Kurztransalp Dolomiten Ziel Riva

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Hallo zusammen,

wir wollen im kommenden Jahr eine 5-tägige Transalp machen. Startpunkt wäre Brenner, dann über das Pfunderer Joch Richtung Fanes und dann weiter Richtung Süden mit dem Zielort Gardasee. Gerne würden wir noch den Bindelweg einbauen, für den Rest sind wir noch etwas orientierungslos. Tagesetappen zwischen 1500-2000hm sind kein Problem, Trails bis S2 ebenfalls nicht, auch Schiebepassagen werden bei lohnenden Abfahrten in Kauf genommen. Wer hat ein paar gute Vorschläge?
Danke im Voraus :daumen:
 
1. Tag Zillertal - Schlegeisspeicher - Pfitcher Joch
2. Tag Pfunderer Joch - Pustertal - St Vigil
3. Tag Fanesalm - St Kassian - Pralongia - Arraba
4. Tag Bindelweg - Karerpass - Jochgrimm - Neumarkt
5. Tag Mezzolombardo - Lago Di Molveno - Ranzo - Dro - Arco - Riva

:daumen:
 
@easy: das klingt doch schonmal vielversprechend, vielen Dank! :daumen: Bist Du die Route schon gefahren? Wie sieht es mit dem Trailanteil aus?
 
Easy's Variante ist sicherlich ne valide Möglichkeit das in der vorgegebenen Zeit zu schaffen, viel Trails sind da aber nicht dabei (was aber dank der Zeitvorgaben ohnehin schwierig werden wird, weil ihr am 4. und 5. Tag vorwiegend Strecke machen müßt). Ihr könnt ggf. mit Hilfe der Seilbahnen (Kronplatz, St. Kassian, Porta Vescovo, Predazzo) ein wenig Zeit einsparen und euch somit stärker auf Trails konzentrieren, muß man halt mögen!
 
Easy's Variante ist sicherlich ne valide Möglichkeit das in der vorgegebenen Zeit zu schaffen, viel Trails sind da aber nicht dabei (was aber dank der Zeitvorgaben ohnehin schwierig werden wird, weil ihr am 4. und 5. Tag vorwiegend Strecke machen müßt). Ihr könnt ggf. mit Hilfe der Seilbahnen (Kronplatz, St. Kassian, Porta Vescovo, Predazzo) ein wenig Zeit einsparen und euch somit stärker auf Trails konzentrieren, muß man halt mögen!

Der Hauptgrund für den Zielort Riva ist der Rücktransport zum Startort. Gibt es Zielorte, wo das ähnlich gut ist (Meran, Bassano?) und in der Zeit einen höheren Trailanteil mit sich bringen würde?
 
Der Hauptgrund für den Zielort Riva ist der Rücktransport zum Startort. Gibt es Zielorte, wo das ähnlich gut ist (Meran, Bassano?) und in der Zeit einen höheren Trailanteil mit sich bringen würde?

Ich habe von dede folgenden Tip bekommen (damit er nicht alles zweimal schreiben muß):
http://www.mtb-news.de/forum/showpost.php?p=8963032&postcount=19
Kann mann, wenn man die Schleifen über Col Rodella und San Martino wegläßt, sicher auf 5 Tage kürzen.

Wenn Ihr die Seilbahnen weglasst und stattdessen kurbelt, kommt Ihr auch auf Eure Höhenmeter :D

Vorteil: Es ist mit ein wenig Shuttlenutzung praktisch eine Runde, so daß Ihr wieder am Ausgangspunkt ankommt. Und der Trailanteil soll ziemlich hoch sein...
 
Ja bin ich gefahren.

Trailanteil weiß ich jetzt nicht in %, allerdings gibt es schon auch einige (wenn auch teilw. versteckt):

Pfunderer
St Vigil bis Peredu
Fanes runter nach St Kassian (mit Tragepassage),
Pralongia runter nach Arabba
Bindelweg
Passo Pordoi runter nach Canazei einschl Bikepark
Obereggen bis kurz vor Jochgrimm
Jochgrimm runter ins Fleimstal
Truden runter ins Etschtal (Kanzelweg/Dürerweg)
Andalo nach Molveno

Selbst die "Überbrückungsstrecken" fand ich bei dieser Strecke außererdentlich schön, der Straße-/Teeranteil ist gering. 5 Tage ist halt nicht viel, irgendwann muss man auch mal Strecke machen.
 
Ja bin ich gefahren.

Trailanteil weiß ich jetzt nicht in %, allerdings gibt es schon auch einige (wenn auch teilw. versteckt):

Pfunderer
St Vigil bis Peredu
Fanes runter nach St Kassian (mit Tragepassage),
Pralongia runter nach Arabba
Bindelweg
Passo Pordoi runter nach Canazei einschl Bikepark
Obereggen bis kurz vor Jochgrimm
Jochgrimm runter ins Fleimstal
Truden runter ins Etschtal (Kanzelweg/Dürerweg)
Andalo nach Molveno

Selbst die "Überbrückungsstrecken" fand ich bei dieser Strecke außererdentlich schön, der Straße-/Teeranteil ist gering. 5 Tage ist halt nicht viel, irgendwann muss man auch mal Strecke machen.

Hast Du GPS-Daten dazu wegen der versteckten Traileinstiege?
 
Der Hauptgrund für den Zielort Riva ist der Rücktransport zum Startort. Gibt es Zielorte, wo das ähnlich gut ist (Meran, Bassano?) und in der Zeit einen höheren Trailanteil mit sich bringen würde?

Alle "Zielorte" entlang des Etschtals sind per se gut geeignet (Bozen, Mezzocorona, Trento, Rovereto), lago macht da eher weniger Sinn v.a. wenn man dann nicht noch ein paar Tage Urlaub dranhängt bzw. weil ihr dann ohnehin wieder nach Rovereto zurück müßt (Annahme hierbei: der Rücktransport erfolgt mit der Bahn!?! Wenn ihr hingegen ein Shuttle bemüht oder selbst motorisiert seid ist die Zielvorgabe ja ohenhin flexibel...). Problem bei der "Lago"-Streckenführung ist, daß ihr in jedem Fall gaaaaaanz tief runter ins Etschtal müßt, um auf der Ostseite dann wieder einiges an Hm zu machen (bei easy's Route von Neumarkt via Mezzolombardo bis Sondalo). Einzige "einfachere" Variante ist ab Trento mit der kleinen Gondel hoch nach Sardagna und dann via Sopramonte und das Valle dei Laghi/Castel Toblino zum Gardasee.

Die zitierten "versteckten" Trails liegen v.a. zwischen Jochgrimm und dem Etschtal, da sich die Wege hier teilw. extrem oft (im Wald) verzweigen ist u.U. ein GPS (ausnahmsweise) wirklich sinnvoll an der Stelle.
Einige super interessante Trails am "Wegesrand" gibt's in Moena (520er), praktisch das gesamte Val Stava raus bis Tesero (falls du nicht via Jochgrimm rüberfährst), die Verlängerung des Bindelwegs bis zum Passo Crepe Rosse (also in Gegenrichtung zur ursprüngliche nWegführung) und weiter bis Alleghe (s.a. Link oben), wobei du dich dann anschicken mußt den Anschluß rüber ins Etschtal zu bekommen (möglich via Pellegrino- u./o. Vallespaß, ggf. noch das Val Venegia mitnehmen und nach Predazzo/Moena. Dann müßte man aber tendentiell in Trento oder Leifers/Bozen (inkl. einiger super Trails, z.B. nach Welschnofen und die Kohlerntrails) finishen....
Du siehst Varianten gibt es unzählige und die Strecke ließe sich noch viel traillastiger ausgestalten, aber dann wird's mit 5 Etappen wirklich eng....
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben dieses Jahr auch eine 5 Tages Transalp gemacht und sind zu dem Schluß gekommen, daß wir entweder später einsteigen oder früher aussteigen hätten sollen. (Deutsche Sprache = schwer) Lieber ne richtig schöne anspruchsvolle Route und dann eben ein zwei Etappen später einsteigen. (z.b. in Ischgl)
Das mit dem Transport ist natürlich ein Argument, wir aber haben uns bis jetzt immer das Auto von einem professionellen Shuttle Service bringen lassen, so daß es eigentlich egal ist, wo der das Auto abholt und oder zustellt.....

Viel Spaß
Tom
 
Wenn`s nicht bis zum Gardasee gehen muss.

1 Tag: Brenner - Kematen (Schlüsseljoch oder Flatschjoch)
2 Tag: Kematen - Pfundererjoch - Kronplatz - St. Vigil
3 Tag: St. Vigil - Fanes - Col di Locia - Pralongia - Arraba - Bindelweghütte (mit Liftunterstützung auf die Porta Vescovo)
4 Tag: Bindelweghütte - Val Duron - Gröden - Borglesalm - Schlüterhütte
5 Tag: Schlüterhütte - Brixen

1 und 5 Tag relativ kurz. Sehr geringer Asphaltanteil.

lg
Bernd
 
Wenn`s nicht bis zum Gardasee gehen muss.

1 Tag: Brenner - Kematen (Schlüsseljoch oder Flatschjoch)
2 Tag: Kematen - Pfundererjoch - Kronplatz - St. Vigil
3 Tag: St. Vigil - Fanes - Col di Locia - Pralongia - Arraba - Bindelweghütte (mit Liftunterstützung auf die Porta Vescovo)
4 Tag: Bindelweghütte - Val Duron - Gröden - Borglesalm - Schlüterhütte
5 Tag: Schlüterhütte - Brixen

1 und 5 Tag relativ kurz. Sehr geringer Asphaltanteil.

lg
Bernd

Klingt auch gut. Ist mit dem Teilstück von der Brogesalm zur Schlüterhütte der Adolf Munkel Weg gemeint? Der ist ja für MTB gesperrt. Oder gibts ne Alternative?
 
Munkelweg ist tatsächlich bei Todesstrafe verboten... aber auch und v.a. in dieser Richtung nicht wirklich sinnvoll, da ziemliches Geschiebe.
Du kannst aber von der Broglesalm sehr schön bergab trailen in Richtung Villnösstal. Weg 28. Am Trailende der Schotterpiste weiter bergab und rechts durch eine Kehre bis zur Brücke über einen Bach. Dort entweder weiter links bergab oder - wie ich es irgendwie schöner finde - rechts bergauf halten und ca. 200Hm hinauf. Am höchsten Punkt dem Weg weiter folgen, bald wieder bergab (Vorsicht, im Sommer viele Familien mit Kindern...). Bevor man ganz runter ins Tal kommt liegt rechts eine Holzhütte - dort beginnt ein Trail der als Nordic Walcing Strecke in Richtung Zanseralm führt. Nordic Walker habe ich dort noch nie angetroffen, in der Hochsaison sicher ein paar Fußgänger. Der lustige Trail spuckt Dich kurz vor dem großen Parkplatz an der Zanseralm raus, dort gehts dann mäßig steil zur Gampenalm rauf.... und dann mördersteil bis zur Schlüterhütte. Absteigen verboten. Ehrensache.
..m..
 
Hab hier mal im Forum noch ein bisschen rumgesucht zur Frage ob Schlüssel- oder Flatschjoch. Da gibt es sehr unterschiedliche Meinungen.
Die Abfahrt klingt beim Flatschjoch vielversprechender, teilweise wird aber die Auffahrt eher als nicht so prickelnd beschrieben. Gibts hierzu noch weiterreichende Erfahrungen? Mal ne Stunde schieben finde ich nicht so schlimm, wenn es die Abfahrt rechtfertigt.
 
"Problem" beim Flatschjoch ist halt, daß wohl nur die wenigsten dann noch das Pfunderer Joch am gleichen Tag schaffen, da beide Übergänge richtig Körner kosten => am Flatschjöchel verliert man m.E. nen halben Tag Zeit gegenüber der Schlüsseljochvariante. Wenn man die aber investieren kann/will, dann ist es an sich der schönere Übergang und mit ner spannenderen Trailpassage versehen.....
 
"Problem" beim Flatschjoch ist halt, daß wohl nur die wenigsten dann noch das Pfunderer Joch am gleichen Tag schaffen, da beide Übergänge richtig Körner kosten => am Flatschjöchel verliert man m.E. nen halben Tag Zeit gegenüber der Schlüsseljochvariante. Wenn man die aber investieren kann/will, dann ist es an sich der schönere Übergang und mit ner spannenderen Trailpassage versehen.....

Das ist richtig. Deshalb am besten die Etappe so planen. dass man im Pfitschtal übernachtet.


Albi
 
Danke für eure Infos!
Dadurch, dass wir am Brenner starten, wäre das Flatschjoch die halbtägige Startetappe mit Übernachtung im Pfitschtal(auch Alpenrose). Das sollte dann wohl zu machen sein, oder? Was ist denn das Harte an der Auffahrt, die Steigung oder Wegbeschaffenheit (oder beides)? Wie hoch ist der Schiebeanteil?

Grüße
Muddymartin
 
Steigung! Der Weg ist eine alte Militärpiste. Schiebeanteil hängt von deiner Kondition ab. Da gibt es keine allgemeingültigen Aussagen.

Albi
 
Steilheit und teilw. nicht ganz einfacher Untergrund!
Hängt auch stark von der Tagesform und der Nässe ab. Bin im Herbst bei trockenem Untergrund mal fast alles (vllt. bis auf 80-100 Hm insgesamt) gefahren, ein anderes Mal - nach nächtlichem Gewittern - waren's bestimmt gut 200 Hm Schieben weil die Steigung in Verbindung mit der schlechten Traktion ihren Tribut einforderte....
 
Was ist denn das Harte an der Auffahrt, die Steigung oder Wegbeschaffenheit (oder beides)? Wie hoch ist der Schiebeanteil?

Steilheit und teilw. nicht ganz einfacher Untergrund!
Hängt auch stark von der Tagesform und der Nässe ab. Bin im Herbst bei trockenem Untergrund mal fast alles (vllt. bis auf 80-100 Hm insgesamt) gefahren, ein anderes Mal - nach nächtlichem Gewittern - waren's bestimmt gut 200 Hm Schieben weil die Steigung in Verbindung mit der schlechten Traktion ihren Tribut einforderte....
Seh ich auch so. Ich bin einmal auch fast alles gefahren, aber in unserer Gruppe waren auch welche dabei, die haben sicher 400 Höhenmeter bergauf geschoben.
Kann man echt nicht sagen, wie ihr euch da anstellen werdet, weil wir euch nicht kennen und nicht die herrschenden Bedingungen.
Aber der Übergang ist wunderschön und in der Abfahrt gab's dann ein paar Stellen, wo ich gekniffen hab...
Ich kenne keinen, der es bereut hat...
 
Danke Euch. Letztlich können wir das ganze ja dann auch noch kurzfristig entscheiden im Hinblick auf Wetter, Startzeit und vorhandener Fitnessgrad ;)
 
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