MTB-Crash - Schlüsselbeinbruch - Auswertung & Aussicht

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17. Mai 2026
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Hallo zusammen.

Ich freue mich alle Mitglieder des Forums begrüßen zu dürfen.

Ich habe einige Tage gewartet, um meinen Beitrag vom MTB-Unfall zusammenstellen zu können. Anbei kurze Beschreibung. Das ist am Wochenende am 10 Mai 2026 passiert. Durch die perfekten Wetterbedingungen habe ich mich entschieden nach Klinovec in Tschechien zu fahren und die dortigen Trails zu testen. Ich habe insgesamt 5 Runden gedreht. Erstmal 2-mal durch den blauen AZUR-Trail als WarmUp und danach fas 3-mal geschafft durch den roten RUBIN-Trail. Alles ging reibungslos bis zur fünften Runde (dritte Runde auf dem RUBIN Trail), als ich den MTB-Crash erlitten musste und mein Schlüsselbein in 3 Stellen gebrochen habe. Momentan ich versuche mich mit meinem MTB-Unfall auseinander zu setzen, heißt es in erster Linie auswerten was da schiefgelaufen ist und wie ich mich in der Zukunft vor solchen schlimmen „Nebenprodukten“ das Mountain-Biking währen kann.

Zu dem Ausgangspunkt:
  • Ich fahre einen MTB Cube Stereo ONE22 HPC EX 29 carbon´n´black mit 130 [mm] vom Federweg an der Gabel und 120 [mm] hinten am Heck. Saison 2024.
  • Der MTB war im perfekten Zustand und gut gepflegt.
  • Laut CUBE, der MTB unterliegt der Kategorie 4 --> Link: https://www.cube.eu/de-de/support/bike-klassifikation
  • Ich fahre diverse Bikes seit Jahren, eigentlich seit Kindheit (BMX) mit kleineren und größeren Unterbrechungen danach. MTB sei ich Teenage geworden bin. Auf dem Fully seit 2024, davor mit einem einfachem Hardtail.
  • Das war mein zweiter Besuch eines Bike-Parks. Davor nur auf dem Terrain in der Umgebung (Freital/Dresden - Sachsen)
  • Ich bin Jahrgang 1978
  • Andere Sportdisziplinen die ich gerne mache: Snowboard & Tauchen
  • Ich meide alles, was über die Linie der roten-Trail hinausgeht (Schwarze-Trail, schwere technische DH-Trails, usw., das ist auch meine Devise beim Snowboarden)
  • Mein Ziel ist nicht irgendwelche Jumps, Drops, Tables, Gaps, usw. zu bewältigen. Mir ist lieber einfach so genannten „Flow-Trails“ mit angemessener Geschwindigkeit zu befahren.
  • Wenn der MTB für einige Millisekunden leicht anhebt ist für mich noch OK.
  • Auch wichtig --> Körpergröße: 183 [cm] / Körpergewischt: 83 [kg]
Zu den Tatsachen:
  • Fehleinschätzung #1: Ausdauer eigenen Körpers, nach der vierte Runde war ich sehr erschöpft. Das war der Zeichen meines Körpers, dass ich mr die letzte Runde hätte sparen sollen.
  • Fehleinschätzung #2: Die MTB-Trails ohne Protektoren nur mit F/F-Helme, Handschuhe und Goggles zu befahren.
  • Fehleinschätzung #3: die kleine Sprunge über die „Tables“ in dem Zustand auszuüben.
  • Stressfaktor #1: Viele Leute mit den kleinen Kindern auf dem Azur-Trail, deswegen nach zwei Runden fiel die Entscheidung auf RUBIN-Trail umzusteigen.
  • Stressfaktor #2: An dem Tag war das Gewitter nachmittags angesagt, deswegen wollte ich die Zeit so weit wie möglich ausnutzen. 10:00 – 15:00 und ab nach Hause.

Zu den Ursachen:
  • Meine Reaktionszeiten sind durch die Erschöpfung nachgelassen.
  • Ungeeignet SetUp vom MTB à 130: Gabel/120: Heck [mm] ist höchstwahrscheinlich zu wenig für einen ROTEN MTB-Trail.
  • Keine Protektoren getragen à wenigstens sollte ich das Bein/Knee-Protektoren und eine Protektoren-Jacke getragen haben
  • Stressfaktor #2 à Kampf gegen die Zeit. Höchstwahrscheinlich zu schnell gefahren.
  • Überschätzung eigener Kräfte.
Unfall:
  • Ort des Crashs à zwei kleine „Tables“ hintereinander, gleich danach drei kleinen Wellen. Eigentlich nach dem zweiten „Table“ vor den Wellen.
  • Ich kann mir nur erinnern, dass ich über den zweiten „Table“ leicht springen wollte.
  • Ich habe stark gebremst, als ich nach dem zweiten „Table“ gewesen bin, in dem Moment wusste ich, dass ich um einen Tick zu schnell fahre und die Wellen kein ein Problem darstellen.
  • Diagnose à das Schlüsselbein in drei Stellen gebrochen und operiert à Titanplatte mit den acht Schrauben
Rückschlüsse & Gegenmaßnahmen:
  • Eigene körperliche Limits auswerten und anerkennen à in der Zukunft vielleicht nur die blauen Trails befahren. Gelegentlich dir roten Trails aber langsamer und auch ohne kleine Sprünge, nur einfach FLOW-mäßig drüberfahren.
  • Protektoren-Jacke und Kein/Knee-Protektoren unbedingt tragen
  • Noch mehr über der Fahrtechnik im anspruchsvollen Geländer auf einem MTB zu lernen.
  • Auf Enduro MTB-Fahrrad umswitchen à 170: Gabel/170: Heck [mm]
  • Gewisse Fähigkeiten auf einem leeren Platz üben, wie z.B. Wheelie, eventuell ganz kleinem Sprunge, um mehr Selbstvertrauen zu gewinnen, damit man auf das Ungewisse vorbereiten sein kann.

Aus heutiger Sicht die Season ist für mich vorbei. Ich darf erst auf den MTB irgendwann in 3 Monaten drauf und nur auf dem flachen Grund langsam fahren. Nach dem Unfall habe ich noch mit meinem Gedanken gekämpft, ob ich mich noch überhaupt auf dem MTB-Fahrrad mich setzen will. Jest geht langsam dieses Trauma weg, und ich habe das Gefühl, dass ich bald wieder auf den MTB-Trail fahren will.

Falls jemand von dem MTB-Forum Interesse und Zeit daran hätte, meinen Beitrag durchzublättern und ein par Kommentare liefern, werde ich sehr dankbar sein. Mir geht es in erster Linie um eure Meinungen um festzulegen, wo ein potenzieller verbesserungsbedarf sich befinden könnte. Das Umswitchen auf Enduro MTB ist nur eine Idee, aber wenn es auch ein Verbesserungspotential und mehr Sicherheit bietet, dann bin ich auf jeden Fall dabei.

Ich kann mir das Verabschieden vom MTB nicht vorstellen, aber ich will in Zukunft nicht zu einem MTB-Crash zulassen.

P.S: Ich bitte um Verzeihung, wenn es sich um mein Deutsch handelt. Ich bin Ausländer (MTB aus Polen), der in schönen Bundesland Sachsen seine Zuhause gefunden hat.
 
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Uiui, dir gute Besserung. Ich tu mich schwer mit Tipps geben, finde deine Analyse gut, oft wird die Ursache bei anderen gesucht...
MTB (und auch Radfahren im allgemeinen) ist leider auch ein Stück weit Risikosport, auf dem Rad ist man immer seine eigene Knautschzone. Ich bin Jahrgang 63 und bin mittlerweile (auch aus anderen Gründen) auf Gravel umgestiegen, im Bekanntenkreis hat es doch einige verspult, auch ich lag schon mal im Krankenhaus deswegen.
Ansonsten, ja vielleicht auch mal ein Fahrtechniktraining, viel in sicherer Umgebung üben, ob ein Bike upgrade Sinn macht kann ich nicht sagen, gerne fährt man dann ne Nummer schwierigere Sachen 😂
 
Also mit Titanplatte alles zusammen, keine weiteren Schäden an der Schulter? Da würde ich mir weiter keine Gedanken machen, Schlüsselbein ist ja halb so wild. In 6 Wochen kannst du wieder aufs Rad, vorher ggfs gemütliches Cruisen. Ab 3 Wochen rantasten, damit die Fitness nicht zu stark abbaut. Wenns noch knirscht, warten. 3 Monate dauert das idR nicht!

Das passiert beim Radfahren leider schnell, da man unwillkürlich versucht sich abzustützen. Gute Besserung dennoch (ist mir schon vier-fünfmal passiert, beim ersten Mal vor 20 Jahren noch selbst mit Auto 100km heim gefahren).

Zur Ursache selbst:
  • die Wellen im Rubin sind tückisch, wenn man gar versucht die zu springen sollte man genau wissen wie und wo. Ich fahre dieses Stück vom Rubin daher nicht so gern, und jedesmal ist es anders.
  • im Bikepark (auch sonst) gilt: die letzte Abfahrt immer weglassen! Wenn man meint, ach eins geht noch - dann geht es eben gerade nicht! Klinovec hatte ich bisher immer Glück. Wenn ich so Schreckmomente hatte, bin ich zumindest diese Abfahrt nicht mehr runter (auch die Tables im Baron kann man verspringen).
  • ob one22 oder sonstwas, im Rubin reicht ein simples Hardtail, aber man muß schnell sein können. Das lässt im Alter ohne entsprechendes Training leider nach, aber in deinem Alter brauchst du dir darum noch keine Gedanken machen. Ich bin 67, da ist die Reaktionszeit doch länger, daher fahre ich lieber technisch schwierigere Sachen, aber dafür langsamer. Am Klino die Endurotrails fahren.
  • Protektoren helfen leider nicht gegen Knochenbrüche, aber gegen offene Wunden (Knie!!!) und innere Verletzungen (Rückenprotektor). Habe ich im Bikepark immer an.
  • Fitness trainieren, sowohl Kraft als auch Ausdauer. Vier Abfahrten ist echt wenig. Ich habe idR 10 +-2 geschafft gehabt. Andere schaffen über 15! Klar, da darf keine Liftschlange sein - aber die Ausdauer dafür ist leicht zu erarbeiten, dauert aber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann @cxfahrer nur rundum zustimmen :daumen:

Hatte selbst bereits mehrfach einen Schlüsselbeinbruch, nach wenigen Wochen konnte ich (vorsichtig !) wieder auf dem Rad rumrollen.
Den roten Rubin kann man problemlos mit Hardtail u. 100mm Gabel fahren, natürlich ist ein Fully "softer". Ohne Deinen Sturz / Unfall wirklich beurteilen zu können, sehe ich da aber in erster Linie einen Fahrfehler.

Protektoren helfen z.B. gegen Schlüsselbeinbruch nicht - der größte Effekt ist zumindest bei mir die erhöhte Lockerheit beim Fahren. Also Protektoren helfen durchaus :) ...

Gute Besserung und nicht entmutigen lassen !
 
Shit happens, leider...

Am Bike könntest du eventuell einen Lenker mit höherem Rise verbauen.
Lenkwinkel 67Grad ist halt auch kein Downhiller.
Lässt sich aber wenig ändern.
Fahrtechniktraining ist wahrscheinlich das Beste zur zukünftigen Sturzvermeidung.
Krönchen richten, weiter machen!
(Trauma überwinden, und weiter)
 
Das ist normal und gehört dazu.

Gegenmaßnahmen sind dann viel fahren , etwas Kraftsport.

Mit Fitness und Kraft kann man sich aus vielen Situationen noch befreien, wo normal die Kontrolle über das Rad verloren gewesen wäre.
 
Ich habe mir letztes Jahr im Juli mein Schlüsselbein zerlegt, insgesamt fünf Teil wurden gefunden und wieder zusammengebaut.

Ich widerspreche @cxfahrer und @A-Abraxas mal, in dem Sinne, dass ich die Zeiträume, die die Ärzte für die Genesung vorgeben, einhalten würde. Gerade die vielen kleinen Erschütterungen beim Radeln (nicht mal die fetten Hits), sind scheinbar ungünstig.

Du scheinst dir ja recht viele Gedanken zu machen, wie es weitergeht mit dir und dem MTB. Vor dem Hintergrund würde ich erstmal zusehen, dass du dich gut und vollständig wieder erholst, dir ausreichend Zeit lässt, damit Körper und Kopf wieder voll auf der Höhe sind.

Achte drauf, wenn du darfst, den Arm früh wieder leicht zu mobilisieren und lass dir ein paar Physio-Anwendungen verschreiben, damit die Beweglichkeit erhalten bleibt oder schnell wieder hergestellt wird.

Bei mir hat sich nach ein paar Wochen automatisch der Wunsch eingestellt, endlich wieder auf's Rad zu kommen. Nach Freigabe durch den Arzt bin ich dann erstmal wieder mit dem Gravel angefangen und dann kurz danach wieder auf's MTB. Die ersten Runden immer mit Freunden und nicht allein, um die "was, wenn jetzt was passiert?"-Frage aus dem Kopf zu bekommen.

Die ersten paar Fahrten (und die ersten Einheiten im Gym) war da immer ein "Hält auch alles?" im Hinterkopf, aber das verfliegt mit der Zeit.

Mach dir keinen Stress und schau, was dir auf dem Rad direkt wieder Spass macht und was nicht und taste dich langsam an alles ran. Fahre erstmal die Wohlfühltrails, ist doch total egal, welche Farbe. Hauptsache Spass auf dem Rad. Kein Zwang und irgendwann läuft es wieder wie zuvor.

Protektoren helfen auf jeden Fall, nur leider nicht dem Schlüsselbein. Selbst beim Football haben wir oft Schlüsselbeinverletzungen gehabt und die Protektoren sind wirklich top. Aber für ein gutes Grundfeeling können Protektoren sehr hilfreich sein und wenn du locker fährst, fährst du besser und sicherer.

Wie @teatimetom schrieb, ist Kraftsport immer eine gute Idee. Mehr Muskeln halten besser und sind ein kleiner Zusatzprotektor unter der Haut, der eine Menge abfedern kann und stabilisiert.

In jedem Fall erstmal gute Besserung und das wird schon wieder.
 
Erstmal wünsche ich eine schnelle Genesung… das wird wieder. Was ich prima finde…wie Du Dich selbst reflektierst und nicht die Fehler bei anderen suchst.
Würde dem Schlüsselbein die Zeit geben die es eben braucht. In der Verletzungspause kannst ja einiges vorbereiten … Protektoren etc. bestellen, evtl. Fahrtechniktraining buchen, über ein anderes Bike Gedanken machen, Fitness aufbauen…etc. Und zack sind die paar Wochen um und Du sitzt wieder auf dem Bike.
 
Hallo lieber Forum-Kollegen,

In erster Linie möchte ich mich herzlich für eure Kommentare, Ideen, Vorschläge und Überlegungen bedanken. Das hat mich vor allem sehr mental unterstützt.

Ich habe einige Tage mit meiner Antwort zu euren Posts abgewartet, damit ich das ganze mir durch den Kopf gehen lassen konnte und auch euch viel Zeit für eure Post geben wollte.

Am letzten Donnerstag musste ich das Chirurgie-Praxis besuchen, um die Fäden rausziehen zu lassen und allgemeine Kontrolle durchlaufen lassen. Der Arzt hat auch Röntgen angeordnet. Nach der Kontrolle die OP-Wunde ist zu und sieht sehr gut aus. Die Titanplatte sitzt perfekt und auf dem Röntgenbild sind keine Bruchstellen mehr zum Erkennen. Das Schlüsselbein wächst schnell und gut zusammen. Mir sind auch sechszehn Physiotherapien verschrieben worden – alles startet in nächster Woche. Laut der Aussage vom Arzt, ich darf theoretisch in zwei Wochen wieder auf den MTB, aber langsam und entspannt fahren. In nächsten fünf Wochen ist weitere Kontrolle beim Arzt angesagt und mal sehen, wie das ganze weiter geht. Ich will bis zur nächsten Kontrolle abwarten und mich erholen.

Ich habe mir einige Sachen überlegt, und auch viele von den Sachen, die ihr geschrieben hat zum mir Herz genommen.

Ich habe mir eine Liste gemacht und die Gegenmaßnahmen und Verbesserungen in drei Stufen geteilt --> von #1 als die höchste Priorität bis zur Stufe #3 als eventuelle Position noch zum Überlegen:

Stufe #1:
  • Unbedingt eigene körperliche Kondition verbessern --> mehr Fitness trainieren, um die Ausdauer und die Kraft zu verbessern
  • Fahrtechnik und MTB-Fähigkeiten verbessern --> gewisse Sachen wie Kurventechnik, das Fahren über die Wellen besser beherrschen bzw. neue Tricks wie Wheelie lernen
  • Bein- und Knieprotektoren sowie auch Protektoren-Jacke zu beschaffen damit man besser gegen die potenziellen Abstürze besser geschützt wird und auch mental selbstbewusster zu werden
Stufe #2:
  • Einen Lenker mi höherem Rise verbauen
  • Zukünftig besser die Hausaufgaben machen, bevor man ein Trail befahren will --> im Internet recherchieren und herausfinden, wie schwer ein Trail tatsächlich ist. BLAU an einem Fleck ist nicht gleich immer BLAU in einem anderen Bike-Park.
Stufe #3:
  • Ein anderes MTB-Fahrrad zu beschaffen mehr für Enduro/All-Mountain wie z.B. CUBE Stereo ONE55 à Zitat: „Fully-Mountainbike mit 160 mm Federweg vorne und 155 mm hinten, ideal für technische Enduro-Trails und anspruchsvolle Abfahrten.“
Im Grunde genommen mir geht schon besser. Vor allem man spürt Tag zum Tag wie sich die Lage physikalisch und mental verbessert. Ich habe schon wieder gefüllt, dass ich wieder auf den MTB drauf will, und kann kaum warten bis zur nächsten Kontrolle in vier Wochen, wenn der Chirurg völlig das grüne Licht für das MTB-Fahrradfahren gibt.

Ich werde nach eurem Rat und Schlag erstmal klein anfangen und wieder in die Richtung MTB-Park blicken. Ich habe in der nähe von Wroclaw (Breslau) in Polen ein schönen MTB Skill Park gefunden (Link: MTB Park Janosik Sobotka), wo man mit kleinen schritten die MTB-Fähigkeiten trainieren kann. Ich werde in den Sommerferien einige Wochen in Polen bleiben und überlege ob ich schon dort MTB-Fahren könnte --> die Zeit wird zeigen.

Noch einmal vielen Dank für eure Unterstützung.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch.

MfG T-Mack
 
Selten so eine krasse Analyse und daraus resultierendes Risikomanagement gesehen. Was machst du beruflich? Pilot?

Fahrtechnik und gezieltes abrollen üben hilft.
Mir hat Rennrad fahren tatsächlich sehr geholfen aufm dh Bike fit zu bleiben.
Die Technik muss funktionieren und gut gewartet sein. Jedoch bringt mehr Federweg trügerische Sicherheit. Du hast dann mehr Speed.
Damals haben wir komplett ungefedert angefangen. Fahrtechnik aufgebaut und irgendwann hat man sich hochgelevelt.
Protektoren sind elementar.
Durchdenke das nicht so. Angst ist ein schlechter Begleiter.
Auf jeden Fall wieder rauf auf den Bock.

Da meine Schlüsselbeine beide schon durch waren fühl ich deinen Film.


Wichtig!!! Falls du noch den gilchrist Verband hast achte auf korrekten Sitz. Die Physio ist elementar wichtig. Notfalls verlängern. Lass dir in den letzten Sitzungen zeigen was du zu Hause machen kannst.

Und was mir tatsächlich super hilft als Verletzungsprophylaxe sind Dehnübungen täglich. Beim Ringen völlig normal.

Gute Besserung
 
Gute Besserung weiterhin!
Mir ist lieber einfach so genannten „Flow-Trails“ mit angemessener Geschwindigkeit zu befahren.
Vorsicht, hier lauert die Gefahr unvorsichtig zu werden, den Trail kennt man, man fährt locker und entspannt und wird unaufmerksam.

Ist mir so auf einem "Hometrail" passiert, locker da rum gerollt, bis ich plötzlich auf dem Boden lag.
Keine Ahnung wieso, weshalb, warum. Zum Glück nichts ernstes passiert.

Mein Fazit - immer Aufmerksam fahren!
 
Zuerst wünsch ich auch gute Besserung. Wenn die Knochen wieder verheilt sind, kann sich die Stimmung auch wieder ändern - "ich will unbedingt wieder fahren". 8-)

Ich hatte vor neun Jahren einen Schlüsselbeinbruch (einfach, Knochen war schräg durch, musste mit temporärer Metallschiene verschraubt werden, war an Ostern passiert, Sommer 2. OP zur Blechentfernung, Saison war gelaufen, da ich auch danach sehr vorsichtig agierte. Paar Jahre später anderer Sturz mit Resultat Rippenbruch. Dies war ohne OP, aber halt auch sch....e (etliche Wochen nur auf dem Rücken liegen nachts etc....) Beide Stürze passierten mit Rennrad nach unfreiwilligem Personenkontakt. Mit irgendwelcher Fahrtechnik ging da nichs mehr. Shit happens halt...
 
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