Internet Community Bike 2.0 – die nächste Generation powered by Alutech

Internet Community Bikes kommt zurück! Nachdem das erste Internet Community Bike als Pilotprojekt bereits klasse verlaufen ist, wollen wir erneut mit euch gemeinsam ein Bike entwickeln. Ziel ist natürlich aus der ersten Runde zu lernen: Was gut lief, soll beibehalten werden, was nicht, wollen wir gern verbessern.


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@Haardtfahrer: Ich weiß nicht, ob der Begriff Reise-MTB deiner Beschreibung ganz entspricht, denn bei einem Reise-MTB würde ich noch Möglichkeiten zur Gepäckaufbewahrung erwarten (z.B. mit Sattelstützengepäckträger oder mit Rahmentasche). Aber ansonsten ganz würde ich ein "Rad für alles " sehr ähnlich interpretieren :daumen:

Überhaupt finde ich dass bei vielen neuen Räder zuviel Kompromis beim Klettern gemacht wird. Letztlich fährt man auf Touren die meiste Zeit hoch und nur eine recht kurze Zeitspanne runter. Sollte ein "Rad für alles" dann nicht ein Rad sein, bei dem das Bergauffahren auch Spaß macht? Ein "Rad für alles" sollte ebenso auf Ufertrails und ähnlichem Laune machen. Ich seh den Freerider mit 170+mm Federweg, ultraflachem Lenkwinkel und extralangem Radstand wenig sinnvoll an - denn diese Räder sind wirklich nur in einer Disziplin wirklich gut: Runterbolzen. Anderseits würde ich mir ein Rad wünschen, das stabil genug ist, dass man auch mal 'nen Double springen oder 'nen mittelhohen Drop mitnehmen kann, ohne dass die Federung durchschlägt oder der Rahmen bricht. Und wenns dann auch noch auf dem Pumptrack effizient wäre ... :)

Just my 2 cents.


Alpenstreicher
 
hmmm... also ich fahr genau so ein Rad wo du meinst das man nur runter fahren kann.
ich hab damit sowohl beim 1500Hm rauf und runter als auch beim fast täglich am fluss entlag sehr viel spaß...
 
@Alpenstreicher
Das unterschreibe ich nicht. Mein Rune (120cm Radstand un 64° Lenkwinkel) geht nicht schlechter rauf als mein 301 mit 66,5° und viel kürzerem Radstand! Einzig die Reifen sind beim Rnue täger... der Rest ist in 95% der Fälle bergauf komplett wurscht. Wo man es merkt, sind technsich anspruchsvollere Wegerl bergauf. Da ist der lange Radstand des Rune nach vorne hinaus ein Nachteil, aber den würde ich für die bergab Performance nicht hergeben wollen!
 
Das Präfix "Reise" kannst Du von mir aus auch streichen, wenn denn Mtb stehen bleibt.

Ich wollte damit die besondere Eigenung für Langstrecken aufzeigen.

Was ich nicht erwähnte: Natürlich kein Hardtail! :aetsch: Warum? Da haut es mir immer den Sattel in die Kronjuwelen! :heul:
 
Sind wir doch mal ehrlich: leider die wenigsten wohnen in Alpennähe und haben daher nicht die Möglichkeit, sich am Ende eines mehrstündigen Uphills mit einem episch langen Trail zu belohnen.

Als Allrounder sehe ich daher ein Bike, mit welchem dies sehr wohl problemlos machbar ist, die Fortbewegung auf flachen "Sprint"trails bzw im Mittelgebirge aber keinesfalls darunter leider darf.
Sprich: schnell und effizient zu pedalieren, guter Vortrieb, gleichzeitig schluckfreudige Federung und ausgewogene Geometrie. Keine Extreme!
Dafür haltbar.

Niemand erwartet von nem Bike, dass es die dicken Drops im Bikepark nimmt, aber gleichzeitig auch XC-artigen Vortrieb besitzt. Ein Kompromiss muss her. Und Hand aufs Herz: womit hat man wohl mehr Spass auf dem Trail? ;)

Das Schmankerl wären dann sinnige und durchdachte Features, wie zb eine ausgeklügelte Leitungsführung, PM mit Gewindeinserts und extrem langlebige Lagerpunkte.
KISS-Prinzip. Das ganze schnörkellos mit einem edlen geraden Rohrsatz aus Alu unter 13kg und ich kauf den Bock blind :)
 
...Ich seh den Freerider mit 170+mm Federweg, ultraflachem Lenkwinkel und extralangem Radstand wenig sinnvoll an - denn diese Räder sind wirklich nur in einer Disziplin wirklich gut: Runterbolzen...[/USER]

Leider falsch und wahrscheinlich eine Annahme auf Grund mangelnder Eigen"erfahrung". :)
Gerade (!) beim Hochfahren bringt die Länge das VR auf den Boden und sorgt für Entspannung. Was bisher immer angenommen wurde, das ein bergab-orientiertes Bike automatisch schlechter bergauf zu pedalieren ist, stimmt heutzutage nicht mehr.
 
Lange Strecken: Ja, muss es unbedingt können (bei mir sind Tagestouren 80 bis 100km, ab und zu auch mehr). Alpen: Ratet mal, warum mein Nick Alpenstreicher ist ;) Trotzdem brauch ich da kein Rad zum blind runterbolzen. Wenns technisch anspruchsvoll wird, dann ist man eh zu langsam unterwegs als dass man den Federweg nutzen könnte. Abgesehen davon fährt man einen Weg, den man nicht kennt auf auf dem sich Wanderer aufhalten, nicht blind. Die besten Touren sind die bei denen man auf mehr oder weniger technischen Singletrails hochfährt, d.h. gelegentlich Stufen, hohen Wurzeln, und manchmal hats auch kurze, aber extrem steile Zwischenanstiege. Kurz, am schönsten ist es immer da, wo die Zivilisation noch keine Forstautobahn errichtet hat.

Ich denke, dass der Sweet Spot für den Federweg beim aktuellen Entwicklungsstand zwischen 140 und 160mm liegt. Dieser Federwegbereich scheint derzeit ohne große Kompromisse bei Vortriebs- und Aufwärtsdrang realisierbar zu sein.


Alpenstreicher
 
Leider falsch und wahrscheinlich eine Annahme auf Grund mangelnder Eigen"erfahrung". :)
Gerade (!) beim Hochfahren bringt die Länge das VR auf den Boden und sorgt für Entspannung. Was bisher immer angenommen wurde, das ein bergab-orientiertes Bike automatisch schlechter bergauf zu pedalieren ist, stimmt heutzutage nicht mehr.

Was das Vorderrad an den Boden bringt ist aber keineswegs der lange Radstand, sondern allenfalls ein Lenker der weit vorne und tief sitzt und lange Kettenstreben, so daß der Körperschwerpunkt relativ zum Aufstandspunkt des Hinterrads nach vorne und unten wandert. Die gestreckte Sitzposition läßt sich genausogut mit einem längeren Vorbau erreichen, ist aber lange nicht das einzige Kriterium für ein Bike das gut bergaufgeht. Stichworte wie Anti-Squat, Traktion, und sogar Gewicht kommen mir da in den Sinn.


Alpenstreicher
 
Was das Vorderrad an den Boden bringt ist aber keineswegs der lange Radstand, sondern allenfalls ein Lenker der weit vorne und tief sitzt und lange Kettenstreben, so daß der Körperschwerpunkt relativ zum Aufstandspunkt des Hinterrads nach vorne und unten wandert...

Ja, das ist eine Variante. Die andere ist es, Kettenstreben und Vorbau kurz zu lassen und den Druck auf das Vorderrad per langem Oberrohr zu erzielen.

Ich bin es auch ehrlich gesagt langsam müßig, ständig und überall zu hören, das mein Bike theoretisch nicht gut bergauf geht. Komischerweise schreiben das nur Leute, die so eine Geo noch nie gefahren sind. Und meine Touren sagen halt was anderes.
Zum Rest: also eine Alutech CC-Feile ist glaub ich raus... ;)
 
Wenn das so ist, warum gibt es dann noch keine 20cm-Bikes mit bergauforientierter Hinterbaukinematik und 12kg? Vielleicht, weil es noch keiner versucht hat. Vielleicht auch, weil man bei den aktuellen Big-Bikes auf Abfahrtsperformance optimiert - da ist Anti-Squat halt einfach wurscht und Gewicht zweitrangig gegenüber Stabilität.

Alpenstreicher
 
dan schau dir das icb mal an...
da gibts aufbauten unter 13kg und mit 190mm... antisquat ist top. traktion auch...
und bisher hab ich von keinem zerstörten gehört

aber hasifisch hat recht. ich halt jetzt auch die klappe...
gibt halt leute die schon alles wissen
 
Ich bin es auch ehrlich gesagt langsam müßig, ständig und überall zu hören, das mein Bike theoretisch nicht gut bergauf geht. Komischerweise schreiben das nur Leute, die so eine Geo noch nie gefahren sind. Und meine Touren sagen halt was anderes.
Zum Rest: also eine Alutech CC-Feile ist glaub ich raus... ;)

140mm machen eine CC-Feile? Dann sind 80mm wohl ein Rigid-Bike. :spinner:

Ernsthafte Frage: Hast du schonmal verglichen, ob du mit deinem Freerider oder einer CC-Feile schneller den Berg hochkommst? Was war das Ergebnis?


Alpenstreicher
 
dan schau dir das icb mal an...
da gibts aufbauten unter 13kg und mit 190mm... antisquat ist top. traktion auch...
und bisher hab ich von keinem zerstörten gehört

aber hasifisch hat recht. ich halt jetzt auch die klappe...
gibt halt leute die schon alles wissen

Gib wenigstens ein paar Quellen an, wenn du schon solche Behauptungen aufstellst.


Alpenstreicher
 
140mm machen eine CC-Feile? Dann sind 80mm wohl ein Rigid-Bike. :spinner:

Ernsthafte Frage: Hast du schonmal verglichen, ob du mit deinem Freerider oder einer CC-Feile schneller den Berg hochkommst? Was war das Ergebnis?


Alpenstreicher

Mal abgesehen davon, das ich den Vogel-zeig-Smiley völlig zum Kotzen finde, diskutierst du wieder fröhlich quer...:mad:
Langer Vorbau und lange Kettenstreben sind CC-feile, erinnerst du dich nicht an deine Posts von vor 5 Minuten?!?
Welcher 180mm freerider? Meinst du jemanden anders? Ich habe ein 170er AM/EN, je nach Gusto. Und natürlich schaffe ich mit dem CC bestimmt 2-3 Hm mehr pro Minute bergauf, aber wir suchen hier einen Allrounder, oder?
Ach hör doch echt mal auf...:wut:
 
Noch eine kurze Anmerkung zur Federwegsdiskussion:
Zumindest für mich spielt es auch eine Rolle, dass ich gar nicht unbedingt so schnell und problemlos wie möglich nach unten komme. Ich stehe gern an nem Trail und überlege mir, welche Line ich am besten fahre, weil ich es ansonsten nicht nach unten schaffe. Sprich: Ich limitiere mich ein Stück weit sogar ganz gerne.

Man kann es vielleicht ansatzweise mit der ganzen E-bike/pedelec-Diskussion vergleichen. (und nein, ich will die 160+ Fraktion nicht mit Ebikern vergleichen) Eigentlich wäre es am bequemsten, sich vom Motor antreiben zu lassen, dann kann man sich voll und ganz auf die Technik konzentrieren. Viele wollen das aber nicht, weil es auch Spaß macht sich ab und an etwas zu quälen und zu verausgaben und weil es dazugehört. Die meisten von uns limitieren sich also zumindest ein Stück weit selbst. Mir geht's mit dem Federweg einfach ähnlich und ich denke ich bin da nicht alleine.
 
Schneller bedeutet nicht immer mehr spaß...

+1

außerdem sind heute wirklich genug langhubige bikes auf dem markt, bei denen die bergaufperformance bei den allermeisten fahrern deutlich mehr von den eigenen oberschenkeln begrenzt werden dürfte, als von der bikegeo oder dem -gewicht.


bin dennoch immer nochfür ein ht :)
 
Ja, das ist eine Variante. Die andere ist es, Kettenstreben und Vorbau kurz zu lassen und den Druck auf das Vorderrad per langem Oberrohr zu erzielen.

Ich bin es auch ehrlich gesagt langsam müßig, ständig und überall zu hören, das mein Bike theoretisch nicht gut bergauf geht. Komischerweise schreiben das nur Leute, die so eine Geo noch nie gefahren sind. Und meine Touren sagen halt was anderes.
Zum Rest: also eine Alutech CC-Feile ist glaub ich raus... ;)

Ich würde das ICB echt gerne mal fahren. Ich bin zwei Jahre mit dem Fanes Pinion rumgefahren. Das war zwar relativ schwer (16kg), aber der Anstieg konnte noch so steil sein, man kam sehr gut rauf. Aber ich bekam einfach keinen Druck aufs Pedal. Als hätte es einen eingebauten Tempomaten, der höhere Bergaufgeschwindigkeiten unterband.

Mein jetziges Pyga Oneten ist da ganz anders. Ob sitzend oder stehend, da ist immer auf Druck fahrbar. Mich würd wirklich interessieren ob man das mit einem langhubigen Bike wirklich auch hinkriegt.
 
Wenn das so ist, warum gibt es dann noch keine 20cm-Bikes mit bergauforientierter Hinterbaukinematik und 12kg? Vielleicht, weil es noch keiner versucht hat. Vielleicht auch, weil man bei den aktuellen Big-Bikes auf Abfahrtsperformance optimiert - da ist Anti-Squat halt einfach wurscht und Gewicht zweitrangig gegenüber Stabilität.
Es gibt Bikes mit 18 oder 20 cm Federweg die Kinematisch sehr gut zu pedallieren sind. Nur sind 12 kg einfach Unsinn. Dieser Federweg braucht einen Rahmen der diesen Impact auch verarbeiten kann. Deshalb steht Gewicht nicht zweitrangig gegenüber Stabilität, sondern geht mehr oder weniger einher.
 
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