Atlantix - Inselhüpfen im Ozean

Fubbes

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15° im November ist doch super. Das reduziert die Heizkosten und die Treibhausgase aus Heizungen.

Zu dem Plastikmüll muss man mal vor der eigenen Haustür kehren. Ich gehe aber davon aus, das hier im Thread natürlich keiner Einwegplastikflaschen aus dem Discounter kauft.

Ein Insel ohne Bewuchs hat es aber auch schwer, den Müll zu verstecken.
 

MoeOdenwald

<3 Canada ...
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15° im November ist doch super. Das reduziert die Heizkosten und die Treibhausgase aus Heizungen.

Zu dem Plastikmüll muss man mal vor der eigenen Haustür kehren. Ich gehe aber davon aus, das hier im Thread natürlich keiner Einwegplastikflaschen aus dem Discounter kauft.

Ein Insel ohne Bewuchs hat es aber auch schwer, den Müll zu verstecken.
Braucht man nur an den Parkplätzen AB / Grüngut Plätzen / an Bundesstraßen / Umkreis vom goldenen M usw.Da kann man mal echt vor der eigenen Haustür kehren. Dabei ist es bei uns ein einfaches Müll „korrrekt“ zu entsorgen

Die 15grad im November ... ich will Ski fahren :aufreg::D (luxusproblem)

Viel Spass auf den Inseln
 
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Skifahrern geht doch schon in Kitzbühl: Die haben Schnee über den Sommer eingelagert und seit Mitte Oktober stehen satte 2 Pistenkilometer zur Verfügung. Wer braucht da die Kapverden?! (ähhhh -ich! )
Nö, auf Grund der warmen Witterung ist dass schon wieder "Schnee von gestern" ... haha, wie doppelbödig ;)

Bin natürlich auch wieder dabei!
Deine Tourenfrequenz steigert sich mit zunehmendem Alter, hab ich den Eindruck. Woran das wohl liegt :ka:

Viel Spaß und Danke fürs Berichten!!!
 

MoeOdenwald

<3 Canada ...
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Skifahrern geht doch schon in Kitzbühl: Die haben Schnee über den Sommer eingelagert und seit Mitte Oktober stehen satte 2 Pistenkilometer zur Verfügung. Wer braucht da die Kapverden?! (ähhhh -ich! )
Kitzbühl kannste vergessen, wenn die sich mit ihrem Depot nicht sogar verzockt haben :winken: aber Kälte soll ja kommen.

Kapverden klar auch toll aber ganz wo anders.
 
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stuntzi

alpenzorro
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13.11. 17:00 Hostal Amor del Dia am Paul-Krater, 1400m


Ab zwölfhundert Metern über dem Meer hat die karg vulkanische Wüstenlandschaft relativ plötzlich ausgespielt. Wir radeln noch ein wenig bergauf durch die kleine, grüne Ansiedlung Figueira...


... bis zum Hostal Amor do Dia am Kraterrand, genannt Cova del Paul. Hier wächst alles... drum stecken wir auch direkt drin im feuchtkalten Passatnebel und sehen gar nix mehr. Macht nix, Hauptsache der knüppelharte Uphill ist endlich vorbei und es gibt was zu futtern und ein Bett.
 
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15°
Zu dem Plastikmüll muss man mal vor der eigenen Haustür kehren. Ich gehe aber davon aus, das hier im Thread natürlich keiner Einwegplastikflaschen aus dem Discounter kauft.
Das ist natürlich stark zu hoffen, wenn auch wohl gleichzeitig zu bezweifeln...
Vorfolge seit geraumer Zeit, das Projekt mit möglichst wenig Plastik auszukommen, was teils sehr komplex ist, bei normalen Supermärkten z.B. Aber es führt einem eindrücklich vor Augen, wie häufig doppelt und dreifach Verpackt wird, ohne jeden Mehrwert.
Gelegentlich wird man auch mal doof angeschaut, wenn an der Fleisch oder Käsetheke die eigene Transportbox mitbringst, aber das legt sich immer mehr, genauso wie der Widerwille gegen mitgebrachte Kaffeetassen aus Porzellan.
Und im Wald mal vorgefunden Müll mitnehmen, anstatt nur über dessen Anwesenheit zu meckern hilft auch...
 

Goldkettle

aka Crashkettle
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13.11. 17:00 Hostal Amor del Dia am Paul-Krater, 1400m


Ich bin positiv überrascht, wie gut sich die gepflasterten Straßen fahren lassen. Mit wenig Luft saugen sich die Reifen förmlich an, und das Gehoppel hält sich in Grenzen. Das Klima und der Staub sind sicher nicht das Beste für das Rad, aber da muss Goldi (und ich) durch. Wobei noch ein ganz anderer Schaden aufgetreten ist, den @stuntzi glücklicherweise schon in München entdeckt hatte. Dazu aber später mehr. (Für's Protokoll: ich werde von niemandem gesponsert).


Anfangs wüstig, ab ca. 1.000m übernehmen grüne Sträucher, und oben gedeiht üppige Natur, und alles ist grün. Trotzdem scheint man der Natur alles abtrotzen zu müssen, so ist zum Beispiel der Mais viel lockerer gepflanzt als in unserer heimischen Hochleistungslandwirtschaft. Hier oben am Kraterrand ziehen ständig Wolken über den Berg, gestern Abend klarte es immer wieder kurz auf, heute morgen ist alles in graue Wolken eingetaucht, mit einem feinen Sprühregen. Heute geht es weiter auf der "grünen" Seite, bin ja wirklich gespannt, was mich erwartet!


Endlich oben. Der Anstieg war lang und windig und heiß, und wurde am Ende immer steiler, was wohl eher ein konditionelles Problem war. :)
 
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Da ist man mal ein paar Tage nicht da und schon seit ihr wieder unterwegs. Vielen Dank fürs Mitnehmen.

Ich bin wie immer sehr auf euren unterhaltsamen Bericht gesapnnt.
 

stuntzi

alpenzorro
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14.11. 10:30 Gratschneide auf der Lagoa-Hochebene, 1400m


Auch heute morgen sind die Passatwolken noch dicht am Paul-Krater, zu sehen ist wenig bis gar nix. Das ist oft so auf der Nordseite von Santo Antao, glaub letztes Mal musste ich zwei Wochen warten, bis hier oben endlich mal Sonne war.


Also fahren wir erst mal ein wenig gen Westen, da drüben ist's meistens besser. Karte von https://www.bela-vista.net/Santo-Antao-karte.aspx


Feucht.


Feuchter.


Und trocken. Nach kaum einer Viertelstunde verlassen wir langsam aber sicher die Wolkenzone und rollen über die Hochebene Lagoa im Zentrum der Insel.


Auf Santo Antao geht's alles in allem noch relativ ursprünglich zu. Kein Vergleich mit dem quirlig städtischen Mindelo auf Sao Vicente.


Kopfcarry? Zorrocarry ist mir lieber, für sowas ist mein Nacken nicht steif genug.


Bisserl Hochundruntergekurbel über Vulkanpisten bringt uns schließlich...


... hinauf die Gratschneide zwischen dem Nord- und dem Südteil der Insel. Im Tiefblick das sportlich steile Tal von Garça, da geht's jetzt irgendwo runter. Weg Nr 210 wartet, als erster Trail auf den Kapverden. Kann nur gut werden... hoffentlich... oder gruslig : - ).
 
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St.Wendel
Sehr schön. Ein interessantes Ziel. Vielen Dank fürs mitnehmen und die netten Fotos. Euch viel Spaß bei dem Tripp
 
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