Hardtail mit 29 Zoll Laufrädern gesucht

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1. April 2020
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Hallo zusammen,

ich stehe - hoffentlich - kurz vor dem Kauf meines ersten "richtigen" Mountainbikes, nachdem ich zuvor Rennrad gefahren bin. Nun suche ich den passenden Hersteller bzw. das passende Modell für mich. Eigentlich hatte ich mir schon das Canyon WMN AL SL 9.0 ausgeguckt, allerdings werde ich mit der Farbe einfach nicht warm. Das Herrenmodell ist mir in M zu groß, in S passen nur Laufräder in 27.5.
Könnt ihr mir Räder empfehlen, die eurer Meinung nach passend für mich wären?

Ich bin 174cm mit einer Schrittlänge von 79cm.
Das Budget liegt bei +/- 2000 Euro, gerne mehr Minus, aber wenn's ansonsten passt, scheitert es auch nicht an einem (kleinen) Plus.
Mit dem MTB möchte ich nahezu überall fahren können. Wie schon geschrieben, komme ich vom Rennrad. Ich habe keine Lust mehr auf Straße und Wegbeschaffenheiten zu achten und möchte einfach fahren, wie ich lustig bin. Dazu sollte auch die Sitzposition deutlich entspannter sein als die auf dem Rennrad.

Probefahren ist aktuell natürlich etwas schwierig. Ich habe ein Santa Cruz Hightower Fully getestet. Da passen mir 29er Laufräder und Rahmengröße M auf alle Fälle sehr gut. Aber ich brauche kein Fully.
 
Radon? Da gibt's entweder für etwas mehr als 2000€ was Flottes aus Carbon in kleinen größen und 29Zoll:
https://www.radon-bikes.de/mountainbike/hardtail/jealous/jealous-70-2020/
Oder für etwas weniger als 2000€ aus Alu das 10.0 mit mehr oder weniger Abfahrtsorientierung:
https://www.radon-bikes.de/mountainbike/hardtail/jealous-al/jealous-al-100-hd-2020/https://www.radon-bikes.de/mountainbike/hardtail/jealous-al/jealous-al-100-2020/
Optisch natürlich nicht mega spannend, aber auch nicht völlig ugly.
 
Hallo zusammen,

ich stehe - hoffentlich - kurz vor dem Kauf meines ersten "richtigen" Mountainbikes, nachdem ich zuvor Rennrad gefahren bin. Nun suche ich den passenden Hersteller bzw. das passende Modell für mich. Eigentlich hatte ich mir schon das Canyon WMN AL SL 9.0 ausgeguckt, allerdings werde ich mit der Farbe einfach nicht warm. Das Herrenmodell ist mir in M zu groß, in S passen nur Laufräder in 27.5.
Könnt ihr mir Räder empfehlen, die eurer Meinung nach passend für mich wären?

Ich bin 174cm mit einer Schrittlänge von 79cm.
Das Budget liegt bei +/- 2000 Euro, gerne mehr Minus, aber wenn's ansonsten passt, scheitert es auch nicht an einem (kleinen) Plus.
Mit dem MTB möchte ich nahezu überall fahren können. Wie schon geschrieben, komme ich vom Rennrad. Ich habe keine Lust mehr auf Straße und Wegbeschaffenheiten zu achten und möchte einfach fahren, wie ich lustig bin. Dazu sollte auch die Sitzposition deutlich entspannter sein als die auf dem Rennrad.

Probefahren ist aktuell natürlich etwas schwierig. Ich habe ein Santa Cruz Hightower Fully getestet. Da passen mir 29er Laufräder und Rahmengröße M auf alle Fälle sehr gut. Aber ich brauche kein Fully.

Ich werde nicht ganz schlau aus deinem Größenempfinden. Zum Verständnis ein paar Zahlen.
Canyon Reach 435 + 60 mm Vorbau (vermutlich 6° meist positiv gedreht also eher ca. 57) = 492 bei Stack 626
Hightower Reach 453 + 50 Vorbau (ohne Steigung) = 503 bei Stack 610
Das Canyon hat nur einen 74° Sitzwinkel, das Hightower 77°, was sich aber durch den Dämpfer etwas relativieren sollte im SAG. Aber eigentlich bleibt nur das.
Irgendwie würde ich tippen irgendwas war an deinen beiden Bikes abweichend. Will mir nicht einleuchten sonst nicht einleuchten. Du bist ganz klar Größe M und kein S. Rein theoretisch jetzt, da ja jeder andere Geos hat. Aber grade Canyon wo ja noch eher kurz baut, da verstehe ich es überhaupt nicht.
 
Das Canyon habe ich nicht live testen können und gehe nur nach den Geometriedaten online.

Aber sowohl Berater als auch Größenchart empfehlen beim Unisex Modell (Grand Canyon AL SL 9.0) Größe S - und die kommt aufgrund der Kettenstrebe nur mit 27.5 Zoll klar.
Bei Größe M ist die Überstandshöhe (813mm) zu hoch - oder zumindest sehr sehr sehr grenzwertig für mich. Täusche ich mich da?

Die Damenvariante (Grand Canyon WMN AL SL 9.0) passt in M - dann auch mit 29 Zoll. Aber da ist die Farbe mein Problem.
 
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Hab den Fehler gefunden ;)
ich stehe - hoffentlich - kurz vor dem Kauf meines ersten "richtigen" Mountainbikes, nachdem ich zuvor Rennrad gefahren bin.
Das Canyon habe ich nicht live testen können und gehe nur nach den Geometriedaten online.
Vergiss alles was du über Geos weißt. MTB und RR haben nichts, gar nichts gemeinsam. Ist Tatsache, diese Erfahrungen haben hier schon einige gemacht, seh dir andere Threads an.
Überlege selbst ab und an wegen einem Gravelbike. Am Fully und HT fahre ich 475 Reach bei 1,86m und SL 88cm. Ich kann bis 500 fahren, Sweetspot ist ca. 490. Bei dem Salsa Gravel wäre meine Größe ein Bike mit 400 Reach :oops: Stand da wie der letzte Depp.

Bei Größe M ist die Überstandshöhe (813mm) zu hoch - oder zumindest sehr sehr sehr grenzwertig für mich. Täusche ich mich da?
Bei dem Thema gehen die Meinungen auseinander. Einer sagt sollte man beachten, der andere nicht. Ich zitiere mich mal selbst:
.....
Einzig mit der Schrittlänge wird es eng. ........ Manche sagen es ist wichtig, wegen sicherem Absteigen etc., ich bin noch nie nach vorne sicher abgestiegen. Wenn ich nach vorne abgestiegen bin, war es meist im hohen Bogen über den Lenker, oder mein Schritt am Vorbau hat mich schlagartig gebremst :rolleyes: Aber ich weiße darauf hin.
......

Aber sowohl Berater als auch Größenchart empfehlen beim Unisex Modell (Grand Canyon AL SL 9.0) Größe S - und die kommt aufgrund der Kettenstrebe nur mit 27.5 Zoll klar.
Mir rechnet er L aus. Mein Trail-HT ist mit 475 so lang wie das XL bei Canyon. Jedoch hat mein Bike ein 45mm kürzeres Sitzrohr. Das Thema längere Bikes mit kurzen Sitzrohren ist ein Problem bei Canyon, Cube, glaube auch bei Radon. Also vielen konservativen Massenherstellern.

https://www.ghost-bikes.com/bikes/hardtail/bike/nirvana-tour-advanced/428 Reach, 72cm Überstandshöhe, 441 Sattelrohr, 425 Kettenstreben mit 29 Laufrädern.
Gibt es noch in zwei günstigeren Varianten. Ist UVP, also geht bestimmt was am Preis. Variosattelstütze kostet 110-250€ noch rein.
Sieht real weniger auffällig aus als auf den Bildern. Durch das kurze Sattelrohr ist auf jeden Fall eine 125 Vario oder vermutlich sogar eine 150 Variosattelstütze möglich.
 
Da du Salsa erwähnst... das Salsa Fargo spukt seit Ewigkeiten in meinem Kopf herum. Wäre es eine sinnvolle Alternative, das mit Federgabel aufzubauen?
Eine Freundin fährt das Rad und es war gefühlt schon alles: HT, Gravel, Packesel...

Ich hoffe, ich werde dafür nicht für verrückt erklärt, aber ich mag das Besondere, was nicht unbedingt von der Stange ist. Ich glaube, deshalb tue ich mich mit den Kompletträdern der großen Hersteller etwas schwer.
 
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Da du Salsa erwähnst... das Salsa Fargo spuckt seit Ewigkeiten in meinem Kopf herum. Wäre es eine sinnvolle Alternative, das mit Federgabel aufzubauen?
Eine Freundin fährt das Rad und es war gefühlt schon alles: HT, Gravel, Packesel...

Ich hoffe, ich werde dafür nicht für verrückt erklärt, aber ich mag das Besondere, was nicht unbedingt von der Stange ist. Ich glaube, deshalb tue ich mich mit den Kompletträdern der großen Hersteller etwas schwer.
Im Gegenteil, finde ich sehr sympathisch!
Hier lauten die meisten Anfragen sinngemäß: "Was ist besser? Canyon oder Radon oder Cube?"

Voll gut, wenn mal jemand Interesse hat, etwas Selteneres zu fahren.
Für 2.000 € könntest Du in der Tat überlegen, ob Du ggf. sogar selber baust. Okay, der absolute Edelrahmen ist dann nicht drin, wenn die Ausstattung noch taugen soll, aber da sollte sich doch etwas Schönes finden lassen. :)

Das vorgeschlagene Sentier ist ein klasse Rad, wenn es öfter auch mal abseits von Feld- oder Waldwegen genutzt werden soll, wenn es auch mal mehr rumpelt und scheppert, steil runter geht über Stufen und Wurzelwerk. Da ist ein solches Trail-Hardtail eine absolute Macht. Klar schleppt man etwas mehr Gewicht rum als bei einem klassischen Touren-/CC-Hardtail, und die Reifen rollen auch nicht so leicht, dafür hat man in einer großen Bandbreite Gelände viel Sicherheit.

Beschreibe doch bitte mal noch etwas genauer, was Du alles fahren möchtest. Dann sieht man, ob es eher in diese Richtung gehen sollte oder eher in Richtung leichter und weniger Reserven.
 
Da du Salsa erwähnst... das Salsa Fargo spukt seit Ewigkeiten in meinem Kopf herum. Wäre es eine sinnvolle Alternative, das mit Federgabel aufzubauen?
Eine Freundin fährt das Rad und es war gefühlt schon alles: HT, Gravel, Packesel...

Ich hoffe, ich werde dafür nicht für verrückt erklärt, aber ich mag das Besondere, was nicht unbedingt von der Stange ist. Ich glaube, deshalb tue ich mich mit den Kompletträdern der großen Hersteller etwas schwer.
Geisterfahrer hat es passend gesagt, ganz im Gegenteil :daumen:

Ich will das Cutthroat, also das "Carbon Fargo", auch noch Testen bei meinem Dealer. Bisher habe ich das Rondo Ruut probiert und war nicht begeistert. Mein Dealer meinte ich wäre zu MTB lastig. Er hat selbst eins mit einem 2.3 DHR II vorne, den fahre ich so am Trail-HT. Meinte wäre eher das richtige für mich, geht mehr Richtung MTB als die anderen Gravel.

@Florent29 hat es mal geteste, kopiere es mal rein
Es ist tasächlich eher ein Dropbar-Starrgabel-MTB denn ein Rennrad - ich bin das Teil hier in HF beim Flare Festival probegefahren und während die anderen auf waldwegebn zurück gefahren sind, hab ich ein paar mittelschwere Singletrails mitgenommen, die ich sonst gerne mit dem BMC fahre: Die Geometrie gibt einiges her, aber ein "richtiges" MTB ist es natürlich nicht, denn im Oberlenker hat man einfach nicht die volle Kontrolle und im Unterlenker liegt man dann doch einen Ticken zu tief.

Ich könnte mir das super vorstellen für lange Touren auf leichten Trails, nicht so sehr für Schotterwege im Flachen.

Weil ich für leichte Trails aber schon das BMC habe, werde ich mein zukünftiges Gravelbike (Laufradsatz, komplette Ultegra Disc Gruppe liegen noch im Keller und warten) wohl eher etwas rennradeliger/CX-mäßig auslegen.

Die wohl kompetentesten Antworten wirst aber eher hier finden
https://www.mtb-news.de/forum/t/zeigt-her-die-gravel-bikes.776463/page-346oder auch hier
https://www.mtb-news.de/forum/t/monstergravel-mtb-geometrie-mit-schmalen-reifen-und-dropbar.906220/hier ist leider wenig los
https://www.mtb-news.de/forum/t/zeigt-euer-salsa.887702/page-2#post-16474130
 
Beschreibe doch bitte mal noch etwas genauer, was Du alles fahren möchtest.
Ich möchte erst einmal ein Rad für alles. Dass es nicht alles super gut können wird, ist mir klar.
Mein Plan ist es, ein Rad zu finden, mit dem ich:
1) die Feierabendrunde im Aachener Umland drehen kann.
2) Tagestouren machen kann.
3) auch mal das Zelt schnappen und für ein Wochenende (oder länger) mit dem Rad unterwegs sein kann.
4) Urlaub in den Bergen machen kann.
5) eine entspannt-komfortable Sitzposition und einen guten Überblick habe. (Im Vergleich zum Rennrad. Es soll kein Hollandrad werden.)

Die Untergründe werden hauptsächlich Feld- und Waldwege oder Schotterwege sein. Hin und wieder auch mal geteerte Radwege, gerade wenn man mit Freunden unterwegs ist. Ich möchte mir aber auch keine Gedanken machen müssen, wenn ich mal den Feldweg verlasse oder Trails fahre - Hauptzweck ist das aber nicht.

Letzten Endes: Perfekte Fahrradanzahl ist n+1. ;-) Wenn ich an einem Extrem besonderen Gefallen finde, gibt's dafür eben das passende Fahrrad, das genau das kann. Aktuell weiß ich einfach noch nicht, wohin genau die Fahrrad-Reise geht.

Neben dem Santa Cruz Hightower Fully habe ich auch ein Resonator Wizard of Titan Gravelrad gefahren. Letzteres hat mir unglaublich gut gefallen, war mir aber von der Geometrie und Sitzposition zu nah am Rennrad.
 
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Ich möchte erst einmal ein Rad für alles. Dass es nicht alles super gut können wird, ist mir klar.
Mein Plan ist es, ein Rad zu finden, mit dem ich:
1) die Feierabendrunde im Aachener Umland drehen kann.
2) Tagestouren machen kann.
3) auch mal das Zelt schnappen und für ein Wochenende (oder länger) mit dem Rad unterwegs sein kann.
4) Urlaub in den Bergen machen kann.
5) eine entspannt-komfortable Sitzposition und einen guten Überblick habe. (Im Vergleich zum Rennrad. Es soll kein Hollandrad werden.)

Die Untergründe werden hauptsächlich Feld- und Waldwege oder Schotterwege sein. Hin und wieder auch mal geteerte Radwege, gerade wenn man mit Freunden unterwegs ist. Ich möchte mir aber auch keine Gedanken machen müssen, wenn ich mal den Feldweg verlasse oder Trails fahre - Hauptzweck ist das aber nicht.

Letzten Endes: Perfekte Fahrradanzahl ist n+1. ;-) Wenn ich an einem Extrem besonderen Gefallen finde, gibt's dafür eben das passende Fahrrad, das genau das kann. Aktuell weiß ich einfach noch nicht, wohin genau die Fahrrad-Reise geht.

Neben dem Santa Cruz Hightower als Fully habe ich auch ein Resonator Wizard of Titan Gravelrad gefahren. Letztes hat mir unglaublich gut gefallen, war mir aber von der Geometrie und Sitzposition zu nah am Rennrad.

Das klingt tatsächlich sehr nach Gravelbike.

Unter den Begriff fallen allerdings sehr verschiedene Räder, vom Gran Fondo Rennrad mit etwas breiteren Reifen (zB Cannondale Synapse SE, Rose Backroad) über alle möglichen seltsamen Feder-Konstruktionen (Cannondale Topstone, BMC Urs), Aero-Gravelbikes (3T Exploro), Stahl- oder Titan-Reiseräder (RitchySwiss Cross, Falkejagd Aristos) bis hin zu Fast-Schon-Mountainbikes (Salsa Cuttroat, Cannondale Slate).

Entscheide dich ;)
 
Wie unterscheidet sich das denn vom Warbird? Davon habe ich auch viel Gutes gelesen und gehört.

Also ich habe das so verstanden, dass das Cutthroat mehr Richtung MTB und das Warbird mehr Richtung Rennrad/CX geht.

Also das Warbird für klassische Gravel-Rennen und das Cutthroat für Ultra-MTB-Marathon-Kram.
 
Nichts leichter als das. ;-)

Du denkst also, ich werde mit einem (Fast-schon-Mountainbike) Gravelrad glücklicher als mit einem Hardtail? Das getestete Gravel fand ich, wie geschrieben, super. Mir war der Reach beim gewählten Aufbau aber zu groß, sodass ich nicht direkt das "das ist es"-Gefühl hatte, weil ich es zu anstrengend für den Schulter-/Nackenbereich fand. Daher der Gedanken, eher ein Hardtail zu nehmen.
 
Nichts leichter als das. ;-)

Du denkst also, ich werde mit einem (Fast-schon-Mountainbike) Gravelrad glücklicher als mit einem Hardtail? Das getestete Gravel fand ich, wie geschrieben, super. Mir war der Reach beim gewählten Aufbau aber zu groß, sodass ich nicht direkt das "das ist es"-Gefühl hatte, weil ich es zu anstrengend für den Schulter-/Nackenbereich fand.

Ein Hardtail macht Sinn, wenn man wirklich Berge zur Hand hat und dort regelmäßig Trails fährt (wie ich mit meinem) ODER sich in den Kopf gesetzt hat, Bügellenker nicht zu mögen (wie meine Frau).

Für Asphalt/Schotter-Touren im flachen oder welligen Gelände macht mM nach ein Gravelbike mehr Sinn. Die Handhaltung und Sitzposition ist komfortabler (letzteres ist modellabhängig), die Aerodynamik ist besser und wo keine Federgabel ist, muss man auch keine mitschleppen und servicen.
 
Du weißt schon, dass du mein mühsam verkleinertes Auswahlfenster gerade wieder riesig groß gemacht hast? :D

Nein, ich bin ja dankbar für alle Denkanstöße. Und nachvollziehen kann ich deine Argumentation auch voll und ganz.

Was wäre denn dein spontaner Vorschlag für ein komfortables MTB-Gravel?
 
Die Untergründe werden hauptsächlich Feld- und Waldwege oder Schotterwege sein. Hin und wieder auch mal geteerte Radwege, gerade wenn man mit Freunden unterwegs ist. Ich möchte mir aber auch keine Gedanken machen müssen, wenn ich mal den Feldweg verlasse oder Trails fahre - Hauptzweck ist das aber nicht.
Okay, da ist ein Trail-Hardtail definitiv raus. Wie über mir schon geschrieben: Gravelbike oder leichtes Hardtail. Das Hardtail hat mehr Reserven, dafür ist es in den meisten Fällen überdimensioniert. Da heißt es dann halt Prioritäten setzen. Du musst Dir beantworten, was Dir wichtiger ist.
  • "Lieber haben als brauchen": MTB-Hardtail.
  • "Warum soll ich auf 90% meiner Touren unnötiges Zeug mitschleppen? Lieber kämpfe ich mich mal suboptimal einen anspruchsvolleren Weg runter oder steige notfalls auch mal ab": Gravelbike.

Als Denkanstoß gebe ich noch mit, dass derzeit alle möglichen Versuche laufen, auch ein Gravelbike noch etwas komfortabler zu machen, was dann schon wieder etwas in Richtung MTB geht. Siehe z. B. den letzten Test, der hier veröffentlicht wurde.
 
Ich finde bis heute das Salsa wegen der Geo spannend und auch wegen der Bereifung.
2.3 tubless dürfte ganz angenehm sein vom Komfort. Mal sehen wann ich zur Probefahrt komme hier in Bayern :rolleyes:

Hier mal ein Vergleich den ich damals im Laden gemacht habe. Beides sind L Rahmen
20200212_145022.jpg20200212_145008.jpg
 
Tubeless ist auf alle Fälle schon gesetzt.

Das Salsa sieht sehr gut aus. Rein optisch würde ich sagen, dass die Geometrie meinem Wunsch nach Komfort nahe kommt. Bilder können da aber natürlich auch täuschen.

  • "Lieber haben als brauchen": MTB-Hardtail.
  • "Warum soll ich auf 90% meiner Touren unnötiges Zeug mitschleppen? Lieber kämpfe ich mich mal suboptimal einen anspruchsvolleren Weg runter oder steige notfalls auch mal ab": Gravelbike.
Gravel mit Ausbau-/Umbau-/Anpassoption, so würde ich es nennen. Ich möchte kein unnötiges Zeug mitschleppen, aber möglichst flexibel sein.
 
Dann nimm was mit viel Reifenfreiheit, dann hast Du auch die Chance, mal einen etwas breiteren Reifen mit bissl Profil zu fahren oder Schutzbleche, wenn's ne mehrtägige Tour auf befestigten Wegen wird oder so.
 
Das Salsa sieht sehr gut aus. Rein optisch würde ich sagen, dass die Geometrie meinem Wunsch nach Komfort nahe kommt. Bilder können da aber natürlich auch täuschen.

Das Teil ist echt super entspannt. Mir wars sogar einen Ticken zu entspannt (aber ich bin auch ein Kraftwerk, nicht auf mich hören).

Als ich es getestet habe waren Maxxis Ikon drauf. Das verschiebt den Einsatzbereich noch mehr Richtung MTB als die Semislicks von Teravail auf dem Bild.
 
Probefahren ist ja aktuell schwierig. Könnt ihr mir vielleicht Anhand der Geometriedaten sagen, in wieweit sich Resonator WoT und Salsa Cutthroat unterscheiden, damit ich mir die Unterschiede bzw. veränderte Sitzposition vorstellen kann? Mit den bloßen Zahlen kann ich leider wenig anfangen.


Resonator Größe MCutthroat MCutthroat SFargo M
Stack544619,5592,5643
Reach390385,3372,9368
Sitzrohrlänge470508419,1457,2
Effektive Oberrohrlänge560560540565
Steuerrohrlänge14012798140
Kettenstrebenlänge425445445455-462
Radstand10431090,31067,61083-1100
BB Drop45707070
Sitzwinkel73°74,374,373
Lenkwinkel70°696969
Überstandshöhe810,5741778


Mir ist übrigens klar, dass wir gerade über einen Rahmen reden, der alleine so viel kostet wie mein veranschlagtes Budget. :D Aber wenn ich zumindest schon einmal einen Rahmen habe, der das verspricht, was ich suche, kann ich überlegen, ob ich mir eine günstigere Alternative suche oder das Budget aufstocke.
 
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