Bremse mit wd 40 eingesprüht

Es rechnet sich gewaltig, wenn man teure im Einsatz hat.
Zusätzlich ist der Aufwand sehr gering.

Aufwendig wird es nur, wenn man es falsch macht.
 
Hallo
Mir ist leider diese Realität bekannt.Aber das war glaube ich nicht das Thema hier.
Ferner will ich (wie auch andere hier)nur zum ,das die Sache zum rumkaspern ,eigentlich viel zu riskant ist.
wenn mans richtig macht ist es billig ,wenn nicht eventuell sehr teuer.
Ich weiß nicht wo da die Rechnung ist,wenn Mann /Frau mit 30-50 km/h ,eine Abfahrt runterschruppt,und Bremswirkung gegen Null einsetzt.
Ich weiß nicht wie hoch die Beizahlungderzeit zum Krankenhaus ist.
Aber es müsste für einige Beläge reichen.
Klar gibt es immer wieder irgendwelche Sachen ,und Tricks zum Sparen.
Aber muß es die Bremse sein.

Gruß Michael
 
Risiko ist gleich Null!
Außer man ist zu ungeduldig, weil einem 15 Minuten zu viel sind.

Abgesehen davon geht es nicht ums sparen, sonder was technisch
ohne bedenken machbar ist.
 
Erst ausbrennen und dann mit Bremsenreiniger oder Isopropanol gründlich
abwischen. Wenn eine Verglasung vorhanden ist, muss diese abgeschliffen
werden. (Nassschleifpapier Körnung 320)
[…]
Nicht nur daß der Gestank ne ordentliche Umweltverschmutzung für andere darstellt, sondern diese Empfehlung ist dazu auch noch gefährlich. Bremsbeläge wurden nicht zum Ausbrennen gemacht.
Zudem findet das Ausbrennen an der Oberfläche statt, in dem tieferen Bereich des Belags tut sich da gar nichts.

Ich halte das für verantwortungslos, immer wieder eine solche obskure Empfehlung zu posten.
 
Nicht nur daß der Gestank ne ordentliche Umweltverschmutzung für andere darstellt, sondern diese Empfehlung ist dazu auch noch gefährlich. Bremsbeläge wurden nicht zum Ausbrennen gemacht.
Zudem findet das Ausbrennen an der Oberfläche statt, in dem tieferen Bereich des Belags tut sich da gar nichts.

Das ist absoluter Blödsinn.

Bremsbeläge können eine Temperatur weit über 350°C erreichen.
Zusätzlich werden die Verunreinigungen durch das Ausbrennen
auch im gesamten Belag entfernt.

Die Methode mit Lösungsmitteln ist eher als bedenklich zu bezeichnen.
 
Zum einen frage ich mich was das die ganzen Leute hier angeht was der Fragesteller macht und zum anderen motzen auch nur die rum, die es nie selbst probiert haben und generell alles für Blödsinn erklären was sie selbst nicht wissen oder kennen.
Schon mal was davon gehört das sich Bremsflüssigkeit und Mineralöl ab einer bestimmten Temperatur in Gas auflösen?
 
Und bei jeder Art von Verbrennung bleibt ja bekanntlich nur "Gas" übrig... :rolleyes:

Wenn ihr an euren Bremsen rumbastelt, Beläge auf die Herdplatte legt und was weiß ich was damit anstellt dann ist das euer Bier. Ich find es aber unverantwortlich die Geschichte zur Nachahmung zu empfehlen. Schon mal dran gedacht das hier viele Kinder / Jugendliche mitlesen, die denken dass sie damit 10€ sparen könne, irgendwas beim "Ausbrennen" falsch machen und sich am Ende wegen nem Bremsendefekt um nen Baum legen, ein Auge verlieren, weil ihnen der Belag auf der Herdplatte zerplatz oder die Bude abfackeln. Könntet Ihr mit dieser Gewissheit leben???
 
Spülmaschine, Bremsenreiniger, Isopropanol, Spiritus, Feuerzeug, Bunsenbrenner, Backofen, Herdplatte, "nur" Abschleifen …
Alles ok? Oder wie?

Und die korrekte Methode ist jetzt auch schlecht?

Wenn man es machen möchte, sollte man es nur so machen.
Es gibt für die Aufbereitung keine bessere Vorgehensweiße.


PS: Abgesehen davon sollte man dies mit einem Heißluftföhn
und im Freien durchführen. Die Herdplatte und der Backofen
wird hauptsächlich von Laien empfohlen. Genauso das Feuerzeug.

Letzteres ist zumindest auf längeren Touren und Weltreisen sinnvoll.
Feuerzeuge aus Kunststoff sollte man meiden, da diese überhitzen
und schmelzen können. Ab einer bestimmten Temperatur schmilzt
der Kunststoff auch ohne Flamme weiter.

Daher sollte man auf Weltreisen, längeren Touren und sonstigen
Einsätzen ein Feuerzeug aus Metall verwenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss jeder selber wissen, ob und nach welcher Methode er das macht. Wenns nicht klappt, ist er auch der erste, der merkt, daß es nicht funktioniert hat
 
… und die "korrekte Methode zu empfehlen" ist immer noch
besser als die Anderen aus dem Internet anzuwenden.

Dr_Stone schrieb:
Spülmaschine, Bremsenreiniger, Isopropanol, Spiritus, Feuerzeug, Bunsenbrenner, Backofen, Herdplatte, "nur" Abschleifen …
 
Ob man die Beläge "Retten" kann hängt u.a. damit zusammen wie viel von dem Siff draufgekommen ist und wie lange das Zeug Zeit hatte in die Beläge einzuziehen. Es klappt nicht immer!
Ob jemand das macht bleibt immer noch jedem selbst überlassen.

Bremsen-Test: Belastung im Alltag
Im dortigen PDF zum kostenfreien Download auf Seite 4 steht:
...zur höchsten gemessenen Temperatur von 550 Grad an den Belägen mit satter Rotglut der Scheiben, die dabei um die 700 Grad haben müssten.
Ich gehe davon aus das die °C meinem und nicht ° Oechsle. ;) :D

Also sollten die Beläge das aushalten.

Auf Tour habe ich ein Paar gebrauchte Ersatzbeläge mit.
Werkzeuge und Hilfsmittel für die (Tages-) Tour
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob man die Beläge "Retten" kann hängt u.a. damit zusammen wie viel von dem Siff draufgekommen ist und wie lange das Zeug Zeit hatte in die Beläge einzuziehen. Es klappt nicht immer!

Stimmt nicht! Auch ich hatte schon alle Varianten durch. Von
leichten Verunreinigungen bis 100% vollgesaugt. Zusätzlich
hatte das Öl dafür ein paar Wochen oder manchmal auch
Monate zeit.

Und die Methode mit Lösungsmitteln … die Funktioniert nicht,
da es das Öl oder die Bremsflüssigkeit nur verdünnt, bis es
eben wieder verdunstet ist.

PS: Um so größer die Verunreinigungsmenge ist, umso länger ist
natürlich die Behandlungsdauer.
 
Zuletzt bearbeitet:
die erste der genannten halte ich aber für die beste weil die Temperatur am konstantesten und am leichtesten messbar ist.
Sollte man halt nicht grad dann machen wenn Frau da ist ;)

Natürlich. Jedoch ist die Luft in der Räumlichkeit danach etwas verändert.
Abgesehen davon steht es sogar in meinem Artikel unter dem Abschnitt
"Erfahrungen von Lesern". Jedoch ist dort auch ein Warnhinweis zu finden
und das man die Abzugshaube einschalten sollte.
(+ gut lüften)

Die Temperatur muss man während dem Vorgang nicht messen. Man sollte
die Herdplatte nur nicht auf maximaler Leistung laufen lassen. Zusätzlich
genügt eine Alu-Folie als Unterlage. Somit bleibt alles andere sauber.


Wegen den giftigen Gasen empfehle ich daher weiterhin einen Heißluftföhn
und das man dieses Vorhaben im Freien oder in einer Werkstatt oder Garage
durchführen sollte.

Ein recht guter Heißluftföhn kostet um die 50 Euro. Die günstigsten bekommt
man bereits ab 15 Euro.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spitzen Methode! Wie war das noch mal mit den Zersetzungschemikalien? Hast Dudafür ne brauchbare Abzugsanlage, oder empfiehlst Du den anderen, sich gesundheitlich zu schädigen?
Extrem mega-out wäre es, diese Drecksversuche auch noch im Backofen oder auf der Herdplatte zu machen, wo andere ihr Essen kochen.
 
Stimmt nicht! Auch ich hatte schon alle Varianten durch. Von
leichten Verunreinigungen bis 100% vollgesaugt. Zusätzlich
hatte das Öl dafür ein paar Wochen oder manchmal auch
Monate zeit.

Und die Methode mit Lösungsmitteln … die Funktioniert nicht,
da es das Öl oder die Bremsflüssigkeit nur verdünnt, bis es
eben wieder verdunstet ist.

PS: Um so größer die Verunreinigungsmenge ist, umso länger ist
natürlich die Behandlungsdauer.
Mag sein das es geht, ich hatte die Beläge >bisher< noch nicht so heiß gemacht.

Ich versuche zur Zeit ein IR Thermometer zu organisieren, dann Messe ich mal die Temperaturen an den Belägen. Mit einem normalen Ceranherd wird man jedenfalls keine 500°C an den Belägen erreichen. Mit einer Heißluftpistole wird man auch lange brauchen, denke ich.
Da geht zuviel zur Seite weg.

Das mit den Lösemitteln funktioniert wenn man:
a) eine ausreichende Menge zum abspülen und abbürsten nimmt.
b) die Beläge auf saugfähigen Papiertuch "ausdrückt".
Am besten kombiniert man beides.

http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=619813
Wobei ich Aceton bisher nur mal für die Scheibe genommen habe.

Ich habe mal Beläge gesehen die sahen so aus als ob das Zeugs was da draufgekommen ist Teile im Belag aufgelöst bzw. angelöst hatte. Da waren große Flächen miteinander "verschmolzen". Sah aus wie Schweröl oder so. Keine Ahnung was es war.
Mag sein das man sowas (im wahrsten Sinne des Wortes) gebacken bekommt. :lol:
 
Das mit den Lösemitteln funktioniert wenn man:
a) eine ausreichende Menge zum abspülen und abbürsten nimmt.
b) die Beläge auf saugfähigen Papiertuch "ausdrückt".
Am besten kombiniert man beides.

Es ist aber nicht zuverlässig, da es schlichtweg die Verunreinigung nur verdünnt.
Ein perfektes Ergebnis ist damit nicht möglich. Bei sehr geringen Verunreinigungen
kann es funktionieren.
Besonders muss man hierbei bedenken, dass der Belag porentief von dieser Verunreinigung
befreit werden sollte. Bei der Methode mit Lösungsmitteln habe ich bedenken, ob dies
immer perfekt funktioniert und das diese auch korrekt umgesetzt wird. Besonders letzteres.

Das sind alles Gründe, wieso ich diese Methode niemals veröffentlicht habe und niemals
veröffentlichen werde.


Bisher hatte ich schon mehrere Methoden versucht. Nur das Ergebnis vom Ausbrennen
war sehr gut.

http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=619813
Wobei ich Aceton bisher nur mal für die Scheibe genommen habe.
Aceton sehe ich kritisch. Habe ich ihm schon mal geschrieben.


Ich versuche zur Zeit ein IR Thermometer zu organisieren, dann Messe ich mal die Temperaturen an den Belägen. Mit einem normalen Ceranherd wird man jedenfalls keine 500°C an den Belägen erreichen. Mit einer Heißluftpistole wird man auch lange brauchen, denke ich.
Da geht zuviel zur Seite weg.

Für was denn 500°C? Es werden höchstens nur 350°C benötigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei mir war auch mal die hintere Bremse verölt. Bin dann einen Berg dauerschleifend runtergefahren, dass die richtig heiß wurde, danach hat die auch wieder gebremst wie neu. Man muss ja nicht gleich von der Zugspitze fahren. Außerdem hatte ich die vordere noch als Backup. Bei mir hats bestens funktioniert...
 
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