Bikeversicherung sinvoll??

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Ulvaeus

Guest
Ahoj,

habe mir ein Ghost AMR 5700 gekauft und nun stelle ich mir die Frage einer seperaten VErsicherung für das gute Stück, die Angebote sieht man ja ab und an...

Wie habt ihr denn eure Bikes versichert und welche Erfahrungen habt ihr gemacht? ...oder geht sowas über die Hausrat?

Mein Bike würde verschlossen auf meinem Videoüberwachten Privatgrundstück stehen, aber ich hab schiss, wenn ich mal ausreite und es irgendwo zurücklassen muss :(

Danke für eure Erfahrungen.

Gruß Micha
 
Hey Ulvaeus,
Also bei mir geht das mit über die Hausrat. Allerdings zahlt meine im Falle eines Falles nur bis zu einem BikeWert von 1500€. Wenn man ein teureres Bike hat, muss man das einfach angeben, die Prämie wird ein bisschen erhöht (ich glaub 7,50€ im Jahr oder so) und gut ist!

Viele grüße
 
Moin!

Also ich seh die extra Versicherung als überflüssig an! Ganz einfach aus dem Grund, wenn ich nicht mitn Bock unterwegs bin, stehts im abgeschlossenen Keller, ist somit, meines Wissens, über die normale Hausrat abgedeckt. Und wenn ich unterwegs bin sitz ich drauf und die Chance das es mir beim Ausritt gestohlen wird ist relativ gering. Müsste mich ja schon wer vom Bike haun! :D
Ansonsten lasse ich mein Mädchen auch nirgends stehen, sprich ich fahr damit nicht einkaufen oder zur Eisdiele und wenns dann doch mal nach der Tour zur eisdiele geht, ist es in Griffweite...

Zuletzt lässt sich noch sagen, die SUFU hilft weiter! ;) Gabs schon öfters das Thema!

Greetzz und schönes WE
 
Also ich seh die extra Versicherung als überflüssig an! Ganz einfach aus dem Grund, wenn ich nicht mitn Bock unterwegs bin, stehts im abgeschlossenen Keller, ist somit, meines Wissens, über die normale Hausrat abgedeckt.
Aber, wie oben schon geschrieben wurde, NUR bis 1500 Euro. Isses Bike teurer (so wie meins, lag bei rund 4000 Euro), haste Pech gehabt.
Ich würd mein Bike nie bei mir im Keller lagern. Zum einen wohne ich in einem größeren Mietshaus und zum anderen sind die Keller alles andere als sicher. Die Türen kann man mit ein bißchen Kraftaufwand zu gut 1/4 aufdrücken und hochbiegen....da park ich nix, was mehr als eine Socke wert is!
 
Ich finde eine Zusatzversicherung auch überflüssig. Ist in der Hausrat mit drinne. Man sollte sich einfach mal mit seiner Versicherung in Verbindung setzten, bis zu welchen Wert versichert ist und notfalls aufstocken, ist alle mal billiger, als noch eine Versicherung. Übrigens ist es dann egal wo es mal geklaut wird.

Gruß

Maik
 
Aber, wie oben schon geschrieben wurde, NUR bis 1500 Euro. Isses Bike teurer (so wie meins, lag bei rund 4000 Euro), haste Pech gehabt.

Und das ist so falsch! Es gibt keine Begrenzung der Schadenssumme wenn es sich um Einbruchdiebstahl in die eigenen privaten, versicherten Räume handelt (auch in den eigenen, verschlossenen Keller!), außer der Versicherungssumme (üblicherweise 500-650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, also >10000 Euro).

Die Fahrrad-Police mit den 1500 Euro tritt hier gar nicht in Kraft, da sich diese nur auf einfachen Diebstahl, also z.B. vom Fahrradständer vor der Tür bezieht.
 
Das heißt, meine Versicherung "verarscht" mich grade :confused:
Mir wurde vor knapp 3 Wochen das Bike vom Balkon geklaut - aus dem zweiten Stock. Laut Polizei gehören Balkons zur Wohnung und somit gilt es als Einbruch. Auf meinem Schrieb von der Versicherung ist jedoch
"Sonstiges: Balkon 2.OG"
angekreuzt. Sollte ich nochmal nachfragen, wie bei denen ein Balkon gewertet wird?
 
Meines Wissens handelt es sich dann um Einbruch, wenn es Einbruchsspuren gibt. Ohne Einbruchspuren kann sich die Versicherung querstellen, da der Einbruch nicht erwiesen ist.

Wie das bei Balkonen ist mir nicht klar, aber nachfragen ist hier sicher angebracht. Ein Garten kann auch zur Wohnung gehören, ist aber kein Wohnraum, in den eingebrochen werden kann. Ein Negativbeispiel sind auch Gemeinschaftsräume: Auf diese erstreckt sich die Versicherung nur, wenn dies explizit in der Police so steht, im Allgemeinen also nicht.
 
Hallo,
lohnt sich nicht. Ersten zu teuer und dann die vielen Klauseln . Bei einigen Versicherungen muss man ein VdS-anerkanntes Schloss haben, einige wollen Fotos und das Bike muss kodiert sein ( einen schicken Aufkleber an meinem Rotwild oder eine Gravur, tolle Sache ), einige versichern nur bis 2500€ usw. Da bietet mir eine Versicherung tatsächlich nur für mein Rotwild einen Komplettschutz für sage und schreibe 420€ im Jahr bei 10% Selbstbeteiligung an. Das ist ja teurer als mein Auto. Also da investiere ich dann doch lieber in Selbstschutz. Mein Rotwild RFR03 lass ich auf Tour nie aus den Augen, genauso mein Rennrad. Und wenn ich sie in dem nur mir zugänglichen Abstellraum stelle, verschließe ich beide trotzdem mit hochwertigen Schlössern ( Abus, mind. Level 8 ) an der Wand. Mein Alltagsrad ( Red Bull aLTeam 700 ) hab ich auf „Pitlocks“ komplett umgerüstet und sichere es, wenn ich in der Stadt, beim Baden oder sonst wo bin, auch mit einem hochwertigen Schloss. Fahrraddiebstahl kann man nicht verhindern, aber ich möchte es den Dieben so schwer wie möglich machen. Denn eins haben sie nicht, Zeit.

Gruß Hacky
 
Danke für eure Erfahrungen, also werde ich meine Versicherung mal darauf ansprechen.

Was für Schlösser sind denn empfehlenswert?

Ich denke, wie Hacky62 es geschrieben hat, wird es wohl das beste sein.
 
Es gibt auch Hausratversicherungen, die Fahrräder auch bei einfachem Diebstahl bis zur vollen Versicherungssumme versichern. Z.B. bei der Allianz Hausrat Optimal steht, dass das Fahrrad "verkehrsüblich" angeschlossen sein muss. Auch Diebstahl aus dem KFZ ist dann versichert. Der Nachteil dieser Versicherungen liegt auf der Hand: sie sind gut 3 Mal so teuer wie eine günstige Hausrat.
 
Was für Schlösser sind denn empfehlenswert?

Hallo,
wenn dann Bügel oder Kettenschloss. Empfehlen kann ich das ABUS Bordo, hab ich selber auch. Kleines Bügelschloss mit Tasche die man ans Bike schrauben kann. Hat Sicherheitslevel 8, nicht sonderlich schwer, Kostenpunkt ca. 60€. Übrigens, der Sicherheitslevel soll heißen, dass ein Dieb ca. 8 Min. bräuchte um das Schloss Professionell zu knacken. Genormt ist das nicht, denn ABUS geht bis Level 15, Trelock bis Level 6. Ich hab mir mal das Kryptonite New York Fahgettaboudit angeschaut, man bekommt Angst davor denn das Ausehen erschreckt jeden Dieb, aber Gewicht ca. 4 Kg und der Preis um die 120€. Wird das Bike trotzdem geklaut bekommt man unter Vorlage der Schlüssel und der polizeilichen Aufnahme von Kryptonite 1000€.VDS- Zertifizierte Schlösser schau mal hier: http://www.vds.de/Zweiradschloesser.243.0.html
Außerdem kann ich dir Wärmstens das Pitlock-System zur Sicherung der Laufräder und des Sattels empfehlen, das Anschließen des Bikes wird dadurch ungemein erleichtert. Kostenpunkt ca. 50€.

Gruß Hacky62
 
Zuletzt bearbeitet:
Nette Beiträge zum Thema aber alles reine Spekulation! Wie und wie hoch und wann dein Rad versichert ist, hängt ausschließlich von deinem Versicherungsvertrag ab! Aber wie schon in nem anderen Fred bemerkt, sowas liest sich ja doch keiner durch und wens schief geht, greift eben die Rechtschutzversicherung:D
Es gibt nur einige wenige Versicherungen, die den Neuwert eines Bikes versichern z.B. Enra oder Wertgarantie, da kostet der Versicherungsschutz aber pro 1000 € um die 120 Tacken im Jahr. Die normale Hausrat versichert meist prozentual so zwischen 1-3% der Versicherungssumme oder halt was in den Bedingungen steht.
Jetzt zum Schloss : Spar dir die Kohle, wer ein teures Fahrrad unbeaufsichtigt abstellt, handelt in meinen Augen fahrlässig. Zudem selbst die besten Schlösser im Zeitalter von Akkuwinkelschleifern nur einen marginalen Schutz bieten.
 
Wie und wie hoch und wann dein Rad versichert ist, hängt ausschließlich von deinem Versicherungsvertrag ab! Es gibt nur einige wenige Versicherungen, die den Neuwert eines Bikes versichern z.B. Enra oder Wertgarantie, da kostet der Versicherungsschutz aber pro 1000 € um die 120 Tacken im Jahr. Die normale Hausrat versichert meist prozentual so zwischen 1-3% der Versicherungssumme oder halt was in den Bedingungen steht.

Bei einfachen Diebstahl hast du recht, bei Einbruchdiebstahl sind die Räder ganz normale Bestandteile des übrigen Hausrats und dann gilt die volle Versicherungssumme der Hausrat. Hab ich oben aber schon geschrieben.

Hier mal von der Homepage des Bundes der Versicherten www.bundderversicherten.de/hausratsversicherung:
Fahrradversicherung

Wird Ihr Drahtesel aus Ihrem verschlossenen Keller gestohlen, ist das Einbruch – die Hausrat kommt dafür auf. Haben Sie für Ihr Radl nur eine „Laternengarage“, dann zahlt Ihr Versicherer nicht. Für diesen „einfachen Diebstahl“ brauchen Sie eine spezielle Fahrradpolice.

Und das gilt für alle Hausratversicherungen...
 
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Zudem selbst die besten Schlösser im Zeitalter von Akkuwinkelschleifern nur einen marginalen Schutz bieten.

An belebten Orten wird wohl niemand ein Schloss mit Eisspray und Bolzenschneider oder gar mit einem Akkuwinkelschleifer (lautlos gibt es die noch nicht) knacken. Da hab ich mehr Angst vor den Profis die das Picking praktizieren........einmal richtig Geld ausgegeben und sie knacken jedes Schloss lautlos und in Minutenschnelle, sieht aus als wenn sie es aufschließen.
100% igen Schutz gibt es nirgends. Aber ohne Bike in der Stadt unterwegs zu sein, weil ich es ja nicht alleine lassen will / kann, da fehlt mir dann doch ein bischen Lebensqualität. Deswegen Schloss muss sein, Bike - Versicherung unnütz. :)

Gruß Hacky62
 
Zuletzt bearbeitet:
An belebten Orten wird wohl niemand ein Schloss mit Eisspray und Bolzenschneider oder gar mit einem Akkuwinkelschleifer (lautlos gibt es die noch nicht) knacken.

Mit ner normalen Flex hat ein Freund von mir mal Mittags in der Fußgängerzone sein eigenes Bügel-Schloss zersägt, er hatte den Schlüssel verbaselt. Nachfragen von den vielen Passanten gab es keine. Aber es war auch ein "McKenzie"-Rad ;) Aber die Funkenfontaine war schon ganz ordentlich.
 
Und das ist so falsch! Es gibt keine Begrenzung der Schadenssumme wenn es sich um Einbruchdiebstahl in die eigenen privaten, versicherten Räume handelt (auch in den eigenen, verschlossenen Keller!), außer der Versicherungssumme (üblicherweise 500-650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, also >10000 Euro).

Die Fahrrad-Police mit den 1500 Euro tritt hier gar nicht in Kraft, da sich diese nur auf einfachen Diebstahl, also z.B. vom Fahrradständer vor der Tür bezieht.

genauso ist es.
Hab eben mit der Hausratversicherung telefoniert.
Will ich es auch unterwegs versichern, so muß ich knapp 3% vom Fahrradwert pro Jahr zahlen.
Sprich bei einem Radwert von 1500€ sind das ca. 40€ pro Jahr.

... ach ja, bei meiner HR wäre das Bike unterwegs nur mit 245€ ohne Mehrkosten mitversichert.
 
Mal ne kurze Frage: Weiß einer ob die Hausratversicherung auch für fremdes Eigentum aufkommt (bei Einbruchdiebstahl)?

Ich hab mein Rad im Keller eines Kollegen untergebracht, weil ich selbst keinen abschließbaren Keller habe. Wie siehts jetzt aus, wenn mein Rad aus seinem Keller geklaut wird? Kommt seine (oder evtl. meine) Hausratversicherung auch für mein Rad auf?
Wenn nicht: Was kann ich machen, damit sie dafür aufkommt? Kann ich vielleicht meinem Kollegen das Rad irgendwie überschreiben? Sprich, dass es rechtlich gesehen ihm gehört?
 
Du könntest es ihm "schenken" oder "verkaufen", das heisst zB einen symbolischen Euro überweisen und ihm sämtliche Rechnungen und Belege geben, womit es rein rechtlich ihm gehören würde.
 
Du könntest es ihm "schenken" oder "verkaufen", das heisst zB einen symbolischen Euro überweisen und ihm sämtliche Rechnungen und Belege geben, womit es rein rechtlich ihm gehören würde.

Und meinst Du, das würde die Versicherung ihm einfach so abkaufen, bzw. ist das so dann rechtlich absolut wasserdicht? Weil was dahintersteckt ist ja jedem sofort klar...
 
Du kannst ja behaupten, dass du ihm das Bike der guten Freundschaft wegen geschenkt hast (ok, unwahrscheinlich). Besser wärs vielleicht, dass du ihm das Rad zu einem glaubhaften Preis verkaufst und ihm danach das Geld bar (ohne Belege oder Kontoauszüge) zurückgibst. Am sichersten wäre es natürlich, wenn du ihm das Rad ohne irgendwelche Betrügereien (was es ja im Endeffekt ist) wirklich verkaufst und du damit fahren kannst, wann immer du möchtest. Dazu muss besagter Freund natürlich zusagen und auch kaufwillig sein.
 
Und meinst Du, das würde die Versicherung ihm einfach so abkaufen, bzw. ist das so dann rechtlich absolut wasserdicht? Weil was dahintersteckt ist ja jedem sofort klar...

Du kannst ja behaupten, dass du ihm das Bike der guten Freundschaft wegen geschenkt hast (ok, unwahrscheinlich). Besser wärs vielleicht, dass du ihm das Rad zu einem glaubhaften Preis verkaufst und ihm danach das Geld bar (ohne Belege oder Kontoauszüge) zurückgibst. Am sichersten wäre es natürlich, wenn du ihm das Rad ohne irgendwelche Betrügereien (was es ja im Endeffekt ist) wirklich verkaufst und du damit fahren kannst, wann immer du möchtest. Dazu muss besagter Freund natürlich zusagen und auch kaufwillig sein.


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gruß

Michele
 
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