Will mehr über die Fahrradtechnik wissen :)

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16. August 2015
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Hallo liebe Bikerfreunde,

vor ein Paar Wochen wurde (leider) von meinem Papa das Fahrrad aus dem Fahrradkeller geklaut, darauf hin haben wir Firmenintern entscheiden das mein Papa mein alten MTB bekommt und dafür mit 200 Euro mir für das neue MTB gibt.

Und da fing auch alles an.

Ich sitze seit je her am Computer und versuche mir ein gutes MTB zu finden.
Habe diverse Testberichte, Vergleiche, vor,- und Nachzüge vieler Räder erlesen.

Ich blicke jetzt zwar etwas durch aber immer noch nicht gut genug um mir sicher zu sein das ich nicht in 2 Jahren mein Kopf gegen die Tischplatte klopfe und mir selbst Vorwürfe mache was ich da für ein schrot gekauft habe.

Und zwar welche Komponenten sind wirklich gut (allgemein und jetzt hinsichtlich meiner Finanziellen Möglichkeit von 1000 bis max 1500Euronen)

jetzt z.B die Gabel und Dämpfer: richtig gut sind ja Fox oder Rockshox. Gleich gut sind Suntour, diese wiegen aber im Vergleich etwas mehr ( stimmt das was ich schreibe und denke ??? :D )

Shimano Bauteile (gilt das nur für den Antrieb und Gänge ) oder ist eine Deoro Scheibenbremse auch automatisch "nicht so hochwertig" ? Gibt es da Qualitative unterschiede oder ist z.B eine Shadow-umwerfer einfach nur leichter( vom Gewicht her ) als eine Deoro-umwerfer.

0.9 gibt es noch besseres ?
1. Shadow
2. LXT
3. LX
4. Deoro
5 gibt es noch schlechtere ?

was heiß z.B das 7005 Aluminium ? ist ein 6005 Aluminium besser ?

Wenn man sich z.B entscheiden musste an gewissen Bauteilen zu Sparen welche würdet ihr aussuchen ?
Solle man in X mehr investieren als in Y, oder ist alles gleich wichtig ?

Und zum schluss noch ein Mountenbike um den Thrend gerecht zu werden http://www.fahrrad-xxl.de/trek-fuel-ex-5-29

Will damit hauptsächlich im Wald fahren und etwas später up,- und Downhill
Will mir nach dem winter noch ein Trekkingrad kaufen um um von A nach B zu kommen
Dieses Mountenbike soll nur für´s Gelände sein.

Was mir auch mal im Kopf rum ging sind.

http://www.bulls.de/bikes/show/wild-cup-1/
http://www.liquid-life.de/ghost/ghost-amr-5700-black-blue-green-2013.html

was haltet ihr davon ?



Ich bedanke mich schonmal für die Antworten :)
 
Was ich noch vergessen habe dazu zu schreiben.

Ich will damit auch Tricks lernen, wie z.B bunny hop, umsetzen, Stoppie Wheelie.
 
Das Bulls würde ich ganz schnell von der Liste streichen, das fällt unter die Kategorie "Kopf gegen die Tischplatte". Das Ghost ist ganz okay, wobei ein 56er Rahmen schon ziemlich gewaltig ist... Wie groß bist du?

Ein paar Tricks kannst du mit jedem MTB machen. Wichtiger zu wissen, wäre was du ansonsten mit dem Bike fahren willst... Hauptsächlich Forstwege, Trails, alpines Gelände, Rennen, etc. und was du für Ansprücht stellst...

Aus meiner Sicht sin 1.5k€ die untere Grenze um überhaupt ein sinnvoll ausgestattetes Fully zu bekommen. Viele Bikes in der Preisklasse sind aber einfach schlecht zusammengestellt... Schau dir mal das Canyon Nerve an. Aus meiner Sicht immer noch der Benchmark unter den günstigen Tourenfullys.
 
Danke für den hinweis Florent29, hab mir alles nochmal durchgelesen, bin jetzt auf jeden fall ein bisschen schlauer was die Bauteile angeht :) Eine frage ist da noch offen: Wenn man Sparen MÜSSTE woran würde man Sparen ohne starke Defizite zu haben.

@duc-mo

Ich bin 1,70 bei ca 70kg. Gestern war noch ein Ghost mit 48cm Rahmen noch da :(

Für normale Fahrradfarten werde ich dann ein Trekkingrad haben(. Habe vor ein paar Tagen von einem Freund sein Fully ausgeliehen bekommen weil er auf ein Festivel gefahren ist. Da bin ich mit einem anderen der auch ein MTB hat in den Wald gefahren und haben einfach diese kleinen "Eingänge" am Straßenrand gesucht und sind da durch gefahren und es hat einfach RIESIGEN spaß gemacht :D

Für den Anfang werde ich noch einfache Waldpassagen fahren aber irgend wann will man ja mehr und da sollte es nicht am Fahrrad scheitern. Down,- und uphill sollte auch ein bisschen drin sein.

Wie findest du die ?

http://www.fahrrad-xxl.de/trek-fuel-ex-5-29
https://www.canyon.com/mtb/nerve/nerve-al-7-0.html
https://www.canyon.com/mtb/nerve/nerve-al-6-0.html

(Wo genau liegt der unterschied zwischen den beiden letzten ? außer das eine andere Gabel verbaut ist ?
 
Erstmal sollte der TE auch mal lernen wie die diversen Teile wirklich genannt werden . Dazu würde ich ihm Goggle empfehlen um die Teile kennenzulernen . Auch korrekturlesen um die schlimmsten Fehler auszubessern ist kein Fehler . Und dann wird man schon ein passendes Bike finden .
 
Das Trek würde ich aus der Auswahl nehmen. Gabel, Bremsen, Antrieb und vermutlich auch die Laufräder taugen nicht viel.

Beim 7er sinds Reifen, Bremsen, Plus Schaltwerk und Kurbel. Den Aufpreis ist es schon wert, aber ob es dir das wert ist musst du wissen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei dem was du machen willst und deinem Budget wird die Luft wirklich eng. Was hatte den dein Kumpel für ein Bike? Da du was hochwertiges für dein Budget möchtest, würde ich dir ein gebrauchtes raten. Weil trails mit 120mm federweg sind machbar, Spass ist aber anders. Mit einem Bike für 1500€ in den Bike Park? Klar ist es möglich die Frage nur wie oft. Hoffe ich konnte dich ein wenig aufwecken, weil wer billig kauft, kauft zwei mal. Gruss
 
Von Bikepark war doch bisher gar keine Rede... Wie kommst du darauf? Der TE sprach von Up- & Downhill, sowie von Wegen im Wald, also keine "härteren" Sachen...

Auch mit einem 100mm Hardtail kann man mächtig Spaß auf Trails haben. Als wäre der Federweg dafür maßgeblich... ;)
 
Vill dachte er an Bikerpark weil ich mit dem mtb auch Tricks machen.

Fully vom freund War sehr billiges. Angeblich 400 np.
Hatte damit auch schon Probleme wie abgesprungen Kette und das im schwersten Gang wo ich gut reintreten musste. Ich dachte ich hab ein Ei verloren als ich am Rahmen aufschlug :(

Als wäre es am besten wenn ich noch ein bisschen spare und mir das 7ner kaufe. Damit wäre ich auf länger Sicht besser dran um auch mal härtere Strecken zu fahren.
 
Wie definierst du "härter"? ;)

Wenn du erst mal mit dem Bikevirus infiziert bist, dann findest du auch am 7er Sachen die dich mächtig stören und irgendwann hat man soweit aufgerüstet, dass die Variante für 2,5k€ auch nicht teurer gewesen wäre... Oder die für 4k€... :lol:

Am Anfang ist es aber schwer das richtig ein zu schätzen, insofern sind beide Bikes ne solide Basis. Allgemein kann man sagen, das du ein 120mm Bike wie das Nerve sowohl in Richtung AM trimmen kannst, wenn du mit der Zeit richtig Bock auf Trails hast, als auch in Richtung Racebike, wenns dir mehr um den Uphill geht...
 
Das man mit einem federweg von 120mm jeden Trail runterkommt bzw. Hoch wage ich nicht zu bezweifeln. Für den Anfang auf jeden Fall auch ausreichend, da man ja noch nicht so sicher ist. Wenn man aber mal richtig Räubern will, würde ich nicht unter 140mm gehen, wegen Reserven etc.. Ich spreche da aus Erfahrung, aber bust ja hier gut aufgehoben. 10 Experten zwölf Meinungen:).
 
Ich glaube mir dem "härter" bin ich meiner Zeit als Profibiker noch voraus :D

Noch eine Einschätzung bitte

https://www.canyon.com/mtb/nerve/nerve-al-7-9.html
https://www.canyon.com/mtb/nerve/nerve-al-7-0.html

Mir kommt es so vor als ob beim 7.9 zum teil bessere Teile Verbaut sind (Kurbel, Innenlager) und trotzdem ist es etwas schwerer. Wegen den größeren Reifen und logischerweise dem größeren Rahmen ?

Mach ein 29 zoll Reifen im Downhill Probleme ? Hatte selbst auf einem 26 Zoll Bike bei starken Gefälle das Gefühl als ob gleich über den Lenker fliege(Panik?!?) oder bilde ich mir das nur ein und alles ist palletti.
Ich tendiere eigentlich mehr zum 27,5 Zoll aber wenn die 29 besser ausgerüstet ist würde ich diese auch in Erwägung ziehen.

"Der Anfänger versucht zu denken"
Wäre es möglich die 120er Gabel sofort durch eine 140 zu tauschen, gibt es dann Probleme mit dem vorhandenen Setup ?
Die 140ger ist fast Preisgleich wie die 120er. Da könnte ich doch gleich die 120 als neu Verkaufen und mit wenig Verlust die 140er Kaufen. Oder sobald ich merke das die Gabel an ihre Grenzen Stößt diese durch etwas besseres Tauschen und die wenigstens für paar Euronen Verscherbeln.

Wollte mich noch kurz für eure Hilfe bedanken :daumen:
Ohne euch wäre ich wahrscheinlich von meinem Bulls Bike im Wald erschlagen worden :wut:
 
Ich glaube das Gefühl über Lenker zu fliegen liegt nicht am Bike sondern an der Körperhaltung. Zum härte fahren sagen ich nur, dass man auch Fehler machen wirst wo man Reserven schätzen lernt, sonst kann es weh tun. Gabel tauschen ist prinzipiell schon möglich, würde ich aber nicht machen weil es dann ja nur vorne ist, der gesamte federweg bleibt gleich. Hoffe ich sage hier nichts falsches, aber Rahmen und alles ist ja darauf abgestimmt.
 
Gabel tauschen bei Neubikes, macht nur so lange Sinn wenn der Hersteller den Federweg der neuen Gabel auch für den Rahmen freigegeben hat bzgl. Garantie. Auch würde ich sagen, man muss wissen was man tut/will beim Ändern der Federgabel. Weiß jetzt nicht ob du direkt sicher sein kannst, dass du das brauchst.

Ansonsten schau mal bei Vorjahresmodellen, da gibs oft gute Angebote und man bekommt nen 2000€ Bike für 1400-1600, teilweise sogar teurere. bunnyhop.de hat ab un zu gute Angebote wie ich finde, ist halt wieder online gekauft, ja ich weiß...
http://tinyurl.com/obfwwr4
http://tinyurl.com/pmgbnyc
http://tinyurl.com/nlp6wlhhttp://tinyurl.com/nlp6wlh

Wenn du dich noch ein bisschen gedulden kannst, warte die Eurobike ab, die ist in 2 Wochen. Danach sollten die 2015er Modelle auslaufen und werden reduziert.
 
Ich werde die 2 Wochen noch abwarten wie es CptObius geschrieben hat. Jetzt voreilig was zu kaufen würde sich nicht lohnen. Werde bis dahin auch bisschen mehr Geld haben.
 
Ob 26, 27 oder 29Zoll sowie 120, 140 oder 160mm Federweg, das kann nur die Probefahrt klären und zwar am Besten eine Ausgiebige im Gelände. Aber eins ist klar, wenn du beim Kauf schon in Richtung 140mm schielst, dann macht ein Bike mit 120mm keinen Sinn, denn das ist für 120mm ausgelegt und nur in den seltensten Fällen wird die Geo "besser" durch eine "aufgebohrte" Gabel! Allgemein bin ich ein Freund von "weniger ist mehr" aber ich kenne das... "Haben ist besser als brauchen" so auch beim Federweg... ;)
Ich habe so viele Leute im Bekanntenkreis die mit 100mm Hardtails oder 120mm Fullys auf "Enduro Touren" mitkommen und selten ist der Federweg der limitierende Faktor... Das ist eher Kopfsache. Gut abgestimmte und ausgenutzte 120mm funktionieren besser als schlecht abgestimmte 150mm die man am Ende doch nicht nutzt... Egal, ausprobieren und entscheiden!
 
Ob 26, 27 oder 29Zoll sowie 120, 140 oder 160mm Federweg, das kann nur die Probefahrt klären und zwar am Besten eine Ausgiebige im Gelände. Aber eins ist klar, wenn du beim Kauf schon in Richtung 140mm schielst, dann macht ein Bike mit 120mm keinen Sinn, denn das ist für 120mm ausgelegt und nur in den seltensten Fällen wird die Geo "besser" durch eine "aufgebohrte" Gabel! Allgemein bin ich ein Freund von "weniger ist mehr" aber ich kenne das... "Haben ist besser als brauchen" so auch beim Federweg... ;)
Ich habe so viele Leute im Bekanntenkreis die mit 100mm Hardtails oder 120mm Fullys auf "Enduro Touren" mitkommen und selten ist der Federweg der limitierende Faktor... Das ist eher Kopfsache. Gut abgestimmte und ausgenutzte 120mm funktionieren besser als schlecht abgestimmte 150mm die man am Ende doch nicht nutzt... Egal, ausprobieren und entscheiden!

Absolut meine Meinung bzw. Meine Erfahrungen.
 
auch meine Meinung, aber ich mag meine Abfahrtslastige Geometrie, die hats an vielen 120mm'er nicht. Das ändert sich aber gerade.
Aber lassen wir das hier, wird nur wieder ne Grundsatzdiskussion und bringt dem TE nix ;)
 
Kann meinen "Vor"schreibern nur zustimmen bzgl. der Gabellängen. Eins wird dabei aber bisher in den Diskussionen überhaupt nicht thematisiert: Die Bikes mit den längeren Gabeln haben oft auch flachere Lenkwinkel, was auch Sinn macht, wenn die Bikes "abfahrtslastiger"ausgelegt werden. Das in Kombination mit den Federwegen bestimmt aber dann nicht nur die Charakteristik beim bergabfahren, sondern auch auf den übrigen Strecken (also bergauf, in Kurven, etc.). Und was das bedeutet, kann man eigentlich nur erFAHREN. Ich habs mit nem Scott am stärksten erfahren mit 140 oder 150 mm Federweg. Selber120er gewohnt mit relativ steilem Lenkwinkel, fühlte ich mich auf dem Scott wie auf nem Easy-Rider-Motorbike, mit dem Effekt, daß ich in Kurven am Anfang enorme Probleme hatte, weil ich mit diesem Bike gefühlt viel früher einlenken mußte als mit nem 120er. Bergab Klasse, hats mir ansonsten nicht gepaßt und ich fahr heute noch 120er (auch wenn mich das Speed in ruppigem Gelände kostet).
Also erstmal intensiv probefahren,damit man wirklich weiß, wovon man redet.
Wegen der Lenkwinkelfrage wäre ich auch etwas vorsichtig, in ein Bike einfach so ne längere Gabel einzubauen, da sich damit die ganze Geometrie ändert mit möglicherweise negativen Folgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nummer eins sieht gut aus, kommt halt drauf an wie alt das gute Stück ist. Wenn es in Natur so gut aussieht, wie auf den Bildern und für einen dreistelligen Betrag hergeht würde ich es machen.
 
Und hier beginnt das Spiel! Ich unterstelle den Verkäufer garnichts, aber nur kaufen wenn es belegt werden kann. Wenn nicht würde ich die Finger davon lassen. Weil ich nichts ohne Garantie kaufen würde, wo der Verkäufer deutlich mehr Ahnung hat, als ich als Neuling.
 
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