Bessere Laufeigenschaften durch Laufradwechsel?

Eigentlich weißt du, das es nicht "dein" Bike ist.



Spar das Geld für ein anderes Bike,das ist in dem Fall Perlen vor die Säue.

Lieber ein Ende mit Schrecken,als ein Schrecken ohne Ende
Jein, wie schon geschrieben, würde ich mir heute definitiv ein anderes Bike kaufen.
Werde mir zu gegebener Zeit auch mein Wunsch Bike kaufen, da das aber noch 1-2 Jahre dauern wird, versuche ich für kleines Geld noch das Beste aus dem Bike zu holen. Denke / hoffe die 199€ tragen ihren Teil dazu bei.
Vlt. hilft es nachher auch nur weil der Kopf jetzt weiß, die alten schweren Laufräder sind raus (der Globuli Effekt 🫣🤣).
Trotzdem fahre ich auch irgendwie ganz gerne mit dem Bike.🙂
 
Ich möchte Euch beiden nicht generell widersprechen, ihr habt mit euren beiden Argumenten absolut Recht.
@A-Abraxas vor allem Deine Argumente haben mit Sicherheit einen erheblichen Einfluss.

Trotzdem bleibe ich weiterhin bei meiner Vermutung (ich kann es genauso wenig mit Zahlen belegen wie Ihr) das die Naben auch einen merklichen Einfluss auf das Laufverhalten haben.
Gerade bei den günstigen Naben laufen die am Anfang auch ganz gut, sind aber bei viel und schlecht Wetter Fahrern relativ schnell merklich schlechter mit einem größeren Wartungsaufwand, sofern überhaupt möglich.
Ich glaube nicht, dass Du das wirklich merkst, ob das Lager etwas leichter oder schwerer läuft. Es gibt so einige, die mit kaputten Lagern rumgefahren sind und sich über die seltsamen Geräusche von unten gewundert haben, aber nicht unbedingt schwerer zu treten fühlten.
Es kann natürlich sein, dass Lager irgendwann mal blockieren, das merkt man dann (wobei mir das noch nie passiert ist, weil ich ab und an die Lager kontrolliere und gegebenenfalls wechsle, wenn es auffällig ist oder, bei den alten Shimano Naben, die Kugeln putze).
Was einen enormen Einfluss hat auf das Laufverhalten sind, wie ja bereits von einigen hier angemerkt, die Reifen.
Als ich von meinen (abgefahrenen) Conti X King auf Schwalbe Nobby Nick gewechselt habe, reduzierte sich meine Geschwindigkeit auf einer bestimmten Auffahrt von 10 km/h auf 8 km/h und es ging keineswegs einfacher zum treten.
Der Luftdruck war in etwa gleich und auch das Maß, 29x2,35 bei beiden. Die Laufräder waren ebenfalls die gleichen.
Insofern kannst Du jenen, die Dir hier zu anderen Reifen raten, durchaus glauben.
Wenn Du natürlich unbedingt Geld für neue Laufräder zum Fenster rauswerfen willst, darfst Du das natürlich auch gerne machen. Es ist ja Dein Geld. Versprich Dir aber bitte nicht davon, dass das Rad dann spürbar besser läuft.
 
Das mit den Naben ist mir noch nicht so ganz klar, mit meinem begrenzten technischen Wissen, bin ich der Meinung das die Naben einen erheblichen Einfluss auf die Laufeigenschagtne haben. Wenn da schlechte / günstige Komponenten (Lager...) verbaut sind, läuft das Rad wesentlich schwerer.
Lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn es technisch nachvollziehbar ist.
Trotzdem bleibe ich weiterhin bei meiner Vermutung (ich kann es genauso wenig mit Zahlen belegen wie Ihr) das die Naben auch einen merklichen Einfluss auf das Laufverhalten haben.

Ein letzter Versuch, dir das verständlich zu machen.

Keine Ahnung was du so wiegst, aber das Rad könnte ein L sein und auch die Sattelstütze ist einigermaßen weit draußen, so dass ich jetzt mal 80kg für dein Körpergewicht annehme.
Das Rad wird vielleicht 13 oder 14 kg wiegen und dazu noch deine weitere Ausrüstung (Klamotten, Helm, Trinken...), so dass ich jetzt einfach mal von rund 100kg Gesamtmasse ausgehe. Das wären dann ca. 1000N Gesamtgewicht, die über beide Reifen auf den (näherungsweise ebenen) Untergrund wirken.

Keine Lust mir jetzt die tatsächlichen Geometriedaten anzuschauen, und wie das Verhältnis von Kettenstrebenlänge zu Radstand ist, aber ich würde hier der Einfachheit mal eine Lastverteilung von 40:60 zwischen vorne und hinten annehmen, so dass rund 400N Last auf dem Vorderrad liegen (genau genommen müsste man das Gewicht der Vorderrades abziehen, da diese Gewichtskraft nicht über die Lager der Nabe in den Boden geleitet werden sondern dirket, aber das sparen wir uns mal).

Keine Ahnung wie schnell du so fährts, aber wir gehen jetzt mal von 15km/h aus, was rund 4,2m/s sind. Ein Reifen mit einer Breite von 2,25 Zoll und einer angenommenen Abplattung von ca. 10mm hat daher einen effektiven Radius von ca. 358mm, was einen effektivem Rollumfang von 2250mm ergibt. Zusammen mit der Geschwindigkeit ergibt sich eine Umdrehungszahl von 111 1/min.

Im Vorderrad sind zwei Kugellager verbaut. Laut DT Swiss sind dies 6902 Lager. Auf jedes Lager wirkt daher eine radiale Kraft von ca. 200N und das Lager dreht sich mit 111 Umdrehungen pro Minute.

Wenn man sich nun mal die Reibungsverluste des Lagers mit den obigen Werten berechnet, dann erhält man folgendes:

1738493635203.png


Das Reibmoment liegt somit bei 21Nmm. Die Betonung liegt dabei auf dem Wort Millimeter.

Wenn man nun die Verlustleistung eines Lagers ausrechnet, ergibt sich aus dem Reibmoment von 21Nmm und der Winkelgeschwindigkeit von 11,6rad/s ein Wert von 0,24W.
Da sich in der Vorderradnabe zwei Kugellager befinden, haben diese zusammen ca. 0,5W Verlustleistung.

In der Hinterradnabe sind die gleichen Lager varbaut, so dass sich zusammen mit der höheren Achslast hier für die Lager folgende Verluste ergeben:

1738494321115.png


Das Reibmoment von knapp 23Nmm hat eine Verlustleistung von rund 0,26W zur Folge.
Hinzukommen würden jetzt noch die Verluste der beiden Lager im Freilauf, aber die Werte werden auch nicht sonderlich groß abweichen.

Beide Laufräder zusammen haben somit eine Verlustleistung von ca. 1,5W verursacht durch die Lagerreibung.


Keine Ahnung wie fit du bist, aber wenn ich mir den mit der Nagelschere auf Maß getrimmten Rasen so ansehe, dann vermute ich ein Alter bei dir, das den Zenit der Leistungsfähigkeit schon längst hinter sich gelassen hat. Ich würde daher mal von ganz grob 150W ausgehen, die du über einen längeren Zeitraum durchschnittlich abgeben würdest.

Die Verlustleistung in den Lagern der Nabe beträgt somit gerade einmal 1% deiner Gesamtleistung. Die restlichen 99% deiner Leistung verteilen sich hauptsächlich auf die Überwindung der Rollwiderstände der Reifen, des Luftwiderstandes und der Hubarbeit, wenn du bergauf fährst.

Laut der Aussage von @DOKK_Mustang haben die von ihm durchgeführten Messungen keine nennenswerten Unterschiede verschiedener Lager ergeben.

Und selbst wenn das Lager die doppelte Reibung der hier berechneten hätte, dann wären das immer noch nur 1,5W mehr Leistung. Du müsstest also in der Lage sein, einen Unterschied von nur einem Prozent nur durch Gespür herauszufinden.

Ich hatte das bereits in einem meiner ersten Beiträge hier versucht zu erklären, dass wenn du deine beiden Zwillingssöhne, wo jeder 10kg wiegt, und einer von ihnen hat eine Tafel Schokolade in der Hosentasche versteckt, nur durch hochheben herausfinden müsstest, welcher von beiden das wäre.

Das ist einfach absolut unrealistisch, auch wenn manch andere ebenfalls behaupten, sie wären dazu in der Lage.


Sehr interessant ist auch sich mal die Aufschlüsselung der einzelnen Komponenten anzusehen.

1738495649206.png


Die Dichtungen haben nämlich mit Abstand den größten Anteil an der Reibung. Und gerade hochwertige Naben zeichnen sich durch zusätzliche Abdichtungen aus, um das Eindringen von Wasser und Schmutz zu verhindern. Daher ist sogar gut möglich, dass eine hochwertige Nabe sich "schlechter" dreht als eine einfacher aufgebaute Nabe mit weniger Dichtelementen.

Dies zeigt sich auch darin, dass die Lager der hinteren Nabe nur eine um 10% höhere Reibung aufweisen als die Lager der Vorderradnabe obwohl die hintere Nabe 50% mehr Last tragen muss. Die Reibung der Dichtung ist hier unabhängig von der zu tragenden Last.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für 1-2 Jahre Nutzung würde ich keinen LRS kaufen. Dann lieber leichtere Reifen und Schläuche. Falls Du Schläuche fährst. Das Geld würde ich lieber in einen neuen LRS für das nächste Bike investieren

Der Physiker würde das so erklären: Kraft ist Masse mal Beschleunigung.
Wenn die Kraft (Fahrer) fast gleich bleibt, und man die Masse (Laufräder) verringert, führt das zu besserer Beschleunigung. Man fährt also in der gleichen Zeit einen längeren Weg.
Simple Erklärung, die aber noch etwas komplexer ist.
Es kommt dabei aber auf das Gewicht der Einzelteile an.
Ein Laufrad mit 180g-Nabe und 600g-Felge beschleunigt schlechter als ein Laufrad mit 600g-Nabe und 180g-Felge.
Es kommt darauf an, dass die Teile, die weit von der Drehachse (Achse der Nabe) entfernt möglichst leicht sind. Also Felge und Reifen.
Als ich von vom selbst gebauten LRS (DT Hügi mit X 717 Felgen) zum Prince & Princess Laufradsatz gewechselt habe, merkte ich auch einen Unterschied. Reifen, Felgenband und Schläuche blieben die gleichen. Unterschied zwischen den beiden LRS war ungefähr 500g. Die Felgen von Notubes waren auch noch etwas leichter.
100g leichter wäre auf einem Prüfstand aufgefallen, gefühlt, beim Fahren warscheinlich nicht.
 
Ich glaube nicht, dass Du das wirklich merkst, ob das Lager etwas leichter oder schwerer läuft. Es gibt so einige, die mit kaputten Lagern rumgefahren sind und sich über die seltsamen Geräusche von unten gewundert haben, aber nicht unbedingt schwerer zu treten fühlten.
Es kann natürlich sein, dass Lager irgendwann mal blockieren, das merkt man dann (wobei mir das noch nie passiert ist, weil ich ab und an die Lager kontrolliere und gegebenenfalls wechsle, wenn es auffällig ist oder, bei den alten Shimano Naben, die Kugeln putze).
Was einen enormen Einfluss hat auf das Laufverhalten sind, wie ja bereits von einigen hier angemerkt, die Reifen.
Als ich von meinen (abgefahrenen) Conti X King auf Schwalbe Nobby Nick gewechselt habe, reduzierte sich meine Geschwindigkeit auf einer bestimmten Auffahrt von 10 km/h auf 8 km/h und es ging keineswegs einfacher zum treten.
Der Luftdruck war in etwa gleich und auch das Maß, 29x2,35 bei beiden. Die Laufräder waren ebenfalls die gleichen.
Insofern kannst Du jenen, die Dir hier zu anderen Reifen raten, durchaus glauben.
Wenn Du natürlich unbedingt Geld für neue Laufräder zum Fenster rauswerfen willst, darfst Du das natürlich auch gerne machen. Es ist ja Dein Geld. Versprich Dir aber bitte nicht davon, dass das Rad dann spürbar besser läuft.
Alles gut, ich glaube das doch mit den Reifen und habe es schon selber festgestellt sowie auch auch schon gewechselt.
Ich bin ja auch nicht der Meinung dass ich nach dem Laufradwechsel die Berge hoch fliege. Mir geht es nicht nur um die Naben sondern den ganzen Laufradsatz, wo nunmal auch die Naben dazu gehören.
Wie sehbunter schon geschrieben hat, macht es alleine schon ca. 700g Gewicht aus, wenn ich die AMS gegeben die Zi30SLA wechsle.
Wenn ein Laufradsatz absolut keinen Sinn macht, dann frage ich mich warum es soviel und so teure/hochwertige gibt.
 
Wenn ein Laufradsatz absolut keinen Sinn macht, dann frage ich mich warum es soviel und so teure/hochwertige gibt.
Es gibt ja noch mehr als nur Gewicht.
Stabile Felgen zB, die ich nicht alle halbe Jahr austauschen muss.
Naben die so gut gefertigt sind, dass die Naben und Freiläufe auch mal 10.000km ohne grösseren Service oder Ausfälle halten.
Eloxal Farben, Freilaufsound oder absolut leise, viele oder wenige Eingeiffwinkel, Technologieversprechen wie bei Qvist...
Natürlich auch Gesamtgewicht, Erscheinungsbild, Made in (Lieblingsherkunftsort einsetzen)
Und und und
 
Trotzdem bleibe ich weiterhin bei meiner Vermutung (ich kann es genauso wenig mit Zahlen belegen wie Ihr) das die Naben auch einen merklichen Einfluss auf das Laufverhalten haben.
Du könntest deine Shimano-Naben mal auseinanderschrauben (vorsichtig, daß die losen Kugeln die aus den Lagern fallen, nicht verloren gehen) und neu mit Finish-Line-Teflonfett füllen.
Wenn dann damit deine Naben nicht extrem gut laufen, dann wären die wohl aus einem anderen Grund hinüber.

Die Shimano-Lager muss man dann allerdings auch sachgerecht mit etwas Spiel einstellen und Gegenkontern. Das Spiel sollte dann beim Festzurren in Gabel und Hinterbau wieder verschwinden.
 
Du könntest deine Shimano-Naben mal auseinanderschrauben (vorsichtig, daß die losen Kugeln die aus den Lagern fallen, nicht verloren gehen) und neu mit Finish-Line-Teflonfett füllen.
Wenn dann damit deine Naben nicht extrem gut laufen, dann wären die wohl aus einem anderen Grund hinüber.

Die Shimano-Lager muss man dann allerdings auch sachgerecht mit etwas Spiel einstellen und Gegenkontern. Das Spiel sollte dann beim Festzurren in Gabel und Hinterbau wieder verschwinden.
Sind geschlossene Lager verbaut, eine Hinterradnabe habe ich auf Garantie schon neu bekommen.
 
Alles gut, ich glaube das doch mit den Reifen und habe es schon selber festgestellt sowie auch auch schon gewechselt.
Ich bin ja auch nicht der Meinung dass ich nach dem Laufradwechsel die Berge hoch fliege. Mir geht es nicht nur um die Naben sondern den ganzen Laufradsatz, wo nunmal auch die Naben dazu gehören.
Wie sehbunter schon geschrieben hat, macht es alleine schon ca. 700g Gewicht aus, wenn ich die AMS gegeben die Zi30SLA wechsle.
Wenn ein Laufradsatz absolut keinen Sinn macht, dann frage ich mich warum es soviel und so teure/hochwertige gibt.
Ich fasse zusammen: Du wolltest unbedingt neue Laufräder kaufen, wusstest aber nicht so recht, wie Du vor dir selbst die nicht ganz unabdingbare Anschaffung rechtfertigen solltest.
Deshalb hast Du diesen Thread aufgemacht und damit argumentiert, dass die leichter laufen würden, was nur bedingt der Realität entspricht.
Aber Du darfst doch jederzeit Laufräder kaufen, wenn Dir welche gefallen.
Auch meine Syntace I33 habe ich rein aus dem Grund gekauft, weil ich schöne, breite Carbonlaufräder wollte und ich habe es nie bereut, sie gekauft zu haben, nicht zuletzt, weil sie irgendwie extrem bequem sind und schön.
Das passiert doch jedem mal, dass er etwas unbedingt will und dann fieberhaft nach Gründen sucht, die ihm bestätigen, dass er (oder sie) unbedingt braucht.
Freu Dich an den neuen Laufrädern und ich hoffe, dass sie Dich glücklich machen.
Das ist viel wichtiger, als kurze Zeiten bei den Touren.
 
Ich finde schon das Laufrädertausch einen Sinn macht, der Achsstandard bei nem neuem Bike ist wahrscheinlich auch garnicht anders, kann ggf. weitergefahren werden.
Ob das sein muss, wenn die Lager gut laufen erstmal nicht.
Andere Naben sind eher dann interessant wenn es um Wartung und Haltbarkeit geht, weil die aktuellen nen Defefekt haben, meine Shimano Werksnabe läut hinten noch gut, vorne raue Lager, weg damit.
Hinten kam ne 200g leichtere Felge und dünnere Speichen dran.

Felgen waren halt mit fast 670g auch arg schwer, sicher stabil aber wozu. Klar leichter und gleich stabil kostet, bischen ist auch der Wille was schönes zu haben dabei. ;-)
Es fühlt sich leichter aber schon besser fahrbar an, garnicht mal beim antreten, auch bei Fahraktionen.

Ich finde auch das die Billigräder mit ihren 2mm Speichen und schweren Felgen einfach starr wirken, während Dlight Speichen vorne und nen Mix hinten deutlich komfortabler wirken.
Bin da ja nur Hobbyfahrer, wirkt aber weniger ermüdend.

(die mal angesprochenen 400g XA25 mit Dlight/Laser Mix wirken gar völlig ungefedert mit 2,2er Reifen total komfortabel)

Was man jetzt macht, oder ob man das fürs nächste Rad spart?
Ich mach lieber auf jedes Rad gute Laufräder, weil mir das Rad so besser gefällt.
Naben würd ich durchaus wieternehmen, solang die gut drehen.
 
Ich fasse zusammen: Du wolltest unbedingt neue Laufräder kaufen, wusstest aber nicht so recht, wie Du vor dir selbst die nicht ganz unabdingbare Anschaffung rechtfertigen solltest.
Deshalb hast Du diesen Thread aufgemacht und damit argumentiert, dass die leichter laufen würden, was nur bedingt der Realität entspricht.
Aber Du darfst doch jederzeit Laufräder kaufen, wenn Dir welche gefallen.
Auch meine Syntace I33 habe ich rein aus dem Grund gekauft, weil ich schöne, breite Carbonlaufräder wollte und ich habe es nie bereut, sie gekauft zu haben, nicht zuletzt, weil sie irgendwie extrem bequem sind und schön.
Das passiert doch jedem mal, dass er etwas unbedingt will und dann fieberhaft nach Gründen sucht, die ihm bestätigen, dass er (oder sie) unbedingt braucht.
Freu Dich an den neuen Laufrädern und ich hoffe, dass sie Dich glücklich machen.
Das ist viel wichtiger, als kurze Zeiten bei den Touren.
Wenn Du. meinst...
Mir hat der Thread auf jeden Fall geholfen und zu dem habe ich noch einige Interessante Sachen gelernt.
Danke allen.
 
Ich finde schon das Laufrädertausch einen Sinn macht, der Achsstandard bei nem neuem Bike ist wahrscheinlich auch garnicht anders, kann ggf. weitergefahren werden.
Ob das sein muss, wenn die Lager gut laufen erstmal nicht.
Andere Naben sind eher dann interessant wenn es um Wartung und Haltbarkeit geht, weil die aktuellen nen Defefekt haben, meine Shimano Werksnabe läut hinten noch gut, vorne raue Lager, weg damit.
Hinten kam ne 200g leichtere Felge und dünnere Speichen dran.

Felgen waren halt mit fast 670g auch arg schwer, sicher stabil aber wozu. Klar leichter und gleich stabil kostet, bischen ist auch der Wille was schönes zu haben dabei. ;-)
Es fühlt sich leichter aber schon besser fahrbar an, garnicht mal beim antreten, auch bei Fahraktionen.

Ich finde auch das die Billigräder mit ihren 2mm Speichen und schweren Felgen einfach starr wirken, während Dlight Speichen vorne und nen Mix hinten deutlich komfortabler wirken.
Bin da ja nur Hobbyfahrer, wirkt aber weniger ermüdend.

(die mal angesprochenen 400g XA25 mit Dlight/Laser Mix wirken gar völlig ungefedert mit 2,2er Reifen total komfortabel)

Was man jetzt macht, oder ob man das fürs nächste Rad spart?
Ich mach lieber auf jedes Rad gute Laufräder, weil mir das Rad so besser gefällt.
Naben würd ich durchaus wieternehmen, solang die gut drehen.
Ja Danke Dir für Dein. Statement.
Der Thread ist nachher auch etwas abgewandert bzw. hat sich nur auf das Thema Narben reduziert.
Auch wenn ich es technisch nicht darlegen kann, aber ein gut laufender Laufradsatz hält von mehreren Faktoren ab.
Ich probiere es jetzt aus und werde berichten.
 
Hatte echt gehofft, dass leichtere Laufräder aber vor allem (wenn es dann so ist) bessere Naben einen merklichen Unterschied machen.
Natürlich sind leichtere Laufräder vgl. zu schwereren besser in Bezug auf Agilität und Spritzigkeiteindruck des ganzen Bikes. Die rotierende Masse eben.

Um das zu erreichen, darf ein 29" LRS dann aber hoechstens 1500 Gramm wiegen. Man darf sich den Gewichtsvorteil natürlich nicht wieder mit schweren Reifen platt machen, sonst könnste dein Geld auch gleich verschenken.

Leichter als 1500 Gramm (29") geht natürlich auch, allerdings muss man den Verwendungszweck im Auge behalten, und den Preis. Superleicht und Enduro passt z.B. nicht so gut zusammen.

Bei der Felgenbreite sind heutzutage 30mm Innenweite ne gute Ansage, auch für 2,25er Reifen. Weil damit auch schmalere Reifen etwas breiter aufbauen und dabei auch noch rotierende Massen über die Reifen einsparen.
 
Natürlich sind leichtere Laufräder vgl. zu schwereren besser in Bezug auf Agilität und Spritzigkeiteindruck des ganzen Bikes. Die rotierende Masse eben.

Um das zu erreichen, darf ein 29" LRS dann aber hoechstens 1500 Gramm wiegen. Man darf sich den Gewichtsvorteil natürlich nicht wieder mit schweren Reifen platt machen, sonst könnste dein Geld auch gleich verschenken.

Leichter als 1500 Gramm (29") geht natürlich auch, allerdings muss man den Verwendungszweck im Auge behalten, und den Preis. Superleicht und Enduro passt z.B. nicht so gut zusammen.

Bei der Felgenbreite sind heutzutage 30mm Innenweite ne gute Ansage, auch für 2,25er Reifen. Weil damit auch schmalere Reifen etwas breiter aufbauen und dabei auch noch rotierende Massen über die Reifen einsparen.
Danke Dir, für die Info. Das mit den Reifen ist klar, da habe ich zur Zeit meinen Frieden mit dem Racing Ralph/Ray gefunden.
Das mit der Felgenbreite 30mm hätte ich jetzt so nicht gedacht, beruhigt mich aber dass Du das bestätigst. Ich hatte diesbezüglich noch mit Stefan von Slowbuild telefoniert, da ich überlegt hatte meine Bestellung von der Zi30 auf die Zi25 zu ändern.
Er hat mir aber genau das gleiche erzählt und geraten in meinem Fall bei den 30er zu bleiben. War erst skeptisch aber dann passt es ja wohl doch🙂
 
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