Intend Trinity

Bisher fahre ich die Trinity mit Hope Floating Discs in 223 und 203mm. Diese fangen aber an zu Summen, vor allem im steilen langsamen Geläuf. Das nervt mich! War ne top Kombo mit der MT7. Werde wohl auf die Intend Scheiben in 203mm wechseln, vorne in 2,3 mm hinten ggf. in 2,0 mm. Wie gut, dass ich zwei Satz Laufräder besitze. Wohin mit den ganzen tollen Hope Scheiben 😂.
Der Leerweg wird bei den dickeren Scheiben nochmal kürzer werden, was für mein recht kleinen Hände bei einer maximalen Handschuh Größe von 9 und dem Bedürfnis den Druckpunkt nahe am Lenker zu haben spannend sein wird. Die Trinity ist jedoch mit den White Magic Belägen und der großen Hope Scheibe so bissig, dass ich mich nicht auf den ersten paar tausend Tiefenmeter direkt an die neue Modulation für die Grenzbereiche in steilen langsameren Situationen gewöhnt habe. Das hat etwas gedauert, mittlerweile ist es schon recht gut, denke dass das mit der 203er Scheibe besser wird und im Zweifel kommen Galfar in violett oder schwarz drauf! Schön, dass die Bremse mit der neuen Galfar shark Disc leise ist. Ggf. Kommen mir die auch noch mal ins Haus.
 
Bisher fahre ich die Trinity mit Hope Floating Discs in 223 und 203mm. Diese fangen aber an zu Summen, vor allem im steilen langsamen Geläuf. Das nervt mich! War ne top Kombo mit der MT7. Werde wohl auf die Intend Scheiben in 203mm wechseln, vorne in 2,3 mm hinten ggf. in 2,0 mm. Wie gut, dass ich zwei Satz Laufräder besitze. Wohin mit den ganzen tollen Hope Scheiben 😂.
Der Leerweg wird bei den dickeren Scheiben nochmal kürzer werden, was für mein recht kleinen Hände bei einer maximalen Handschuh Größe von 9 und dem Bedürfnis den Druckpunkt nahe am Lenker zu haben spannend sein wird. Die Trinity ist jedoch mit den White Magic Belägen und der großen Hope Scheibe so bissig, dass ich mich nicht auf den ersten paar tausend Tiefenmeter direkt an die neue Modulation für die Grenzbereiche in steilen langsameren Situationen gewöhnt habe. Das hat etwas gedauert, mittlerweile ist es schon recht gut, denke dass das mit der 203er Scheibe besser wird und im Zweifel kommen Galfar in violett oder schwarz drauf! Schön, dass die Bremse mit der neuen Galfar shark Disc leise ist. Ggf. Kommen mir die auch noch mal ins Haus.
Die Scheibendicke hat keinen Einfluss auf den Leerweg.
Der Rückstellweg ist hauptsächlich von der Kolbendichtung und Dichtungsnut (Sealgroove) abhängig.
Den Unterschied des kürzeren Leerwegs hast du nur unmittelbar nach dem Tausch auf dickere Scheiben ohne zurückstellen der Kolben. Dann sind nämlich die Beläge näher an der Scheibe.
 
Die Scheibendicke hat keinen Einfluss auf den Leerweg.
Der Rückstellweg ist hauptsächlich von der Kolbendichtung und Dichtungsnut (Sealgroove) abhängig.
Den Unterschied des kürzeren Leerwegs hast du nur unmittelbar nach dem Tausch auf dickere Scheiben ohne zurückstellen der Kolben. Dann sind nämlich die Beläge näher an der Scheibe.
Muss aber trotzdem sagen ich fahr einmal ne Trinity mit trickstuff ul Scheiben und einmal ein Set mit massive Scheiben und der leerweg mit den 2.3mm dicken Scheiben ist doch merkbar kürzer als mit den 2.00mm dicken.
Die Bremsen sind auch an beiden Rädern super entlüftet aber man merkt einfach nen Unterschied.
 
Wenn das Bremssystem richtig dimensioniert ist, wächst der Leerweg auch bei komplett abgefahrenen Belägen und abgefahrener Scheibe nicht. Wenn der Leerweg wächst, ist der Ausgleichsbehälter zu klein.
Bei mir verkürzt sich der Leerweg besonders hinten auf längeren Abfahrten. Denke einfach dass etwas Luft im System ist, hatte die Anlage auch nur einmal nachdem Einbau entlüftet, aber da der Druckpunkt direkt da war….

Rein logisch macht es für mich Sinn, dass dickere Scheiben einen kürzeren Leerweg mit sich bringen….. der Weg der Beläge ist einfach nochmal kürzer….
 
Muss aber trotzdem sagen ich fahr einmal ne Trinity mit trickstuff ul Scheiben und einmal ein Set mit massive Scheiben und der leerweg mit den 2.3mm dicken Scheiben ist doch merkbar kürzer als mit den 2.00mm dicken.
Die Bremsen sind auch an beiden Rädern super entlüftet aber man merkt einfach nen Unterschied.
Das tritt nur auf, wenn die Kolben vor dem Scheibenwechsel nicht zurück gedrückt wurden oder die Beläge ganz neu sind. Dann kann dieser Effekt auftreten, ansonsten macht es keine Sinn.

Was auch noch passieren kann, wenn die Beläge verschlissen sind. Der Leerwege wird aufgrund eines gesunkenen Füllstands im AGB länger. Bei der Trinity ist das zb so gewollt, damit man auch ohne visuelle Kontrolle den Verschleiß bemerkt.
 
Warum sollten sie? Wie oft verstellst Du unterwegs die Griffweite der Bremshebel? Ich seh den Vorteil der Werkzeuglosigkeit nicht, wenn das mal eingestellt ist, wird das doch in der Regel nimmer angefasst. Oder überseh ich was?
Als essentielles Feature sehe ich es auch nicht, aber die erste Einstellung mache ich schon gerne direkt am Trail. Und ohne die genauen Gründe dahinter jetzt analysieren zu können: Ganz 100% stabil über die Lebensdauer der Beläge und verschiedene Entlüftungszyklen hinweg ist die Griffweite bei mir auch nicht. Ein kleines bisschen nachjustieren tue ich daher schon gelegentlich. Der Daysaver im Lenker ist zwar mit einem TX10 vorgeladen, geht also recht flott, aber ohne Werkzeug wäre es halt trotzdem noch einfacher.

Abgesehen von minimaler Gewichtsersparnis sehe ich ehrlich gesagt einfach keinen wirklichen Vorteil darin, dass man dafür ein Werkzeug braucht.
 
Rein logisch macht es für mich Sinn, dass dickere Scheiben einen kürzeren Leerweg mit sich bringen….. der Weg der Beläge ist einfach nochmal kürzer….
Nein, rein logisch macht das überhaupt keinen Sinn. Es gibt schließlich sowas wie eine Belagnachstellung. Man drückt die Kolben zurück, dann pumpt man am Fingerhebel, bis die Beläge anliegen. Ob das eher früh ist wie bei einer 2.3er, eher später wie bei einer 1.8er macht erstmal keinen Unterschied.

Was auch noch passieren kann, wenn die Beläge verschlissen sind. Der Leerwege wird aufgrund eines gesunkenen Füllstands im AGB länger. Bei der Trinity ist das zb so gewollt, damit man auch ohne visuelle Kontrolle den Verschleiß bemerkt.
Das würde der Aussage von Klaus ja komplett widersprechen:

Wenn das Bremssystem richtig dimensioniert ist, wächst der Leerweg auch bei komplett abgefahrenen Belägen und abgefahrener Scheibe nicht. Wenn der Leerweg wächst, ist der Ausgleichsbehälter zu klein.

Hast du dazu eine Quelle, dass das so gewollt ist?
Auch frag ich mich, wie diese eingebaute "Verschleißanzeige" merken soll, ob ich eine 2,3er Scheibe fahre und meine Beläge verschlissen sind oder ob ich eine 1.8er fahre und meine Beläge noch gut sind?

Und wie soll das technisch funktionieren? Wenn mir mit einer 2.3er und abgefahrenen Belägen der Leerweg größer wird weil der AGB nicht mehr reicht, dann wirds mit ner 1.8er und abgefahrenen Belägen gefährlich.
 
Ich meine das mit dem "Verschleißindikator" Feature durch größer werdenden Leerweg auch letztens irgendwo von Intend gehört zu haben... könnte in einem Video zum Entlüften erwähnt worden sein. Genaue Quelle hab ich gerade nicht parat. Das war für mich auch eine Aha, weil ich das in der Praxis so auch schon mehrfach bei den Trinity bemerken durfte. Ich kanns zumindest für 2,3er Scheiben so bestätigen.

Im Grund genommen hab ich das auch an anderen Bremsen so erlebt: Viel Verschleiß, Leerweg wird länger und Hebel kommt mir irgendwann zu nah an den Lenker, dann stelle ich wenn vorhanden den Leerwegseinsteller nach, oder wenn nicht anders geht halt die Hebelweite nach außen.

Vieleicht eine mögliche Erklärung: Im befüllten Zustand ist die Membran im AGB entspannt. Umso mehr Öl dem AGB entnommen wird, desto mehr muss die Membran nach innen mitgehen, das heißt sie baut Spannung auf. Das gleicht sich mit einem geringen Unterdruck im System aus. Dieser geringe Unterdruck verändert dann den Leerweg, weil vieleicht der Hebel zu Beginn der Bewegung mehr Öl richtung AGB befördert bevor der AGB abgekapselt wird ODER der Unterdruck spannt die Nehmer Kolbendichtungen halt nach innen vor und deshalb mehr Weg. :ka: Wenn jemand ne bessere Erklärung hat, würde mich auch interessieren.
 
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Also ich kenn das von meiner TS DRT (die ja auch von Cornelius entwickelt wurde) mit 2.3er TRP Scheiben auch:
  • frische Beläge + Scheiben = quasi kein Leerweg
  • nach ein paar hundert hm der übliche Leerweg um die 20mm
  • ab dem letzen Drittel der Lebenszeit der Beläge muss ich regelmäßig die Hebelweite nachstellen um den Druckpunkt an der gleichen Stelle zu halten.

Und nein das hat auch erstmal nichts mit dem Befüllstand oder anderem an der Bremse zu tun ... hab das ganze gerade an der frisch von TS geserviceten Bremse so, wie auch schon im Neuzustand und nach dem letzten Service vor 3 Jahren.

Keine Ahnung ob das nun Bug oder Feature ist, hat sich aber über die letzten 7 Jahre in denen ich die Bremse fahre immer wieder so gezeigt.
 
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Das tritt nur auf, wenn die Kolben vor dem Scheibenwechsel nicht zurück gedrückt wurden oder die Beläge ganz neu sind. Dann kann dieser Effekt auftreten, ansonsten macht es keine Sinn.

Was auch noch passieren kann, wenn die Beläge verschlissen sind. Der Leerwege wird aufgrund eines gesunkenen Füllstands im AGB länger. Bei der Trinity ist das zb so gewollt, damit man auch ohne visuelle Kontrolle den Verschleiß bemerkt.
Also die Trinity aufm enduro habe ich seid etwa 2 Jahren dort hat sie mittlerweile auch schon weit über 50000tm hinter sich und hat dementsprechend auch ein paar Belagswechsel mit gemacht. (der hebelweg ist aber trotzdem immer schon so Kurz gewesen.)
Die Trinity am Trailbike habe ich seid dem Winter, da hat sie etwa 3000tm mit gemacht und hat dememtsprechend auch noch deutlich frischere beläge drin als die am Enduro.
Beide wurden mit dem Grünen Bleedblock von intend entlüftet und laufen weltklassen nur eben am Enduro miteinem etwas Kürzeren leerweg bis zum Druckpunkt. (dies war aber wie gesagt schon immer so)
 
Doch, das ist ein Feature bzw. so gewollt und wird in einem Tech-Video erklärt. Finde es grade nicht...
Ob das nun ein Bug oder ein Feature ist sollte eher der Kunde beurteilen.
Ich für meinen Teil sehe es als Optimum an, wenn der Leerweg über den kompletten Verschleiß möglichst gleich bleibt. Erst recht bei einer Bremse ohne werkzeugloser Hebelweitenverstellung.
Wenn das Bremssystem richtig dimensioniert ist, wächst der Leerweg auch bei komplett abgefahrenen Belägen und abgefahrener Scheibe nicht.
@klaus0887 Kannst Du was zum Einfluß der Membran auf dieses Verhalten sagen?
Mich würde z.B. interessieren, ob der Einfluß bei größerer Membranoberfläche geringer ist.

Vielleicht findet ja auch wer das Techvideo, wo das als Feature angepreist wird, würd ich gerne sehn.
 
Doch, das ist ein Feature bzw. so gewollt und wird in einem Tech-Video erklärt. Finde es grade nicht...

Ob es jetzt tatsächlich ein gewolltes/konstruiertes Feature ist oder man einfach eine positive Umschreibung für ein nicht zu vermeidendes Phänomen gefunden hat, sei dahin gestellt ... man gewöhnt sich dran, ich mach das Nachstellen unbewusst nebenbei wenn ich es bemerke.
 
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Ich finde das eigentlich ein gutes Festure.

Eine Kollegin ist zu mir gekommen weil sie es schon komisch fand das sie den Hebel bis zum Lenker ziehen konnte, da war es dann wirklich höchste Eisenbahn die Beläge zu wechseln. Die hätte sonst wirklich bis auf die Trägerplatte gebremst

Auf einer Urlaubsreise fand ich das auch ein guter Reminder das es Zeit zum Wechseln war
 
Ok, da mag es unterschiedliche "Philosophien" geben. Meine wäre es, den AGB groß genug zu machen, dass man immer bremsen kann - zur Not Metall auf Metall. Denn wenn ich auf einer langen Abfahrt mit 2000 Hm in den Alpen bin, und bei 1000 Hm streikt die Bremse, ist das noch unangenehmer als selbst übelste Metall-auf-Metall-Geräusche.

Was eine große und hier nicht thematisierte Rolle spielt, ist die Belagsfeder. Wenn die bei sehr starkem Verschleiß sehr weit zusammengedrückt wird, nimmt ihre Gegenkraft spürbar zu und sie drückt die Kolben weiter zurück als in dem Zustand, wenn Beläge und Scheibe neu sind. Das vergrößert dann den Leerweg extrem. Da unterscheiden sich die Federn in ihrer Gestaltung und dem daraus folgenden Verhalten sehr. Deshalb sind Kolben mit Magnet drin (Magura) oder Kolben, die per kleiner Klammer fest mit dem Belag verbunden sind (alte Avid- und Hayes-Modelle) eigentlich die bessere Lösung.

Zur Frage von @feedyourhead: Ja, die Membran spielt auch eine Rolle. Ich hatte mal eine einfache Tektro mit sehr dickwandiger Membran. Wenn ich da die Kolben/Beläge an die Scheibe rangepumpt habe, war alles gut. Drei Minuten später hat die unwillige Membran so viel Unterdruck erzeugt, dass es die Kolben wieder in den Bremssattel zurückgezogen hat. Deshalb: Eine Membran muss dünn und weich sein.
 
Ich habeim Nachbarforum schon über das schrubben/schubbeln der getesteten Bremsbeläge und Scheiben mit meinen verbauten Intend Trinity (Brakestuff XT und RS05E Scheiben mit Intend Belägen und Sinter green und einigen anderen) berichtet, und mich nervte das massiv. Die RS05E ist da noch leiser als die XT Scheibe, aber zum schubbeln kam auch je nach Belastung leichtes fiepen, und ich hasse Geräusche. Habe schon so viele Beläge getestet und hier liegen hunderte Euros rum, nix hat am Ende wirklich so funktioniert das ich happy war. Bremspower war bei allen kein Thema, aber irgendetwas war immer. Seit ca. 5000 Tm habe ich die u-micro Beläge drin und es ist endlich „Ruhe“. Absolut perfekt, mega zu dosieren, massiv Power, kein schubbeln, kein Geräusch, nix! Werde die jetzt noch in Kombination mit den Brakestuff XT Scheiben testen und berichten.
Zur Abnutzung und wie sie sich auf Dauer schlagen kann ich natürlich nix sagen, aber wenn das so bleibt wäre es ein Träumchen.
 
Ich habeim Nachbarforum schon über das schrubben/schubbeln der getesteten Bremsbeläge und Scheiben mit meinen verbauten Intend Trinity (Brakestuff XT und RS05E Scheiben mit Intend Belägen und Sinter green und einigen anderen) berichtet, und mich nervte das massiv. Die RS05E ist da noch leiser als die XT Scheibe, aber zum schubbeln kam auch je nach Belastung leichtes fiepen, und ich hasse Geräusche. Habe schon so viele Beläge getestet und hier liegen hunderte Euros rum, nix hat am Ende wirklich so funktioniert das ich happy war. Bremspower war bei allen kein Thema, aber irgendetwas war immer. Seit ca. 5000 Tm habe ich die u-micro Beläge drin und es ist endlich „Ruhe“. Absolut perfekt, mega zu dosieren, massiv Power, kein schubbeln, kein Geräusch, nix! Werde die jetzt noch in Kombination mit den Brakestuff XT Scheiben testen und berichten.
Zur Abnutzung und wie sie sich auf Dauer schlagen kann ich natürlich nix sagen, aber wenn das so bleibt wäre es ein Träumchen.
Ein Test dieser Beläge würde mich echt interessieren, besonders ob sie von der Power mit den Original Belägen mithalten können.

Ich hatte die Beläge in der Vorserie mal getestet und das war es bei Bremsen mit Ziegelsteinen auf Bahnschiene, das war echt erschreckend, seit dem bin ich da echt voreingenommen….
 
2 Shuttle-Tage in Finale (Monta Carmo und Eastside) bei 109 kg + Rad mit Intend Belägen vorne schwarz hinten die weißen mit Trickstuff SL in 203. da waren bei anderen Bremsen die 220 er Scheiben regelmäßig hinten blau.
Geräuschkulisse perfekt und am Ende des Tages immer noch einfinger mit perfektem Druckpunkt und keine dicken Unterarme mehr. (SRAM Ultimate und Saint waren vorher drauf)
Brauch nichts anderes mehr. Danke Cornelius
 

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