Kaufberatung - Hugene oder Tyee

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Als Allrounder würde ich vermutlich nach heutigem Stand das Hugene nehmen. Als 29er mit ordentlichem Fahrwerk bekommst du hier richtig was geboten. Ich empfehle aber dringend die Größen Probe zu fahren. Die Propains sind allgemein eher auf der kompakten Seite, haben das aber seit 2019er Revision etwas in die Länge gezogen. (Aber nicht beim Hugene.)

Mein AM könnte etwas mehr Länge und mehr Stack vertragen. Daher wird bei mir ein Lenker mit mehr Rise einziehen. Ich spiele auch mit dem Gedanken, den AirShaft der Gabel auf 160 mm umzurüsten, um in die nächste Saison mit anderer Geo starten zu können.

Die Tyees fahren sich allgemein sehr angenehm, könnten aber m.M.n. (Achtung: höchst persönliche Einstellung!) mehr Progression im eher oberen Bereich des Federweges vertragen. Da meine Touren bisher (leider) sehr tretlastig sind und für meinen Geschmack sehr trailarm sind. Aber das ist eine generelle Einstellung, weswegen evtl. auch der Dämpfer mal auf die Reise geht. Ich persönlich kann auch empfehlen: Nimm die G2 RSC oder Ultimate. Ich persönlich ärger' mich über meine Entscheidung für die Magura. Die MT Sports Carbon ist leider nicht das, was ich mir erwartet habe. Man merkt ihr die Kraft vorne mit den 4 Kolben an und das ist richtig gut aber hinten ist kurz vor Totalausfall und der Druckpunkt mit den Carbonhebeln ist nicht unbedingt auf der geilen Seite des Lebens. Mindestens die Hebel sind für mich komplett falsch ausgelegt.

Ich bin 6 Jahre meine Elixir CR (2 Kolben mit 200 vo/180 hi) am Vorgängerbike gefahren, war top entlüftet und eingestellt - ohne ein einziges Problem. Über Jahre! Und sie hat mich immer tiptop zum Stehen gebracht. Egal wo und wie.
 
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Vielen Dank für die Antworten. Leider ist bisher noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Ich denke, ich werde mich zwischen den beiden Konfigurationen entscheiden:

Tyee AL AM: Pike, Super Deluxe, GX Eagle, Revive 160, G2 RSC und der Newmen Laufradsatz (3.455,-) oder

Hugene: Lyrik Select+, Super Deluxe, GX Eagle, KindShock LEV 150, G2 RSC und Arch MK3 (26 mm) Laufradsatz (3.730,-)
Mit Pike und Newmen Laufräder wäre ich beim Hugene halt bei 4.180,- :(

Ist bergauf ein Unterschied merklich wahrnehmbar zwischen den beiden Varianten? Also Tyee AM mit Newmen Laufräder oder das Hugene mit Arch MK3 in 26 mm... Oder ist es egal, da das Hugene bergauf einfach effizienter ist?
 
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Das Tyee entspricht fast meiner Konfig. Gute Wahl - Robuste Komponenten. Das Hugene entspräche auch in etwa meiner Wahl.

Das Tyee ist seit 19er Generation etwas länger, was ihm mit Sicherheit gut tut. Das Hugene sollte eher kompakt sein, wie das Tyee der 18 Generation, was ich noch fahre. Der große Indianer wurde tendenziell mit Enduro/Freeride Genen entwickelt/geboren und im Nachhinein im FW beschnitten mit 1° steilerem Lenkwinkel, um das AM draus zu machen.

Je nach Einsatzprofil denke ich, dass du mit dem Hugene vermutlich glücklicher wirst. Je nachdem was das Budget hergibt, nimm die Newmen Laufräder. Laufradtuning ist so ziemlich das beste was du machen kannst und die Newmen sind ziemlich gut. Ob die Arch MK3 LR gut sind, kann dir niemand pauschal beantworten. Hier kommt es extrem auf die Aufbauqualität an. Je besser, desto konkurrenzfähiger sind sie. Aber die Newmen sind ziemlich stabil und dellenresistent. Schwierig.

Ich würde es über die Budgetentscheidung machen. Hier bekommst du zwar den Satz Laufräder günstiger als im Aftermarket aber wenn dein Portemonnaie/ Konto im Nachhinein ausgeblutet ist, hast du auch keinen Spaß dran. Wird es aber ein Jobrad, dann empfehle ich das Upgrade zu nehmen. 8-)
 
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Moin,

also wie gesagt ich hab mich für das Hugene entschieden weil ich 29" wollte und ich habe es nicht bereut. Ich glaube einfach, dass beide Räder nicht so weit voneinander weg sind und beide Räder einen guten Job machen. Die Idee hinter den beiden ist ähnlich nur eben als 27,5 und 29. Bei dem Tyee kannst du natürlich noch was aufmotzen mit einem Fahrwerkstausch aber ich glaube das macht man eh nicht.

Anfangs war mir das Hugene auch zu teuer, muss ich ehrlich sagen. Ich hatte gehofft es kommt noch in Alu oder sowas und dann günstiger. Ich hatte dann Glück bei dieser Weihnachtsaktion dabei zu sein letztes Jahr und habe es bestellt. Ob es soetwas dieses Jahr auch gibt und du im zweifel solange warten willst, weiß ich natürlich nicht. Ich hingegen freue mich über alle Komponenten an diesem Rad. Okay die MT7 kann auch mal nerven, das gebe ich zu :). Im Zweifel würde ich aber immer lieber nen Monat mehr warten und dann das bestellen, was ich wirklich haben will.

Ich hatte anfangs die MK3 drin und habe mich später umentschieden. Sicher sind die MK3 aber auch gut so ist das nicht aber ich freue mich über die Newman und den Sound =)
 
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Hallo zusammen,

wollte nur kurz Rückmeldung geben, wie ich mich entschieden habe. Zuerst einmal vielen lieben Dank an die ganzen Antworten.

Ich war auch nochmal übder das Propain Friends Programm bei Oli und Rike von Riol in Augsburg und bin dort ein zweites Mal das Hugene und das Tyee AM in L gefahren. Beide sind super nett und haben sich viel Zeit genommen. TOP!

Ich habe mir jetzt am Ende eine Tyee CF AM bestellt. Habe mich darauf einfach wohler gefühlt. Mit Pike Ultimate, Super Deluxe, Bikeyoke, MT5 und Newmen Laufradsatz. Produktion ist für den 29.11. geplant.
 
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Fällt für mich auch mit unter Kaufberatung, darum mal hier...
Es kann aber gerne auch ein eigenes Thema aufgemacht werden, bei Bedarf.

Mittlerweile ist das Thema Gebraucht-Kauf beim Hugene ja auch durchaus zu überdenken.
PP bietet ja immer wieder auch Räder aus dem Bestand an.

Wie schätzt ihr den Wertbestand / Wertverlust beim Hugene ein?

Mir ist durchaus klar, dass das vom individuellen Fall aus geht und nicht mit nem Pauschalwert beziffert werden kann.
Ausstattung und Zustand spielen mit rein, ist klar.

Geht man mal von ner mittleren / guten Ausstattung (Fox Fahrwerk, XO1, MT5, ...) aus. Ordentlich gepflegt.

Was wäre da so die Differenz (in %) zum Neupreis?
 
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Ich würde in etwa von einem jährlichen Wertverlust von ca. 15 bis 25% rechnen. Wobei das erste Jahr freilich ähnlich wie bei Autos den höchsten Wertverlust ausmacht. Das ist allgemein extrem schwierig zu ermitteln und richtet sich auch nach Markenwert bzw. Nachfrage. Was ich nie verstehen werde: Wie bspw. Santa Cruz o.ä. nach einem Jahr auf dem Markt als Neubikes aber Auslaufmodell mit knapp 30 bis 40% Nachlass angeboten werden oder generell, wie so viele SC fahren. Naja egal ... Im allgemeinen gibt es aber Marken, die schneller und welche die weniger schnell im Wert "verfallen". Specialized, Liteville und Yeti bspw. sind vergleichsweise sehr wertstabil, wenn gut gepflegt.

Beispielhaft könnte die Degression des Wertes so verlaufen:

Neu -> 1 Jahr: - 20% vom Neupreis
1 Jahr -> 2 Jahre: - 30/35% vom Neupreis
2 Jahre -> 3 Jahre: - 40/50% vom Neupreis

Folgende Eigenschaften führe ich mal als wertbestimmend an:

  • Marke
  • Kaufdatum
  • optischer Zustand
  • Wartungsstand
  • verbaute Komponenten

-> Freilich gilt: Je jünger und hochwertiger ausgestattet, desto höher ist auch der Gebrauchtpreis. Bei den Versenderbikes ergibt sich meist nach 3 Jahren ein Wertverlust von ca. 40 bis 50%. Wobei das stark von Zustand und Komponenten abhängt.

Ein Hugene also bspw. mit der von dir angesprochenen hochwertigen Austattung (viel teurer als Fox und X01 im Gebrauchtsegment findest du ja kaum) würde ich bei sehr gutem optischen Zustand und 2 Jahre Alter einen Wertverlust von ca. 35 bis 40% einordnen. Bedenke aber, dass Propain als Hersteller/ Händler seine Gewährleistungspflichten mit einpreist, weswegen du beim Gebrauchtpreis eines Händlers freilich höhere Preise erwarten musst.
 
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Naja man braucht immer nen Käufer, gerade Modellwechsel spielen rein... Schlag daher lieber nochmal 10% auf die Werte auf... Und dann immer noch Glück ;)
 
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Hallo zusammen

Nachdem ich mich im Nachbarfaden schon (fast) für das Hugene entschied, habe ich mich (leider) noch mit dem Tyee befasst und muss sagen, dass das ja auch eine geile Maccina ist. Mist. Ganze Entscheidungsfindung fürn A....:(

Mein Anspruch an mein neues Bike ist, das es gut klettert. Weil ich halt leider meist erst hoch fahren muss, um in den Genuss einer Abfahrt zu kommen. Das ist für mich Mittel zum Zweck. Natürlich möchte ich ein Bike, dass beim runterfahren alles mitmacht- aber ehrlicherweis muss muss ich sagen, dass ich (oder wir alle- wenn wir nicht mir der Bahn/Auto hochfahren) gut 70% unserer Sattelzeit irgendwo hochfahren.

Dass das Tyee runter top ist, ist wohl unbestritten. Aber kann mir jemand sagen wie gross der Unterschied zwischen einem Tyee 29 und einem Hugene beim Hochfahren von sagen wir mal einer Forststrasse ist??

Ich bin wieder maximal verwirrt...:oops:

Thanx, cheers
 

ExcelBiker

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Ganze Entscheidungsfindung fürn A....:(
Nee, sicher nicht.

Ich habe "nur" ein 2016er Tyee CF, also keinen Vergleich zum neuen Tyee oder zum Hugene.

Dass das 2020er Tyee ein großen "haben wollen" auslöst, kenne ich selbst. Die Frage ist halt, ob du so ein Gerät brauchst. Das 2016er Tyee klettert auf jeden Fall gut, aber die Abfahrtsperformance geht halt dahin, dass es auch im groben Gelände (also eher Enduro- bis DH-mäßig) gut geht. Technisch geht es auch gut, ich fahre selbst auch viel S2-S3.

Wenn du nicht auch die DH-Fähigkeiten ausnützen kannst/willst, wäre wahrscheinlich das Hugene die bessere Alternative.

Oder anders gefragt: Würdest du auch ein Spindrift nehmen wollen? Wenn klar nein, dann lieber das Hugene nehmen. Wenn "ja, würde auch gehen", dann das Tyee.

Und übrigens, auch beim Tyee braucht man nicht unbedingt ein Dämpferlockout. Den nehme ich nur, wenn es mehr als 400 hm hoch geht, weil der Dämpfer dann auch etwas höher im Federweg steht, was eine bessere Sitzposition bringt. Aber von der Effizienz her ist es ziemlich egal.
 
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Dh fahre ich eher nicht- aber ‘grobes Gelände‘- naja- die Grenzen sind ja fliessend. Ich fahre ja nicht nur Flow-Trails, sondern da sind ja auch Wurzeln und Steine und der eine oder andere Hügel...Meine Überlegung ist halt die folgende- wenn das Tyee genauso gut oder fast so geht um bergauf zu fahren wie das Hugene, gibt es ja eigentlich keinen Grund mehr für das Hugene. Dort finde ich einfach den Federweg etwas knapp bemessen- ich weiss, dass viele sagen, dass das nicht so eine Rolle spielt. Wenn nun aber das Tyee ebenso gut bergauf geht wie das Hugene, schadet mehr Fw sicher auch nicht?
Wenn man sich die aktuellen Testberichte so anschaut, soll das Tyee gerade was das klettern angeht schon eine andere Geschichte sein wie das Spindrift...Und nein- würde ich nicht kaufen...:)
 

ExcelBiker

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Ich bin ein Mal auf einem Spindrift gesessen - ca. 100 hm rauf. Und ehrlich gesagt, ich habe da direkt keinen Unterschied zum Tyee gemerkt. Da waren die Unterschiede wegen Sitzhöhe, Reifen etc. größer als das, was ich an der Kinematik gemerkt hätte.

Na ja, FW ist ja nicht das einzige Argument. Das ganze Handling kann ja auch anders sein, aber da müssen wir auf jemand warten, der sowohl Tyee als auch Hugene gefahren ist. Wenn FW entscheidend wäre, müsstest du das Spindrift nehmen, weil mehr FW nicht schadet ;)
 
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Wenn FW entscheidend wäre, müsstest du das Spindrift nehmen, weil mehr FW nicht schadet ;)
Nein- da hast Du natürlich recht- der FW ist nicht entscheidend. Doch ist er eben gerade das grosse "Aber" beim Hugene.
Gemäss dem Test hier https://enduro-mtb.com/neues-propain-tyee-29-2020-test/ sprechen die auch von einem Allrounder.

Zitat: Wir vergaßen dabei leicht, dass wir auf einem Bike mit 170/160 mm Federweg saßen und waren schon gespannt darauf, ob das Tyee 29 auch bergab ähnlich überzeugend agieren würde!
 

ExcelBiker

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Das alte Tyee ist definitiv ein Allrounder. Das neue sollte da vergleichbar sein. Wenn dein Herz deutlich mehr zum Tyee schlägt - nimm es. Du machst sicher nichts falsch. Das Tyee hat für mich einfach sehr viel mehr "haben wollen"-Effekt als das Hugene.

Ich habe auch erheblich mehr Aufwärts-Zeit als Abwärts. Keine Shuttles oder so ... . Da waren auch Touren mit 1.800 hm am Stück dabei, und auch viele Touren mit schieben/tragen. Und es hat sich auch für so was passend angefühlt. Zwei von meinen Bike-Kumpel sind auch auf das Tyee umgestiegen, und sind gerade vom Allround-Charakter begeistert. Wenn jemand das mit einem Capra vergleicht, das muss ein ganz anderes Kaliber sein. Insofern sagt auch da der FW nicht alles aus. Also: Viel Spaß mit dem Tyee :) (ich gehe schwer davon aus, dass du beim Tyee landest).
 
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Inzwischen musst du ja leider ein Tyee eher mit dem Jeffsy vergleichen. Das Capra ist egtl. eher das Gerät, was man mit dem Spindrift vergleichen müsste. Einfach der Gerät, mit dem du fast überall drüber bügelst.

Im Allgemeinen musst du natürlich überlegen, was du einfach am meisten fährst. Geh' mit der Pareto-"Regel" ran. In dem Falle würde ich mal eher in Richtung 90/10 oder sogar 95/5 deuten. Wie ist dein Fahrprofil zu 90 oder 95% der Zeit? Und willst du "Nachteile" für die 5 bis 10% in Kauf nehmen, die dich in den restlichen 90 bis 95% eher hindern?

Aus meiner Sicht ist, das Tyee schon ein geiles Bike - je öfter ich es ansehe, hab ich ja schon mal gesagt, desto besser gefällt es mir. Aber für meine (!) Verwendung bspw. bräuchte ich fast ein kurzhubigeres Hugene. ;-) Geometrie sieht auf dem Papier gut aus aber den Federweg brauch' ich bspw. fast gar nicht ... ich hab' leider fast nur Touren auf der Agenda Trails sind eher Mangelware bzw. kenne ich sie bei mir kaum. Daher wäre bei mir fast sinnvoll für Touren ein ordentliches HT zu besorgen und für alles mit Trails dann ein Tyee. Oder eben ein gut ausgestattetes Hugene. Wichtig ist mir bspw. der Vortrieb. Mein Bike ist auch Sportgerät und nicht nur Trailfräse.
 
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ich hab' leider fast nur Touren auf der Agenda Trails sind eher Mangelware bzw. kenne ich sie bei mir kaum.
Ich glaube so ist der Fall schon klarer- da hast du bestimmt das Richtige. Ich suche meine Touren jedoch konsequent nach Trailanteil aus- und da ich in den Alpen wohne, gibts einiges zu tun..:).

Ich fahre seit 2016 ein Scott Genius- und das habe ich den vergangen 4 Jahren ziemlich zu Grunde gerichtet :daumen:.

Die 90/10 Regel stimmt schon was Komfort angeht- sagt aber nichts zum Spass aus...Beim Skitouren habe ich auch breite Latten, die beim Hochlaufen mühsam und schwer sind- aber für die kurze Zeit beim Runterfahren alles wieder wett machen...⛷

Das ganze Handling kann ja auch anders sein, aber da müssen wir auf jemand warten, der sowohl Tyee als auch Hugene gefahren ist.
Wie denkst Du unterscheiden die sich im Handling? Es gibt da einen Youtube Film- aber der Vergleicht 29 mit 27.5, was für mich nicht in Frage kommt.

Viel Spaß mit dem Tyee :) (ich gehe schwer davon aus, dass du beim Tyee landest).

Noch ist nichts entschieden- bin bei 50/50.
 

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Wie denkst Du unterscheiden die sich im Handling?
Gut gefragt - ich könnte mir vorstellen, dass das Hugene etwas wendiger ist als das (neue) Tyee. Nachdem ich aber beide nicht gefahren bin, ist das wirklich reine Spekulation.

Die 90/10 Regel stimmt schon was Komfort angeht- sagt aber nichts zum Spass aus...Beim Skitouren habe ich auch breite Latten, die beim Hochlaufen mühsam und schwer sind- aber für die kurze Zeit beim Runterfahren alles wieder wett machen..
Sehe ich genauso. Deswegen habe ich das Tyee (damals hat es das Hugene noch nicht gegeben), und würde auch wieder zum Tyee greifen.

Em Ende ist es eine sehr persönliche Entscheidung - potent sind beide Bikes. Ich meine, Phil Atwil hat das Hugene auch bei der EWS eingesetzt.
 
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Ich glaube so ist der Fall schon klarer- da hast du bestimmt das Richtige. Ich suche meine Touren jedoch konsequent nach Trailanteil aus- und da ich in den Alpen wohne, gibts einiges zu tun..:).

Ich fahre seit 2016 ein Scott Genius- und das habe ich den vergangen 4 Jahren ziemlich zu Grunde gerichtet :daumen:.

Gut, damit erledigt sich meine Argumentation. In diesem Gelände ist tatsächlich mehr auch wirklich mehr. Und ein Enduro mindestens die beste Wahl dafür. Daher wäre vermutlich da Tyee auch die Wahl.
 
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Also abschliessend:
Ihr geht 4 Tage nach Finale, 1 Tag Shuttle, den Rest fährt ihr selber hoch- Trails fährt ihr alle von blau bis doppelschwarz- welches Bike würdet ihr dabei haben wollen? 8-)
 

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Ihr geht 4 Tage nach Finale, 1 Tag Shuttle, den Rest fährt ihr selber hoch- Trails fährt ihr alle von blau bis doppelschwarz- welches Bike würdet ihr dabei haben wollen?
Tyee!
Die krassen Strecken sind zwar sicher mit dem Hugene auch gut zu fahren, aber ich bin nicht Phil Atwill. Und in Finale alles selbst hochteten kenne ich, geht gut.
Vorsicht, ich bin nicht neutral! Hab selbst ein Tyee, und bin noch nie auf einem Hugene gesessen!
 
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Da Ihr vielleicht schon Hugene und Tyee jeweils in 29 kennt, frage ich hier mal um eure Einschätzung nach.
Mein Fahrprofil sind Touren mit viel Trail-Anteil im Mittelgebirge, max S3, 1-2 mal in die Alpen. Bikepark ist uninteressant.
Derzeit fahre ich ein Scott Spark 120mm v. u h., aber bergab kommt es im Trail an die Grenzen. Der Kumpel fährt mir mit einem Cube Stereo 150 völlig davon. ?
Höhenmeterlastige Touren machen mir auch aufwärts Spaß und 13-14 kg Gewicht sollten nicht überschritten werden. Das habe ich am Scott derzeit, wünsche mir aber bessere Abfahrtseigenschaften. Eigentlich wäre das Genius passend, aber Scott verbaut in guten Fahrwerken halt mittelmäßige Komponenten und ruft Höchstpreise auf. Deshalb die Idee mit Propain.
Probefahren wäre sinnvoll, aber mit langer Anfahrt verbunden. Budget etwa 4k €.
Deshalb frage ich hier: Tyee oder Hugene?
Einen richtig leichten LRS mit Newmen 25 hätte ich auch noch.
Was meint Ihr?
 
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Hugene !
mit dem Hugene und dem 25er newmen LRS und Sommerbereifung bin ich bei 12,7 kg inkl. Pedale
aber Achtung: den 25er LRS bewegt man dann am Limit...saubere Linienwahl ist Pflicht
 
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