Anfänger - Wie schnell habt ihr Fortschritte gemacht?

McDreck

Cyclist for Justice
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Kannst du dir auf you tube ansehen," tomahawk les gets 2020 " Da gibt es mehrere Videos ( nicht von mir ).
Aber meine Sprungtechnik ist auf jeden Fall ausbaufähig. Ich merke das wenn ich versuche mit meinem Sohn im train zu fahren, er kommt bei gleicher Geschwindigkeit gut einen Meter weiter.
Vermutlich ist Deine Tropfenform ungünstig für Auftriebserzeugung. :D
 
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sieht ganz spassig aus. langsam funktionieren die sicher nicht. und erst recht nicht wenn die nah beieinander sind und man den ersten nicht in die Landung schafft.

Aber gute Technik, ganz besonders das Timing, macht viel fehlende Geschwindigkeit wieder wett.
 
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Ja, darum ging es mir ja. Nach meinem Verständnis kann ich eine Line fahren wenn ich die Sprünge schaffe.
Bis dahin übe ich. Die Tables geben einem die Sicherheit, dass nichts weiter passiert wenn man die volle Weite nicht schafft. Die kann man auch im Schritttempo überrollen, dafür sind die aber nicht gedacht.
Deshalb bin ich der Meinung, dass es sinnvoller ist die Größe langsam zu steigern als unbedingt blaue, rote oder schwarze Strecken fahren zu wollen.
Deswegen schrieb ich ja , dass es nervt von Leuten ausgebremst zu werden die nicht mal im Ansatz versuchen die Tables zu schaffen. Meiner Meinung nach würden die sich und anderen einen Gefallen tun wenn die erstmal üben sauber die kleineren Sprünge auf den grünen Strecken zu schaffen.
 
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Ist das ein spezielles Problem in Les Gets? In Deutschland kenne ich nur Blau/Rot/Schwarz Die einzige grüne die ich im deutschsprachigem Raum mal gefahren bin ist die "Broate Line" in Sölden und das ist eher ein Forstweg und hat ehrlich gesagt mit einem Trail nichts mehr zu tun. Und in anderen (Innsbruck, Serfaus, Leogang) fängt es soweit ich weiß auch erst mit Blau an.
Aber ich habe das Gefühl, das wir uns an sich eigentlich einig sind was klar geht und was weniger. Nur jeder formuliert es etwas anders.
 
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Ist das ein spezielles Problem in Les Gets?
Eigentlich nicht, in Frankreich sind die allgemein wesentlich schmerzfreier was den Streckenbau angeht.
Selbst in dem Parkverbund Portes du Soleis ist die Kennzeichnung nicht wirklich einheitlich. Eine blaue Line in Chatel kann man nicht mit einer blauen in Les Gets vergleichen. Vieles was da blau oder rot ist wäre in Winterberg tiefschwarz. Andrerseits gibt es in Morzine den schwarzen DH der nicht schwer ist.
Da trainieren oder wohnen auch viele Profis, von daher sind da viele Lines die schon sehr anspruchsvoll sind.
Wie gesagt ich bin selten in Bikeparks und kenne auch nicht viele.
Das Problem, wenn man es so nennen will, ist eher , dass die Strecken in den letzten Jahren sicherer wurden.
Das ist eigentlich gut weil man besser üben und lernen kann, andererseits führt das eben dazu, dass Leute die eine Strecke nie fahren würden wenn sie am Anfang zwei kleine Doubels schaffen müßten über 10m Tables rollen weil es total einfach ist.
 
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Dass die Leute, aus welchen Gründen auch immer, im Weg sind, ist doch ein altbekanntes Problem, das nicht nur Bikeparks betrifft.
Aber mir kommt es auch so vor, dass die deutschen Bikeparks verhältnismäßig schmal und sehr gewunden gebaut sind, oder irre ich mich? Bei amerikanischen oder kanadischen Bikeparks (jetzt nur aus Videos) erscheinen mir die Strecken viel breiter und übersichtlicher. Jemanden, der langsamer ist, sieht man kilometerweit vorher und er kann auch viel besser Platz machen.
Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich nicht viele Bikeparks kenne.
 
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Aber mir kommt es auch so vor, dass die deutschen Bikeparks verhältnismäßig schmal und sehr gewunden gebaut sind, oder irre ich mich? Bei amerikanischen oder kanadischen Bikeparks (jetzt nur aus Videos) erscheinen mir die Strecken viel breiter und übersichtlicher. Jemanden, der langsamer ist, sieht man kilometerweit vorher und er kann auch viel besser Platz machen.
Wahrscheinlich hängt es vom Trail ab. Sowas wie die A-Line in Whistler ist sicher breiter als vieles in D, aber andere Tech-Trails sind es eben nicht.

Um mal weg zu kommen von der "Verhaltensregeln" Diskussion: Was ich in letzter Zeit häufiger mache ist: Friday Fails nicht nur "konsumieren" sondern zu "analysieren". Sprich bei den Stürzen überlegen woran es gelegen hat, um dann wenn ich selber wieder auf dem Bike sitze in vergleichbaren Situationen bewusst darauf achten die Dinge zu vermeiden.
 
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Ich durfte mich heute analysieren, hab mich irgendwie auf dem Rad nicht so wohl gefühlt wie sonst und hatte auch nicht ganz so viel Zeit aber wollte unbedingt noch ne schnelle Runde drehen.

Bin 3 mal fast abgestiegen an Stellen die ich normalerweise easy fahre. Gefühlt war ich steif wie ein Brett, was mir auf einem wurzelfeld fast zum Verhängnis wurde. Dann hab ich total bescheuert teilweise im Hindernis gebremst und zu guter letzt bin ich eine Treppe runter und hab mittendrin angefangen zu bremsen 🤦‍♂️

Alles in allem heute mehr Glück als Verstand gehabt. Ist für mich aber der Beweis das körperliche Fitness überhaupt nichts bringt wenn der Kopf nicht so tut wie er sollte.
 
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Lesen und verstehen können und wollen kann man auch lernen: es ging darum eine Line als (gut/ leicht) fahrbar einzustufen, wenn nur die Schwierigekeiten auslässt.

Wieso reagierst du auf etwas, wo du selber überhaupt nicht angesprochen warst und du selber noch in keinem Park warst? Langeweile?

Es gibt in manchen Parks strecken, die machen auch durchaus Spaß, auch wenn man (noch) nicht (große) Sprünge machen will. Das sind eben subjektive Entscheidungen, die jeder für sich fällen sollte.
Warum sollte man aber deshalb auf die ganze Line verzichten und immer die gleichen "Anfängerlines" fahren? Gerade die breiten, totgeshapten Lines können eben auch viele zumindest langsam fahren. Hohe Geschwindigkeiten mit Sprüngen sind auch nicht mein Ding und so sind für mich viele derartige Strecken etwas fad, deshalb fahre ich solche Lines auch selten. Aber mal in der früh zum lockeren warmfahren, abends zum "ausrollern" oder bei schlechtem Wetter können die ja trotzdem brauchbar sein.
Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass sich manche über hohe Sprünge und weite Gaps trauen, aber bei einem Wurzelfeld wissen sie dann nicht mehr, wie sie weiter kommen. Auf der DH-Strecke am Geißkopf haben wir während des Fahrtechnikcamps einige zugeschaut, bei denen hat man sofort gesehen, dass sie eigentlich keine gute Fahrtechnik haben, aber sich mit dem Downhiller eben vieles trauen und das Rad macht es auch mit. Sollten diese dann auch alle nur auf den geshapten Lines fahren?

MTB lebt auch von der enormen Vielfalt. Deshalb ist es legitim, dass man sich auch an anderen Disziplinen rantasten/reinschnuppern will. Manche kommen auf den Geschmack und wollen mehr, andere merken eben, dass es für sie nichts ist und lassen es dann wieder oder manche fahren einfach nur ab und zu gerne solche Strecken als Abwechslung, ohne besonders gut/ambitioniert sein zu wollen/müssen.
Wenn manche damit protzen wollen, wie einfach für sie die Strecke war, weil sie nur die geshapte Line ohne Obstacles gefahren sind, ja mei, sollen sie halt. Mich beeindrucken solche Menschen nicht damit.

Mich nerven auch oft andere Menschen in sämtlichen Situationen. Ich verstehe es auch, wenn man im Bikepark von gewissen Menschen genervt ist, vor allem, wenn sie nur auf sich schauen.
Aber wer was wie zu fahren hat, haben doch nicht andere zu entscheiden. Wenn es um sicherheitsrelevante Dinge geht, dann sollte man sie darauf ansprechen, klar (auch hier gilt, Schwächere haben Vorrang und nur weil einer langsam fährt heißt das nicht, dass er dort nicht fahren darf). Aber ansonsten sind Bikeparks doch dafür gemacht, Spaß (den jeder für sich anders definiert!) zu haben und sich im "abgesicherten Umfeld" rantasten und weiterentwickeln zu können. Wenn gegen motorunterstützte Fahrer gemotzt wird, weil sie auf einem Weg nicht ohne blockierten Hinterrad runter kommen, dann ist der Aufschrei groß. Im Bikepark sprechen jetzt die selben Leute anderen die Erlaubnis ab, sich auf den Lines ihrer Wahl aufhalten zu dürfen, weil diese ihrer Meinung nach nicht in adäquater Weise abgefahren wird.

Sorry, dass ist in meinen Augen Heuchelei. Deshalb auch der Wink mit der Toleranz!
 
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Aber wer was wie zu fahren hat, haben doch nicht andere zu entscheiden. Wenn es um sicherheitsrelevante Dinge geht, dann sollte man sie darauf ansprechen, klar (auch hier gilt, Schwächere haben Vorrang und nur weil einer langsam fährt heißt das nicht, dass er dort nicht fahren darf). Aber ansonsten sind Bikeparks doch dafür gemacht, Spaß (den jeder für sich anders definiert!) zu haben und sich im "abgesicherten Umfeld" rantasten und weiterentwickeln zu können. Wenn gegen motorunterstützte Fahrer gemotzt wird, weil sie auf einem Weg nicht ohne blockierten Hinterrad runter kommen, dann ist der Aufschrei groß. Im Bikepark sprechen jetzt die selben Leute anderen die Erlaubnis ab, sich auf den Lines ihrer Wahl aufhalten zu dürfen, weil diese ihrer Meinung nach nicht in adäquater Weise abgefahren wird.

Sorry, dass ist in meinen Augen Heuchelei. Deshalb auch der Wink mit der Toleranz!
Toleranz: Duldsamkeit, Gewährenlassen, Geltenlassen auch anderer Meinungen und Sitten.
Das heisst ich darf da eine eigene Meinung zu etwas haben, ich darf etwas auch sch**** finden.
Du hast zu dem Thema eine andere Meinung als ich, das toleriere ich, wenn du mir meine absprichst bist du selber nicht tolerant.
Aber egal, wo habe ich geschrieben , das es irgendwem verboten ist zu fahren wo er will? Ich habe lediglich meine persönliche Herangehensweise und meine Einschätzung wann man eine Line fahren kann geschildert.
Bezogen auf fahrtechnische Fortschritte , und das ist glaube ich immer noch das Thema, ist es meiner Meinung nach Blödsinn kurze Hüpfer auf große Tables zu machen. Ein sauberer Tabelsprung ist eine Flugkurve vom Absprung in die Landung, wenn man da immer oben drauf hüpft lernt man das Landen nicht.
 
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Um mal weg zu kommen von der "Verhaltensregeln" Diskussion: Was ich in letzter Zeit häufiger mache ist: Friday Fails nicht nur "konsumieren" sondern zu "analysieren". Sprich bei den Stürzen überlegen woran es gelegen hat, um dann wenn ich selber wieder auf dem Bike sitze in vergleichbaren Situationen bewusst darauf achten die Dinge zu vermeiden.
Nee, das schau ich mir gar nicht an. Ich versuche Gedanken an alles was passieren könnte so wenig wie möglich an mich rankommen zu lassen. Bei neuen, oder für meine Verhältnisse größeren Sachen , bin ich natürlich auch nervös, aber spätestens wenn ich antrete muß ich ruhig und entschlossen sein sonst mache ich das nicht.
Die meisten heftigen Abflüge hatte ich in Situationen in den ich gar nicht damit gerechnet habe. Vor einem Jahr bin ich über eine lächerlich dünne ausgetrocknete Fichte die quer auf dem Weg lag drübergerollt anstatt sie zu überspringen. War ziemlich dumm, das Teil ist durchgebrochen und die eine Hälfte ist mir ins Vorderrad gesprungen.
 
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Bei amerikanischen oder kanadischen Bikeparks (jetzt nur aus Videos) erscheinen mir die Strecken viel breiter und übersichtlicher. Jemanden, der langsamer ist, sieht man kilometerweit vorher und er kann auch viel besser Platz machen.
Les Gets ist in Frankreich, die Tabels sind schon recht breit, aber auch teilweise hoch und bei mehr oder weniger Gefälle angelegt. An manchen Stellen kommt ein Sprung/Table kurz nach einer Kurve einen sehr langsamen Fahrer sieht man da unter Umständen zu spät wenn er zwischen zwei Tables ist.
 
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Thema "Überholen lassen" auf blauen Flow-Trails: Als Coach, der auch Anfänger/innen über blaue Strecken führt, muss ich sagen, wünsche ich mir manchmal mehr Verständnis von Seiten der geübteren Streckennutzer/innen.
Also ich kenne wenig Leute die sich an Gruppen stören, weil die ja gelegentlich mal rausfahren. Vielmehr sind die Familien das Problem, mit dem Löwenpapa, der jeden anbrüllt der ihn höflich bittet ob man mal vorbei kann. Die besten sind noch die mit der uberangstlichen Löwenmama, da geht Papalöwe immer sofort auf angriff. Aber mal rechts ran fahren und andere durch sein Revier lassen geht gar nicht. Gestresste Löwen sind nicht gut.

Ist aber überall das gleiche: Snowpark, Skatepark, Bikepark. Entweder man hört die eltern sagen "Der passt schon auf" und meint die Blader damit (also ich kann nicht garantieren dass ich rechtzeitig reagieren kann wenn mir beim ruckwärtsfahren n kind vor die füße läuft weil die einfach ohne zu schauen irgendwo hinfahren). Oder man bittet die Kinder im Snowpark nicht aufm/hinterm Kicker oder hinterm Obstacle rumzulungern (weil das wirklich gefährlich ist und im Zweifel verliert das Kind) und wird von den Löweneltern angeschissen.
Und ich frage mich wirklich: dass die Kinder die Gefahr nicht abschätzen können liegt in der Natur der Sache aber was zum Teufel ist mit den Eltern los?! Ich hab ne Haftpflichtversicherung, aber was bringt denen das Geld wenn ihr Kind ein Pflegefall ist?


Diese schlechten Verhaltensweisen in Bikeparks lassen sich halt leider nicht eliminieren. Du kannst es hundert-tausend Male sagen, es wird immer neue "Deppen" (die machens ja nicht absichtlich, meistens) geben, die sich nicht belehren lassen oder sich nicht belehren lassen wollen.
Das beste, was man machen kann, ist freundlich zu bleiben, auch wenns manchmal schwierig ist. Wenn man die Leute mit schlechtem Ton belehrt, ist die Wahrscheinlichkeit von Trotz nur größer.
Wer spricht denn von belehren? 🤔Belehren lassen wollen würd ich mich jetzt auch nicht unbedingt. Ich bin eher Fan von erklären. Verstehen vor allem die Kids (die eltern leider meist nicht 😭)
 
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Wir hatten ja hier schon öfter das Thema Mann/Frau, hier mal ein Bericht über ein Womens Bike Camp:
Klischee ole... Hüttenabend im Dirndl. Knapp 100 Teilnehmerinnen.
Aber jede wie sies braucht.

Schade dass so viele Mädels anscheinend so wenig selbstvertrauen haben oder so viele Männer sich uncool benehmen dass solche Camps wirklich nötig sind. 😭
 

Helselot

freedom on two and four wheels
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Wie war denn eure Lernkurve beim Springen? So kleine Tables bis 2-3 Meter gehen eh. Nur bei Doules etc. habe ich noch richtig Schiss. Einfach mit Speed drauf losfahren und hoffen, dass es gut geht, wird keine gute Idee sein. ;) Wie geht ihr solche Obstacles an? :confused:
 
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Wie war denn eure Lernkurve beim Springen? So kleine Tables bis 2-3 Meter gehen eh. Nur bei Doules etc. habe ich noch richtig Schiss. Einfach mit Speed drauf losfahren und hoffen, dass es gut geht, wird keine gute Idee sein. ;) Wie geht ihr solche Obstacles an? :confused:
Unterschiedlich. In erster Linie ganz viel springen, am besten in sehr kontrollieren Bedingungen.
Ich bin mal gefühlt einen halben Tag in Willigen nur die Flow Country runter und habe an meiner Sprungtechnik gearbeitet. Der Vorteil: Alles Tables, die Strecke ist an sich einfach und man schafft massig Wiederholungen. Dabei immer bewusst Sektionsweise auf einzelne Aspekte geachtet: Körperspannung halten, Sprung nicht schlucken, Zehnposition beim Absprungen, Ruderbewegung,...
Auf meinem Hometrails versuche ich Sprünge einfach mal "anders" zu springen, sprich: mal bewusst Höhe generieren (Lenker zur Hüfte), bewusst weit Springen,.... Hauptsache bewusst und absichtlich ;).
Und wie immer: Videos helfen. Einfach mal gucken wie hoch man wirklich in der Luft ist und wie die Körperposition/Bewegungen aussehen.

Das erste "größere" Gap bin ich letztes Jahr in Winterberg gesprungen: das River Gap an der Northshore. Ich habe es mir den ganzen Sommer immer mal wieder angeschaut und irgendwann hat mein Kopf gesagt: jetzt ist's soweit. Leute angequatscht wegen Tempo und hinterher, hat funktioniert. Wichtig wenn es sich sicher an gefühlt hat: danach direkt nochmal. ("lustigerweise*" ist beim zweiten Mal vor mir jemand gecrasht, so dass ich den Versuch abbrechen musste).
An meinem Homespot gibt es ein deutlich kleineres Double was ich noch nie gesprungen bin. Ich mag die Anfahrt und den Auslauf nach der Landung nicht. Bei dem möchte man weder zu lang noch zu kruz landen.
Mein Ansatz dafür: Vergleichbare Dinger springen. Bis ich ein Gefühl für die notwendige Geschwindigkeit habe. Ausserdem immer mal wieder anrollen und einfach akzeptieren dass es heute nicht klappt.

Und ganz allgemein, weil ich es für mich einfacher finde: ich rechne weniger in Metern sondern in Vielfachen von meinem Bike, Ist weniger vergleichbar, aber da kann ich mir mehr drunter vorstellen.

Mein bester Tipp zum springen: Timing macht gigantisch viel aus. Wird meiner Meinung nach bei (fast) allen Tutorials nicht genug betont. Aber ein schwacher Impuls zum richtigen Zeitpunkt sorgt für viel mehr Höhe/Weite und eine sauber Flugphase als ein starker der viel zu früh kommt. Und gefühlt muss man immer etwas später abspringen als man eigentlich erwartet.

*ihm ist nichts passiert, ansonsten hätte ich das Wort nicht verwendet.
 
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