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Waldwegheizer69
Guest
Ich war in den oben genannten Gebieten (Eiswoog, Ramsen, Altleiningen, Göllheim usw.) letztes Jahr nach längerer Abstinenz (es waren mindestens 5 Jahre MTB-Pause) unterwegs. Auf den ersten Touren, die ich eigentlich locker angehen wollte, um wieder fit zu werden, ertappte ich mich, als ich anfing, Wege „aufzuräumen“. Singletrails (farblich markierte Wanderwege) waren stellenweise komplett dicht, ich stand komplett in Brombeersträuchern, wo ich Jahre zuvor noch locker fahren konnte. Breite Wege, die Förster und Jäger nutzten, sind jetzt Singletrails. Aber trotzdem nicht fahrbar, wegen querliegenden Ästen und Stämmen. Meiner Meinung steckt da System dahinter. Ich glaube gelesen zu haben, dass man im Pfälzer Wald über 50% der Wege „aufgeben“ will. Bestes Beispiel: die Abfahrt zum Eiswoog, am Spielplatz rauskommend, von oben an alles dicht, kaum mehr fahrbar, obwohl der Weg als Wanderweg markiert ist. Diese Abfahrt ist manchem Wanderer aber schon länger ein Dorn im Auge, weil sich die Ausflügler dort durch Biker gestört fühlen. Es soll dort Leute geben, die gute Kontakte zu Förstern und Waldarbeitern, ein Schelm wer Böses dabei denkt.

