mankra
www.krama.at
Das ist ganz klar.
Die Frage ist nur, ab wann es wirklich störend ist und was man sich nur einredet.
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Original geschrieben von Tyrolens
Oh, "dig in" heißt das jetzt
Nur, mit dem Pedalrückschlag hat das ja eigentlich nix zu tun, sondern damit, dass durch den Kettenzug der Hinterbau nach vorne/unten gezogen wird.
Darum stelle ich mir ja die Frage, wieviel Kettenlängung gerade noch nicht als Pedalrückschlag spürbar ist...
Wieviel Kettenlängung hat z.B. das Giant NRS? Das hat ja auch keinen Pedalrückschlag, wenn ich nicht irre...
Original geschrieben von tafkars
meiner subjektiven erfahrung nach machen sich 5-10° rückschlag an der kurbel nicht bemerkbar (es sei denn, man achtet extra drauf)
mehr sollte es aber nicht sein, man bedenke nur folgenden fall:
high-speedabfahrt, es kommt ein großer brocken, HR federt weit ein, deutlicher pedalrückschlag, und dann stehe ich noch auf plattformpedalen, bin also nicht eingeklickt. da kann es dir schonmal den fuß vom pedal runterhämmern...
Original geschrieben von igorion
es gälte also ein system zu bauen, bei dem der antriebseinfluss am kleinen blatt gerade eben nicht stark genug dafür ist das bike bei jeder kurbelumdrehung anzuheben (und danach erst vortrieb zu leisten). dann noch entsprechende schaltdisziplin und in der theorie wäre ein guter hinterbau geboren.
als draufgabe noch einen virtuellen drehpunkt der relativ weit hinten liegt, was dazu führen würde das sich die länge der (gedachten) kettenstrebe nur anfangs stark ändert (=anti-wipp/pedalrückschlag) gegen ende der bewegung aber nur mehr wenig (=wenig pedalrückschlag bei grossen schlägen).
so stelle ich mir im moment mein ideales bike vor. nur wüsste ich nicht welches am markt erhältliche system dafür in frage käme. am ehesten vielleicht noch das V8 von votec oder das intense 5.5.
genau aus dieser nichtauffindbarkeit heraus habe ich das in diesem thread gepostete lawwill system entworfen weil da in meinen augen alle diese eigenschaften zusammenkämen. netterweise könnte man bei diesem system dann auch noch den unteren drehpunkt ändern ohne gleich beim federweg grosse unterschiede in kauf nehmen zu müssen.
grüsse, hannes
Original geschrieben von Tyrolens
Genau so habe ich mir das auch vorgestellt. Das NRS ist ja somit ein halbes VPP Bike.
Nur frage ich mich, warum Santa Cruz und Intense das VPP Konzept nicht wirklich umgesetzt haben.
Original geschrieben von Dani
Wie meinst Du das? Das Blur funktioniert hervorragend, wenn man vom Pedalrückschlag absieht. Es ist halt immer die Frage, was einem wichtiger ist. In den USA gibt es viele Trails, wo man auf Fireroads hochfährt (ohne grosse Schläge) und dann auf dem Trail runterfährt und dann stört der Pedalrückschlag im kleinen Kettenblatt nicht - beim Runterfahren ist der Blur Hinterbau das beste, was ich mit diesem Federweg gefahren bin. Und beim In der Ebene fahren wippt das Bike mit normalem Dämpfer fast gar nicht (auch im Wiegetritt)
Gruss
Dani
Original geschrieben von Tyrolens
Ich beziehe mich auf die S-förmige REK. Tafkars meint, dass die Kettenstrebenlängung beim Blur nur 4 mm beträgt.
Und die Zeichungen hier scheinen das zu bestätigen:
http://perso.wanadoo.es/jibsna/mtb_...ysis - Chapter IV.htm#The_Virtual_Pivot_Point
Dieses fireroad Szenario haben wir hier in Tirol übrigens auch.
Original geschrieben von Tyrolens
Ich beziehe mich auf die S-förmige REK. Tafkars meint, dass die Kettenstrebenlängung beim Blur nur 4 mm beträgt.
Und die Zeichungen hier scheinen das zu bestätigen:
http://perso.wanadoo.es/jibsna/mtb_...ysis - Chapter IV.htm#The_Virtual_Pivot_Point
Dieses fireroad Szenario haben wir hier in Tirol übrigens auch.
Original geschrieben von Dani
....
Gerade vor wenigen Tagen hat mir ein Kollege gesagt, dass er auf dem Lawwill Hinterbau beim Bremsen jeweils fast abgeworfen wurde, da der Hinterbau stark ausfederte...
....
Original geschrieben von Dani
Ich habe mein Blur selbst ausgemessen und bin auf eine Kettenstrebenlängung vom Sagpunkt bis ganz eingefedert von über 20 mm gekommen. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen, dass Längungen bis gut über 10 mm unbedenklich sind, was über 15mm liegt aber schon deutlich spürbar ist.
Gruss
Dani

Original geschrieben von Dani
Ich habe mein Blur selbst ausgemessen und bin auf eine Kettenstrebenlängung vom Sagpunkt bis ganz eingefedert von über 20 mm gekommen. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen, dass Längungen bis gut über 10 mm unbedenklich sind, was über 15mm liegt aber schon deutlich spürbar ist.
Gruss
Dani
Original geschrieben von tafkars
...., wahrscheinlich wäre es sinnvoller, kettenstrebenlänge gegen federweg aufzutragen, vielleicht wird dann die s-form deutlicher,
mal gucken, wies dann beim v10 aussieht...