Kaufberatung - Hugene oder Tyee

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Hallo Zusammen,

ich brauche ein neues Bike und bin mir unschlüssig welches, weshalb ich mal eure Einschätzung brauche.

Kurz zu meiner Person: 36 Jahre, 189 cm, SL 88 cm, 96 kg

Aktuelles Bike: Trek Fuel Ex 9 aus 2012 (120/120mm)

Einsatzgebiet: 2-3 x unter der Woche Hometrails um Freiburg (Borderline, Canadien, Badish Moon, Baden to the Bone) und ab und zu am Wochenende eine Tour 50-60 km mit ca. 1300-1600 hm.

Vorstellung: Ich möchte zukünftig sicherer die hiesigen Trails bewältigen können (nicht ballern), also denke ich mehr Federweg haben und gleichzeitig die Touren nicht ausschließen. Bergauf fahre ich in der Regel sportlich, weshalb ich mir auch überlege mal eine Speedtrack mitzufahren. Hinterbau sollte auf jeden Fall antriebsneutral sein, weshalb auch gerne Propain P10.

Auf der Suche nach einem neuen Bike bin ich bisweilen nur ein BMC Trailfox 29 gefahren. Gerade die 29 Zoll fand ich schon dufte, möchte aber 27,5 Zoll nicht ausschließen, da ich diese noch nicht gefahren bin.

Was würdet ihr mir raten? Reichen besser gesagt die 130 mm beim Hugene dafür aus und ist mehr Federweg auch gleich mehr Sicherheit, um doch gleich das Tyee zu nehmen? Oder doch das Tyee AM? Weiter ist die Frage noch nach der Größe, das ließe sich aber zur Not noch vor Ort in Vogt klären.

Ihr seht ich mich maximal verwirrt!

Über ein paar Anregungen würde ich mich freuen.

MFG

digi
 
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Würde das Tyee AM empfehlen, bin das Hugene aber noch nicht gefahren. Falls dir der Federweg dann irgendwann nicht ausreicht (was ich erstmal nicht glaube), kannst du immer noch zum Enduro umbauen. Wobei man dazu sagen sollte, dass das Tyee AM bei anderen Herstellern schon als Enduro verkauft werden würde.

Größe beim Tyee (mMn) auf jeden Fall XL.
 
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Größe XL und das Tyee AM hält echt was aus. Das kann ich bestätigen. Sollte für die meisten Schweinerein echt ausreichen. Höchstens du hämmerst wirklich hemmungslos die Jumpline runter, dann könnte das normale Tyee komfortabler sein, aber nicht unbedingt stabiler.
 

a_k52

Weißbier-Warrior
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Ich hab ja ein Tyee (EN) und das Hugene auch schon ausprobiert. Ich würde zum Hugene tendieren wenn ich oben lese 'nicht ballern' und 'Touren mit 1300-1600hm'. Nicht daß das mit dem Tyee nicht gehen würde, aber effizienter bist Du sicher mit dem Hugene unterwegs, vor allem da sich die 130mm eigentlich nach mehr anfühlen.
Ich kenne jetzt die Freiburger Trails (leider) nicht, aber ich bin das Hugene in Sölden auf der Teäre-Line gefahren und habe den zum Tyee fehlenden Federweg nicht vermisst.

Bin 186cm mit SL 86cm und hab mir das Hugene in L bestellt, das Tyee fahre ich in XL.
 
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Ich hab ja ein Tyee (EN) und das Hugene auch schon ausprobiert. Ich würde zum Hugene tendieren wenn ich oben lese 'nicht ballern' und 'Touren mit 1300-1600hm'. Nicht daß das mit dem Tyee nicht gehen würde, aber effizienter bist Du sicher mit dem Hugene unterwegs, vor allem da sich die 130mm eigentlich nach mehr anfühlen.
Ich kenne jetzt die Freiburger Trails (leider) nicht, aber ich bin das Hugene in Sölden auf der Teäre-Line gefahren und habe den zum Tyee fehlenden Federweg nicht vermisst.

Bin 186cm mit SL 86cm und hab mir das Hugene in L bestellt, das Tyee fahre ich in XL.
Ich bin das Hugene auch gefahren und kann nur zustimmen das es das geeignetere Bike ist für längere Touren und Speedtrack ist.
 
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Hi Leute, ich klinke mich hier auch noch mal ein.
Bin auch gerade beide am Vergleichen, also Tyee AM und Hugene.
Mir gefällt das Tyee AM eigentlich besser, mein Schwerpunkt liegt aber auch bei längeren Touren und weniger "Geballer".
Warum ist das Hugene besser für Touren geeignet, nur wegen der 29"?
Gewichtsmäßig wäre bei meiner Wunschausstattung das Tyee AM bei 13,4kg fahrfertig, das Hugene glaube bei 13,8.
Habe irgendwie generell Bauchschmerzen wegen dem Gewicht, hatte mal eine Zeit lang ein schweres Fully vorr Jahren mit ca 12,5kg, und das fand ich schon sehr träge. Komme ursprünglich vom XC, da ist man andere Gewichte gewohnt gewesen, doch will jetzt endlich mal was mit bisschen mehr Federweg. Wenn die nicht alle so "sackschwer" wären. ;-)
 
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Hi Leute, ich klinke mich hier auch noch mal ein.
Bin auch gerade beide am Vergleichen, also Tyee AM und Hugene.
Mir gefällt das Tyee AM eigentlich besser, mein Schwerpunkt liegt aber auch bei längeren Touren und weniger "Geballer".
Warum ist das Hugene besser für Touren geeignet, nur wegen der 29"?
Gewichtsmäßig wäre bei meiner Wunschausstattung das Tyee AM bei 13,4kg fahrfertig, das Hugene glaube bei 13,8.
Habe irgendwie generell Bauchschmerzen wegen dem Gewicht, hatte mal eine Zeit lang ein schweres Fully vorr Jahren mit ca 12,5kg, und das fand ich schon sehr träge. Komme ursprünglich vom XC, da ist man andere Gewichte gewohnt gewesen, doch will jetzt endlich mal was mit bisschen mehr Federweg. Wenn die nicht alle so "sackschwer" wären. ;-)
Hallo Sauron,
vor der gleichen Entscheidung stand ich auch vor ein paar Monaten auch und um es gleich vorweg zunehmen ich habe mich für ein Hugene entschieden.
Die Gründe für mich waren das bessere Überrollverhalten der 29er Räder,der steilere Sitzwinkel,die Remotevorbereitung und der besser geschützte Dämpfer.
Nach der ersten Probefahrt (2 Stunden) konnte ich feststellen das mir das Hugene sehr liegt,es nahezu nicht wippt und einen enormen vorwärtstrieb besitzt.
Da ich eigendlich aus dem Marathonbereich komme war für mich die Umstellung auch enorm,aber ich bin jetzt nach einigen Hundert
Kilometern und einer großen Tour ( https://www.komoot.de/tour/49694433 ) immer noch der Meinung die richtige Entscheidung getroffen
zu haben.
Was das Gewicht angeht ist das meiner Ansicht weniger entscheidend als die Wahl der richtigen Reifen ich werde den mitgelieferten Hinterreifen (Hans Dampf)mit Sicherheit beim nächsten Wechsel gegen einen tourentauglicheren X-Cross austauschen und habe die Schläuche gegen leichtere ausgetaucht was alleine schon 120g pro Rad gespart hat und sich sehr positiv auf die Tourentauglichkeit ausgewirkt hat.
Mit sportlichem Gruß
https://www.facebook.com/derschrecklich/
 

ExcelBiker

veni, vidi, bici
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da wo andere Urlaub machen
Habe irgendwie generell Bauchschmerzen wegen dem Gewicht, hatte mal eine Zeit lang ein schweres Fully vorr Jahren mit ca 12,5kg, und das fand ich schon sehr träge. Komme ursprünglich vom XC, da ist man andere Gewichte gewohnt gewesen, doch will jetzt endlich mal was mit bisschen mehr Federweg. Wenn die nicht alle so "sackschwer" wären. ;-)
Vergiß deine Erfahrungen mit dem "schweren" Fully von damals, die Bikes sind inzwischen auch mit mehr Gewicht sehr wendig. Da macht die Geometrie viel mehr aus als ein kg mehr oder weniger. Mir geht es genau umgekehrt: Ich fahre seit vielen Jahren langhubigere Bikes, z.Zt. ein Tyee CF, und mir graust es beim Gedanken, mein Leben einem so windigen XC-Bike anzuvertrauen. Da ist im XC-Rahmen nicht einmal halb so viel Kohle drin wie beim Tyee CF-Rahmen ... Horror! Wenn die Geo passt, merkst du das Gewicht beim Fahren gar nicht so. Das Gewicht nervt nur bei den Touren mit Schiebe- oder Tragepassage.
 
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Danke für die Infos.
Überlege gerade dass es vielleicht sinnvoller ist bei ebay-kl. erstmal nach nem gebrauchten ähnlichen Bock zu schauen (z.B. YT Jeffsy 29) und den ein paar Monate zu fahren um zu sehen wie es mir generell gefällt, bevor ich jetzt schon direkt 4k raushaue und es passt mir irgendwie dann doch nicht. Lieber dann im Frühjahr zur neuen Saison zuschlagen.
 
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Danke für die Infos.
Überlege gerade dass es vielleicht sinnvoller ist bei ebay-kl. erstmal nach nem gebrauchten ähnlichen Bock zu schauen (z.B. YT Jeffsy 29) und den ein paar Monate zu fahren um zu sehen wie es mir generell gefällt, bevor ich jetzt schon direkt 4k raushaue und es passt mir irgendwie dann doch nicht. Lieber dann im Frühjahr zur neuen Saison zuschlagen.
Vielleicht kannst du ja mal bei dir in der Nähe mal mir einem Hugene probefahren.
Denn meiner Meinung nach bringt das mehr als etwas ähnliches zu fahren und danach zu entscheiden.
Ich weiß ja aus eigener Erfahrung wie es ist die "Waffengattung"zu wechseln auch ich war mir anfangs sehr unsicher ob das passt,denn das Fahrgefühl ist ein ganz anderes,aber nach der Probefahrt war mir klar das es passt das höhere Gewicht fällt beim Fahren kaum auf und die etwas trägere Beschleunigung im Vergleich zu meinem 26 HT wird durch den höheren Komfort und der dadurch geringeren Ermüdung wieder ausgeglichen, vor allem auf langen Touren mit hohem Trailanteil.
Lange Rede kurzer Sinn ,versuch mal eine Probefahrt zu organisieren bevor du überhaupt Geld in die Hand nimmst.
 
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... schweres Fully vorr Jahren mit ca 12,5kg........ .
12,5 kg fully hmmm das ist wohl lange her, kann mich auch noch an die Zeiten erinnern. Aktuell must du im Segment unter 3000€ schon genau nach einem fully schauen das unter 13,5 kg kommt ... dafür hat das bike dann aber versenkbare Sattelstützen, Scheibenbremsen und ist viel bergab tauglicher im Schnitt wie vor 15 Jahren...

Erst mal klar werden über die Kategorie des Wunsch-Bikes. Das Hugene ist die Propain-Interpretation eines Trailbikes: Stark bergauf, unglaublich antriebsneutral - und bergab auch notfalls zum ballern geeignet wenn man etwas mehr mit Einsatz fährt- also extrem breitbandig. Hab gerade altersbedingt den Wechsel vom Liteville Enduro aufs Hugene vollzogen und bin nach 12.000 Hm immer noch schwer begeistert.

Mit etwas Lust am Schrauben kommt man auch locker unter 13 kg: meine Trail/Marathon Variante wiegt komplett mit Pedalen, Garmin Gedöns, Flaschenhalter etc 12,70 kg (newmen SLX25 Felgen)

Mit schweren Reifen und stabilerer Felge dann als "Enduro light" mit 13,30 g gewogen (wiederum komplett)
 
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Das ist tatsächlich nicht die Welt. Ich würde aber auch empfehlen, einfach eine Probefahrt zu organisieren und erst danach zu entscheiden, wo du wirklich das Geld investieren willst. Ich hatte bspw. anfangs die Magic Mary drauf. Rollwiderstand eines Panzers! Dann wechselte ich zum CrossKing in 2.3 und Schwupp. Rollt sehr gut!

Die Tyees sind bspw. bei recht rundem Tritt auch wirklich antriebsneutral und gerade die versenkbare Sattelstütze bringt massiv was, wenn du sie mal brauchst. Und solltest du sie nicht brauchen - demontieren und für lange Ausdauereinheiten oder ähnliches mit wenig technischem Anteil einfach eine starre Stütze rein. Damit sparst du schon mal ggü. der original Ausstattung locker 300 bis 400 Gramm. Leichtere Schläuche, leichtere Reifen, leichterer Lenker und schon hast du das eine Kilo drin.

Ich persönlich mag es aber, dass ich mir beim Tyee AM bei vglw. ordentlichem Gewicht wenig bis gar keine Gedanken um die Haltbarkeit machen muss. Da weiß ich so ziemlich, dass ich mit dem Bike mit dem ich losfahre auch wieder ankomme. Da ist einfach nichts unterdimensioniert und das macht mich entspannter - vermutlich aber nicht schneller.

Wenn du aber massiv auf Vortrieb aus bist, solltest du dennoch den Blick über den Tellerrand in Richtung bspw. Specialized Camber oder Scott Genius RC wagen. Die sind inzwischen auch haltbar genug, um ordentliche Trails und auch mal Geballer (ohne Riesensprünge) abzukönnen sind aber leichter und bei der Geometrie deutlich mehr auf Vortrieb gepolt. Allerdings kannst du dann die Ziffer ganz vorne auf dem Preisschild locker um ein bis zwei nach oben korrigieren.
 
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Danke für die vielen Tipps Leute.
Es ist jetzt tatsächlich erstmal ein gebrauchtes Jeffsy 29 CF geworden. Gestern die erste Tour gefahren und ich bin relativ begeistert. Der Hobel wiegt jetzt laut meiner Waage fahrfertig 12,5kg und wenn ich die schweren Baron Reifen noch gegen NN tausche spare ich nochmal ca. 400 Gramm.
 
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Auch keine schlechte Wahl. Damit kannst du dich sowohl an den Federweg als auch an 29er gewöhnen. Viel Spaß damit. Tolles Bike! Wird aber schwer, dann darauf ein neues Bike auszusuchen aber vielleicht kannst du damit auch die Erfahrung sammeln, um dir später DAS Traumbike zusammen zu stellen. :)
 
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Moin zusammen,

wie ich sehe bin ich mit meiner Frage nicht alleine =). Ich stehe gerade auch vor dem Update. Ich komme aus dem CC-Race Bereich von vor 20 Jahren. 80mm vorne. Fertig =). Dann kam eine Pause von 5 Jahren und es wurde ein Rotwild C1 FS 120/120 auf dem ich gerade fahre. Viel hat sich getan und ich suche was neues. Ich wohne in Hamburg und fahre auch hier am meisten auf den Trails (30km 600hm) und einige Wochenende auch mal im Harz (60km 1800hm). Ich bin kein Downhiller und für 15m Sprünge bin ich auch nicht mehr zu haben. Ich will die Berge gut hoch um dann mit Laufruhe und Reserven wieder runter zu kommen. 1-2x im Jahr in Bikepark. Übers Forum hier kam ich dann schon auf: Ein Trailbike ist das richtige für dich. Aber wenn ich jetzt so gucke: 130 hinten / 150vorne. Klingt zum einen komisch zum anderen sind das auch nur 10mm mehr als ich jetzt hinten hab und meine 10mm hinten sind stark an der Grenze, man will es im Alter ja auch mal etwas gemütlicher haben =). Und nach Reserven jetzt auch nicht so ganz unbedingt. Aber ich lese schon Geometrie macht den Unterschied was?

Was ratet ihr einem 35 jährigen wie mir? Klar eine Probefahrt will ich machen aber das ist aus dem Norden heraus gar nicht so leicht ohne weite Anfahrten zumindest für ein Hugene.

Son Rocky Mountain Altitude sieht ja auch spannend aus =).

Liebe Grüße
 
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Brüder im Geiste der Mitt-Dreißiger ...

Ich stand vor einer ähnlichen Entscheidung Ende 2017. Gleiches Alter, gleiche Frage. Allerdings war mein fahrbarer Untersatz damals ein 120er Stumpy von 2006. Die modernen Geometrien machen einen extremen Unterschied zu den älteren Kalibern. Lenkwinkel flacher, Reach länger, Sitzwinkel steiler und schon bekommt ein recht modernes Bike, was sich gut treten aber auch gut bergab werfen lässt.

Da du nicht massig Reserven benötigst, wäre das Hugene durchaus eine Überlegung. Aber auch das Tyee AM könnte dir gefallen. Nun ist das Tyee nicht unbedingt auf der langen Seite und eher ein kurzes Bike. Beim 2019er Tyee wurden so langsam die Geometrien an etwas Moderneres angepasst Bisher ist die EN-Version veröffentlicht worden. Es werden aber die AL-Variante und vermutlich auch die AM-Variante erwartet.

Bei deinem Hintergrund und deiner Herkunft könnte man locker das Hugene nehmen. Dazu ein paar sinnvolle Upgrades bei den Reifen und schon hast du einen schicken Carbon-Renner. Allerdings nicht zu verwechseln mit einem CC-Bike. Davon sind die Propains weit entfernt und wollen genau das auch sein. Propain kommt eher aus dem DH/FR-Lager und das merkt man auch der Ausstattung an. Dafür brauchst du dir keine Gedanken machen, ob an den Bikes etwas nicht hält. ;-) Mein AM aus Alu ist super stabil! Tip top. Bist du etwas schwerer, musst du vlt. etwas mehr Zeit in das Setup des Dämpfers investieren, damit es nicht nur Sofa-Feeling wird. Das Hugene hat hier aber etwas andere Gene mitbekommen. Die Ungleichheit des Federwegs bemerkst du nicht! Das kommt unter anderem aus der Physiologie des Körpers und aus der Tatsache, dass moderne gut konstruierte Hinterbauten schlicht feinfühliger und schluckfreudiger sind als die erhältlichen Gabeln. Bzgl. Physiologie: Du kannst mit deinen Beinen einfach mehr Federweg zusätzlich kompensieren, in dem du etwas in die Knie gehst, als dass du den Armstütz machst. Nicht mehr und nicht weniger.

Propain bietet wirklich tolles Material für das investierte Geld und einen Fehlkauf tätigst du mit einem Tyee AM oder einen Hugene gar nicht. Es sei denn, du erwartest ein CC-nahes Fahrerlebnis. Das findest du hier nicht. bei PP geht es gemächlich den Berg hoch und mit Volldampf runter. :) Auch wenn wir hier bei PP sind, auch andere Mütter haben schöne Töchter. Einfach mal schielen: Banshee Prime, Scott Genius LT, Specialized Stumpjumper, etc. etc. ... da gibt es echt viele.
 
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.... man will es im Alter ja auch mal etwas gemütlicher haben =). Und nach Reserven jetzt auch nicht so ganz unbedingt.........Was ratet ihr einem 35 jährigen wie mir?
Also in deinem "Alter" bin ich noch mit einem Trek830 Ur-MTB ohne Federung v/h durch die Wildnis geplügt :) oder war es doch schon das erste Cannondale V700 ??
Spaß beiseite: Ich wollte es auch ruhiger angehen und hab genau aus diesem Grundnach dem Liteville Enduro ein modernes Trailbike gesucht und mit dem Hygene genau das gefunden: Wippfrei und stark berghoch, bergab laufruhig und sensibel mit genügend Progression fürs Gröbere. Die Alternative sind ja bekannt (Santa, Rocky etc.) - wenn du mal auf Ausstattung und Gewicht schaust ist das Hygene nicht zu schlagen.
 
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@sugarbiker Das mit der Ausstattung sehe ich auch so. Ich fahre ja aktuell ein Rotwild, das ist schon was anderes, wenn man dort mal vergleicht. Du kommst vom Liteville? Spannend das ist ja auch keine günstige Marke. Wie war der Umstieg? Gibt es etwas was du vermisst oder wo das LV mehr potential hatte auf dem Weg nach unten?

@Phil-Joe Aus dem cc Bereich bin ich raus das sehe ich ein. Ich will nur nicht prusten um den Berg hoch zu kommen sondern das noch schaffen. Schwerer bin ich eigentlich nicht 77kg bei 183cm. Keine Angst haben das was bricht find ich gut da mir mein Vorderrad auf de Trail diese Jahr gebrochen ist und in der Folge meine Schulter. Weniger schön. Da hab ich gerne mehr sicherheit. Hugene vs. Tyee AM. Unterschiede liegen doch nur in 10mm mehr Federweg hinten und 27,5 statt 29 oder sehe ich das falsch? Meinst du die 20mm bemerkt man nicht oder die 10 vom Tyee AM?

Klar andere haben auch tolle Räder was mir bei Propain gefällt ist das freie konfigurieren und die Verfügbarkeit.

Vom Format her bin ich Sitzriese: 183 bei 83 Schrittlänge.
Habt ihr euch eigentlich mal nen Strive angesehen? klingt ja spannend mit diesem Shapeshifter kram
 
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@sugarbiker Das mit der Ausstattung sehe ich auch so. Ich fahre ja aktuell ein Rotwild, das ist schon was anderes, wenn man dort mal vergleicht. Du kommst vom Liteville? Spannend das ist ja auch keine günstige Marke. Wie war der Umstieg? Gibt es etwas was du vermisst oder wo das LV mehr potential hatte auf dem Weg nach unten?

@Phil-Joe Aus dem cc Bereich bin ich raus das sehe ich ein. Ich will nur nicht prusten um den Berg hoch zu kommen sondern das noch schaffen. Schwerer bin ich eigentlich nicht 77kg bei 183cm. Keine Angst haben das was bricht find ich gut da mir mein Vorderrad auf de Trail diese Jahr gebrochen ist und in der Folge meine Schulter. Weniger schön. Da hab ich gerne mehr sicherheit. Hugene vs. Tyee AM. Unterschiede liegen doch nur in 10mm mehr Federweg hinten und 27,5 statt 29 oder sehe ich das falsch? Meinst du die 20mm bemerkt man nicht oder die 10 vom Tyee AM?

Klar andere haben auch tolle Räder was mir bei Propain gefällt ist das freie konfigurieren und die Verfügbarkeit.

Vom Format her bin ich Sitzriese: 183 bei 83 Schrittlänge.
Habt ihr euch eigentlich mal nen Strive angesehen? klingt ja spannend mit diesem Shapeshifter kram
In deinem Fall würde ich mich für das Hugene entscheiden, was ich auch habe. Diese Entscheidung habe ich mit meiner Grösse von 183 und SL 81 getroffen da mit das längere Hugene mit seiner steileren Sattelstrebe bei einer Probefahrt einfach geeigneter vorkam für lange Touren.
 
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@sugarbiker Das mit der Ausstattung sehe ich auch so. Ich fahre ja aktuell ein Rotwild, das ist schon was anderes, wenn man dort mal vergleicht. Du kommst vom Liteville? Spannend das ist ja auch keine günstige Marke. Wie war der Umstieg? Gibt es etwas was du vermisst oder wo das LV mehr potential hatte auf dem Weg nach unten?

Umstieg: ich wollte dann nicht mehr auf Liteville 301 zurück, habs aber behalten und gebe es jetzt meinem größeren Sohn als Tourenrad (er hat noch eine Freerider LV 901). Die Hinterbauperformance beim beim LV301 MK10 war trotz teurem getunten Dämpfer bei meinem Gewicht (83 kg nackt) scheiße (mehr Luftdruck: berghoch ok , bergab 50% Hub Ausnutzung, weniger Luftdruck : berghoch tief wie im Sofa, bergab super fluffig, aber immer die Gefahr das der Dämpfer durch den Federweg rauscht). Das ist das Hygene ein Quantensprung weiter - bergab vermisse ich nichts, berghoch ist das Hygene dagegen eine Rakete.
Der Unterschied zeigt sich erst nach Jahren wenn mal die ersten Lager defekt sind und getauscht werden müssen. Mein LV hat immerhin knapp 16.500 km und 436.000 Hm geschafft - und kann problemlos weiter gefahren werden. Der Cane Creek 40 Steuersatz z.B. ist schon ein Spielzeug gegen den LV Steuersatz, habs aber nicht so recherchiert...ist auch kein Problem später zu tauschen.

Hab mit 183/SL 86 ein "L" mit kürzerem Vorbau, bin ja schon etwas älter...der Rücken....

Strive: fahren alle....möchte auch nicht mehr kleiner als 29" fahren
 
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Also grundsätzlich ja. Der Unterschied beim Federweg liegt bei gerade mal 10 mm hinten. Mir fehlt ehrlich gesagt am Tyee AM nichts. Ich werde aber vermutlich an den Ergonomie-Teilen noch schrauben. Da kommt ein Lenker mit mehr Rise, wieder ein kürzerer Vorbau und neuer Sattel. Ich persönlich hätte mich aber gerne für das XL entschieden. Ich denke, dass der Rahmen für mich dann ziemlich perfekt gewesen wären. Meine Wunschkonfig beim Hugene bspw. liegt noch recht deutlich unter 4k, was ich sehr ansprechend finde.

Gerade die Newmen-Laufräder tragen bei mir sehr deutlich zu meinem Sicherheitsgefühl bei. Stabil und steif ohne dabei unkomfortabel unnachgiebig zu sein. Echt super die Dinger! Und sind dazu nicht mal schwer. Geiles Zeug! Bei einem Neukauf wäre aber vermutlich sogar das Hugene das Bike der Wahl. Die "Angst" vor den großen Rädern hab' ich verloren.
 
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So, es ist das Hugene geworden. Die Testfahrt hat überzeugt und ich fühlte mich direkt wohl zwischen den 29ern. Zudem die aktuelle % Aktion... rundeten das ab. Ich danke Euch allen sehr.
 
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Hallo zusammen,

fahre derzeit noch ein Specialized Stumpjumper Comb Carbon aus 2016 und der Leasingvertrag über Jobrad läuft jetzt im Oktober aus. Diesemal soll es wohl ein Propain über Jobrad werden. Ich bin mir nur momentag unschlüssig, ob ein Tyee (AM) oder ein Hugene.
Ich war letzte Woche in Vogt bei Propain und bin dort das Tyee in M und L, sowie das Hugene in M und L gefahren. Bei 181 cm Größe habe ich mich auf dem Tyee (die hatten dort leider keine AM Version zum testen) in L und dem Hugene in M einen Tick wohler gefühlt.

Die Frage ist nun Tyee, Tyee AM oder Hugene? Einsatzzweck ist überwiegend Touren (ca. 50-90 km) mit hohem Trailanteil (also auch Bergauf fahren), vielleicht 2x Bikepark im Jahr (wobei hier keine hohen Drops über 2m genommen werden) und ein Alpencross ist für 2020 geplant (wenn es die Fitness dann zulässt).

Ich hatte schon mal ein biß den Konfigurator angeworfen und das kam dabei raus:

Tyee AL AM: Pike, Super Deluxe, GX Eagle, Revive 160 und der Newmen Laufradsatz für 3.455,-
Alternativ für 115,- Aufpreis das Fox Factory Fahrwerk

Hugene: Lyrik Select+, Deluxe Ultimate, GX Eagle, KindShock LEV 150 und Arch MK3 Laufradsatz für 3.675,-
Alternativ für 130,- Aufpreis die Pike Ultimate under der Super Deluxe

Das "normale" Tyee habe ich auch mal angeschaut, wobei ich nicht weiß, ob es für meinen Einsatzzweck nicht etwas too much ist:
Tyee AL: eigentlich analog Tyee AM nur mit der Lyrik Ultimate statt der Pike für 3.480,-
Alternativ für 155,- Aufpreis das Fox Factory Fahrwerk oder für 100,- weniger die Lyrik Select+

Bei den Bremsen bin ich unschlüssig ob Magura MT5 oder SRAM G2 RSC. Ich tendiere momentan zu den G2.

Hier noch ein Zitat vom Tyee AM Test bei Enduro: "...Wird es steiler und das Gelände wird insgesamt verblockter, könnte die Federgabel mehr Reserven vertragen, da man vom Rad insgesamt stark nach vorn gezogen wird. Eine 160-mm-Federgabel wäre vermutlich ideal. So fehlt es dem Propain bei wirklich anspruchsvollen, schnellen Downhills etwas an Reserven..."

Deswegen auch evtl. die Überlegung zur "normalen" Tyee Version.

Vorab schon mal vielen Dank für euer Feedback.
 
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Also ich habe das Tyee AM gefahren und dann iwann auf 160 hoch - der Unterschied in der Geo entsteht nur durch die Gabel und ist in meinen Augen zu vernachlässigen.

Von daher nimm ruhig das Tyee und statte es ein wenig besser aus :)

Bei den Bremsen code rsc oder magura mt5/7

Fox 36 oder lyrik ultimate ist ne glaubensfrage - angeblich ist die Lyrik besser - bietet auch nicht soviele Einstellmöglichkeiten wie die 36er, was im Zweifel nen Vorteil ist :)

Newmen bei deinen Touren die richtige Wahl, die sind echt geil :)
 
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Ich stand am Anfang des Jahres vor gleicher Wahl und war mehr als unsicher. Allerdings wollte ich gerne 29" haben. Das Hugene hat 130 hinten und mit der Fox vorne 150 vorne und das reicht für mich völlig aus. Ich wohne im Norden und war dieses Jahr auf 2-3 Touren im Harz etc. ich habe nichts vermisst. Für mich ein super Rad mit viel Vortrieb gerade auch bergauf.

Ich fahre Fox, find ich gut.
Ich habe kurz vor Produktion auf die Newman gewechselt und nachgezahlt da mir die dann doch besser gefallen haben und ich muss sagen die sind wirklich eine gute Entscheidung gewesen.

Ein Freund hingegen fährt das Tyee und ist auch sehr zufrieden als machen kannst du beides und Spaß wirst du damit auch haben. Ich finde für Touren und kaum Park das Hugene etwas geeigneter wegen der 29" aber das ist meine Ansicht.

Ich fahre bei 183 den L Rahmen, habe aber auch einen sehr langen Oberkörper und kurze Beine. So fahre ich dien 125 Sattenstütze und die ist fast ganz drin.
 
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