Gravel vs. MTB

Die Preise werden dann irrelevant, wenn Du bei Canyon Service oder Ersatzteile brauchst und darauf bis 2022 warten darfst:)
Dann merkst Du nämlich, warum es vorher günstiger war.

Mein Kollege wartet übrigens seit November auf sein Bike. Neuestes Canyon-Vertröstedatum ist Ende August.
 
Ist vlt. mit Corona ein Problem, aber davor war ich mit meinem Rennrad recht zufrieden. Und Ersatzteile abseits vom Rahmen kann man ja einfach im Handel kaufen.
 
Hallo,

Warum das Propain?
weil das ein guter Allrounder ist und zu Folgendem passt:
da ich keine zwei MTBs haben will und ich mir, wenn es schon ein MTB wird, anspruchsvollere Trails (S2 + S3) offen halten will
Solange das eher die Ausnahme bleibt kommst du da aber auch mit dem DC-Rad runter. Es ist dann halt ein ähnliches Erlebnis wie mit dem Gravel auf S1.
Für 60km Feldwegtouren gibt es wiederum geeignetere Räder als das Hugene, insbesondere wenn man "schnell Strecke" machen möchte. Das Spark wäre sicher ein guter Kompromiss.

Hinsichtlich der Ausstattung möchte ich auf jeden Fall ein 1x Schaltung haben
Ja, das stört mich auch etwas
An den meisten Rädern bekommt man zwar gar keine 2-fach Kurbeln mehr, aber der Umwerfer würde dein Bergaufproblem einfach lösen. Mich wundert es, dass jemand aus dem Rennradbereich freiwillig einen 1-fach Antrieb vorzieht. Ein Umwerfer macht eigentlich nur in härterem Gelände Probleme. In allen anderen Bereichen finde ich es eher schade, dass er allmählich wegrationalisiert wird.

Sind 2.4" auf Forst- und Waldwegen wirklich schneller als z.B. 2"?
Kann man pauschal nicht sagen. Auf gut verdichteten, "glatten" Wegen gewinnt der 2" Reifen, auf "normalen", weicheren Waldwegen oder gröber geschotterten Wegen der 2,4" Reifen mit geringerem Luftdruck und mehr Auflagefläche.

Wir haben jetzt eh schon nicht den besten Ruf da brauchts nicht noch mehr Menschen die mit 25+ kmh durch den Wald schießen und Fußgänger erschrecken 🙈
Autsch, in einem solch überfüllten Wald würde ich nicht fahren wollen.
 
Hauptanwendungsfälle sind neben Straße fein und grob geschotterte Wege und eher glatte Wald- und Feldwege aus Erde ...
wie "on any Sunday" schrieb ;) brauchst Du dafür keine Federung - ob Du dafür trotzdem ein Fully nehmen möchtest, ist Deine Entscheidung.
Ja, es gibt leichte und schnelle (Renn)Fullys, mit denen man sehr gut Strecke machen kann … nur ist das nicht unbedingt der Bereich, wo ein Fully üblicher-/sinnvollerweise bewegt wird.

edit: JA - das sind typische (und sinnvolle) Strecken für ein Gravel(renn)rad (oder auch Crosser).
 
Solange das eher die Ausnahme bleibt kommst du da aber auch mit dem DC-Rad runter. Es ist dann halt ein ähnliches Erlebnis wie mit dem Gravel auf S1.
Für 60km Feldwegtouren gibt es wiederum geeignetere Räder als das Hugene, insbesondere wenn man "schnell Strecke" machen möchte. Das Spark wäre sicher ein guter Kompromiss.

Autsch, in einem solch überfüllten Wald würde ich nicht fahren wollen.
Ja, S2 und v.a. S3 wären die absolute Ausnahme. S2 sollte, aber wenn MTB, gut gehen, falls ich Spaß daran gewinne.

Das Tempo Problem im Walde habe ich tatsächlich nicht. So viel los ist da nicht.
wie "on any Sunday" schrieb ;) brauchst Du dafür keine Federung - ob Du dafür trotzdem ein Fully nehmen möchtest, ist Deine Entscheidung.
Ja, es gibt leichte und schnelle (Renn)Fullys, mit denen man sehr gut Strecke machen kann … nur ist das nicht unbedingt der Bereich, wo ein Fully üblicher-/sinnvollerweise bewegt wird.

edit: JA - das sind typische (und sinnvolle) Strecken für ein Gravel(renn)rad (oder auch Crosser).
Genau, deswegen war ja mein erster Gedanke ein Gravel Bike.

Wenn es aber ein MTB wird, dann sollte es ein Fully sein, das auf diesen Strecken trotzdem schnell ist. Bin ich auf diesen Strecken dann langsamer unterwegs als mit dem Gravel Bike?

Ein MTB hätte halt den Vorteil, dass es mehr Komfort bietet und auch mal Trails ermöglicht.
 
Wenn es aber ein MTB wird, dann sollte es ein Fully sein, das auf diesen Strecken trotzdem schnell ist. Bin ich auf diesen Strecken dann langsamer unterwegs als mit dem Gravel Bike?
Auf glatten festen Böden bin ich mit einem (Renn)Fully langsamer als mit einem Gravelrad, wird es weicher/loser oder hoppliger, verschwindet der Unterschied.
Wirklich lange Strecken (4h und länger) fahre ich lieber mit dem Gravel, der Rennlenker bietet mehr Griffpositionen und bessere Aerodynamik.
 
Wäre das (Trails mal ausgeklammert) ideal für ein Gravel Bike oder schon too much dafür?
"too much" ist keiner der Wege, aber nicht für jeden ist das Gravel ideal geeignet. Hätte ich die Wahl würde ich bei folgenden Wegen das MTB wählen:
Beim 1. nur weil man damit schneller bergab laufen lassen kann und es bequemer/sicherer ist, ansonsten ist das Gravel dafür gut geeignet. Bei den anderen beiden wäre es mir aufgrund des Einsinkens zu blöd.

Bin ich auf diesen Strecken dann langsamer unterwegs als mit dem Gravel Bike?
Auf keinen Fall. Auf den anderen Beispielstrecken schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind 2.4" auf Forst- und Waldwegen wirklich schneller als z.B. 2"?
Ja, da sich der Reifen verformen kann und somit weniger bremst als schmaler "prall" aufgepumpter Reifen der das nicht absorbieren kann und weiterreicht.

Die besagten DCs hab ich mir noch gar nicht angeschaut. Vlt. wäre das tatsächlich eine Alternative. Ein HT will ich wie gesagt eher weniger. Wenn schon MTB dann Fully. Den Dämpfer kann man ja i.d.R. eh locken und es gibt ja auch sehr leichte Fullys.
Eigentlich sollte das Fahrwerk arbeiten ohne gelockt zu sein. Es generiert Grip, gerade bergauf im Gelände etc. Viele versuchen mit dem Sperren ein schlecht eingestelltes Fahrwerk zu kaschieren.
Nur wer viel Sprintet im Stehen oder wirklich Watt auf die Kurbel bringt, hat Vorteile von einem gesperrten Fahrwerk.

Hauptanwendungsfälle sind neben Straße fein und grob geschotterte Wege und eher glatte Wald- und Feldwege aus Erde:
Überleg dir dir wirklich ein HT. Mit 2.35 oder 2.4 Bereifung kann man entspannt tubeless mit 1,5-1,8bar fahren. Die XC-Pros fahren mit 1,2-1,5bar. Das bietet Grip und Komfort.

Warum ich Canyon erwähnt habe: Einfach damit ich ein konkretes Modell habe, es muss kein Canyon sein. Allerdings ist mein Rennrad von Canyon und ich bin sehr zufrieden damit. Außerdem stören mich bei den anderen die Apothekerpreise. Wenn man sich mal anschaut, wie wenig Ausstattung man z.B. bei einem Specialized Epic Evo bekommt fürs Geld... (obwohl es sonst wohl ein gutes MTB sein soll).
Canyon hat tolle Preise, persönlich finde ich dies nur im Einsteigerbereich, aber kein modernes DC-Bike. Bis auf Stoic und Spectral 29 ist das gesamte Sortiment nicht gerade das was man unter "modern" versteht.
 
Auf glatten festen Böden bin ich mit einem (Renn)Fully langsamer als mit einem Gravelrad, wird es weicher/loser oder hoppliger, verschwindet der Unterschied.
Wirklich lange Strecken (4h und länger) fahre ich lieber mit dem Gravel, der Rennlenker bietet mehr Griffpositionen und bessere Aerodynamik.
Richtig, aber man kann auch einen Aerobar am MTB fahren und dann kommst Du auf eine ähnliche Geschwindigkeit (bei vergleichbaren Reifen).
 
Auf glatten festen Böden bin ich mit einem (Renn)Fully langsamer als mit einem Gravelrad, wird es weicher/loser oder hoppliger, verschwindet der Unterschied.
Wirklich lange Strecken (4h und länger) fahre ich lieber mit dem Gravel, der Rennlenker bietet mehr Griffpositionen und bessere Aerodynamik.
Ja, den Rennradlenker bin ich halt gewohnt und der ist schon sehr angenehm auf längeren Strecken.
Canyon hat tolle Preise, persönlich finde ich dies nur im Einsteigerbereich, aber kein modernes DC-Bike. Bis auf Stoic und Spectral 29 ist das gesamte Sortiment nicht gerade das was man unter "modern" versteht.
Stimmt, jetzt wo ich weiß, was ein DC-Bike ist, weiß ich auch, dass es bei Canyon wohl keins gibt.

Specialized Epic Evo wäre vlt. etwas. Ist auch recht leicht und die Dämpfung/Federung klingt vernünftig. Wäre das ggfs. auch eine gute Ergänzung zum Gravel Bike oder ist das dann wirklich zu nah dran?
 
edit: JA - das sind typische (und sinnvolle) Strecken für ein Gravel(renn)rad (oder auch Crosser).
er schrieb aber auch: "grob geschotterte Wege". ...da hab ich am Samstag an der Isar auf grobem Schotter so zwei Gravels vor mir gehabt..war das ein Rumgeeier, war zum Glück schnell vorbei... :lol:
 
Wenn du wirklich trails suchen willst dann würde ich zum hugene raten. Damit hast du dicke Reserven wenn es dann doch mal richtung s2 und s3 gehen sollte. Es ist aber trotzdem leicht genug das du damit auch gut längere Touren zusammen bringst ohne dir nen Wolf zu treten.
Wenn es ein rennorientierteres fully sein soll dann vll Richtung scott spark.



Wenn du wirklich nur im Wald auf Waldwegen(2m breit und so😋) rumkurven willst macht ein gravel natürlich mehr Sinn.

S2 funktioniert auch ganz gut mit nem xc hardtail, vll nich ganz so schnell wie mit nem trail fully aber es geht 👍
 
Richtig, aber man kann auch einen Aerobar am MTB fahren und dann kommst Du auf eine ähnliche Geschwindigkeit (bei vergleichbaren Reifen).
Also ich kauf ein MTB, mach den Aufbau dran und weniger grobstollige Reifen.
Das ist doch ein Gravel dann, nur nicht peinlich und hässlich wie Aerobar an einem MTB.

Specialized Epic Evo wäre vlt. etwas. Ist auch recht leicht und die Dämpfung/Federung klingt vernünftig. Wäre das ggfs. auch eine gute Ergänzung zum Gravel Bike oder ist das dann wirklich zu nah dran?
Gerade moderne DC Bikes sind gut trailtauglich, da muss man sich nicht verstecken damit.
Schau dir mal die Clips an was die damit fahren.

Denke der Abstand ist groß genug zu einem Gravel.
Für mich persönlich sind die neuen DC Bikes super interessant. Spritziger als AM Bikes, aber auf Trails nicht so rumpelig wie XC Bikes. Bau mir ja selbst sowas gerade auf. Schottertouren wenn die Trails zu nass sind, bei Lust biege ich aber auf die Trails ab und hab dort meinen Spaß. Gerade für Runden mit 50-70km, aber ich kann jeden Trail mitnehmen den ich will. OK wenn es feucht wird, ist wohl die Bereifung schnell mal das Limit, obwohl 2.35 rundum doch auf wenig Rollwiderstand ausgelegt.

@dino113 werde doch den Mezcal hinten verbauen. Ich vertraue dir mal. Und dann gehen wir mal gemeinsam raus wenn ich fit bin :D
 
Die DC Bikes überzeugen mich schon, zumindest auf dem Papier.

Wäre denn dann das Epic Evo Comp eine vernünftige Wahl oder ist das völlig überteuert für die Komponenten?

Mit MTB Komponenten kenne ich mich leider gar nicht aus und kann Feder und Dämpfer, etc. überhaupt nicht einschätzen.
 
Hallo,

ich besitze bereits ein Rennrad und möchte mir nun etwas offroad-taugliches anschaffen.

Fahren möchte ich längere Touren, sowohl mit Straße als auch mit einfachen, z.B. leicht verwurzelten, Single Trails (S1).

Grundsätzlich sehe ich zwei Möglichkeiten:
  • Gravel Bike
  • MTB
Also wenn Du wirklich das meiste im Bereich Schotter fahren willst würde ich das Gravelbike nehmen, gerade wenn Du eh schon vom Rennrad kommst.

Kann man S1 damit fahren, ja sicher kann man es, ob es Spaß macht ist eine andere Frage.

Also wenn Du auch mal richtige Trails schon in S2-3 bei kleine Touren fahren willst wäre ein Trail-Fully in meinen Augen keine schlechte Wahl und ein Gravel für die weiten Touren und halt auf dem S1 langsam fahren besser gesagt schieben.

Du wirst es nicht schaffen mit einem Rad alles abzudecken.

Sonst landest Du eher bei Race Hardtail.
 
Wäre denn dann das Epic Evo Comp eine vernünftige Wahl oder ist das völlig überteuert für die Komponenten?
Es ist für den Preis relativ solide ausgestattet, aber den Aufpreis zum schlechteren Modell wert. Ich hätte auch das Comp genommen, wenn es mir beim Händler nicht direkt vor meinen Augen verkauft worden wäre.
Einzig ein besserer LRS könnte das Bike nochmal wesentlich nach vorne bringen.

Habe bisher noch keinen Fahrer über sein Epic Evo schimpfen hören.
 
Also ich kauf ein MTB, mach den Aufbau dran und weniger grobstollige Reifen.
Das ist doch ein Gravel dann, nur nicht peinlich und hässlich wie Aerobar an einem MTB.
Es ist weder peinlich noch hässlich die sind nur verdammt praktisch und wenn Du mal mehr als 15h im Sattel sitzt, wirst Du wissen warum so viel einen beim Bikepacking Race fahren.

Und ich meiner zweiten Antwort zu diesem Thema empfehle ich ihm 2 Räder in das Auge zu fassen denn würde ich sein Profil ansetzt würde ich wohl ein Gravel kaufen (und einen Aeroauflieger anbauen) und ein Trailfully zum Spaß haben.
 
Wahrscheinlich würde ich bzgl. der Federung/Dämpfung nicht mal den Unterschied vom einfachsten zum Topmodell erkennen. Und wahrscheinlich ist das einfachste Modell immer noch besser als das Topmodell von vor 10 Jahren.
 
Und ich meiner zweiten Antwort zu diesem Thema empfehle ich ihm 2 Räder in das Auge zu fassen denn würde ich sein Profil ansetzt würde ich wohl ein Gravel kaufen (und einen Aeroauflieger anbauen) und ein Trailfully zum Spaß haben.
Nur (im Sinne von ohne Tour drum herum) Trails fahre ich halt quasi nie. Da wäre Gravel + DC MTB wohl die beste Kombination schätze ich?
 
Es ist weder peinlich noch hässlich die sind nur verdammt praktisch und wenn Du mal mehr als 15h im Sattel sitzt, wirst Du wissen warum so viel einen beim Bikepacking Race fahren.
Da sehe ich die Dinger als sinnvoll an bzw haben die da bestimmt ihren Zweck. Aber als MTB um schnell auf der Straße zu sein und Trails zu fahren sind die für mich Blödsinn. Wie Barends auf dem Trail, am besten mit Griffen die noch aufsetzen außen.

Vermutlich kommt meine Abneigung davon, weil es meinen Dad mit seinen damals 67 damit schon gewickelt hat am MTB, Thema Bremsen. Ist dann auch gleich runter.
 
Ob ein DC jetzt wirklich so die Erfüllung ist kann ich nicht sagen, oft wird auch mehr von der Industrie versprochen als es am Ende bringt. Ich fahre dir auch mit meinem 18kg eingelenkter 26" FR Bike 50-60km Touren mit 2000hm. Es geht alles wenn man will.

Aber ich würde dir für deine Hauptanforderung halt auch eher zum Gravelbike raten, weil sie im einfachen Gelände einfach schneller sind.

Ob es nur ein Trailbike oder ein DC sein soll musst Du am besten mal ausprobieren, wenn es mal wieder Testivals gibt.
 
Für dein profil ist Gravel am schnellsten.
Siehe meinen Post #4.
Da brauch man eigtl gar nicht so lange drüber nachdenken.

Du musst nur einordnen, was du zu welchem Anteil fährst und gut ist es.
 
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