NRW-Trails in Gefahr: Die aktuelle Lage und was ihr tun könnt

Yep, "Bikers Unite" .... - und wenn von Interesse "Mofafahrer Unite". Man darf davon ausgehen, dass es ohne eBiker die Probleme nicht gäbe, oder? Die paar übriggebliebenen Bio-Biker werden niemanden stören ...
Jo Digga, mach mal das Geschichtsbuch auf und schau wie viel Mountainbikende es gab, als die 2-Meter Regel in Ba-Wü eingeführt wurde.
=> Nein. Davon darfst du nicht ausgehen, die Geschichte zeigt was anderes.

=> Außerdem ist das keine zielführende Diskussion, weil die Gleichstellung von Pedelecs und Fahrräder nicht zu Debatte steht, da müsste man auf einem ganz anderen Level europaweit diskutieren und nicht in NRW. Und ehrlich gesagt, fehlt mir die Vorstellungskraft, wer ein Interesse daran haben sollte, diese Gleichstellung aufzuheben.

Es steht dir frei, dass dich E-Bikes im Wald stören, aber heul dazu doch bitte woanders weiter.
 
Yep, "Bikers Unite" .... - und wenn von Interesse "Mofafahrer Unite". Man darf davon ausgehen, dass es ohne eBiker die Probleme nicht gäbe, oder? Die paar übriggebliebenen Bio-Biker werden niemanden stören ...

Als kleine Info: Die 2 Meter Regel in Bawü wurde 1995 eingeführt. Da gab es keine Serienreifen Emtbs.

Hauptsache wieder hetzen….
 
Gibt es eigentlich schon wissenschaftliche Studien zur Schädigung des Waldbodens durch MTB Trails
Die müssten doch erstmal beigebracht werden können.
Erosion ist natürlich auch ein Thema, aber eine nicht intakte Harvesterspur wird ja auch zu Bodenerosion führen.
Wie ist das mit der Verhältnismäßigkeit zu den anderen Waldnutzern?
Also Verbrauch der Ressource Natur zum Nutzen?
Eigentlich müssten doch überall Kompensationen / Ausgleichsflächen ausgewiesen werden.
Die Windkraft schwimmt wahrscheinlich in der Kohle bzw. da gibt es ein übergeordnetes Interesse
Bei den Waldbauern/Forst sind die Rückegassen eigentlich auch Wege, die richtig viel Ressourcen verbrauchen.
Mit welchem Recht haben Wanderer einen Anspruch auf schmale Wege?
Wird den MTB Sportlern eine attraktive Alternative angeboten?

Eventuell lässt sich durch diese Fragen der Gesetzgebungsprozess erheblich verzögern
 
Deeskalation, Vorsicht und Zusammenstehen hat uns Mountainbiker hier in Deutschland ja sehr weit gebracht. Unser Sport ist seit Jahren landein landaus akzeptiert und wir sind gern gesehene Gäste im Wald.....am Arsch!

Übrigens ist ein Gesetz, das nicht durchgesetzt werden kann, das Papier nicht wert auf dem es steht.
Beim aktuellen Stellenmangel in der Landesverwaltung gehe ich einfach entspannt weiter biken, dafür brauche ich nur Dreck unterm Reifen und keine Erlaubnis von irgendeinem Hans Wurst.
 
Nur ein Hinweis:
Die Wahlkreissuche zeigt nur Abgeordnete des Bundestages. Das Gesetz ist jedoch vom Land NRW, hier müssen also die Landtagsabgeordneten helfen.

Vielleicht hast schon jemand anders gesagt, dann sorry fürs Doppelposting. Ansonsten vielen Dank für den Artikel!
 
Und als nächstes forderst dann was? Das Motorcross Maschinen auch in den Wald sollen weil das E-MTB näher an der Motorcross Maschine ist als am MTB?
Und die so genannte Community, der Tiefenmeter und Strecke über allem steht kann und deshalb zum E greift und nicht blickt das sie damit in einem schon problematischen Umfeld nur noch mehr Probleme schafft die sollte sich einfach mal der Realität bewusst werden das Masse hier nicht hilfreich ist.
Was sonderst Du eigentlich für einen dummen populistischen Scheiss hier ab. Lerne doch erstmal die Begrifflichkeiten MTB, Pedelec, S-Pedelec, Motocross zu verstehen und richtig zu nutzen.
Du willst doch nur Öl ins Feuer giessen, populistisch "Schuld" bestimmten Gruppen zuweisen, um selber mit möglichst weisser Weste aus der Schusslinie zu geraten.
Sehr durchschaubar Deine Taktik, nach dem Motto "...aber ich war früher da, bevor die anderen gekommen sind...."
 
Vor gut anderthalb Jahren, als wir noch die Ampel-Koalition hatten, da hat damals der Grünen-Politiker Cem Özdemir so was ähnliches angestoßen und als dann die Dreier-Koalition zu Bruch ging wurde es um dieses Thema ruhig.
Als ich heute dieses Thema in meiner Zeitung (Aachener Zeitung) gelesen habe, habe ich gedacht: Leute, geht's noch?!
Wir haben genug andere Probleme als sich jetzt mit so einem Blödsinn zu beschäftigen.
Natürlich wird es auch an den regionalen Förstern liegen, wie die das halt händeln wollen.
Nur ich habe mich selber darüber geärgert, was das NRW-Ministerium vor hat.
Warten wir mal ab, wie alles am Ende kommen wird und in welcher Konstellation.
Hier ist der Bericht aus der Zeitung.

zu dem Bericht aus der Zeitung:
Lustig was alles mit "mehr Umweltschutz bzw. Naturschutz" verargumentiert wird.
Wenn es tatsächlich um mehr Umweltschutz ginge, müssten die Waldbesitzer (vor allem private) auf die Barrikaden gehen, denn dann müssten die Auflagen ja deutlich verschärft werden und die Kosten würden sich erhöhen. zb. Rückbau der Wegen nach Holzernte, generelle Reduzierung der Holzernte, Aufforstung mit Mischwald, Jäger raus aus dem Wald usw. --> Es müsste ja der Natur dienen.
Aber natürlich steht sowas nicht drinnen und wird auch nicht kommen.... 8-)
 
Tun weder die einen, noch die anderen.

Aber die Community von innen her spalten ist natürlich besonders hilfreich in so einer Situation.
Wenn ich mir die Beiträge hier im Forum durchlese kann ich nur hoffen dass der Rest der Mtb-Fahrer besser zusammen steht. Statt E Bike gegen MTB, Gravel gegen MTB oder CC gegen DH, sollte man doch verstehen dass in dem Entwurf nicht unterschieden wird und im Zweifel alle leiden. Aber hey hauptsache man kann gegen eine andere Gruppe stänkern.
 
Ich fahre ja Gravelbike und MTB/E-MTB und kann das mit der „Mehrbelastung“ des Waldbodens durch E-MTB schon bestätigen. Pack man sich den Schwalbe Shredda Radial als Reifen für feuchte Bedimgungen aufs Rad, dann beobachtet man folgendes: Der Reifen gräbt sich zwecks Gripgenerierung durch das Profil und die Radialbauweise tief in den feuchten Waldboden, das sieht man im Vergleich zum klassischen CrossCountry Fahrer oder einem leichten Trailbike schon deutlich. Wenn ich die Strecke 3 mal die Woche gefahren bin, dann ist der Trail deutlicher sichtbar als vorher und manche Wurzeln/ Steine freigelegt, die vorher nicht frei waren.

Wenn dann auf meinem 25kg E-Enduo noch ein nicht fetter, aber stabiler 1,86m Typ mit 97kg draufsitzt und zügig fährt, dann ist das deutlicher am Trail zu sehen als der leichtere MTB'ler mit villeicht leichterem Bike und besser rollenden Reifen. Durch E-MTB sind wir halt mittlerweile mit Reifen unterwegs mit denen wir nie fahren würden, wenn wir das mit Muskelkraft betreiben müsste.
 
Das sowas MTB News schreibt ist ja kein Wunder nachdem die ja nur für Radfirmen und deren E-MTB's die Werbung übernehmen nur hat das E-MTB die Situation im Wald eben nicht verbessert und jeder der das damals schon angesprochen hat wurde schon damals als Egoist oder sonst was bezeichnet. Toleranz heißt eben nicht mit dem E-Motor das Gelände zu durchpflügen und Probleme zu verstärken.
und genau diese Diskussion brauchen wir jetzt auch nicht.......
 
Jetzt hört doch auf euch das schön zu reden.

Natürlich haben wir durch die Elektrobomber deutlich mehr Betrieb im Wald. Ich treffe Leute an Stellen, wo die anhand ihrer körperlichen Verfassung einfach nicht hingehören.

Wenn ich es aus eigener Kraft nicht dort hin schaffe, dann habe ich da auch nichts verloren. Du brauchst eine gute körperliche Konstitution ja nicht nur zum Berg hoch fahren. Man fällt auch anders.

Meiner Meinung nach haben E-MTBs nichts im Wald verloren.
ewig gestrige auch nicht.....
 
Du willst doch nur Öl ins Feuer giessen, populistisch "Schuld" bestimmten Gruppen zuweisen, um selber mit möglichst weisser Weste aus der Schusslinie zu geraten.
Sehr durchschaubar Deine Taktik, nach dem Motto "...aber ich war früher da, bevor die anderen gekommen sind...."

Bin ich der einzige, der es total ironisch findet, dass diese Worte von jemand kommen, der im Parallelfaden fleißig die blaubraun-freundlichen Posts geliked hat? :D
 
Gibt es eigentlich schon wissenschaftliche Studien zur Schädigung des Waldbodens durch MTB Trails
Die müssten doch erstmal beigebracht werden können.
Gibt es: beim DIMB

Übrigens ist ein Gesetz, das nicht durchgesetzt werden kann, das Papier nicht wert auf dem es steht.
Beim aktuellen Stellenmangel in der Landesverwaltung gehe ich einfach entspannt weiter biken...
Das stimmt wohl. Ich fürchte aber dass es z.B. auch Auswirkungen haben könnte auf den Krankenversicherungsschutz oder andere Absicherungen. Dann ist unser Hobby im Wald nämlich nicht mehr legal auf "festen Wegen" sondern nur noch legal auf 3,5m breiten Forststraßen. Legst du dich dann auf einem Trail auf die Klappe, braucht es nicht viel Fantasie damit die KV dann sagt, "bei illegalen Tätigkeiten kein Versicherungsschutz, viel Spass mit der Rechnung der Not-OP an der Wirbelsäule". Ja, aktuell ist das nicht so, aber dieser Entwurf geht halt nicht in die Richtung, dass der Status quo so bleibt.

Finde viele der genannten Punkte hier schon sehr gut. Wir müssen uns hier aber halt auch immer wieder bewusst machen, wir diskutieren hier nicht auf der Ebene mit "gesundem Menschenverstand". Hier braucht es rechtlich stichhaltige Argumente. Wissenschaftliche belegbare Fakten. Annerkannte Regeln. Ansonsten wird man im Gesetzgebungsprozess zwar gehört, es bleibt aber keine Substanz die auch beachtet werden muss.

Ich oute mich hier als Beamten, ich habe diese Erfahrungen täglich. Es braucht quasi einen "Übersetzer" der die tatsächlichen "normalen" Probleme der Menschen so umformuliert, dass daraus auch rechtlich substantielle Argumente werden. Wenn es um den direkten Kontakt mit Behörden geht, kann man noch Glück haben und "vernümftige" Sachbearbeiter/innen antreffen die diese "Übersetzungsarbeit" leisten können und wollen.
Hier geht es aber um die Ebene Landesregierung und Verbände, das ist ein ganz anderer "Schnack". Da braucht man mit normal formulierten Sätzen und "Prosa" nicht kommen.

Nichtsdestotrotz finde ich den "offenen Brief" gut und wichtig. Aber die Kommunikation auf die es am Ende ankommt findet innerhalb des Gesetzgebungsverfahrens in der Verbändeanhörung statt. Deshalb kann ich auch nur raten die DIMB zu unterstützen, denn das sind die einzigen(?) die uns vertreten werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Böse MTB Fahrer wieder :(
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Übrigens ist ein Gesetz, das nicht durchgesetzt werden kann, das Papier nicht wert auf dem es steht.
Beim aktuellen Stellenmangel in der Landesverwaltung gehe ich einfach entspannt weiter biken, dafür brauche ich nur Dreck unterm Reifen und keine Erlaubnis von irgendeinem Hans Wurst.
Das ist so Vogel Strauss.
Es muss doch nicht jeder Weg überwacht werden, genügen doch die Hotspots. Bisschen auf Strava schauen, wo gefahren wird und da ab und zu eine Kontrolle. Die Wanderparkplätze kontrollieren, die Zufahrten zu irgendwelchen Trails. Ist doch mit Falschparken und Geschwindigkeitskontrollen ähnlich.
Und vielleicht auch mal über den eigenen Suppenteller drüber schauen. Wo sollen die Vereine trainieren? MTB ist olympisch und NRW hat 3 Leistungsstützpunkte für MTB - wo fahren die denn in Zukunft? Ausschließlich auf 3,5m Wegen? Greenhill und Winterberg liegen auch in NRW, werden aber definitiv uninteressanter, wenn man nicht auch drumherum mal eine Tour fahren kann.
Und, wie schon viele anmerkten: das wird sich nicht auf NRW alleine beschränken, wenn es kommt. Wenn der Zug mal rollt, dann wird da jede Menge Lobbyarbeit aus Forstwirtschaft, Jagd etc. aufspringen.
 
zu dem Bericht aus der Zeitung:
Lustig was alles mit "mehr Umweltschutz bzw. Naturschutz" verargumentiert wird.
Wenn es tatsächlich um mehr Umweltschutz ginge, müssten die Waldbesitzer (vor allem private) auf die Barrikaden gehen, denn dann müssten die Auflagen ja deutlich verschärft werden und die Kosten würden sich erhöhen. zb. Rückbau der Wegen nach Holzernte, generelle Reduzierung der Holzernte, Aufforstung mit Mischwald, Jäger raus aus dem Wald usw. --> Es müsste ja der Natur dienen.
Aber natürlich steht sowas nicht drinnen und wird auch nicht kommen.... 8-)

Sowas geht zur Entkräftung des Argumentes Umwelt- und Naturschutz in die richtige Richtung!
Hinzuzusetzen ist noch das vorherrschende Prinzip Nutzwald und die Untätigkeit oder besser noch das erkennbare Unterlassen des Landes Naturschutzflächen auszuweisen.
Als dann wird durch die beabsichtigte "Steuerung" der angebliche zu lösende Konflikt zwischen den Waldnutzern erst erzeugt und zwar auf den Forstwegen, mithin dort, wo sich eh schon die Masse bewegt.
Die Steuerung verfehlt also den angedachten Zweck und wirkt sich entgegengesetzt aus.
Parallel dazu einen Konflikt zwischen Waldnutzern auf den weniger frequentierten Wegen in Abrede stellen.

Einer der angreifbarsten Punkte ist diese Begründung:

"Einzelne Radfahrerinnen und Radfahrer beschränken sich nicht auf das Befahren von befestigten Waldwegen mit ausreichender Breite für den Fall des Begegnungsverkehrs mit anderen Erholungssuchenden, sondern sie befahren auch die Waldfläche selbst mit schädlichen Folgen für den Waldboden und den Waldbestand."

Wenn es sich denn nur um Einzelne handeln soll, dann stellt sich die Frage, ob über ein das Handeln beschränkende Gesetz auch alle anderen sich regelgerecht Verhaltenden über eine Beschränkung als ultima ratio derart behandelt werden können.
Dazu bedarf es Vortrages zu der angeblichen Behauptung eines vorliegenden Konflikts, dass dieser Konflikt nicht mit anderen milderen Mitteln erreicht werden kann und was bisher hierzu unternommen worden ist. Und das letztlich noch alles untereinander abgewogen über die Verhältnismäßigkeit!
 
Das ist so Vogel Strauss.
Es muss doch nicht jeder Weg überwacht werden, genügen doch die Hotspots. Bisschen auf Strava schauen, wo gefahren wird und da ab und zu eine Kontrolle. Die Wanderparkplätze kontrollieren, die Zufahrten zu irgendwelchen Trails. Ist doch mit Falschparken und Geschwindigkeitskontrollen ähnlich.
Und vielleicht auch mal über den eigenen Suppenteller drüber schauen. Wo sollen die Vereine trainieren? MTB ist olympisch und NRW hat 3 Leistungsstützpunkte für MTB - wo fahren die denn in Zukunft? Ausschließlich auf 3,5m Wegen? Greenhill und Winterberg liegen auch in NRW, werden aber definitiv uninteressanter, wenn man nicht auch drumherum mal eine Tour fahren kann.
Und, wie schon viele anmerkten: das wird sich nicht auf NRW alleine beschränken, wenn es kommt. Wenn der Zug mal rollt, dann wird da jede Menge Lobbyarbeit aus Forstwirtschaft, Jagd etc. aufspringen.
Vorallem will man doch nicht immer bis nach WiBe fahren um Sport zu machen. Ich will einfach nach der Arbeit kurz ne runde fahren
 
Sind die hier vorgestellten Petitionen vom DIMB? Oder starten gerade 243 Menschen eigenen Petitionen, die genau das machen, was aktuell nicht zu gebrauchen ist, nämlich die Stimmen (am besten über den DIMB) zu bündeln. So verpuffen die Stimmen in den unterschiedlichen Petitionen…
 
Diese sinnlose Mountainbike vs. E-Bike Diskussion hilft nur der Jagt- und Grundeigentümerlobby die wahrscheinlich diesen Vorschlag eingebracht hat. Wenn wir uns hier daran aufreiben, bringt gar nichts.
Das Pedelecs bis 25kmh dem Fahrrad gleichgestellt sind, ist eine Regel um die es hier (zum Glück) nicht geht. Es geht ausschließlich darum, wie die Interessen im Wald zukünftig gewichtet werden.

=> Wir müssen zeigen, dass wir keine kleine Randgruppe sind, sondern eine Masse die man nicht an Wahlstimmen verlieren will und wir müssen laut genug sein, dass dies auch gehört wird. Die Wege wurden im Artikel aufgezeigt.

Sich hier im klein-klein hilft weder E-Bikenden noch Mountainbikenden.

Jo Digga, mach mal das Geschichtsbuch auf und schau wie viel Mountainbikende es gab, als die 2-Meter Regel in Ba-Wü eingeführt wurde.
=> Nein. Davon darfst du nicht ausgehen, die Geschichte zeigt was anderes.

=> Außerdem ist das keine zielführende Diskussion, weil die Gleichstellung von Pedelecs und Fahrräder nicht zu Debatte steht, da müsste man auf einem ganz anderen Level europaweit diskutieren und nicht in NRW. Und ehrlich gesagt, fehlt mir die Vorstellungskraft, wer ein Interesse daran haben sollte, diese Gleichstellung aufzuheben.

Es steht dir frei, dass dich E-Bikes im Wald stören, aber heul dazu doch bitte woanders weiter.
  1. Stichwort 2m-Regel: Natürlich ist der Konfikt älter als die E-Bikes, motorisierte Fahrräder und damit mehr Nutzungsdruck befeuern aber den Konflikt, und sind eine Steilvorlage, um MTBs aus dem Wald zu verbannen, und alle bisherigen Vereinbarungen zu revidieren. Wie der Gesetzentwurf ja auch argumentiert: Dies erfolgt auch unter Berücksichtigung der technischen Entwicklung und Elektrifizierung von Fahrrädern.
  2. StVO ≠ BWaldG ≠ LFoG: Natürlich könnten differenzierte Regeln jenseits von EU-Verkehrsrecht oder StVO entwickelt werden. Verkehrsrecht ≠ Naturschutz- und Waldrecht.
Mit dieser Selbstgerechtigkeit, wo ich ohne Motor fahren darf, darf ich auch mit Motor fahren, sind wir schon beim Kern des Problems.
Denk mal drüber nach, statt hier rumzupöbeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowas geht zur Entkräftung des Argumentes Umwelt- und Naturschutz in die richtige Richtung!
Hinzuzusetzen ist noch das vorherrschende Prinzip Nutzwald und die Untätigkeit oder besser noch das erkennbare Unterlassen des Landes Naturschutzflächen auszuweisen.
Als dann wird durch die beabsichtigte "Steuerung" der angebliche zu lösende Konflikt zwischen den Waldnutzern erst erzeugt und zwar auf den Forstwegen, mithin dort, wo sich eh schon die Masse bewegt.
Die Steuerung verfehlt also den angedachten Zweck und wirkt sich entgegengesetzt aus.
Parallel dazu einen Konflikt zwischen Waldnutzern auf den weniger frequentierten Wegen in Abrede stellen.

Einer der angreifbarsten Punkte ist diese Begründung:

"Einzelne Radfahrerinnen und Radfahrer beschränken sich nicht auf das Befahren von befestigten Waldwegen mit ausreichender Breite für den Fall des Begegnungsverkehrs mit anderen Erholungssuchenden, sondern sie befahren auch die Waldfläche selbst mit schädlichen Folgen für den Waldboden und den Waldbestand."

Wenn es sich denn nur um Einzelne handeln soll, dann stellt sich die Frage, ob über ein das Handeln beschränkende Gesetz auch alle anderen sich regelgerecht Verhaltenden über eine Beschränkung als ultima ratio derart behandelt werden können.
Dazu bedarf es Vortrages zu der angeblichen Behauptung eines vorliegenden Konflikts, dass dieser Konflikt nicht mit anderen milderen Mitteln erreicht werden kann und was bisher hierzu unternommen worden ist. Und das letztlich noch alles untereinander abgewogen über die Verhältnismäßigkeit!


Darum auch mein Feststellung im Nachbarthread.
Lustig was sich die Bürger in D alles gefallen lassen...

Gesetzte werden ja vom Gesetzgeber gemacht, also vom Wähler legitimierte Abgeordnete, die einen Eid ablegen und ihre Kraft dem Wohle des Volkes zu widmen. Natürlich sind sie an keine Aufträge oder Weisungen gebunden, sondern nur ihrem Gewissen unterworfen. Wenn der Gesetzgeber jetzt im Interesse des Wählers / der Bevölkerung handelt, bedeutet das: Der Bürger möchte gar nicht mehr in den Wald und dort MTBiken, er möchte sich beschränken.

Schon merkwürdig, dass sich die Wähler in D immer mehr als Dienstleister die Politiker sehen und nicht umgekehrt. Total verkehrte Welt. Wenn man manche Kommentare liest, finden manche diese Selbs-Demütigung auch noch gut.
 
Das ist so Vogel Strauss.
Genau! Weil ich nach 30 Jahren sehe, dass wir genau da sind wo wir angefangen haben.
Es muss doch nicht jeder Weg überwacht werden, genügen doch die Hotspots. Bisschen auf Strava schauen, wo gefahren wird und da ab und zu eine Kontrolle. Die Wanderparkplätze kontrollieren, die Zufahrten zu irgendwelchen Trails.
Das spricht umso mehr dafür von der Bildfläche zu verschwinden. Wer Trails und Routen auf Strava mit aller Welt teilt ist selber Schuld.
Ist doch mit Falschparken und Geschwindigkeitskontrollen ähnlich.
Blitzer und Knöllchen haben dem Rasen und dem Falschparken auch kein Ende gesetzt.
Und vielleicht auch mal über den eigenen Suppenteller drüber schauen. Wo sollen die Vereine trainieren? MTB ist olympisch und NRW hat 3 Leistungsstützpunkte für MTB - wo fahren die denn in Zukunft? Ausschließlich auf 3,5m Wegen?
Da müssen die Vereine sich wohl kümmern, so wie alle Sportvereine. Der DIMB ist dran und die Vereine kommunizieren, läuft also.
Greenhill und Winterberg liegen auch in NRW, werden aber definitiv uninteressanter, wenn man nicht auch drumherum mal eine Tour fahren kann.
Kann man ja weiterhin, die klammen Kommunen werden keine Waldpolizei auf die Beine gestellt bekommen, also bleib ruhig mein Guter.
Und, wie schon viele anmerkten: das wird sich nicht auf NRW alleine beschränken, wenn es kommt. Wenn der Zug mal rollt, dann wird da jede Menge Lobbyarbeit aus Forstwirtschaft, Jagd etc. aufspringen.
Der Zug rollt doch schon seit Jahren. Wen juckt's?
 
  1. StVO ≠ BWaldG ≠ LFoG: Natürlich könnten differenzierte Regeln jenseits vom EU-Verkehrsrecht oder StVO entwickelt werden. Verkehrsrecht ≠ Naturschutz- und Waldrecht.
Mit dieser Selbstgerechtigkeit, wo ich ohne Motor fahren darf, darf ich auch mit Motor fahren, sind wir schon beim Kern des Problems.
Nach aktuellem EU-Recht und deutschem Recht ist das Pedelec dem Fahrrad gleichgestellt. Die Gleichstellung ist rechtlich verankert.
Ich denke nicht, dass hier eine Differenzierung zwischen Pedelec und Fahrrad für bspw. das Fahren im Wald möglich wäre, da dies die Gleichstellung aufheben würde.
Daher geht wohl nur alle oder keiner.


Und was die Selbstgerechtigkeit anbelangt:
Die sehe ich leider eher auf Seiten vieler motorlosen Biker.
Weil sie meinen, sich mehr anzustrengen, "ehrlicher" zu Biken, früher im Wald waren.... haben sie mehr Rechte dort weiter zu fahren und E-MTBer nicht. :ka:
 
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