Hardtail bis 2500€

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Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich bin auf der Suche nach einem neuen Hardtail. Momentan fahre ich ein in die Jahre gekommenes Mountainbike (allerdings ohne Federgabel) mit einem Gewicht von 10 Kilo. Da das ganze Bike mittlerweile nicht mehr auf dem neuesten Stand ist und die Komponenten immer schlechter funktionieren, wollte ich mir ein neues Hardtail zulegen. Das Gewicht sollte bei diesem unter 11 Kilo liegen und ich würde ungern über 2500€ ausgeben. Ich will das Hardtail hauptsächlich für Touren im Schwarzwald nutzen. Dort fahre ich 3-5 mal wöchentlich, hauptsächlich auf Schotter-, Feld- und Waldwegen. Ich fahre viel bergauf, deshalb liegt dort mein Fokus.
Zu mir: Ich bin 15 Jahre alt und 176 cm groß.
Schrittlänge: 83 cm
Ich fahre sportlich.
Bei meinen bisherigen Recherchen bin ich auf das Orbea Alma 25 gestoßen, dass knapp über meinem Budget liegt, für das ich aber bereit wäre etwas mehr zu zahlen. Des Weiteren bin ich auf die Procaliber von Trek gestoßen und habe mir das Cube reaction c:62 angesehen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein Feedback zu meiner ersten Auswahl geben oder sie ergänzen könntet.
Viele Grüße
 
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Sportlich im Sinne von Crosscountry Race? Dann kannst du auch besser im entsprechenden Unterforum fragen.
Weil unter 11kg, das klingt nach Rennen fahren.
 
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Sportlich im Sinne von Crosscountry Race? Dann kannst du auch besser im entsprechenden Unterforum fragen.
Weil unter 11kg, das klingt nach Rennen fahren.
Rennen fahre ich nicht. Ich suche nur ein leichtes, gut ausgerüstetes Bike mit dem ich meine täglichen Trainingsrunden absolvieren kann und das eine gute uphill- Performance zeigt.
 
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Wenn es vom Versender sein darf, evtl. das Radon Jealous 8.0? Gewicht und Ausstattung top fürs Geld.

Ansonsten finde ich in diesem Bereich auch das Specialized Chisel recht schön. Bin mir da aber mit dem Gewicht nicht sicher. Da wäre vom Budget aber noch was für Abspecken übrig ;)
 
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Ach, und auf einen Lockout für die Gabel solltest Du achten wenn Du vom Starrbike kommst und gerne bergauf fährst. Gibt es für die meisten Gabel in diesem Segment aber auch zum Nachrüsten.
 
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Danke für Eure Rückmeldungen!
Wenn es vom Versender sein darf, evtl. das Radon Jealous 8.0? Gewicht und Ausstattung top fürs Geld.

Ansonsten finde ich in diesem Bereich auch das Specialized Chisel recht schön. Bin mir da aber mit dem Gewicht nicht sicher. Da wäre vom Budget aber noch was für Abspecken übrig ;)
Das Radon habe ich mir angeschaut und es ist definitiv eine gute Alternative.
Ach, und auf einen Lockout für die Gabel solltest Du achten wenn Du vom Starrbike kommst und gerne bergauf fährst. Gibt es für die meisten Gabel in diesem Segment aber auch zum Nachrüsten.
Okay, danke für Deinen Tipp.
Finde als reines XC das Radon Jealous auch interessant...allerdings reicht da auch das AL Modell. Als 10.0 hat das 10,95 kg, ne Klasse Austattung für 1.800€...sollte passen:
Ist auch ein gutes Bike. Danke!
Was habt Ihr für Erfahrungen mit denen von mir vorgeschlagenen Bikes. Meint Ihr die wären auch zu empfehlen?
 
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Gerne.

Gefahren bin ich noch keines davon. Aber alle drei sind auch auf meiner Shortlist ;)

Ich glaube bei keinem von dehnen kannst Du wirklich was falsch machen. Würde mich am Ende davon leiten lassen, wo der Haben-will-Faktor am höchsten ist.

Auch noch einen Blick wert finde ich das BMC Twostroke wegen der für XC schon recht progressiven Geo.
 
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Finde als reines XC das Radon Jealous auch interessant...allerdings reicht da auch das AL Modell. Als 10.0 hat das 10,95 kg, ne Klasse Austattung für 1.800€...sollte passen:
Das wiegt bei angegebenen 10.95kg locker über 11kg, fällt also streng genommen raus.
Lass dich nicht von den Radon Angaben verarschen.
Er wird sich kaum nen S Rahmen kaufen und selbst dafür wird es zu optimistisch sein.


Ich denke mit denen könnten die 11kg (ohne Pedale) für maximal ca. 2500 Euro hinhauen.
Ansonsten wird es eher schwer das zu erreichen, vor allem bei den "trendigen" Marken wie Orbea, Specialized, Trek usw. müsste man ein Vermögen ausgeben.
 
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sebhunter

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Das wiegt bei angegebenen 10.95kg locker über 11kg, fällt also streng genommen raus.
Lass dich nicht von den Radon Angaben verarschen.
is schon klar, das machen aber die meisten Hersteller so...und wie soll der Verbraucher sonst vergleichen wenn keine Realgewichte inkl. allem für jede Größe angegeben werden?
Ich denke mit denen könnten die 11kg (ohne Pedale)
und da haben wir's schon...(ohne Pedale) :D ..wenn dann müssen wir schon realistisch bleiben also inkl. aller normal nötigen Anbauteile, oder wir vergleichen die Werksangaben: kleinste Größe ohne alles😏

Und mei, wenn's dann halt am Schluss 12 kg hat isses immer noch sauleicht...siehe Ghost Lector, das bekommst auch für 4.000€ kaum unter 12kg...interessiert's wen?
 
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is schon klar, das machen aber die meisten Hersteller so...und wie soll der Verbraucher sonst vergleichen wenn keine Realgewichte inkl. allem für jede Größe angegeben werden?
Die meisten Hersteller geben aber soweit ich das kenne das Gewicht in Rahmengröße M an.
Radon fällt da negativ auf und macht es für die Kunden nicht vergleichbar.
Aber viele fallen darauf rein und kaufen es, weil es ja so leicht ist im Vergleich zur Konkurrenz.
 

sebhunter

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Die meisten Hersteller geben aber soweit ich das kenne das Gewicht in Rahmengröße M an.
Radon fällt da negativ auf und macht es für die Kunden nicht vergleichbar.
Aber viele fallen darauf rein und kaufen es, weil es ja so leicht ist im Vergleich zur Konkurrenz.
...Realgewichte gewogen von BikeMagazin inkl. Pedale in Größe L, Modelljahr 2020.
In Klammer Herstellerangaben:
Ghost Nirvana: 13,83 kg (13,6)
Grand Canyon 7: 13,38 (13,0)
Merida big9 NX: 12,53 (11,9)
Speci Chisel: 12,57 (12,2)
Jealous AL 8: 12,64 (12,1)

Radon hebt sich imho da jetzt bei den Abweichungen nicht besonders negativ hervor...wir reden hier über ~100g im Vergleich zu anderen Herstellern.
Verarsche ist in dem Zusammenhang ein großes Wort 🤔
 
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Gerne.

Gefahren bin ich noch keines davon. Aber alle drei sind auch auf meiner Shortlist ;)

Ich glaube bei keinem von dehnen kannst Du wirklich was falsch machen. Würde mich am Ende davon leiten lassen, wo der Haben-will-Faktor am höchsten ist.

Auch noch einen Blick wert finde ich das BMC Twostroke wegen der für XC schon recht progressiven Geo.
Das Twostroke hab ich mir schon angeschaut. Gefällt mir auch recht gut nur leider ist mir das Twostroke 01 two, welches meinen Wünschen entspräche, etwas zu teuer.
Das wiegt bei angegebenen 10.95kg locker über 11kg, fällt also streng genommen raus.
Lass dich nicht von den Radon Angaben verarschen.
Er wird sich kaum nen S Rahmen kaufen und selbst dafür wird es zu optimistisch sein.


Ich denke mit denen könnten die 11kg (ohne Pedale) für maximal ca. 2500 Euro hinhauen.
Ansonsten wird es eher schwer das zu erreichen, vor allem bei den "trendigen" Marken wie Orbea, Specialized, Trek usw. müsste man ein Vermögen ausgeben.
Danke Dir für die Vorschläge. Du hast recht, es ist schwierig Bikes bis 2500€ zu bekommen, die unter 11 Kilo liegen. Meinst Du ich sollte auch im Bereich bis 12 Kilo schauen und würde dann aber für den Preis ne bessere Geo bekommen?
Und noch ne Frage:
Zu was für einer Geo würdet Ihr mir in Bezug auf meine Körpermaße und Anwendungsbereiche raten?
 
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Da du noch wächst, und du sportlich bist - nimm etwas das eine entsprechende Race Geometrie hat.
Je länger, und je steiler du sitzt, desto mehr Vortrieb bergauf, und je leichter kannst du es wenn du länger wirst noch anpassen.
Länge definiert sich vor allem über den Reach, der Radstand ist da zweitrangig.

Ich weiss nicht wie viel Geld du hast, und wie viel du noch wächst - spätestens in drei Jahren ist es eh zu klein. Einen super hochwertigen Rahmen täte ich an deiner Stelle nicht kaufen. Teile schon, kann man ja mitnehmen später, aber in drei Jahren??
 
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Cube, Orbea, Schwarzwald, Alter:15, bergauf....

...das schreit förmlich nach einem Kommentar von mir :D

Also, 15 Jahre ist ein blödes Alter. Nicht nur wegen der Pickel im Gesicht und weil die Erwachsenen so doofe Ansichten haben.
Auch beim Bikekauf ist das doof, weil man noch im Wachstum ist. Was heute passt....
Außerdem ist der Bikekauf in höheren Preisregionen, was bei richtig leichten Bikes zwangsläufig der Fall ist, heutzutage, ähnlich wie beim Autokauf, eines, nämlich "Geld verbrennen".

Konklusion, wenn Du wirklich viel fährst und das nicht nur auf dem "Papier", setze Deine Budgetobergrenze wirklich bei 2500€. Punkt.

Von den Versenderbikes lass mal die Finger. Gerade wenn man nicht so die Schraubererfahrung hat, kann das nämlich ins Auge gehen. Radon kollaboriert zwar mit speziellen Händlern, wenn der aber 100 KM entfernt ist, ist das auch kalter Kaffee.
Die Freunde von Canyon bieten derartiges gar nicht und deren Service...., naja, kann man nicht unbedingt so nennen.

Blieben also die guten, alten "Händlerbikes".

Für die von Dir genannten Anforderungen taugen das Cube Reaction C62 und das Orbea Alma M25 sehr gut.
Cubes habe ich seit Jahren, in diversen Konfigurationen, vom Tourer bis zum Race Bike, mit dem auch XC- Rennen oder Marathons gefahren werden, im Schopf (für Nicht-Alemannen: Schopf = Schuppen;)).
Das Alma bin ich schon auf einer Rennstrecke zur Probe gefahren.
Mein Fazit: Klettern tun sie beide gut. Auch bergab geben sie eine "gute Figur" ab. Mit bergab meine ich aber auch, XC-mäßig im technisch sehr Steilem. Will heißen, der Reach ist bei beiden Bikes nicht übertrieben groß (manche Vögel hier zwitschern "unmodern" vom Baum:D), aber das ist gut so!
Wird der Reach nämlich zu groß, können die Arme in so mancher Fahrsituation zu kurz werden. Und das ist schlecht.

Das Alma ist einen Tacken länger beim Reach und im horizontalen Oberrohr. Der Sitzwinkel ist, bei gleichzeitig 1° flacherem Lenkwinkel, um 1° steiler als beim Cube. Alles nicht "kriegsentscheidend", eher ein Frage der persönlichen Vorliebe.

Als Tipp würde ich das Reaction C62 nehmen. Spart gegenüber dem Alma ca. 640€ und minimiert den Wertverlust beim Wiederverkauf. ;)

Letzendlich schau mal, ob Du Händler findest, bei denen Du diese 2 Bikes mal Probe fahren kannst. Eine Empfehlung für eines dieser beiden guten Bikes an dieser Stelle für DICH abzugeben, wäre unseriös.

Ein Wort noch zu Gewichtsangaben.
Glaube keine Gewichtsangabe, die Du nicht selbst gewogen hast :D

Zu Cube kann ich sagen, das sich die Gewichtsangabe immer auf die kleinste Rahmengröße ohne Pedale bezieht (rechne mal mit jeder größeren Rahmengröße so mit 100-150g Mehrgewicht bei Carbon). Orbea hüllt sich bezüglich der Bikegewichte ja völlig in Schweigen:ka:

Da ich beide Bikes schon in der Hand bzw. unter dem Ar... hatte, kann ich aber berichten, das sie sich bez. Gewicht eigentlich nicht unterscheiden.

Mit nem 29er um 11kg bist Du aber im guten alten Black Forest schon gut unterwegs und Rennen willst Du ja keine fahren;)

PS: Wenn Du uns Deinen Wohnort verrätst (gerne auch per PM) kann ich Dir ggfs. brauchbare Händler nennen.
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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...was sich mir nicht erschließt, wahrscheinlich weil ich zu wenig Erfahrungen besonders bei XC-Race-Bikes habe, aber vielleicht kann mich jemand mal aufklären, ist diese Gewichtsfokusierung?

Der TE will keine Rennen fahren, sondern einfach Trainingsrunden im Schwarzwald. Weshalb spielt da Gewicht jetzt ne Rolle? 1kg weniger bringt doch nur, daß er dann eine oder zwei Minuten schneller ist nach 40-50km, toll! Auf der anderen Seite kostet in dieser Gewichtklasse 1g=1€, oder 11kg 1.000€ mehr als 12kg.
Und das dann für ein Bike was höchstwahrscheinlich nach 2 Jahren zu klein sein wird, wenn´s dumm läuft nach einem Jahr. Ok manche hamm´s halt, dann ist´s auch wurscht... :ka:

Mir wäre hier viel wichtiger, dass die Ausstattung und Geometrie für meine Fahrweise passt. Vielleicht darf die Geo dann sogar modern sein, was ja speziell junge Leute manchmal mögen?:D

Vom PLV her ist dann das Jealous weiter top, egal ob 8,9,10...die Geo ist halt genauso unmodern wie beim Cube, aber dafür nicht so viel Geld verbrannt.

Wenn man Geld verbrennen will und gleichzeitig was modernes will, finde ich die Almas klasse, hier reicht wohl auch das das M30, um im Budget zu bleiben.

Richtig modern und innovativ wird´s dann beim Ghost Lector, das 2021 gibt´s dann auch für nen vernünftigen Kurs...aber mit 11kg wird´s hier nix, egal wieviel Geld man bei Ghost auf´n Tisch legt...:
 
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...was sich mir nicht erschließt, wahrscheinlich weil ich zu wenig Erfahrungen besonders bei XC-Race-Bikes habe, aber vielleicht kann mich jemand mal aufklären, ist diese Gewichtsfokusierung?
Na dann bin ich heute Abend mal Dr. Sommer und kläre auf. :D

Soooo leicht, wie häufig propagiert wird, sind gute Race Bikes nun auch wieder nicht. Selbst im XC-Worldcup schätze ich die realen Gewichte der Bikes so auf 9-10kg. Weniger macht dort auch keinen Sinn, weil extreme Leichtbauteile irgendwann im Rennen, bei den heutigen Streckenprofilen, zerbröseln würden.
Und was nutzt das einem Nino Schurter, wenn ihm in Runde 3 von 5, als Führender, etwas am Bike kaputt geht ?
Nix.
Schnell werden Bikes hingegen schon durch geringes Gewicht, insbesondere bei den Laufrädern. Bei XC Rennen wird heutzutage wirklich die ganze Renndauer (und das auch schon in der Jugend !) "volle Pulle" gefahren. Zum Teil derb steile Anstiege mit anschliessend sehr technischen Sektionen wechseln sich permanent ab. Den Rythmus des Fahrers zu stören scheint oberstes Ziel der Streckenbauer zu sein :D
Das Bike muss ständig beschleunigt und abgebremst werden.
Da machen sich die 3-4kg Mindergewicht gegenüber einem "Standardbike" schon bemerkbar, gerade wenn Sekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Ausserdem werden XC-Bikes auf den Kursen sehr viel über "homöopathische" Gewichtsverlagerungen manöveriert. Mit nem leichten Bike geht das einfach besser.

Für uns im Hobby-Bereich spielt das Alles natürlich weniger die Rolle.

Trotzdem, stell Dir mal folgendes vor, oder mach es auch einfach mal: Lieblingsstrecke, schon 100 mal gefahren mit ner längeren Steigung. Pack Dir beim nächsten mal 5kg Mehrgewicht ans Bike (nicht in den Rucksack) und berichte dann über den Unterschied :D
Ich kann es Dir schon jetzt verraten, den Unterschied wirst Du bemerken.

Das Lector wäre übrigens auch ein geiles Bike, wenn der Rahmen nicht so beschi..en aussähe.
BMC hatte das Rahmendesign ja auch schon...
....und sie haben es glücklicherweisen geändert.
 

sebhunter

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Na dann bin ich heute Abend mal Dr. Sommer und kläre auf. :D
vielen Dank Herr Doktor :daumen: , das es so krass zugeht war mir garnicht klar...sind ja dann schon bald Trailrennen.
Rennen wird heutzutage wirklich die ganze Renndauer (und das auch schon in der Jugend !) "volle Pulle" gefahren.
...und das zieht sich dann auch wie in allen Sportarten in den Hobbybereich rein.
Ist zum Teil auch richtig und hilfreich. Trotzdem hab ich mich aber schon gewundert weshalb mir auf den Hometrails öfter so verbissene übellaunige Racer begegnen, die von hinten mit "Lichthupe und Blinker links" angeschossen kommen, nicht Grüßen kein "Danke" für's Platzmachen... komische Leut...zum Glück ne Minderheit.😏
Für uns im Hobby-Bereich spielt das Alles natürlich weniger die Rolle.

Trotzdem, stell Dir mal folgendes vor, oder mach es auch einfach mal: Lieblingsstrecke, schon 100 mal gefahren mit ner längeren Steigung. Pack Dir beim nächsten mal 5kg Mehrgewicht ans Bike (nicht in den Rucksack) und berichte dann über den Unterschied :D
Ich kann es Dir schon jetzt verraten, den Unterschied wirst Du bemerken.
Ja ich bin überzeugt, dass man das Gewicht merkt besonders bergauf, obwohl da auch die Geo noch Rolle spielt.
Bis jetzt hab ich da für mich aber andere Grenzen. Natürlich ist's mit nem 16kg Enduro bergauf nicht spaßig, auch geht bei zuviel Gewicht bestimmt das Handling flöten, aber unter 11kg sehe ich jetzt auch keinen so spürbaren Vorteil mehr. Wie gesagt mir wär's wurscht ob ich auf 50km 2min. gewinne. Wichtig ist mir das Gewicht beim Tragen des Bikes, oder beim Schieben über Rampen...aber auch hier möcht ich kein 16kg Bike haben,auch wenn ich's heben kann.

Aber ich mach das mit dem Radln auch ausschließlich zum Spaß:D...wenn Leistung zählt ist da vieles bestimmt anders. Und das versteh ich ja auch..."Liberalitas Bavariae":bier:

 
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Danke für Eure Hilfe!
Ich weiss nicht wie viel Geld du hast, und wie viel du noch wächst - spätestens in drei Jahren ist es eh zu klein. Einen super hochwertigen Rahmen täte ich an deiner Stelle nicht kaufen. Teile schon, kann man ja mitnehmen später, aber in drei Jahren??
Über die Rahmengröße hatte ich mir auch schon Gedanken gemacht aber da ich das Bike erst auf nächsten Frühling kaufe und bis dahin vermutlich nochmal zwischen 3 und 7 cm wachse, müsste bei den meisten Händlern ein L Rahmen passen und mir für längere Zeit ausreichen.

Konklusion, wenn Du wirklich viel fährst und das nicht nur auf dem "Papier", setze Deine Budgetobergrenze wirklich bei 2500€. Punkt.
Momentan fahre ich 4 mal die Woche und im Sommer bin ich noch öfter gefahren, deshalb denke ich, dass sich die Investition lohnt.
Wenn Du uns Deinen Wohnort verrätst (gerne auch per PM) kann ich Dir ggfs. brauchbare Händler nennen.
Ich wohne in der Nähe von Villingen- Schwenningen.
Dass Du mir das Cube und das Orbea empfehlen kannst freut mich, dann kann ich diese zwei schon mal in die engere Wahl nehmen.
Noch ein Wort zum Gewicht:
Ich möchte hauptsächlich ein sehr niedriges Gewicht, weil mein altes Bike auch recht leicht war und ich durch das Testen anderer schwererer Bikes gemerkt habe, was für einen Vorteil mir das geringe Gewicht verschafft (gerade bei Anstiegen).
 
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