Ich stelle mir die Gewichtsfrage

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Hallo zusammen,

nachdem ich mir mein Alpinestars in einer wirklich kunterbunten Mischung zusammengestellt habe,
alte und neue Komponenten gemixt habe (9-fach am alten Stahlroß),
viele der Meinung waren die Schaltung würde so nicht funktionieren (doch tut sie perfekt :D), habe ich es jetzt an den "Haken" gehängt.
Beim Aufbau wurde natürlich nicht mal ansatzweise über Gewicht nachgedacht.

Ansonsten wären nicht die sackschweren Reifen mit entsprechenden Schläuchen verbaut worden.

Und oh Wunder, die Waage zeigt in der Konfiguration und mit dem alten Stahlrahmen 13,2 kg an.
Allein nur leichte Reifen und Schläuche würden das Gewicht deutlich nach unten treiben.

Direkt danach mein nagelneues Bulls Karl Platt Edition auf die Waage befördert.
Das Rad ist komplett mit XT bestückt und auch die Komponenten sind eigentlich gut ausgewählt wie vielfache Testsiege des Rades belegen.

Und nun zeigt die Waage ehrliche 11,44 kg mit Pedalen an. :heul:

Wo ist denn nun eigentlich der vielfach besungene Fortschritt ;)

Eure Erfahrungen im Bezug Leichtbau und erzielbare Gewichte bei Youngtimern würde mich ehrlich interessieren.
Wenn mein Schlachtroß ohne große Modifikationen an die 12 kg Marke zu trimmen ist da geht doch bei gezieltem Aufbau noch einiges, oder ?????

Hier nochmal kurz ein Bild vom fast fertigen Stahlrenner:

large_Alpinestars-8.jpg
 
Naja, du hast schon nen sehr leichten Vorbau und der Crossride dürfte auch ne all zu viel auf die Waage bringen oder? Optimierungsmöglichkeiten gibts immer, die Frage is nur was is sinnvoll?!
Mein Cannondale bringt übrigens auch nur ein Kilo mehr als dein Bulls auf die waage, und das trotz FR-Laufradsatz, 700g Pellen und Flats.
Vielleicht solltest du auch am Bulls ansetzen und die versteckten Blei-Anbauteile tauschen (Sattel/-stütze, Lenker, Vorbau, LRS)?
 
Vielleicht solltest du auch am Bulls ansetzen und die versteckten Blei-Anbauteile tauschen (Sattel/-stütze, Lenker, Vorbau, LRS)?

Bei einem Körpergewicht von über 100 kg wird jetzt erstmal der Fahrer optimiert, deutlich günstiger und auch gesünder :D
 
Vielleicht kannst du da ja was mit dem Bulls aushandeln. Es bleibt so wie es ist und hilft dir beim abnehmen ;)
 
Mein Litespeed wog in folgender Ausstattung:

- Litespeed Rahmen
- Ritchey Starrgabel
- Ritchey Lenker
- Litespeed Vorbau
- No-Name-Sattelstütze mit Federung (alleine über 400g) :O
- Suntour XC-Pro-Schaltung und Kurbel
- Selle-Turbo Sattel

9,4 kg :O

Ich war echt platt...
 
Ich war echt platt...

Bin ich auch, mit solch einem Gewicht hätte ich bei dieser Ausstattung
im Leben nicht gerechnet.

Wenn ich sehe was andere in ihren Bikes versenken um auf solche Gewichte zu kommen :heul:

Vielleicht mal nen Foto zur Hand ?? :)

Gruß, Walter
 
Ich mach mir ja auch oft mal den Spaß und bau paar leichte Teile an ein Rad. Das Palomino (ein Fully) wäre mit paar Leichtteilchen unter 11 kg zu bringen, aber im Endeffekt nutzt es mir nichts mit Supersonic Reifen und Schläuchen, wenn ich jede 2. Tour mit Platten da stehe. Es ist ein lustiges Gefühl zu sehen, was alles geht, aber es muss auch alltagstauglich bleiben.

Ist ja oben schon angeklungen: Wenn Fahrergewichtsoptimierung auf dem Programm steht, dann lass es so schwer wie möglich, das erhöht den Trainingseffekt. Wenns dann irgendann am steilsten Berg scheitert, dann kann man immer noch optimieren. Der Großteil meiner Räder macht mir am meisten Spaß, wenn sie hübsch aussehen, das Gewicht ist meistens zweitrangig. Und den Kompromiss aus Gewicht und Preis muss man sowieso jedesmal neu mit sich selbst ausmachen.
 
Dir ist schon klar, dass dein Stahlrenner Felgenbremsen und eine Starrgabel hat, wogegen das Bulls mit ner Reba und Formula RX kommt. Zudem ist ein Rad für 1k€ noch weit entfernt von der Fliegengewichtklasse.
 
Dir ist schon klar, dass dein Stahlrenner Felgenbremsen und eine Starrgabel hat, wogegen das Bulls mit ner Reba und Formula RX kommt. Zudem ist ein Rad für 1k€ noch weit entfernt von der Fliegengewichtklasse.

Klar eigentlich schon da das Bulls mit 10,8 kg ohne Pedalen angegeben ist.
Das der dicke Stahlbrummer mit Bleireifen aber gar nicht so weit davon entfernt ist hat mich schon ein wenig erstaunt.

Bei meinem Gewicht ist Leichtbau aber eher vernachlässigbar :D

viele Grüße, Walter
 
Aber mal ganz im Ernst: 13,2 Kilo für nen starrgabligen Aufbau sind sackschwer. Die Gewichte zwischen 10 und 13 Kilo muss man relativieren. Um einen 13 Kilo Klotz auf 10 Kilo zu bekommen, ist schon reichlich finanzieller Aufwand notwendig. In Summe mögen es "nur" 3 Kilo sein, aber speck die erstmal ab. Je niedriger man kommt, umso teurer wird der ganze Spaß, da man sich jedes Teil einzeln vornehmen muss. Von 10 auf 9 wird wieder teurer, von 9 auf 8 schon extrem (und auch das ist wieder "nur" 1 Kilo. Am Rahmen selbst ist nichts zu drehen. Wie schwer war der alleine? 1,9 vielleicht? 2,1 vielleicht?
Ein einfacher Schritt sind immer die Reifen und Laufräder. Da ist mit relativ kleinem Geld noch viel rauszuholen, aber danach wirds spannend....und bei Deinem Gewicht eher uninteressant (wobei die Formel: "Dann sparen wir das Kilo am Fahrer" nicht ganz aufgeht ;) )

Die Gleichung andersrum solltest Du mal betrachten: Selbst mit den billigsten der billigen und schwersten der schweren Teile wirst Du kaum an die 15 Kilo kommen mit dem Rad. Und das ist nach Deiner Sichtweise auch nicht "weit weg vom Bulls" ;)
 
Aber mal ganz im Ernst: 13,2 Kilo für nen starrgabligen Aufbau sind sackschwer. Die Gewichte zwischen 10 und 13 Kilo muss man relativieren. Um einen 13 Kilo Klotz auf 10 Kilo zu bekommen, ist schon reichlich finanzieller Aufwand notwendig. In Summe mögen es "nur" 3 Kilo sein, aber speck die erstmal ab. Je niedriger man kommt, umso teurer wird der ganze Spaß, da man sich jedes Teil einzeln vornehmen muss. Von 10 auf 9 wird wieder teurer, von 9 auf 8 schon extrem (und auch das ist wieder "nur" 1 Kilo. Am Rahmen selbst ist nichts zu drehen. Wie schwer war der alleine? 1,9 vielleicht? 2,1 vielleicht?
Ein einfacher Schritt sind immer die Reifen und Laufräder. Da ist mit relativ kleinem Geld noch viel rauszuholen, aber danach wirds spannend....und bei Deinem Gewicht eher uninteressant (wobei die Formel: "Dann sparen wir das Kilo am Fahrer" nicht ganz aufgeht ;) )

Die Gleichung andersrum solltest Du mal betrachten: Selbst mit den billigsten der billigen und schwersten der schweren Teile wirst Du kaum an die 15 Kilo kommen mit dem Rad. Und das ist nach Deiner Sichtweise auch nicht "weit weg vom Bulls" ;)

Man muss sich die Sache nur schönreden,
hab halt ne gute Pulverbeschichtung von 2,5 kg am Rad :D

Unbehandeltes Titan kann ja jeder ;)
 
man könnte das noch leichter machen,nur wie weit würdes du dafür Zahlen-
Reifen könntest du fred evo mit 300 pro Rad ,die habe ich drauf und die gehen wirklich Super schnell und rollt und rollt und rollt und rollt an einem anderen Bike vorbei der noch ordentlich am Kurbeln ist,nur mann kann öfters mit Reifenpanne rechnen,zumindest bei uns nach dem Fußballspiel wo die Leute meinen das die Flaschen besser auf dem Radweg besser kaputt gehen... ... Carbon gabel ,oder leichteren gabel -
sonst nicht mehr ...
Leichter bedeutet schneller Sprint , aber bessere Reifen bedeutet weniger Rollwiderstand -
Kette würde ich auch wählerisch sein -
Sonst Kurbel und co trägt nichts dazu bei außer bissel besser Schalten und paar Gramm unwichtige Gramm
 
Also ich glaub auch, dass der Rahmen deutlich über 2 kg wiegen wird, von daher ist die Gewichtsersparnis relativ.
Die Crossride sollten um die 1,7kg wiegen, da wäre also noch was drin allerdings auch mit deutlichem finanziellen Mehraufwand.
Der Schwalbe Retournier ist ein Faltreifen, oder? Dann liegt der bei um 900g pro Reifen, ein leichter klassischer Reifen mit Skinwall (um bissel beim Look zu bleiben) wiegt gerade mal die Hälfte und ist mit Glück auch günstig zu bekommen.
Ist die Gabel ne Alu-Gabel? ansonsten könntest du dort noch ca 200g sparen.
Mit einer Gripshift/ leichter Bremshebel-Kombi unterbietest du die Dual-Control nochmal um 100 bis 150g.
Die Kurbel ist natürlich auch nicht die leichteste aber da wird Gewichtsersparnis wahrscheinlich wieder teuer für ca 100g
Alles in allem ist natürlich Spatpotential da. Um die 2kg könntest du einsparen.
 
wenn man sich mühe gibt bekommt man problemlos ein altes rad auch leicht.

ich hatte mal mein rts in leicht gebaut bevor es ne klassische wandlung erhielt:

http://www.fotos.light-bikes.de/main.php?g2_itemId=12195

knapp 9 kilo so wie es da steht. und da waren bei weitem noch keine exotenteile von schmolke und co verbaut. also ein hardtail um 9 kilo ist kein problem. glaub mein killer wiegt trotz hed radsatz um die 10 kilo. das fiocco trotz spengle knapp 9,5. denke mal ein amp fully mit richtigen teilen kratzt an der 7,9;)

aber wie holgi schon schreibt....optik ist manchmal wichtiger
 
Ich finde Gewicht immer nur in relation zum Fahrer wichtig!

Will heissen, wenn der Fahrer nur 75kg wiegt, dann macht es sinn das Rad auch ein wenig abzuspecken.

Wiegt der Fahrer allerdings 115Kg dann darf das Rad auch ruhig 12kg und mehr auf die Waage bringen (immer bezogen auf CC Einsatz).

Totaler Schwachfug ist es allerdings mit viel Gewicht (Fahrer) das Bike grammweise abzuspecken, anstatt erstmal ein wenig Fahren zu gehen und ein wenig den Faher abzuspecken. Dies ist definitiv die Falsche herangehensweise.

Was den Stahlbock des TEs angeht, wäre ich froh das das Teil nicht so leicht ist, da bei der Elevated Konstruktion, Leichtbau zu extremem Flex im BB Bereich führt.
Das CroMega gefällt mir übrigens ausserordentlich gut, es sieht allerdings so aus als ob es Dir ein wenig zu groß ist. Sollte aber im Strassenbetrieb nicht sonderlich stören.

Vielleicht sollte mann in Zukunft statt des Bike-Gewichts immer den Quotienten aus Fahrergewicht und Radgewicht angeben. Ich komme da auf etwa 9,5:1 und bin damit hochzufrieden... :D

Greetz Daniel
 
Ich finde Gewicht immer nur in relation zum Fahrer wichtig!

Will heissen, wenn der Fahrer nur 75kg wiegt, dann macht es sinn das Rad auch ein wenig abzuspecken.

Wiegt der Fahrer allerdings 115Kg dann darf das Rad auch ruhig 12kg und mehr auf die Waage bringen (immer bezogen auf CC Einsatz).

Totaler Schwachfug ist es allerdings mit viel Gewicht (Fahrer) das Bike grammweise abzuspecken, anstatt erstmal ein wenig Fahren zu gehen und ein wenig den Faher abzuspecken. Dies ist definitiv die Falsche herangehensweise.

Was den Stahlbock des TEs angeht, wäre ich froh das das Teil nicht so leicht ist, da bei der Elevated Konstruktion, Leichtbau zu extremem Flex im BB Bereich führt.
Das CroMega gefällt mir übrigens ausserordentlich gut, es sieht allerdings so aus als ob es Dir ein wenig zu groß ist. Sollte aber im Strassenbetrieb nicht sonderlich stören.

Vielleicht sollte mann in Zukunft statt des Bike-Gewichts immer den Quotienten aus Fahrergewicht und Radgewicht angeben. Ich komme da auf etwa 9,5:1 und bin damit hochzufrieden... :D

Greetz Daniel

Gewicht & Fahrergewicht kann mann nicht in einen Topf werfen -
Leichteres Fahrrad lässt sich einfach besser Fahren - Auch ein übergewichtiger wird sofort merken ob er 22 kg Fahrrad fährt oder nur 6Kg bike Radelt -
 
wenn man immer extreme beleuchtet wird das eh nix. wir gehen mal vom durchschnittstyp aus. sicher gibts genug die 2 zentner wiegen und sicher auch welche mit der hälfte. ein durchschnittsmann mit rund 75-80 kilo kann sicher recht leichtes material fahren. und den spruch mitm fahrergewicht abnehmen find ich immer sehr lustig. jemand der nicht wie ein windhund aussieht sondern eher richtung mastino kann nicht viel abnehmen. denn neben fett gibts auch muskeln. ubd warum diese abnehmen?

im endeffekt muss jeder für sich wissen was er fährt. die meisten serienteile sind ausreichend leicht und stabil. da sind räder um 10 kilo absolut kein achwierigkeit. ich persönlich pfeiffe aufs gewicht, verbaue was mir gefällt und mich preislich überzeugt. wenns dann zum gesamtbild passt perfekt. mein rennrad hat auch fast 10 kilo. im rr bereich ist das schon ein ganzer klotz aber was solls.
 
@cartel2012: Vor allem wenn ihm das 6kg Bike unterm allerwertesten wegbröselt! :rolleyes:
Ich bezog mich auch nicht auf unterschiede zwischen 22 und 6Kg, sondern eher zwischen 13 und 8Kg.

Wenn man mal von ähnlichem BMI ausgeht, dann fühlt sich ein 11Kg Fahrrad für einen 110Kg Fahrer an wie ein 8Kg Fahrrad für einen 80Kg Fahrer! Es macht durchaus Sinn das der 110 Kg Fahrer bei den Komponenten nicht auf leichtbau, sondern auf solides High Tech setzt.
Eine Grafton Kurbel z.B. dürfte bei einem 65Kg Faher eine ziemlich unbegrenzte lebensdauer haben. Ein Superclydesdale (>100Kg) sollte sich gut überlegen ob er sowas an sein Bike schraubt.
Ich persöhnlich fahre aus Erfahrung keine Laufräder mit weniger als 32Speichen. Bei 32Speichen (Konventionelles LR) aber auch nur mit mittelbreiten Felgen, da die schmalen CC Felgen dann nicht stabil genug sind.

Ich halte das Gewicht also je nach fahrer für unterschiedlich wichtig. Für einen leichten Fahrer dürfte ein 13Kg Bike schon erheblich mehr stören als für einen Schweren Fahrer, der ohnehin wesentlich mehr Masse bewegen muss.
Um es abzuschliessen, mein Titan Hobel wiegt 11,9Kg, das ist etwa 9,5% meines Körpergewichts und damit leicht genug um viel Spass damit zu haben ohne mir ständig Gedanken machen zu müssen was als nächstes kaputt geht!

Happy Trails
 
wenn man immer extreme beleuchtet wird das eh nix. wir gehen mal vom durchschnittstyp aus. sicher gibts genug die 2 zentner wiegen und sicher auch welche mit der hälfte. ein durchschnittsmann mit rund 75-80 kilo kann sicher recht leichtes material fahren. und den spruch mitm fahrergewicht abnehmen find ich immer sehr lustig. jemand der nicht wie ein windhund aussieht sondern eher richtung mastino kann nicht viel abnehmen. denn neben fett gibts auch muskeln. ubd warum diese abnehmen?

im endeffekt muss jeder für sich wissen was er fährt. die meisten serienteile sind ausreichend leicht und stabil. da sind räder um 10 kilo absolut kein achwierigkeit. ich persönlich pfeiffe aufs gewicht, verbaue was mir gefällt und mich preislich überzeugt. wenns dann zum gesamtbild passt perfekt. mein rennrad hat auch fast 10 kilo. im rr bereich ist das schon ein ganzer klotz aber was solls.


Dem kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. :daumen:

Das mit dem Abnehmen bezog sich eher auf die beleibteren Fahrer die glauben mit einem Leichteren Rad größere Trainingserfolge zu haben... :rolleyes:
 
gewicht ist auch eher ein psychologisches spielchen. ich hatte vor gut 10 jahren mal ein rennrad. das hatte in seiner extremsten form 5,7 kilo ( ohne carbon!). das teil war beim beschleunigen schon genial aber sobald dich ein lkw überholt hat machte man nen halbmeter schlenker. beim training bin ich immer so nen 28-30er schnitt gefahren. und nu? 10 jahre später fahr ich nen 12 kilo ssp zur arbeit oder nen 10 kilo renner. am berg gehts langsamer, schlenker gibts nicht mehr, durchnittstempo 28-30. was sagt uns das?
 
@cartel2012: Vor allem wenn ihm das 6kg Bike unterm allerwertesten wegbröselt! :rolleyes:
Ich bezog mich auch nicht auf unterschiede zwischen 22 und 6Kg, sondern eher zwischen 13 und 8Kg.

Wenn man mal von ähnlichem BMI ausgeht, dann fühlt sich ein 11Kg Fahrrad für einen 110Kg Fahrer an wie ein 8Kg Fahrrad für einen 80Kg Fahrer! Es macht durchaus Sinn das der 110 Kg Fahrer bei den Komponenten nicht auf leichtbau, sondern auf solides High Tech setzt.
Eine Grafton Kurbel z.B. dürfte bei einem 65Kg Faher eine ziemlich unbegrenzte lebensdauer haben. Ein Superclydesdale (>100Kg) sollte sich gut überlegen ob er sowas an sein Bike schraubt.
Ich persöhnlich fahre aus Erfahrung keine Laufräder mit weniger als 32Speichen. Bei 32Speichen (Konventionelles LR) aber auch nur mit mittelbreiten Felgen, da die schmalen CC Felgen dann nicht stabil genug sind.

Ich halte das Gewicht also je nach fahrer für unterschiedlich wichtig. Für einen leichten Fahrer dürfte ein 13Kg Bike schon erheblich mehr stören als für einen Schweren Fahrer, der ohnehin wesentlich mehr Masse bewegen muss.
Um es abzuschliessen, mein Titan Hobel wiegt 11,9Kg, das ist etwa 9,5% meines Körpergewichts und damit leicht genug um viel Spass damit zu haben ohne mir ständig Gedanken machen zu müssen was als nächstes kaputt geht!

Happy Trails
Grunde genommen schon richtig , war ja nur allgemein bezogen . Extrem Gewicht würde ich dann auch soliden Fahrrad suchen- Aber Muskel und 105kg ohne Bauch sieht das wieder anders aus :D - Schrieb auch ganz oben,leichtes Bike Rollt nicht besser sondern man ist Dynamischer - Rollwiderstand sind ganz alleine die Reifen verantwortlich -
 
gewicht ist auch eher ein psychologisches spielchen. ich hatte vor gut 10 jahren mal ein rennrad. das hatte in seiner extremsten form 5,7 kilo ( ohne carbon!). das teil war beim beschleunigen schon genial aber sobald dich ein lkw überholt hat machte man nen halbmeter schlenker. beim training bin ich immer so nen 28-30er schnitt gefahren. und nu? 10 jahre später fahr ich nen 12 kilo ssp zur arbeit oder nen 10 kilo renner. am berg gehts langsamer, schlenker gibts nicht mehr, durchnittstempo 28-30. was sagt uns das?

Schrieb auch ganz oben,leichtes Bike Rollt nicht besser sondern man ist Dynamischer - Rollwiderstand sind ganz alleine die Reifen verantwortlich - Fahrradgewicht ist entscheidend beim Beschleunigen ,sonst nicht-
 
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