß die Haltbarkeit um ~8% steigt.

Angaben gelten nur bei gleichem Reifenumfang und einem Druck von 1,9-2,1bar und einem Rucksack kleiner als 17l.
 
140mm ist zugelassen bis 9m bei 83Kg und bis 7,5m bei 102Kg. Mit jedem cm mehr an Federweg verschiebt sich das Gewicht um 2Kg noch oben und die Enfernung um 70cm nach rechts. Daraus folgt, daß die Haltbarkeit um ~8% steigt.

Angaben gelten nur bei gleichem Reifenumfang und einem Druck von 1,9-2,1bar und einem Rucksack kleiner als 17l.

Du dürftest in der ISO Norm aus der du hast in der Spalte verrutscht sein. Kleiner als 17l beim Rucksack gilt für 160mm, bei 140mm sinds 22l.

grüße
j :rolleyes:
 
Gleicher Federweg:

image_FE.MA.0020_1.jpg


11635_0.jpg


Kann man mit den Gabeln dann auch gleich weit springen?
 
140mm ist zugelassen bis 9m bei 83Kg und bis 7,5m bei 102Kg. Mit jedem cm mehr an Federweg verschiebt sich das Gewicht um 2Kg noch oben und die Enfernung um 70cm nach rechts. Daraus folgt, daß die Haltbarkeit um ~8% steigt.

Angaben gelten nur bei gleichem Reifenumfang und einem Druck von 1,9-2,1bar und einem Rucksack kleiner als 17l.

Lies einfach: nach rechts!
Für nach links gibts keine offiziellen Angaben.




ach ja, tschuldigung. wo hast du diese angaben gefunden?
 
Deine Grundannahme: je mehr Federweg ein Rad hat, desto mehr hält es auch aus ist im Allgemeinen richtig. Außnahmen sind z.B. Räder aus dem Dirt-Bereich die auch nur sehr wenig Federweg haben und trotzdem viel aushalten.

Im speziellen wird dir das aber genau keiner sagen können und gerade die Hersteller halten sich mit solchen Aussagen zurück, da es hierbei sehr viele unbekannte Einflüsse gibt: Fahrtechnik wurde schon erwähnt, macht vermutlich auch den größten Einfluss aus. Dadurch schwankt die Belastung des Rades sicher um ein vielfaches.

Und nur weil mir eine Schwinge bereits bei einem 1m-Drop gerissen ist, heisst das nicht, dass die Fahrtechnik schlecht war: der Dämpfer war beispielsweise gar nicht durchgeschlagen. Grund war daher wohl eher Materialfehler/Fehldimensionierung (wurde auch auf Garantie ersetzt).

Noch schwieriger macht die Sache, dass verschiede Hersteller unter "All-Mountain" teilweise sehr unterschiedlich stabile Räder bauen.

Das Durchschlagen von Dämpfern sollte im Idealfall nicht vorkommen. Wenn es vorkommt, hängen die Folgen von der Stärke des Durchschlages ab: Meine 66 am Freerider ist mir schon ein paar mal "leicht" durchgeschlagen, das ist kein Problem. Bei extrem harten Durchschlag geht halt was kaputt, auch beim Hinterbaudämpfer bzw. am Rahmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich würde sagen das es auf die Fahrweise ankommt , manche sitzen lieber stocksteif auf dem rad und lassen den Federweg arbeiten und andere sind aktiv auf dem Rad sprich Arme und Beine werden noch zusätlich benutzt die kommen natürlich mit weniger Federweg aus . Für dirt und Trails wo die landung nicht flach ist würde ich sogar sagen das eine Starrgabel das beste ist (eigene Erfahrung) aber da das vielen to much für die Handgelenke ist und die Leute im falle einer schlechten Landung etwas in reserve haben wollen ist eine Gabel mit wenig Federweg ein guter kompromiss . Die Gabeln von heute haben oder sollten eigentlich alle ein Durchschlagschutz haben und wenn dieser aufgebraucht ist nimmt natürlich logischerweise der Rahmen den Rest von den Schlag auf sprich mann sollte sein Gabel nie zu weich fahren da 1. Die Gabel immer durchschlägt (net gut für die Handgelenke) 2.Der Rahmen (Steuerkopf) übermäßig/unnötig belastet wird.
 
Und nur weil mir eine Schwinge bereits bei einem 1m-Drop gerissen ist, heisst das nicht, dass die Fahrtechnik schlecht war: der Dämpfer war beispielsweise gar nicht durchgeschlagen. Grund war daher wohl eher Materialfehler/Fehldimensionierung (wurde auch auf Garantie ersetzt).

Wenns beim Bauern mit dem Schwimmen nicht klappt liegts an der Badehose?
 
ich habe gelesen das man mit 180mm maximal 180m weit oder tief springen darf.

Wenn du 180m tief springst mit deinem Rad, dann brauchst du dir auch über deine Federgabel keinerlei Gedanken machen! Nur setz bitte vorher ein gescheites Testament auf!

Das gleiche gilt für die Frage, ob 9m weit oder 9m hoch!
Spring mal aus 9m mit dem Rad irgendwo runter!! Wenn du dann noch mit dem Rettungswagen abtransportiert wirst, hattest du eine extrem gute Federgabel und Protektoren... ;)
 
Wenn du 180m tief springst mit deinem Rad, dann brauchst du dir auch über deine Federgabel keinerlei Gedanken machen! Nur setz bitte vorher ein gescheites Testament auf!

Das gleiche gilt für die Frage, ob 9m weit oder 9m hoch!
Spring mal aus 9m mit dem Rad irgendwo runter!! Wenn du dann noch mit dem Rettungswagen abtransportiert wirst, hattest du eine extrem gute Federgabel und Protektoren... ;)



bin nicht vom menschlich möglichen ausgegangen sondern von der technik.
 
Also ich würde sagen das es auf die Fahrweise ankommt , manche sitzen lieber stocksteif auf dem rad und lassen den Federweg arbeiten und andere sind aktiv auf dem Rad sprich Arme und Beine werden noch zusätlich benutzt die kommen natürlich mit weniger Federweg aus . Für dirt und Trails wo die landung nicht flach ist würde ich sogar sagen das eine Starrgabel das beste ist (eigene Erfahrung) aber da das vielen to much für die Handgelenke ist und die Leute im falle einer schlechten Landung etwas in reserve haben wollen ist eine Gabel mit wenig Federweg ein guter kompromiss . Die Gabeln von heute haben oder sollten eigentlich alle ein Durchschlagschutz haben und wenn dieser aufgebraucht ist nimmt natürlich logischerweise der Rahmen den Rest von den Schlag auf sprich mann sollte sein Gabel nie zu weich fahren da 1. Die Gabel immer durchschlägt (net gut für die Handgelenke) 2.Der Rahmen (Steuerkopf) übermäßig/unnötig belastet wird.



das bedeutet also dass man auch mit einem all mountain 120 oder 140 mm im bikepark fahren kann ?( damit niemand mich falsch versteht: technich gesehen!!)
 
das bedeutet also dass man auch mit einem all mountain 120 oder 140 mm im bikepark fahren kann ?( damit niemand mich falsch versteht: technich gesehen!!)

Sagen wir mal so: es machen einige... aber mir persönlich wäre das zu "weichgespült" da ich dann definitiv einige Lines/Drops/Sprünge nicht fahren würde.

Auf dem FreeCross in Winterberg hab ich auch schon Leute mit Trekking-Bikes gesehen...
 
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