zuverlässigste CC-forke aller zeiten?

Wenn ich noch was zu der Fatty sagen darf; in der Werkstatt habe ich eher negative Erfahrungen mit dieser Gabel gemacht, ich habe oft undichte Dämpferkartuschen und korrodierte Nadellager bzw Laufbahnen, die Fatty ist eine Gabel, die relativ oft gewartet sein will, damit sie zuverlässig arbeitet, wobei für das Dichtbleiben der Kartusche nichts unternommen werden kann...
Bei der Mars haben wir Probleme mit den Staubstreifern und mit dem Fett (das jetzt geändert wurde)
Bei der Fox haben wir auf etwa 10 verkaufte Gabeln oder eher weniger 2 mit Spiel in den Gleitbuchsen nach wenigen Monaten
Bei der Marzocchi knacken die Gabelkronen, was aber nicht weiter tragisch ist, aber auch dort hatte ich schon fast neue Gabeln mit Spiel (Endkontrolle??)
Von Rock Shox rede ich gar nicht, da haben wir relativ viel Probleme
Meiner Meinung nach die beste Funktion und Schlammtauglichkeit ohne irgendwas an der Gabel zu putzen oder zu fetten haben die Fox Vanilla und die Marzocchi Z2 (Z1), wenn man nicht eines der wenigen Modelle erwischt, die in der Endkontrolle durch das Netz geschlüpft sind.
Recht gute Noten gebe ich auch der Manitou Black (egal, welches Modell), bei der Skareb haben wir noch zuwenig lang Erfahrung, die Schlammtauglichkeit ist aber bis jetzt sehr gut und desgleichen die Funktion.
Gruss
Dani
 
Nunja...mus zugeben bin noch keine fatty gefahren :D

Aber was eine Fatty kostet (glaub ca. 850€- fatty ultra) und mit 60 mm federweg, is das schon eine menge geld und da könnt man sich wirklich was besseres holen. Ich will diese Gabel jetzt nicht schlecht reden, jeder Mensch hat nun halt mal ein anderen Geschmack und das ist auch gut so ;)

Die Fatty ist zwar leicht und steif was für sie spricht. Aber zu einer Fatty gehört meistens immer auch ein Cannondale und jeder weiß ja das ein Cannondale nicht grad das leichteste Bike ist und teuer dazu. Für das Geld könnte man weit besseres bekommen (z.B. bei s-tec bikes) ;)

Das ist zumindestens meine Meinung :)


cya.
 
von all meinen Gabeln war die Fatty Ultra an meinem CD die, mit der ich mit Abstand den meisten Ärger hatte.
Die Lagerplatten waren mehrmals verschoben, so daß die Gabel beim Ausfedern knallhart oben anschlug, Die Dichtungen waren hinüber, so daß die Gabel Luft verlor uvm. Obwohl ich mir die Spezialwerkzeuge für teures Geld besorgt hatte und sonst fast alle Reparatur- und Wartungsarbeiten selber mache, mußte das Bike wegen der Gabel dreimal in die Werkstatt.
Außerdem hat mich geärgert, daß die Gabel zwar mit 80mm Federweg beworben wird, die Dämpferkartusche (und damit natürlich auch die Gabel) nur ca. 75mm Arbeitsweg haben !

Obwohl ich von meinem Super V eigentlich recht angetan war,
steht für mich fest: Headshock - einmal und nie wieder !
 
Also diese ganzen Statements "ich faa die Gabel xyz und die ist die beste" bringen hier niemanden weiter! Interessant wäre vielmehr wer mit einer bestimmten Gabel schon mal Ärger hatte und ob andere das bestätigen können - nur so kann ich mir ein Bild davon machen, was ich mir für die nächste Anschaffung in die engere Wahl nehme.

Ebenso uninteressant sind Aussagen wie "lieber 1 Kilo mehr aber dann hab ich auch 15 cm Fedeweg wenn ichs mal brauche..." - die Frage war nämlich nach einer CC Gabel - und im CC bereich ist 80mm ok - ev. maximal 100mm. Und der Kompromiß, den man im CC eingehen muß ist nicht Gewicht/Federweg sondern Gewicht/Steifigkeit.

Nun zu meinen Erfahrungen: Meine SID98 ist superleicht(1200 Gramm), verschleißt aber schnell in den Buchsen und neigt zu Luftverlust und ist viel zu wartungsintensiv. Daher von mir nicht zu empfehlen - ist ja aber auch ein altes Modell.

2 meiner Kumpels fahren die SID100 - Gewicht und Steifigkeit gehen für meine Begriffe in Ordnung, Federcomfort ist top! Kein merkbares Losbrechmoment und bis jetzt keine verschlissenen Buchsen wie man das sonst so viel von RS hört. Für mich aber keine Alternative, hab einfach zu viel Angst dass mir mal die Luft ausgeht...

Fahre momentan selber eine alte Judy mit Elastomeren. Wartung gleich NULL (shockboots) - klar, gibt bessere Gabeln ohne Ende, aber sie tuts - nur im Winter etwas hart...

Meine Traumgabel ist die FoxForx mit Stahlfedern - hab ich noch nicht fahren können, aber bislang nur gutes gehört und gelesen. Keine Luft die einem ausgehen kann wenn die Dichtungen durch zu wenig Wartung mal was abbekommen. Ab und zu mal nen Ölwechsel - fertig. Hört sich alles toll an, nur hab ich dafür momentan keine Kohle - leider...:rolleyes:
 
zur zeit favorisiere ich auch die fox mit stahlfedern.
hab einfach keine lust zu oft so ein ding zu zerlegen und zu warten, angst zu haben, das mir die luft ausgeht, oder wegen ultra-leichtbau bedenken zu haben...

die zur zeit beste gabel (nach eigener jahrelanger erfahrung) ist die judy xc (96er) mit eibach-federn.

nur sind 63mm federweg für ein neues (evtl fs) bike zuwenig und zu geometrienachteilig...
 
heute bei der CC WM in Kaprun fand man bei den Top 10 fast nur die Rock Shox's Sid Race Carbon...

und ich fahr seit Jahren Sid Race ohne Troubles bei 65kg...
 
Ja die werden ja auch nach jedem rennen zerlegt, gereinigt, neu gehölt und bei bedarf defekte Teile ausgetauscht. Bike Teile die im WC oder bie gesponsorten Leuten gefahren werden sind für Leute wie uns, die ihr Matereila selbst bezahlen müssen nicht immer das beste. Oder wartet ihr eure Bikes täglich komplett?
 
Fahre seit 18 Jahren MTB mit verschiedenen Federgabeln.
1. Manitou 2 mit Elstomeren. Hat auch schon gefedert.
2. Mag 21. War wohl die beste Gabel. Funktioniert seit 8 Jahren problemlos. Hab sie dann verkauft. Wird immer noch gefahren.
3. Sid XC. Funktioniert seit 3 Jahren problemlos. Ist im prinzip eine Judy mit Luft. ( nicht zu vergleichen mit Sid Race o.ä. )
4. Duke Race. Jetzt 8 Mon. alt. Halte diese Gabel für gut. Bisher keinerlei Probs. Lässt sich durch Dual-Air sehr gut einstellen.
Da sie sich wenig verkauft ist sie im Moment zu Dumping-Preisen zu bekommen. Würd ich wieder kaufen.

Gruß
Klaus
 
- Z2 BAM '98 6000-8000km am Ende
- z2 Atom '00 10000km am Ende
(bei beiden Spiel zwischen den Rohren, kann auch bei Austausch der Führungsbuchsen nicht mehr beseitigt werden, ausgelatscht.)
- RaceFactory SH739 '00 (~100mm) ca. 7000km noch keine Anzeichen für Alterung.
- Judy SL 00' ca. 2000km Standrohrkombi wurde auf Garantie nach ca. 500km ersetzt. Fängt schon wieder an auszuleiern

Alle Gabeln wurden regelmässig gewartet (Ölwechsel, wenn nötig Führungsbuchsen oder Dichtungstausch)

Die RaceFactory ist meiner Meinung nach bis jetzt das Mass aller Dinge. Bei der Marzocchi müssen nach 4000km die Führungsbuchsen gewechselt werden, bei der RaceFactory war das noch immer nicht nötig.
Allerdings braucht sie unglaublich lange zum Einfahren.

Gruss

Roric
 
Z.Z. is die Fox Luftgabel mein Liebling, allerdings möchte ich noch nicht sagen, daß sie die Zuerlässigkeit bewiesen hat.
Neben Kiloeterngehört für mich auch Funktion im Winter... dazu, also auch ganz einfach Zeit.

Die Bergman (PJ Over) hat bei mir 100% Zuverlässigkeit bewiesen, durch den Top Service (bei Maschek) is die Gabel auc gut auf persönliche Vorlieben einstellbar -mein Setup: 80mm -dadurch deutlich steifer als mit 100mm, recht soft abgestimmt, eher weniger gedämpft.
Funktioniert seit Jahren und vielen km.

Die Fimoco (jetzt scheints Race Factory) ist meiner Ansicht ebenfalls ein Toptipp, vielleicht etwas schwieriger in der Abstimmung?

:bier:

Rüdiger
 
Original geschrieben von aloop
heute bei der CC WM in Kaprun fand man bei den Top 10 fast nur die Rock Shox's Sid Race Carbon...

und ich fahr seit Jahren Sid Race ohne Troubles bei 65kg...

Du kannst doch nichts über die Tauglichkeit einer Gabel aussagen, nur weil sie im WC unter den ersten 10 Plätzen am meisten vertreten war! Da ist es wie Renn Maus sagt: Nach dem Rennen werden die entweder sofort gewartet oder gleich ausgetauscht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ein Teamfahrer seine Gabel länger als eine Saison fährt (und das ist IMHO immer noch maßlos übertrieben).
 
Also meine erste Federgabel war eine RS Judy XC von 96 glaueb ich oder 98 keine Ahnung, die mit den Elastomeren. Damals gehörte sie mit zu den Besten. Die Elastomere waren aber schnell hin. Fahre jetzt eine Fatty und bin sehr zufrieden. Ich finde das Ansprechverhalten sehr gut und der Federweg reicht mir persönlich vollkommen. Habe die Gabel aber erst seit 3 Monaten, in einem Jahr kann ich dann mehr zur Zuverläßigkeit sagen, aber bis jetzt hatte ich noch keine Probs.:)
Mein Bruder hat sich vor kurzem eine Duke XC geholt, spricht auch nicht schlecht an, finde aber die Fatty besser. Aber wie es bei Meinungen immer ist, sie sind subjektiv. Was ich nur nicht verstehen kan sind Leute die behaupten eine Fatty wäre quasi eine Starrgabel, sind selber aber noch nie eine gefahren.
Naja aber auch egal, denn ich weiß das sie mit zu den besten Federgabeln am Markt gehört.
Jede Federgabel hat Vor und Nachteile, die einzig wahre wirst du nie finden. Abgesehen davon kannst du bei jeder Gabel das sogenannte Montagsmodell erwischen.
 
Original geschrieben von rikman
Z2: viel zu schwer (es ging hier um CC-Gabeln und die sollen nunmal leicht sein), viel zu wartungsaufwaendig (nach jeder Tour fange ich an, die Standrohre zu putzen und einzuoelen - was denn noch? Da fette ich lieber einmal in zwei Monaten und gut ist).
Schwer ist sie ja, die Z2. Wir meinen hier die Z2 BAM (bis 99).
Aber gereinigt hab ich das Teil noch nie.
Durch die Shockboots kommt auch kein Dreck an die Standrohre, hat schon Sinn!
Jetzt drei Jahre im Einsatz, keine Wartung, einmal im Monat etwas Brunox unter die shockboots, basta!
Wird seit einem Jahr mit Disc gefahren, nix Problem.

Fatty hatte ich noch nie, werd ich wohl auch nie fahren ...
 
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