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Höhlen, Ruhe und Trails vor der Haustür: Unterwegs in der Fränkischen Schweiz

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24. März 2008
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Franken
Den goldenen Mittelweg zu finden, ist äußerst schwierig. Wie sehen es denn die Einheimischen, Wirtschaftsleute, Touristiker oder neuerdings Ranger vor Ort? Vielleicht liege ich ja auch komplett daneben und meine Ängste sind unbegründet.
Ich kann das absolut verstehen - ich habe das als ich in den Bayerischen Wald ging mitbekommen, als einige Studenten angefangen haben unseren Hometrail zu shutteln. Das war durchaus kurzzeitig mal kritisch. Ich stimme dir zur Situation in vielen Punkten auch zu. Der Tourismus findet solche Berichte und auch den gut (er ist dahingehend auch abgesprochen). Aus der Erfahrung in meinem Hauptberuf sehe ich was Mountainbiken ländlichen Regionen bringen kann - vor allem auch abseits vom Tourismus. Aber wie du sagst, ist es aktuell noch immer eine Gratwanderung, dass die Waage nicht in eine Richtung kippt.
 

WarriorPrincess

Schleppanker
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21. Juni 2011
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92348 bei NM i.d.Opf.
Ich finde, der Bericht ist gut gemacht und verstehe auch die Intention, dass durch mehr Leute auch die Wirtschaften wieder mehr Zulauf finden.
Was ich kritisch sehe, ist die Versorgung mit vorgefertigten GPX-Dateien. Nicht, weil ich es niemandem gönne, in de schönen Fränkischen zu fahren. Vielmehr denke ich, dass sich dadurch vielleicht einige mehr dort tummeln, die vielleicht noch nicht fahrtechnisch auf dem Niveau sind, die Trails so zu befahren, dass sie nicht kaputtgehen - zum Beispiel Spitzkehren nicht abkürzen. Denn das ist das, was das Negativimage der bösen, naturzerstörenden Mountainbiker befeuert. Ich denke, mit groben Beschreibungen und Bildern, können sich diejenigen, die gerne dort fahren möchten, anhand der Stichpunkte und Ortsbezeichnungen gut selbst was zusammenstellen und m.M.n. bleibt man beim Zusammenstellen eher im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten - so ging es uns zumindest. Mit steigendem Fahrkönnen haben wir uns dann auch getraut, mal in die kleineren Wege rechts und links reinzuschnuppern und sie auszuprobieren - oder aber, als wir mit Leuten unterwegs waren, die auf unsere Fahrtechnik geachtet haben und uns notfalls auch mal gerügt haben, wenn wir versuchen wollten Spitzkehren zu schneiden.
Mit Locals auf die Trails zu gehen und sich von denen evtl auch Schmankerl zeigen zu lassen, hat auch den Vorteil, dass die genau wissen, wo es evtl schon erste Anzeichen von Ärger gab und wie man damit umgehen sollte. Und wenn man sich gegenseitig seine Hometrails zeigt, hat jeder was davon und es entsteht mehr Gemeinschaft. Das geschieht alleine durch teilen von Tracks nicht. Just my two cents...
 
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31. August 2010
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Fischbach bei Dahn
Hat von euch schon jemand einmal ne Reise oder Fahrtechnik bei Bremsspur Bergradsport mitgemacht? Kann man die Jungs empfehlen? Die auf der HP angegebenen Reviere Fränk. Schweiz, Vinschgau und Bayr. Wald sind ja gut.
Wir waren begeistert, sowohl von den Touren als auch von der Art, wie Fahrtechnik vermittelt wurde. Absolute Empfehlung!
 

0815p

trailtourer
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11. März 2005
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Ich kann das absolut verstehen - ich habe das als ich in den Bayerischen Wald ging mitbekommen, als einige Studenten angefangen haben unseren Hometrail zu shutteln. Das war durchaus kurzzeitig mal kritisch. Ich stimme dir zur Situation in vielen Punkten auch zu. Der Tourismus findet solche Berichte und auch den gut (er ist dahingehend auch abgesprochen). Aus der Erfahrung in meinem Hauptberuf sehe ich was Mountainbiken ländlichen Regionen bringen kann - vor allem auch abseits vom Tourismus. Aber wie du sagst, ist es aktuell noch immer eine Gratwanderung, dass die Waage nicht in eine Richtung kippt.
Ich zeig dir gerne mal wie manch Wege " Trails" sich verändert haben in den letzten Jahren. Und der Tourismus findet solche berichte nur solange gut, bis die ersten probleme kommen, und dein Gefühl, das immer mehr Wirtschaften in der Fränkischen zu machen stimmt, aber sicherlich nicht weil zu wenige Aktiv Sportler "Mountainbiker" hier rumfahren , sondern ganz einfach, die Wirtsleute haben ein Alter erreicht, wo sie nicht mehr können, und die nachkommen (kinder, Enkel usw ) haben meist keine Lust auf solche Arbeit.

@ Yankee Doodle
wir kennen kennen uns ja gut, und ich ( wir) haben dir oder deinen Team ja auch den ein oder anderen Tip für Trails
gegeben, was du daraus gemacht hast hatten wir vor ein paar Jahren schon mal, also lass es einfach bleiben.

Den Rest gerne auch PN
 
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1. Juni 2010
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Danke für euer wirklich konstruktives Feedback. WIr haben uns dazu entschieden die Tourendaten rauszunehmen - wer Interesse an Touren und Tipps hat, kann mich gern anschreiben oder fragt im entsprechenden Unterforum an.
Das Resultat oder eines das in die selbe Kerbe schlug hatten wir doch bisher bei jedem Bericht aus der Fränkischen. Das gab schon vor über 5 Jahren ärger, damals noch deutlich mehr als jetzt, weil viele schon gar keine Lust mehr haben sich aufzuregen. Schaut mal eure alten Berichte und die Kommentare dazu durch. Die Fränkische ist halt recht sensibel was das Mountainbiken betrifft und die "Locals" (mich eingeschlossen) würden sich die Möglichkeit auch in Zukunft gerne die Wanderwege mit dem Mountainbike zu befahren offen halten. Danke für die (erneute) Einsicht, wobei damals sogar gesagt wurde, dass ihr die Fränkische gar nicht mehr betreten wollt.
 
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Die Fränkische ist eine der strukturschwächsten Regionen in Bayern.Vor allem Jüngere ziehen weg. Außerdem nimmt der traditionelle Ausflugstourismus stark ab und wird von über 60jährigen dominiert. Mountainbiketourismus spielt im Gehensatz zu E-Bikes auf Radwegen fast keine Rolle.
Der Klettertourismus ist neben dem Brauereiwanderweg der einzige Boombereich. Folge ist, das viele Lokale schließen und auch die Wegpflege nicht mehr überall sichergestellt ist. In dieser Situation gegen Werbung für einen Ausbau des Mountainbiketourismus zu wettern ist kontraproduktiv. Begründbar ist die Empörung der Einheimischen schon. Sie wollen "ihre Trails" für sich. Außerdem sind viele der "Einheimischen" in einem innovationsfeindlichem hohen Alter von 40+, nach meinem Eindruck eher um 50. Ohne Nutzung der Wege durch Touristen wird es keine Wege in Zukunft geben. Für die Region wäre es deshalb gut, möglichst viele Trails in vielen Gebieten zu veröffentlichen, damit es zu keiner Übernutzung kommt und nicht diese Geheimniskrämerei. Ein echtes Trailnetz ausweisen. wie in der echten Schweiz oder Trails anlegen wie in englischsprachigen Ländern wäre wünschenswert. Leider geht sowas nur wenn es vor Ort initiiert wird.......
 
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Die Fränkische ist eine der strukturschwächsten Regionen in Bayern.Vor allem Jüngere ziehen weg. Außerdem nimmt der traditionelle Ausflugstourismus stark ab und wird von über 60jährigen dominiert. Mountainbiketourismus spielt im Gehensatz zu E-Bikes auf Radwegen fast keine Rolle.
Der Klettertourismus ist neben dem Brauereiwanderweg der einzige Boombereich. Folge ist, das viele Lokale schließen und auch die Wegpflege nicht mehr überall sichergestellt ist. In dieser Situation gegen Werbung für einen Ausbau des Mountainbiketourismus zu wettern ist kontraproduktiv. Begründbar ist die Empörung der Einheimischen schon. Sie wollen "ihre Trails" für sich. Außerdem sind viele der "Einheimischen" in einem innovationsfeindlichem hohen Alter von 40+, nach meinem Eindruck eher um 50. Ohne Nutzung der Wege durch Touristen wird es keine Wege in Zukunft geben. Für die Region wäre es deshalb gut, möglichst viele Trails in vielen Gebieten zu veröffentlichen, damit es zu keiner Übernutzung kommt und nicht diese Geheimniskrämerei. Ein echtes Trailnetz ausweisen. wie in der echten Schweiz oder Trails anlegen wie in englischsprachigen Ländern wäre wünschenswert. Leider geht sowas nur wenn es vor Ort initiiert wird.......
In Erlangen, Forchheim und Bamberg wurde schon viel vor Ort probiert. Meist wird das von den öffentlichen Institutionen so lange ausgesessen oder blockiert, bis jeder der das Mountainbiken als Hobby betreibt einfach aufgibt und lieber "illegal" fährt. Die Presse ist auch nicht auf unserer Seite. Über die reale Lage in der Region kannst du dich z.B. hier belesen:

Nach langem Gerangel kamen vor ein paar Jahren sogar offizielle Mountainbiketouren für die Fränkische heraus:
Irgendwo auf infranken.de oder nordbayern.de gab es einen Artikel zu den Umständen. Dort wurden auch die Gegner genannt, rate mal wer es war. Kannst ja die Runde gerne mal abfahren und als Nürnberger kannst du evtl. selbst beurteilen, wie attraktiv diese Runde im Vergleich zum sonstigen Angebot für dich ist.

Auch bei mir vor Ort gibt es mehrere angelegte Strecken, welche alle auf alten/aktuellen Holzwegen und nur auf Gemeindegrund errichtet wurden. Es gibt immer wieder Diskussionen im Gemeinderat und seitens der Jäger/Förster wird immer und immer wieder versucht, die Strecken zu sperren. Eine Legalisierung wurde auch schon vor langem angestoßen und blieb natürlich ohne Erfolg. Es ist einfach chancenlos, das zieht sich seit vielen Jahren so weiter, man kann am Ende nur verlieren. Am Buck in Nürnberg soll jetzt ja >eine< legale Strecke unter der Stromleitung errichtet werden. Mal schauen was aus den anderen Strecken wird.
 

maddn11

Der Maddin
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......Begründbar ist die Empörung der Einheimischen schon. Sie wollen "ihre Trails" für sich. Außerdem sind viele der "Einheimischen" in einem innovationsfeindlichem hohen Alter von 40+, nach meinem Eindruck eher um 50. Ohne Nutzung der Wege durch Touristen wird es keine Wege in Zukunft geben. Für die Region wäre es deshalb gut, möglichst viele Trails in vielen Gebieten zu veröffentlichen, damit es zu keiner Übernutzung kommt und nicht diese Geheimniskrämerei.
Das mit dem "innovationsfeindlichem Alter" sehe ich schon fast als Beleidigung an (und wer im Glashaus sitzt, gell.. :lol: ).
Gerade viele der Leute, die du damit ansprichst, nehmen ohne Geheimniskrämerei andere Biker aus der Region mit auf die Hometrails der Region. Egal ob über Forum oder Vereine gibt es einen regen Austausch der Leute untereinander, die sich dann auch gegenseitig im Verhalten gegenüber Natur und anderen Wegenutzern sensibilisieren und das entsprechende Bewusstsein weitergeben. Die Wege werden von vielen Bikern auch mit gepflegt.
Ganz anders ist das natürlich bei den Trackdownloadern aus dem Internet, die sich oft wenig für die Region und andere Naturnutzer und diese selbst interessieren, sondern sehr oft nur den geilen Trail, die schwere Abfahrt oder die technischen Schlüsselstellen suchen. Leider beweisen das auch immer wieder Videos im Netz, die natürlich auch wieder Nachahmer anziehen.

Auch sehe ich im Gegensatz zu dir nicht die Überalterung von Ausflüglern, sondern es sind auch sehr viele Familien mit Kindern unterwegs,
zumindest an den Wochenenden. Daher ist es nicht besonders schlau, an einem herrlichen Sonntag im Sommer bei Pottenstein o.ä. mit einer Gruppe Mountainbiker auf den Singletrails unterwegs zu sein. Biker, die nicht aus der Region kommen, werden das natürlich auch nicht berücksichtigen (können).

Das meiste gilt natürlich ebenso auch für andere Regionen, nicht nur für unsere Heimat!
 
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Kurzes Outing:
Bin Trackdownloader seit mehr als 10 Jahren ( auch aus Leidenschaft).
Mir ist die Fränkische wichtig und auch der vernünftige Umgang mit anderen Naturnutzern.
Bei der Aussage von Maddn11 wird mir wieder zuviel verallgemeinert.

Kenne auch niemanden, der mir "unbekannterweise" seine Hometrails zeigen kann.

Deshalb muss ich wohl weiterhin als "fieser Trackdownloader" die Fränkische erkunden.....
Wobei das auch seinen Reiz hat:)
 

maddn11

Der Maddin
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Kurzes Outing:
Bin Trackdownloader seit mehr als 10 Jahren ( auch aus Leidenschaft).
Mir ist die Fränkische wichtig und auch der vernünftige Umgang mit anderen Naturnutzern.
Bei der Aussage von Maddn11 wird mir wieder zuviel verallgemeinert.

Kenne auch niemanden, der mir "unbekannterweise" seine Hometrails zeigen kann.

Deshalb muss ich wohl weiterhin als "fieser Trackdownloader" die Fränkische erkunden.....
Wobei das auch seinen Reiz hat:)
Es gibt genug Beiträge, wo die Mitfahrt auf eine Tour angeboten wird. Muss man halt schauen und auch mal mit Fremden mitfahren (ist halt für den Franken schwer :D, aber du schaffst das schon ).
Ich hab auch nicht komplett verallgemeinert, ich schrieb, dass sie sich OFT wenig für Region usw interessieren. Damit hab ich nicht mal behauptet, es wäre die Mehrheit. Aber selbst wenn es nur wenige sein sollten, schaden sie uns sehr, im Ruf und den Wegen...
Und auch ich schaue mal nach Tracks, wenn ich in unbekannten Gebieten unterwegs bin, komme aber bei der Planung auch ohne aus.
Veröffentlichen würde ich aber keine mehr an Unbekannte. Ich kenne ja genug Biker, die mitfahren :winken:
 
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Is scho recht, kenne mich inzwischen auch so gut aus in der Fränkischen.

Nichtsdestotrotz auch wenn es nicht gerne gehört oder gesehen wird,
ich kann die Fränkische besonders die Ecke um die Ruine Neideck, nur jeden ans Herz legen.
Ist wirklich wunderschön und muss nicht wirklich vor der Welt versteckt werden.

Die Touren die man in den einschlägigen Portalen finden, sind in der Regel schöne Startpunkte für eine Erkundung der Gegend mit dem MTB.
Natürlich sollte wie immer ein wenig Fahrtechnik schon vorhanden sein, da es die Trails durchaus in sich haben.
Weiterhin macht es Sinn der Empfehlung von Maddn11 zu folgen und wenn möglich unter der Woche zum Biken zu kommen,
da an den Sommerwochenenden durchaus einiges los ist auf den Trails.
 

Lenka K.

franc-tireuse
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Für die Region wäre es deshalb gut, möglichst viele Trails in vielen Gebieten zu veröffentlichen
Es gibt ja den erwähnten Führer. Kann sich jeder kaufen und Touren nachfahren, es ist halt nicht wie im Internet für lau! Ausserdem gibt's die sehr guten Topokarten (aber auch nicht für lau!), da kann sich jeder seine Tour zusammenbasteln. Die Fränkische ist nicht die Alpen, wenn ich so blöd bin, dass ich einen Pfad, der quer zu ganz vielen eng beinander liegenden Höhenkurven verläuft bergauf fahren möchte, dann schiebe ich halt ein Paar Minuten. Oder aber, wenn sich der Abfahrtspfad als eine Treppe entpuppt, dann schiebe ich halt ein Paar Minuten runter, wo ist das Problem?

Aber Karte/Führer zu studieren ist heutzutage vielen zu viel Aufwand. Lieber Tracks herunterladen und blind nachfahren, oder sich die Tour bei einem kommerziellen Veranstalter (siehe oben) kaufen.

viele Lokale schließen
warum das so ist, schreibst du oben:
Vor allem Jüngere ziehen weg
Und die wenigsten können sich heutzutage erlauben, 3 Wochen am Stück Urlaub zu machen, und wenn schon, dann fahren sie nicht in die Fränkische sondern fliegen in die Karibik oder sonstwo. Der Wegfall von diesen Stammgästen ist nämlich der Hauptgrund, warum viele kleine Betriebe schliessen. In der Gastronomie kommt noch dazu (O'Ton mehrere befreundete Wirte), dass viele Einheimische nicht mehr ins Wirtshaus zum Kartenspielen/Tratschen+Biertrinken und Essen kommen, sondern daheim hocken.

An diesem Zustand werden keine Bikerhorden etwas ändern, genauso wie die Kletterer nur saisonal und für manche Betriebe von Bedeutung sind. Und eventuelle Bikerhorden werden genauso wie Klettererhorden eher weniger zur allgemeinen friedlichen Koexistenz mit den Einheimischen beitragen.
 
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Ist mal wieder eine Werbekampagne für Bremsspur, vielleicht möchte ja der ein oder andere MTB´ler durch diesen Bericht und die schönen Bildchen einen Fahrtechnik Kurs buchen.
Mehr sehe ich durch diese Eigenwerbung nicht.
Gefolgt von der üblichen Paranoia der Lokals, dass die Fränkische von trackdownloadenden Bikehorden geflutet wird....
 
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Ich oute mich auch mal......, als Downloadschmarotzer.

Ich bin kein Local in der fränkischen, aber anderswo und es gibt kaum ein Gebiet in den Alpen wo ich noch nicht biken war. Ich denke die Franken fahren auch nicht nur zuhause über ihre Hometrails.
Wie kommen die zu ihren Infos über nicht bekannte Regionen....?
Investigativjournalismus um die eingeweihten Locals herauszufinden und sie in Nacht- und Nebelaktionen auf deren Holytrails zu begleiten, mit verbundenen Augen auf der Anfahrt?

Sorry, aber diese bedingungslose Geheimniskrämerei finde ich albern...
Ich gebe zu, dass es Bereiche gibt, die sind so sensibel, dass man sie nicht ausposaunen muss, aber ich bin auch überzeugt davon, dass das nur auf einen kleinen Teil der Informationen zu trifft.

Wir sind hier auf einer MTB-Plattform die durchaus auch von Informationsaustausch lebt. Wenn dieser nicht mehr stattfindet, dann kann man hier genauso zusperren wie die Wirtshäuser in der fränkischen...

Ich war noch nicht in dort, würde da aber gerne mal hin......

Servus und niggs fia unguad......,
Bobo
 

RolandMC

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Es geht eh nur um die Strecken (Trails) die die meisten eh nicht fahren wollen oder können. Wenn es dann doch mal wieder einige probiert haben und man die Früchte ihre Arbeit in Form von Abkürzern und zig Meter langen Hinterrad Bremsungen sieht, dann kann ich die Geheimniskrämerei mehr als verstehen.
 
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Es geht eh nur um die Strecken (Trails) die die meisten eh nicht fahren wollen oder können. Wenn es dann doch mal wieder einige probiert haben und man die Früchte ihre Arbeit in Form von Abkürzern und zig Meter langen Hinterrad Bremsungen sieht, dann kann ich die Geheimniskrämerei mehr als verstehen.
Ich denke, bei den wilden Trails mit gebauten Anliegen und Rampen, die gerade rund um die Ruine Neideck von Locals gebaute werden,
sollte das echt kein Problem sein.
Da macht dann eine Bremsspur in den mit Schaufel in den Berg gegrabenen Trail auch keinen Unterschied mehr.

Aber Vorschlag zur Güte:
Die Trackdownloader, bzw. Ortsunkundigen fahren die aus Komoot / Bike Magazin bekannten Wegen und Trails.

Die Locals dann, die frisch in den Berg gegrabenen bikeparkähnliche Strecken,
gerne auch mit Verbotsschild - Locals only - (wer auch immer Local ist)
 

RolandMC

Gelände Sportler
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Ich denke, bei den wilden Trails mit gebauten Anliegen und Rampen, die gerade rund um die Ruine Neideck von Locals gebaute werden,
sollte das echt kein Problem sein.
Da macht dann eine Bremsspur in den mit Schaufel in den Berg gegrabenen Trail auch keinen Unterschied mehr.
Die kenne ich nicht.o_O Aber, die würde ich auch nicht fahren, gebaute Strecken sind genau das was der Förster braucht um ein Verbot durchzudrücken.
 

maddn11

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Bei den gebauten (kenne ich in der angesprochenen Ecke auch nicht) Strecken sollten die Bikespuren natürlich kein Problem sein und darüber wird ja auch nicht diskutiert und es wirft ganz andere Probleme auf...
Es geht um Naturtrails, die oft durch Viollbremsungen, Drifts und Kehrenabschneider geschädigt werden. Oft sind es auch Wege mit S3/4-Stellen, die viele halt nicht kontrolliert runterfahren können, es aber dennoch irgendwie runterschauten wollen und ihre Spuren hinterlassen. Ich bin z.B. gestern wieder eine nasse, laubbedeckte Treppe runter, da haben mehrere Biker nebendran eine schöne Wasserrinne in den weichen Waldboden gebremst, die zu Erosionsschäden bei der Treppe führt. Oder die Spitzkehren, die auch gnadenlos mit blockiertem Hinterrad abgekürzt werden...
Dass Biker irgendwo fahren, stört hier im Forum doch niemanden. Man sollte es hinterher halt nicht sehen.
 

maddn11

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Ich denke, bei den wilden Trails mit gebauten Anliegen und Rampen, die gerade rund um die Ruine Neideck von Locals gebaute werden,
sollte das echt kein Problem sein.
Da macht dann eine Bremsspur in den mit Schaufel in den Berg gegrabenen Trail auch keinen Unterschied mehr.
Ich war heute in der Nähe und bin heute Nachmittag extra nochmal zur Neideck gefahren, weil ich es mir nicht vorstellen konnte. Ich bin oben rum, unten rum, hab alles abgesucht, da ist absolut NICHTS gebaut worden :ka:
Entweder weißt du nicht, wo die Ruine Neideck ist oder du verbreitest hier falsche Nachrichten, was soll das?? :spinner:

Die kenne ich nicht.o_O
Scheinbar bist du auch keiner von den Locals :lol::lol::lol:
 
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