Kaufentscheidung Cheetah King Artus vs Fusion Raid

tomyc

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Stuttgart
Hallo,

was haltet ihr vom Cheetah King Artus? Gibt es bei dem bike bekannte Mängel?
Ich kann mich zwischen den beiden bikes nicht wirklich entscheiden. Mein Einsatzbereich: längere Touren, Alpencross, schwieriges Gelände, lieber Bergab als Bergauf. 90 kg 184cm
Vielen Dank schon mal für eure Meinung und Tipps!
 
Bin vor kurzem am gleichen Wochenende mit beiden Bikes gefahren. Also vorneweg, für mich sind beide erste Wahl (übrigens zusammen mit dem Simplon Lexx/Stomp) :daumen:.

Beim Fusion fand ich die Sitzposition relativ aufrecht, es ist ja schliesslich auch eher als Endurobike entwickelt worden. Der Hinterbau funktioniert tatsächlich richtig gut und man merkt kein Wippen. Nachprüfen lässt sich die Wipptendenz auch etwas schlecht, da , durch die Floatlinkeinbauweise, man das Verhalten des Dämpfer beim Fahren nicht sieht. Von der Ausstattung her funktioniert alles tadellos und durch die vielen Varianten lässt sich sicherlich was finden, das sowohl zum Fahrstill als auch zum Bankkonto passt. Insgesamt glaube ich das man mit dem Fusion Raid keinen Fehler machen kann und die Optik finde ich super.

Wie gesagt, auch das Cheetah King Artus bin ich gefahren. Natürlich direkt beim Herrlinger in Gingen. Wie schon in einem anderen Thread erwähnt, läuft das Teil richtig gut den Berg hoch und runter. Die Sitzposition passt, insbesondere wenn man auf Marathons schnell unterwegs sein will. Leider hatte MH nur ein King Artus mit Rohloffnabe, was keine Aussage über die Spritzigkeit des Bikes zulässt. Von der Ausstattung her, findet man sicher keinen anderen Hersteller, der so individuelle Anpassungen dem einzelnen Kunden erlaubt. Über die gute und insbesondere persönliche Beratung brauch man hier nicht mehr viel schreiben, die passt einfach gut. Also ich finde das Cheetah ein tolles Bike, dass sichlich in jedem Vergleich nur ganze vorne dabei sein kann. Bleibt nur noch der etwas komische Beigeschmack, dass in einigen Threads die Qualität bemängelt wird. Dazu kann ich nicht schreiben, ausser, dass man wahrscheinlich überall auf ein Montagsauto stossen kann.

Ach ja, laut Herrlinger lässt sich das King Artus mit 100mm oder 130mm am Heck aufbauen, ganz der Federgabel entsprechend.

Ansonsten, schaue mal hier Cheetah King Artus falls Du andere Meinungen haben möchtest. Die meisten sind aber nicht mehr sehr aktuel, da sie sich auf die Versio vor den Veränderungen des Hinterbaus beziehen.
 
Hallo zusammen,

das King Artus kann ich Dir nicht empfehlen angesichts Deiner Gewichtsklasse. Der Hinterbau ist trotz der Überarbeitung von 2005 nicht steif genug. Ich bin Augenzeuge einer King Artus Hinterbau-Verbiegung mit nachfolgend schleifendem Hinterrad gewesen bei einem Umfaller auf fast ebener Strecke auf rutschigem Laub und einer Geschwindigkeit von etwa 5 km/h.
Geometrie, Anbauteile und Funktion sind sonst in Ordnung. Kritikwürdig ist das Schleifen des Kettenwerfers am Hinterbau bei Stellung auf kleinstes Kettenblatt (XT).

Fazit: King Artus nur bis 70 kg und bei Kleinstes-Kettenblatt-Allergie

Viele Grüße

Earl Grey
 
...kleine Korrektur noch:

es schleift bei Stellung im kleinsten Kettenblatt nicht der Hinterbau am Umwerfer, sondern der linke Rand der dreieckigen Käfigkonstruktion, die den Dämpfer hält.

P.S.: Was das Fusion Raid angeht, so ist festzustellen, daß das Vorderrad bergauf recht früh steigt, für bergab ist das Bike Klasse.

earlgrey
 
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