29" LRS für Enduro +light EMTB mit "Sound" für ca.1000€

felixthewolf

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In diesem Thread geht es jedoch um ein LRS für ein "leistungsreduziertes" LightEbike ( 18kg - 150/140mm) und ein Bio-FreerideBike (16kg -180mm) im Trail und EnduroEinsatz.
ich wiederhole mich:
Na dann einfach die NonPlus mit Duke FuryStar mit 32L und dünnen Speichen für die größte Redundanz. Wiegt dann immer noch unter 1700gr und liegt im Preisrahmen.
Ein Aufbau mit den I9 Hydra in gold wäre 200gr schwerer und bei der aktuellen Verfügbarkeit mit deutlich längerer Lieferzeit zu bekommen.

Gruss, Felix
 
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Hallo MTB-Gemeinde.

Demnächst bekomme ich mein Light-EMTB, ein ORBEA RISE M10 (ca.18kg ohne Pedale) geliefert. Ab Werk kommt es mit recht leichten und guten RaceFace TurbineR30 Laufrädern inkl. VAULT Naben, welche auch ganz nett klingen.
Anhang anzeigen 1370129

Aus der ORBEA Gemeinde liest man nun jedoch immer öfter, dass die Felgen für die doch recht gute Bergabperformance des Bikes zu schwach sein können.
Ich überlege daher, diesen Laufradsatz direkt zu verkaufen (UVP 999€) und mir einen passenden LRS bauen zu lassen der meinen Anforderungen besser entspricht.

Frage vorab: Gibt es hier Erfahrungen mit diesen Laufradsatz von RaceFace und kann jemand Vergleiche zu Altbekannten- z.B. DT XM 1501 usw. - ziehen? Gewicht, Haltbarkeit?

Angaben:
Einsatz: Trail und Enduro (Molveno, Reschen usw.) am eBike und meinem Propain Spindrift SuperEnduro/Freeride
Systemgewicht: 110kg
Reifen: Maxxis WT 2.4-2.5 EXO+/DD tubeless
Nabe: muss meine Klingel ersetzen ;)
Wartung: sollte mir nur wenig Gedanken drüber machen müssen
Optik: Soll zum ORBEA passen
Budget: +-1000€

Meine Vorauswahl wäre aktuell:
VR Newmen SL-A30 + HR Newmen SL-EG.30 auf Industry Nine Hydra (wo läge hier das Gewicht des LRS ca.?)
Ist die Kombination bei genannten Einsatz zielführend, um das Gewicht sinnvoll unten zu halten?

Bin sehr gern offen für andere Kombinationen, die ev. etwas unbekannter aber dennoch "gut verfügbar" sind.

Danke für euren Input!
:winken:
Die Race Face Felgen falls sie mit den AR30 bauglich sind, sind zumindest am normalen MTB genial. Habe mir die extra nochmal geholt.
 
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Die RaceFace Turbine R30 bestehen meines Wissen nach aus RF Vault 474 Naben und AR30 Felgen.
Der Laufradsatz ist recht leicht, klingt mit der Nabe gut (120 Klinken) und macht sich auf Trails usw. sehr gut.
Bei meinem Gewicht und gemischten Einsatz aber wohl eben doch etwas unterdimensioniert. Zum Kaputtmachen definitiv zu schade.

Aktuell tendiere ich zu einem SET aus Non+ und Newmen -> Grund: Optik passend zum Rad, wobei es bei der DUKE ja auch die großen Decals in Wunschfarbe gibt.
Die Duke finde ich interessant und würden mit den kleinen Decals sehr gut zum Propain passen, wo ich eh auch einen HR für den Bikepark benötig.
 
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An den RF AR oder ARC ist halt ne sehr dezente Optik, ganz ohne Aufkleber, möglich.
Offset fand ich auch interessant.
Die Ausrisse beschäftigen mich schon etwas, das es stabilere Felgen gibt wußte man aber auch vorher schon.
Wobei ich mich da frage ob die im Ebikesektor nicht durch OEM Aufbau mit 2mm Speichen zu starr eingespannt sein könnten? Die sind da ja eher bei den unteren Modellen mit Shimano Nabe oder so zu finden.


Aber für dich, Newmen oder Duke scheint mir ne bessere Wahl, würd ich derzeit auch eher wollen.
 
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Beim RISE wollte Orbea halt auch mit den Gewichtsangaben glänzen - da war dann irgendwo ein Kompromiss nötig und man darf ja auch nicht vergessen: für den Einsatzzweck und das Groß der Nutzer passt der LRS auch sehr gut.

Duke gefallen mir schon sehr gut, zumal die Decals ebenfalls frei gewählt werden können. Wenn Nabe schon nur in Schwarz erhältlich ist, dann wenigstens die Felge etwas an das Rad anpassen. ;)
Am Ende muss der LRS in Wunschkonf. aber auch erstmal zu bekommen sein...
 

felixthewolf

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Am Ende muss der LRS in Wunschkonf. aber auch erstmal zu bekommen sein...
Abgesehen von den Decals (die ich nicht empfehlen würde, weil es eine perverse Arbeit ist, die aufzukleben und sie sich früher oder später wieder beginnen zu lösen) ist das jetzt nicht das große Problem, einen professionellen Anbieter zu finden, der sowas baut.
Wie wäre es damit, Farbe über die Speichennippel in dem LRS zu bringen?

Gruss, Felix
 
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Ah okay. Dachte, die sind ab Werk drauf und haltbar.

Design werde ich mir noch in Ruhe überlegen. Bei einer goldenen Nabe hätte ich auf jeden Fall einen sonst rein schwarzen Look bevorzugt. All Black geht aber eigentlich auch immer... ;)
OrbeaRISE_01.jpg
(Bsp. einer sehr ähnlichen Konfiguration)

We will see. Am Ende wird es um mehr als einen Laufradsatz gehen und diese sich dann an den Input aus meinen beiden Threads hier zusammen setzen. Im Idealfall soll da dann bei einem Anbieter geordert werden.
 

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Ja, ich durfte bei Propain ein Spindrift mit Crankbrothers Carbonlaufradsatz und i9 Hydra mal live höre. Das ist schon sehr sexy und hat den Vorteil, dass Bergab das "geklapper" des Shimano EP8 auch erträglicher wird - weil ev. übertönt. ;)
Mein Kollege bekommt auch eine Orbea RISE - in dunkelgrün - der quält sich gerade durch mögliche Farbkombinationen. :D

Die NonPlusComponent klingt in dem Soundfile jedoch auch sehr sehr geil.
Leider gibt es sonst keine Aufnahmen von der Nabe - ein Vergleich mit der Hydra wäre natürlich mega.
 
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Ich hab mich noch etwas mit div. Laufrädern der +1k€ Klasse beschäftigt und der Kauf rückt nun doch langsam näher.

Was ich ganz interessant finde, ist das Konzept der gemischten Laufradbreiten und Steifigkeit. Angeboten von Duke, Crankbrothers usw., welche damit versuchen ein relativ flexibles und breiten VR mit einem steifen schmäleren HR zu kombinieren.

Übersetzt auf meine Vorauswahl ergäbe das:
VR Newmen SL-A30 28H mit zb. Sapim D-Ligth + SL-E.G.30 32H mit SAPIM Race (oder ähnlich)
Ähnlich bei der Duke Fury Star VR 28h/HR32H oder Syntace W28i/W33i

Gibt es hier Erfahrungen? Pro-Contra?
 

felixthewolf

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Mir erschließt es sich nicht wie entweder eine breitere Flege weniger steif sein soll oder warum man am HR, wo die höheren Seitenkräfte wirken, eine "kleinere" Felge verbauen sollte.
Wir verbauen die Duke z.b. stets vorn und hinten gleich, duke hat das von anfang an freigegeben und das konzept nun auch weitestgehend aufgegeben da sie zwar noch Felgen in unterschiedlichen Breiten aber diese nicht mehr als front oder rear deklarieren.

Wir verbauen speichenseitig vorn und hinten links die dünnen CX-Ray und kombinieren sie am HR mit der CX-Sprint. Das reicht um den geringeren Speichenwinkel auf der antriebsseite und die größere Asymmetrie im HR auszugleichen und so vorn und hinten ähnlich steife Laufräder zu haben.

in wenigen Fällen, z.b. bei Enduro-Hardtails verbauen wir hinten eine dickere Felge (z.b. von A30, hinten EG30) weil in diesem speziellem Fall das HR mehr wegstecken muss.

Gruss, Felix
 
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Hi Felix, danke für die ausführliche Antwort.
Mich irritiert, dass Duke es halt noch immer angibt. Ebenso Crankbrothers bei zB. ihren Synthesis Laufradsätzen.
Gerade bei oft sehr steifen Carbonrädern kann ich mir einen gewissen Sinn dahinter erklären.

PS: kann das sein, dass zwischen den 32mm Fury Star (Alu) und der Fury Jack (Carbon) nur rund 30g liegen?
Da wirkt der hohe Aufpreis wenig sinnig.
 
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felixthewolf

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Hi Felix, danke für die ausführliche Antwort.
Mich irritiert, dass Duke es halt noch immer angibt. Ebenso Crankbrothers bei zB. ihren Synthesis Laufradsätzen.
Gerade bei oft sehr steifen Carbonrädern kann ich mir einen gewissen Sinn dahinter erklären.

PS: kann das sein, dass zwischen den 32mm Fury Star (Alu) und der Fury Jack (Carbon) nur rund 30g liegen?
Da wirkt der hohe Aufpreis wenig sinnig.
Nein, Duke macht das bei den neuen -Jack SLS3-Felgen nicht mehr.
Und auch bei den -Star läuft das aus.

Wie gesagt, ein zu steifes VR kann nerven, ein zu steifes HR eher weniger.
Die seitenkräfte, die auf den HR-Reifen wirken sind höher als von, da das VR durch die lenkung ausweichen kann. Warum also hinten eine weniger steife Felge, die den Reifen weniger führt?

Gruss, Felix
 
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Ein zu steifes VR ist sicher nicht zielführend. Daher erscheint mir der Ansatz von z.B. Crankbrothers mit Synthesis - flexibleres und breiteres VR kombiniert mit einem steifen und etwas schmäleren HR sinnvoll.
z.B. CB Synthesis Enduro Räder. (28H+31,5mm VR / 32H+29,5 HR)

Auch DUKE schreibt das nach wie vor so auf ihre HP bei den Enduro Modellen.
z.B. die neue DUKE FURY JACK SLS2 6TERS (Carbon) und bei der Fury Star 6TERS (Alu)

Sowas zu machen, ist logistisch (Lagerung usw.) eine Mehraufwand und ich kann verstehen, wenn man das vermeiden will - hier wird es jedoch von den Herstellern bewusst gemacht, trotz Mehraufwand.
Fakt ist jedenfalls für mich, dass auf ein HR andere Kräfte wirken und auch etwas andere Anforderungen gelten, als beim Vorderrad. VR & HR gleich aufzubauen, ergibt für mich daher absolut keinen Sinn und bietet Möglichkeiten für Laufradbauer noch individueller LRS aufzubauen.

Übersetzt auf mein Vorauswahl könnte das folgendes ergeben:
VR: Newmen SL-A.30 28H / HR SL-E.G.30 32H
VR: Syntace W33i / HR W28i
VR: Duke Fury Star VR / HR
 
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felixthewolf

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Ein zu steifes VR ist sicher nicht zielführend. Daher erscheint mir der Ansatz von z.B. Crankbrothers mit Synthesis - flexibleres und breiteres VR kombiniert mit einem steifen und etwas schmäleren HR sinnvoll.
z.B. CB Synthesis Enduro Räder. (28H+31,5mm VR / 32H+29,5 HR)

Auch DUKE schreibt das nach wie vor so auf ihre HP bei den Enduro Modellen.
z.B. die neue DUKE FURY JACK SLS2 6TERS (Carbon) und bei der Fury Star 6TERS (Alu)

Sowas zu machen, ist logistisch (Lagerung usw.) eine Mehraufwand und ich kann verstehen, wenn man das vermeiden will - hier wird es jedoch von den Herstellern bewusst gemacht, trotz Mehraufwand.
Fakt ist jedenfalls für mich, dass auf ein HR andere Kräfte wirken und auch etwas andere Anforderungen gelten, als beim Vorderrad. VR & HR gleich aufzubauen, ergibt für mich daher absolut keinen Sinn und bietet Möglichkeiten für Laufradbauer noch individueller LRS aufzubauen.

Übersetzt auf mein Vorauswahl könnte das folgendes ergeben:
VR: Newmen SL-A.30 28H / HR SL-E.G.30 32H
VR: Syntace W33i / HR W28i
VR: Duke Fury Star VR / HR

ich spreche von der aktuellen 2022er Generation, also die SLS3 in Carbon und die Star, die nicht mehr "front" oder "rear" heißen sondern mit ihrer jeweiligen Maulweite bezeichnet werden.
Hier ist die Webwseite von Duke nicht so aktuell wie der B2B-Shop.

Ich halte das für einen Marketing-Gag, um den Kunden wieder mal neue Kaufanreize zu setzen. wenn klappt ok.
Hinten eine schmalere Felge zu verbauen als vorn würde ich mich verweigern.
Darüber, hinten bei gleichem Profil eine Felge mit mehr Reserven zu verbauen, um den LRS den individuellen Belastungen anzupassen, kann man sprechen.

Gruss, Felix
 
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Ich muss zugeben, ich bin jetzt etwas verwirrt:

Das sollte doch die 2022er SLS3 sein, oder?!
Fury Jack SLS3 - in Front (32,5mm) /Rear (29mm) Versionen

Zitat:
"Since 2019, MTB rims profiles are differentiated as we do not ask the rims the same qualities while riding :
A front wheel must give grip, be light, stiff and handy.
A rear wheel must be more comfortable, tronger and offer more efficiency.

Thus the front and rear wheels have different profiles and lay-ups.
In collaboration with Rémy and Julien Absalon, the 6TERS front and rear profiles complement each other for a greater efficiency in the trails"
 
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Willst du mit schmaler hinten nun steifer oder weicher?
Ich frag mich da ob die breitere nicht jeweils stabiler ist?
Ist bei Profilen doch immer so.
 
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Ich zitiere hier mal Crankbrothers:

STIFF REAR WHEEL
  • SUPPORTS PEAK LOADS
  • ENHANCES STABILITY
  • TRACKING AT SPEED
Narrower Inner Rim Width
  • SUPPORTS NARROWER TIRE PROFILE IN REAR
  • IMPROVES ROLLING RESISTANCE
  • SHARPENS TIRE EDGE FOR GRIP
Rear Wheel Matrix
  • HIGHER SPOKE COUNT
  • HIGHER SPOKE TENSION
  • HEAVIER WEIGHT SPOKE
  • NARROWER INNER RIM WIDTH
  • TOUGHER RIM
COMPLIANT FRONT WHEEL
  • IMPROVES HANDLING
  • MAXIMIZES GRIP
  • CONTROL IN TURNS
WIDER Inner Rim Width
  • SUPPORTS WIDER TIRE PROFILE IN FRONT
  • INCREASES TIRE VOLUME AND CONTACT PATCH
  • ROUNDS TIRE PROFILE TO ENHANCE TURNING
front wheel Matrix
  • LOWER SPOKE COUNT
  • LOWER SPOKE TENSION
  • LIGHTER WEIGHT SPOKE
  • WIDER INNER RIM WIDTH
  • LIGHTER RIM
Dieses Konzept ergibt für mich - ohne es ERFAHREN zu haben - Sinn.

Auch wenn wir uns hier ein wenig von meiner Ursprungsfrage entfernen, so will ich doch ein wenig dazu lernen. :winken:

Bezogen auf meiner Anwendung, werde ich z.B. max. 2.5" WT Maxxis vorne und 2,4" WT Maxxis hinten fahren (Aktuell: Schwalbe 2,4" MM/BB). Bei dieser Kombi würde ich auch eher eine 30-33mm breite Felge (VR/HR gleich) nehmen und sie entsprechend anders "aufbauen". Das würde in eine ähnliche Richtung gehen ohne dass 2 verschieden Felgen Verwendung finden.
 
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felixthewolf

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Ich zitiere hier mal Crankbrothers:

STIFF REAR WHEEL
  • SUPPORTS PEAK LOADS
  • ENHANCES STABILITY
  • TRACKING AT SPEED
Narrower Inner Rim Width
  • SUPPORTS NARROWER TIRE PROFILE IN REAR (nur wenn man hinten chmale fährt)
  • IMPROVES ROLLING RESISTANCE (ein Reifen hat nicht pauschal weniger RoWi wenn er auf 3mm weniger Maulwite sitzt)
  • SHARPENS TIRE EDGE FOR GRIP (absout abhängig von der Stollenanordnung und nicht zu verallgeminern)
Rear Wheel Matrix
  • HIGHER SPOKE COUNT (nötig, weil die Felge weniger steif ist)
  • HIGHER SPOKE TENSION (hat keinen Einfluss auf die Laufradsteifigkeit, wird aber immer wieder so suggeriert)
  • HEAVIER WEIGHT SPOKE (macht zumindst beidseitig keinen Sinn)
  • NARROWER INNER RIM WIDTH (weniger seitenführung für den Reifen)
  • TOUGHER RIM (das ist sicher nicht schädlich, da die meisten Felgenschäden hinten zu finden sind)
COMPLIANT FRONT WHEEL
  • IMPROVES HANDLING
  • MAXIMIZES GRIP
  • CONTROL IN TURNS
WIDER Inner Rim Width
  • SUPPORTS WIDER TIRE PROFILE IN FRONT (ja, aber warum will man das hinten nicht auch?)
  • INCREASES TIRE VOLUME AND CONTACT PATCH (ja, aber warum will man das hinten nicht auch?)
  • ROUNDS TIRE PROFILE TO ENHANCE TURNING (ja, aber warum will man das hinten nicht auch?)
front wheel Matrix
  • LOWER SPOKE COUNT (jop, die breite Felge bringt ja schon genug Steifigkeit)
  • LOWER SPOKE TENSION (wozu, damit man früher nacharbeiten muss?)
  • LIGHTER WEIGHT SPOKE (jop, die breite Felge bringt ja schon genug Steifigkeit)
  • WIDER INNER RIM WIDTH
  • LIGHTER RIM
Dieses Konzept ergibt für mich - ohne es ERFAHREN zu haben - Sinn.

Auch wenn wir uns hier ein wenig von meiner Ursprungsfrage entfernen, so will ich doch ein wenig dazu lernen. :winken:

Bezogen auf meiner Anwendung, werde ich z.B. max. 2.5" WT Maxxis vorne und 2,4" WT Maxxis hinten fahren (Aktuell: Schwalbe 2,4" MM/BB). Bei dieser Kombi würde ich auch eher eine 30-33mm breite Felge (VR/HR gleich) nehmen und sie entsprechend anders "aufbauen". Das würde in eine ähnliche Richtung gehen ohne dass 2 verschieden Felgen Verwendung finden.
Du fällst hier auf reichlich Maketing herein. Meine Komentare oben in rot

Wenn man also bewusst ein nicht so steifes VR will, weil es sich besser fährt mit ausgewogeneren Steifigkeit, darum will man dann hinten ein hartes, steifes Laufrad, dass mit schmalem Reifen und mehr Druck rumhoppelt und weniger Grip bietet?

ich stehe immer wieder mit Kunden in der Diskusion, die sich an Erklärungen von Profifahrern aufhängen, diese aber eben auf Grund ihrer Fahrweise überhaupt nicht in einen Vorteil kehren können.
Ein EWS-Pilot oder ein Downhiller im Worldcup, will teilweise max. Grip vorn und das HR schön "loose".
99% der Hobbyfahrer (mir incl. ) können aber nicht ansatzweise so fahren und nutzen nicht das Potential das VR-Grips aus und würden mit einem HR, wie es sich Pros wünschen, ständig auf der Nase liegen.

Gruss, Felix
 
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Warum fahre ich hinten nicht den selben Reifen oder Karkasse wie vorne? Warum habe ich -wenn- stets hinten verbogen Felgen oder platte Reifen. Warum fahre ich unterschiedliche Reifenbreiten und Drücke?

Für mich ist das nicht reines Marketinggeschwuppel. Oder verkaufst du deinen Kunden ident aufgebaute LR mit den selben Reifen für vorne und hinten? Denke nicht.
Natürlich fährt das. Geht es "besser" für den Einsatzzweck - optimiert bzw. tuned wie CB es nennt? Ich denke schon. Und gerade hier sollte doch die Spielwiese des individuellen Laufradbaus sein.
Oder ist es damit getan, einfach bombensicheres Material mit leichten Teilen und Wunschfarbe zu kombinieren?
 

felixthewolf

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Ich verkaufe zu den Laufrädern selten Reifen. geht es aber im das Thema, habe ich nicht das gefühl, dass hinten schmaler gefahren wird als vorn.
Mehr Druck zum Durchschlagschutz ist klar - wobei hier viel mit Einlagen zu holen geht.
Ich seh schlicht für den Hobbyfahrer, und das sind nunmal meine kunden, keinen Vorteil in einer schmaleren Felge hinten.
Eine etwas kräftigere Felge mit gleicher Maulweite hinten durchaus, aber diese Kombinationen gibt es leider kaum.

Gruss, Felix
 
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Ich lese hier fleißig mit denn auch ich möchte für mein neues Bike ein neuen Laufradsatz.
es ist ebenfalls ein Orbea Rise Carbon und die Originalen RaceFace kommen weg.

es werden natürlich viele normale Trails aber sicher auch mal härtere Trails wie Reschen/Paganella oder auch mal Abfahrten in Bike Parks gefahren.

die Frage ist natürlich ob Alu oder Carbon.

ich finde die Duke FuryJack ziemlich cool. oder als Alu die Duke FuryStar.
vorn 28L und hinten 32L war mal in der Überlegung.

als Nabe find ich die I9 Hydra einfach unfassbar sexy.
wobei die Nonplus Components natürlich beim Gewicht heftig sind.

was sind eure Meinungen in Bezug auf Steifigkeit Flex Gewicht und Preis.
weil Gewicht liegt mein Ich bei 100g unterschied und ob das viel ausmacht. 🙄 und dann bei 700 euro Unterschied oder so.

zu viel Carbon ist ja auch nicht sinnvoll und am Ende zu steif.
 
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