Markenteile ein muss??

  • Ersteller Ersteller pukaki9000
  • Erstellt am Erstellt am
bevor das hier in spekulation ausartet:
What does a trademark do?

A trademark provides protection to the owner of the mark by ensuring the exclusive right to use it to identify goods or services, or to authorize another to use it in return for payment. The period of protection varies, but a trademark can be renewed indefinitely beyond the time limit on payment of additional fees. Trademark protection is enforced by the courts, which in most systems have the authority to block trademark infringement.

In a larger sense, trademarks promote initiative and enterprise worldwide by rewarding the owners of trademarks with recognition and financial profit. Trademark protection also hinders the efforts of unfair competitors, such as counterfeiters, to use similar distinctive signs to market inferior or different products or services. The system enables people with skill and enterprise to produce and market goods and services in the fairest possible conditions, thereby facilitating international trade.
What kinds of trademarks can be registered?

The possibilities are almost limitless. Trademarks may be one or a combination of words, letters, and numerals. They may consist of drawings, symbols, three- dimensional signs such as the shape and packaging of goods, audible signs such as music or vocal sounds, fragrances, or colors used as distinguishing features.

In addition to trademarks identifying the commercial source of goods or services, several other categories of marks exist. Collective marks are owned by an association whose members use them to identify themselves with a level of quality and other requirements set by the association. Examples of such associations would be those representing accountants, engineers, or architects. Certification marks are given for compliance with defined standards, but are not confined to any membership. They may be granted to anyone who can certify that the products involved meet certain established standards. The internationally accepted "ISO 9000" quality standards are an example of such widely-recognized certifications.
How is a trademark registered?

First, an application for registration of a trademark must be filed with the appropriate national or regional trademark office. The application must contain a clear reproduction of the sign filed for registration, including any colors, forms, or three-dimensional features. The application must also contain a list of goods or services to which the sign would apply. The sign must fulfill certain conditions in order to be protected as a trademark or other type of mark. It must be distinctive, so that consumers can distinguish it as identifying a particular product, as well as from other trademarks identifying other products. It must neither mislead nor deceive customers or violate public order or morality.

Finally, the rights applied for cannot be the same as, or similar to, rights already granted to another trademark owner. This may be determined through search and examination by the national office, or by the opposition of third parties who claim similar or identical rights.
How extensive is trademark protection?

Almost all countries in the world register and protect trademarks. Each national or regional office maintains a Register of Trademarks which contains full application information on all registrations and renewals, facilitating examination, search, and potential opposition by third parties. The effects of such a registration are, however, limited to the country (or, in the case of a regional registration, countries) concerned.

In order to avoid the need to register separately with each national or regional office, WIPO administers a system of international registration of marks. This system is governed by two treaties, the Madrid Agreement Concerning the International Registration of Marks and the Madrid Protocol. A person who has a link (through nationality, domicile or establishment) with a country party to one or both of these treaties may, on the basis of a registration or application with the trademark office of that country, obtain an international registration having effect in some or all of the other countries of the Madrid Union. At present, more than 60 countries are party to one or both of the agreements.

,mehr unter www.wipo.org oder www.inta.org
 
oh polo, lass doch soon sch**** Müll

außerdem hab ich bei meinem Einstellungsgespräch in der kanzlei (wie jeder gute Jurist) gelogen, als ich fundierte Englischkenntnisse vorgab - schon mal daran gedacht?
 
Heizerer schrieb:
was verbindest du mit Marke?

die Individualität oder eine bestimmte technische Neuerung (Patent) die dann mit einer bestimmten Marke verbunden ist.

bei 1. muss es Marke sein - anders gehts ja nicht
bei 2. nicht, denn da es Patentschutz idR 20 jahre lang gibt, kaufen sich Konkurrenten nach gewisser Vorreiterzeit ohnehin eine Lizens auf das Patent und damit das techn KnowHow selbst - dann iss egal von wem hergestellt

und nu kannste dich noch fragen, was an Bikes heute noch technisch so innovativ ist, das es patentfähig war und es eins hat
wie kommst du dann drauf, marke so eng an patente zu knüpfen?
 
weil beide in einem engen Verhältnis stehen

erst Patentschutz garantiert exklusive vermarktung; Patentschutz gibt es aber nur max. 20 Jahre (grund: nach dieser Phase soll auch der rest der welt was davon haben)

während dieser Zeit hat der Hersteller genug Zeit, sich mit dem Produkt (und eben jener Marke) derart zu etablieren, daß mit diesem Markennamen eine hohe Assoziation an die Innovation geschaffen wird und er einen Martvorteil behält (der Aspirin Effekt: "Aspirin" ist die Marke, aber XY der Wirkstoff der heutzutage von vielen anderen auch angeboten wird ... warum kaufen aber viele Konsumenten ausschließlich das teurere Aspirin? s.o.)

soweit diese eher rechtliche Seite, aber mir ist schon klar, daß es hier (der Allgemeinheit) bei Marken eher um die Exklusivität und die Übertragung von produktEigenschaften wie teuer, schick, edel auf deren Käufer geht - so kann man dann aber auch nur für "Lifestyle"Produkte diskutieren

ob ein MarkenLenkerVorbau XY nun ein neues grundlegendes techn. prinzip verkörpert ist also wichtig, denn nur darin liegt der innovative techn. Vorsprung der einen höheren preis rechtfertigen kann - meist ist dem aber nicht so und es liegt eben nur eine scheininnovation vor, und damit sind wir wieder im Blenderbereich von Levi´s und Co.
 
Heizerer schrieb:
weil beide in einem engen Verhältnis stehen

erst Patentschutz garantiert exklusive vermarktung; Patentschutz gibt es aber nur max. 20 Jahre (grund: nach dieser Phase soll auch der rest der welt was davon haben)

während dieser Zeit hat der Hersteller genug Zeit, sich mit dem Produkt (und eben jener Marke) derart zu etablieren, daß mit diesem Markennamen eine hohe Assoziation an die Innovation geschaffen wird und er einen Martvorteil behält (der Aspirin Effekt: "Aspirin" ist die Marke, aber XY der Wirkstoff der heutzutage von vielen anderen auch angeboten wird ... warum kaufen aber viele Konsumenten ausschließlich das teurere Aspirin? s.o.)

soweit diese eher rechtliche Seite, aber mir ist schon klar, daß es hier (der Allgemeinheit) bei Marken eher um die Exklusivität und die Übertragung von produktEigenschaften wie teuer, schick, edel auf deren Käufer geht - so kann man dann aber auch nur für "Lifestyle"Produkte diskutieren

ob ein MarkenLenkerVorbau XY nun ein neues grundlegendes techn. prinzip verkörpert ist also wichtig, denn nur darin liegt der innovative techn. Vorsprung der einen höheren preis rechtfertigen kann - meist ist dem aber nicht so und es liegt eben nur eine scheininnovation vor, und damit sind wir wieder im Blenderbereich von Levi´s und Co.

Meine Englischkenntnisse reichen auch nicht dazu aus das zu entziffern ;)

Was du da schreibst kann man nur bedingt auf Fahrradkomponenten uebertragen. Man kann nun mal keinen Lenker oder Vorbau neu erfinden man kann einzelne Sachen patentieren z.B. bezahlt jeder Hersteller von A-Head Set Steuersaetzen Patentgebueren an Dia Compe wobei wir wieder bei Taiwan waeren.

Aber bei Komponenten die hohen Belastungen ausgesetzt sind und bei einem Bruch zu erheblichen Verletzungen fuehren wie Lenker oder Vorbauten bezahlt man kein Geld fuer Lifestyle Produkte sondern fuer das Know How der Firma keine gefaerlichen ungetesteten Komponenten auf den Markt zu werfen. In der DDD Szene ist das eigentlich fast das einzige Kriterium vor allem wenn die Firma dann auch noch ihre eigenen Testfahrer hat. Dafuer bezahlt man das ganze Geld wobei Syntace wohl das beste Beispiel ist. Man bezahlt ja eigentlich nicht nur die Produkte sondern vor allem die intesiven Testverfahren und damit die Garantie ein ausgereiftes und haltbares Produkt zu fahren. Vielleicht vergleichbar mit Medikamenten: die Dinger selber kosten nichts aber die Testverfahren machen das Zeug so unglaublich teuer. Bei einigen Bike Komponenten genauso. Die Dinger sind vielleicht in der Produktion nicht teurer als die Standard Taiwan Parts man bezahlt das Geld fuer die 0,5mm mehr Wandstaerke im belasteten Bereich die auf Grund von Tests fuer noetig befunden wurde und einem vielleicht in einer Situation das Leben rettet ;)
 
Heizerer: guck' doch mal in deinen schlauen Jurabüchern nach, was die Unterschiede sind zwischen den verschiedenen Eigentumsschutzmechanismen
 
Was du da schreibst kann man nur bedingt auf Fahrradkomponenten uebertragen. Man kann nun mal keinen Lenker oder Vorbau neu erfinden
offensichtlich Mißverständnis, exakt das wollte ich ja damit ausdrücken

Heizerer: guck' doch mal in deinen schlauen Jurabüchern nach, was die Unterschiede sind zwischen den verschiedenen Eigentumsschutzmechanismen
ja und, was willst du mir damit sagen? zumal es hier allenfalls um geistiges Eigentum, also Immaterialgüterschutz geht.
 
Heizerer schrieb:
weil beide in einem engen Verhältnis stehen
Richtig insofern, als beide Rechtsregime sind, um Eigentumsrechte zu schützen
Heizerer schrieb:
erst Patentschutz garantiert exklusive vermarktung;
Falsch, das tut ein bspw. Copyright genauso
Heizerer schrieb:
während dieser Zeit hat der Hersteller genug Zeit, sich mit dem Produkt (und eben jener Marke) derart zu etablieren, daß mit diesem Markennamen eine hohe Assoziation an die Innovation geschaffen wird und er einen Martvorteil behält (der Aspirin Effekt: "Aspirin" ist die Marke, aber XY der Wirkstoff der heutzutage von vielen anderen auch angeboten wird ... warum kaufen aber viele Konsumenten ausschließlich das teurere Aspirin? s.o.)
Anteil Generika in D auf dem generikafähigen Markt liegt bei fast 80%
Heizerer schrieb:
soweit diese eher rechtliche Seite, aber mir ist schon klar, daß es hier (der Allgemeinheit) bei Marken eher um die Exklusivität und die Übertragung von produktEigenschaften wie teuer, schick, edel auf deren Käufer geht - so kann man dann aber auch nur für "Lifestyle"Produkte diskutieren

ob ein MarkenLenkerVorbau XY nun ein neues grundlegendes techn. prinzip verkörpert ist also wichtig, denn nur darin liegt der innovative techn. Vorsprung der einen höheren preis rechtfertigen kann - meist ist dem aber nicht so und es liegt eben nur eine scheininnovation vor, und damit sind wir wieder im Blenderbereich von Levi´s und Co.
Du vermischt Markenschutz, Vermarktungsrechte und Patentschutz!
Bezogen auf die Anfangsfrage des Thread ist es wurscht, weil da eigentlich Markenbewußtsein gefragt war. Marke ist ein rechtliches und ein Vermarktungsinstrument – ggf. unabhängig von Patenten
 
Also, das mit den Marken ist so, wie mit den Anwälten. Der eine verwendet nur Fachausdrücke um zu zeigen, was er doch für eine Spezialist ist, und der andere redet so, daß in auch ein Laie versteht. Nun ratet mal, welcher von den beiden die "Marke" ist und einen überteuerten Stundensatz hat.


Schafschützer
 
SIDDHARTHA schrieb:
Hey nicht ausfallend werden. ;)

Ritchey laesst fast die gesammten Comp und Pro Sachen ohne eigene Entwicklungskosten in Taiwn einkaufen. Damit erfuellen die Komponenten die Definition von No Name Wahre schliesslich gibt es sowas wie klassische No Name Produkte schlicht "ohne Namen" nicht mehr. Wie du ausgerechnet an nem Lenker die Qualitaet festmachen willst ist mir schleierhaft. Das sind sowohl im Falle von X-Tasy als auch von Ritchey nahtlosgezogene Rohre mit ner entsprechenden Kroepfung. Die besseren Ritcheys haben ne 31,8 Klemmung was absolut kein Qualitaetskriterium ist. in beiden Faellen ist es 6061er T6 Standardlegierung. Und nur die besten sind konifiyiert.

Ich hab beide Lenker sicherlich fast genauso haeufig wie du in der Hand und merke da kaum einen Unterschied. Ich bin ganz gewiss keinem sinnlosen Markenhype erlegen ich fahren nciht umsonst ne Suntourgabel an nem Polenrahmen ;) . Meinen Kunden empfehle ich auch keine Markenprodukte.

Ich meinte dass nicht unbedingt abwertend sondern eher so, dass eine Firma heutzutage schon etwas mehr Zeigen muss damit ihre Produkte als Markenprodukte gelten. Fertigung in Taiwan scheint ja Standard zu sein aber dann wenigstens nach eigenen Vorstellungen und nicht einfach irgendwas einkaufen um dann Ritchey, Da Bomb oder sonstwas draufzupappen.

Polo Kalloy ist nur einer von vielen Herstellern man kann ja auch nicht sagen alle Taiwanalurahmen sind von Kinesis.

Hey,ich wollte dich echt nicht negativ angreifen! :bier:

Ich meinte ja nur(auch wenn die comp/pro-Teile in Taiwan eingekauft werden) sind sie von der fertigungsqualität einfach besser. Man kann auch in Taiwan gut einkaufen. Der Begriff noname passt meiner Meinung auch nicht so fabelhaft,da ja schliesslich die Artikel nicht nur gelabelt sind und so zumindest selbst entworfen wurden.
hm,ich wollte echt nicht dass der Eindruck entsteht dass ich ausfallend werde! sorry wenn ich ein bisschen rabiat zur sache gegangen bin!

MFG David
 
wenn ich mir ein rad kaufe das günstig sein muss (z.b. radon, was nichts mit der qualität zu tun hat), werde ich mir vermutlich auch keinen syntace f99 mit carbonlenker kaufen sondern das gegenpart von ritchey, point, kalloy.....

kaufe ich mir ein rad nach gefallen (z.b. ein specialized s-works, was nicht besser sein muss), werde ich es vermutlich umgekehrt machen.

gegenfrage: warum soll ich deore und kalloy fahren, wenn ich mir xt und syntace leisten kann?

besser? keine ahnung, aber ich fahre es lieber :D und es ist halt das, was ich mir für mich von meinem lohn leiste.
andere fliegen in den urlaub, leisten sich ein cabrio ......
ich fahren ein tolles bike (zumindest nach meinem empfinden).

kh-cap
 
Pevloc schrieb:
Bei der Sattelstütze seh ich das anders: Die doofe Einschraubenklemmung hält nicht richtig, weder bei mir, noch bei zwei bekannten, der Sattel muß also regelmässig nachjustiert werden.

Das ist ein bekanntes, aber nach meiner Erfahrung leicht lösbares Problem und die Lösung heißt Kraft. Zieh die Schraube mal richtig fest an. Und ich meine nicht richtig fest, sondern RICHTIG fest.

Einschrauben-Patentsattelstützen brauchen meist Anzugsdrehmomente in der Größenordnung von 20 Nm (schau aber mal lieber nach, ob eine Drehmomentangabe aud der Sattelstütze eingeprägt ist). 20 Nm wollen erst mal aufgebracht werden - das ist viel mehr, als man so glaubt. Wenn Du einen Drehmomentschlüssel zur Verfügung hast, der diesen Bereich noch abdeckt: prima. Ansonsten kannst Du als Faustregel davon ausgehen, dass Du mit einem handelsüblichen Simpel-8er-Inbusschlüssel (ich meine die L-förmigen mit dem rund 10cm langen Hebelärmchen) kaum Gefahr läufst, 20 Nm zu erreichen, ohne dasss Dir das Teil vorher den Handballen perforiert. Mit einem Mini-Werkzeug geht es schon gar nicht.

Auf der Ritchey-Website steht als Drehmomentangabe übrigens etwas von "460kg-cm" (Ich fürchte, mit ISO-Einheiten sind die Amis überfordert). Das würde jedenfalls etwa 4,6 Nm entsprechen - das halte ich für völlig abwegig. (Du bekommst aber trotzdem keine neue Stütze von mir, wenn Du meiner Empfehlung folgst und dabei die Schraube abreißt. ;))
 
Wonko schrieb:
Einschrauben-Patentsattelstützen brauchen meist Anzugsdrehmomente in der Größenordnung von 20 Nm (schau aber mal lieber nach, ob eine Drehmomentangabe aud der Sattelstütze eingeprägt ist).

[...]

Auf der Ritchey-Website steht als Drehmomentangabe übrigens etwas von "460kg-cm" (Ich fürchte, mit ISO-Einheiten sind die Amis überfordert). Das würde jedenfalls etwa 4,6 Nm entsprechen - das halte ich für völlig abwegig. (Du bekommst aber trotzdem keine neue Stütze von mir, wenn Du meiner Empfehlung folgst und dabei die Schraube abreißt. ;))

460kg/cm sind IMHO ca. 46Nm :eek:
Jetzt weiß ich auch warum das Ding knarzt. Ich geh jetzt 'nen Hebel suchen :D
 
Pevloc schrieb:
Bei der Sattelstütze seh ich das anders: Die doofe Einschraubenklemmung hält nicht richtig, weder bei mir, noch bei zwei bekannten, der Sattel muß also regelmässig nachjustiert werden.

Moin Moin
hutzieh.gif


wir haben auch 2 Räder wo Ritchy Comp verbaut wurde und zwar der Lenker Vorbau und die Sattelstütze :daumen:

und ich muß sagen das wir keine probleme haben mit lose Sättel hält tadellos habe noch kein einziges mal eine wirklich lose schraube gehabt,und ich kontroliere nur aus vorsicht alle 100 km ob sich was am Bike löst l
2daumenrauf.gif


MFG
 
Hallo

also Ich bin der meinung es gibt Preiswert und Gut ,und Teuer und Gut :daumen:

aber wirklich No Name ware würde ich mir nicht ans Radl bauen wenn was ernsthaftes sein sollte, würde ja der Hersteller für den entstanden schaden nicht haften,weil es fast unmöglich ist den richtigen Hersteller ausfindig zu machen
einaugeblinzel.gif


MFG
 
Ärm...

Zur Hafrung:

Es reicht, wenn Du den kennst, der es Dir veräußert hat, um die (kaufrechtlichen) Gewährleistungsansprüche geltend zu machen. Bei gebrauchten Sachen ist hier regelmäßig die Haftung abbedungen, dann kannst Du jedoch auch nicht gegen den Hersteller vorgehen, da Du in diesem Verhältnis nicht Vertragspartei bist.

Die Haftung für Schäden, die nicht ausschließlich am fehlerhaften Produkt selbst aufgetreten sind, richtet sich nach dem Produkthaftungsgesetz. Und nach dem gilt auch derjenige als Hersteller, der das Produkt auf den deutschen Markt gebracht hat, also der Importeur.

-> Es spielt für die Haftung keine Rolle, ob Du weißt, wer den Lenker aus einem Stück Alurohr hergestellt hat. Das weißt Du auch bei Markenteilen in der Regel nicht.

Zum Thema:

Hab mich für mein Rad für "Smica"-Teile entschieden. Ich hoffe, die halten, was sie versprechen. Aber ganz ehrlich: Wenn das Geld da gewesen wäre, hätte ich auch Thomson und Syntace verbaut. Kommt vielleicht irgendwann noch.

Ich finde, man bekommt oft zum günstigen Preis recht brauchbare Teile. Absolute Spitzenklasse jedoch hat ihren Preis. Wobei andersherum auch nicht gilt, daß alles was teuer ist auch gut ist. Die wenigsten von uns brauchen wohl teure Markenteile. Aber wer sie sich leisten kann und wem sie gefallen - warum nicht?
Es ist doch echt schön, wenn man mal ein Germans mit Edelausstattung sieht und nicht nur Ciclibs mit Ritchey Comp, Deore und Pilot (auch wenn das gute Räder sind, ich empfehle sie ja auch ständig)

Gruß Geisterfahrer

P.S. Meine Einschrauben-Stütze hat auch nie wirklich gehalten. Da gibt es wesentlich bessere Lösungen.
 
derüberlegte schrieb:
Hey,ich wollte dich echt nicht negativ angreifen! :bier:

Ich meinte ja nur(auch wenn die comp/pro-Teile in Taiwan eingekauft werden) sind sie von der fertigungsqualität einfach besser. Man kann auch in Taiwan gut einkaufen. Der Begriff noname passt meiner Meinung auch nicht so fabelhaft,da ja schliesslich die Artikel nicht nur gelabelt sind und so zumindest selbst entworfen wurden.
hm,ich wollte echt nicht dass der Eindruck entsteht dass ich ausfallend werde! sorry wenn ich ein bisschen rabiat zur sache gegangen bin!

MFG David

Okay ich hab vermutlich auch etwas uebertrieben Ritchey ist auch nicht schlechter als der gute Kallowkram und ein Vorbau fuer 40 Euro ist gut verarbeitet egal ob Smica, Ritchey oder Oxygen draufsteht. Mich nervt es nur dass so viele Leute davon ausgehen Ritchey sei besser als die.

In wie weit dass mit dem selbst entwerfen der Fall ist kann man ja leider nicht nachpruefen. Schliesslich entwerfen die Taiwanfirmen auch selbst Komponenten die sie dann mit "Markenaufschrift" der entsprechenden Firma in Europa und den USA versehen
 
TheBrad schrieb:
460kg/cm sind IMHO ca. 46Nm :eek:

Jo, hast Recht. Da stellt sich ja sogar schon die Frage, ob Schraube, Mutter und Sattelrohre das überhaupt verkraften. Für eine gängige M8 Schraube der Festigkeitsklasse 8.8 wäre das schon viel zu viel - selbst für 12.9 wäre das voll am Anschlag (und ich bezweifle, dass die Schrauben der Ritchey-Comp-Modelle so eine hohe Festigkeit haben). Völlig aberwitzig. Ich wette, dass die meisten Schrauben von Ein-Schrauben-Patentsattelstützen vom Fahrer/Schrauber noch nicht mal mit 20 Nm angezogen werden.
 
Yeah, offtopic :cool:
Die Tabelle zu meinem Ratschensatz sagt für 8mm Innensechskant max. 49Nm. Über Festigkeiten etc. kann ich nicht viel sagen, ist nicht mein Fach.

Grüße,
Robert
 
ja, ist schon schwer für einen juristen, wenn ein nicht-jurist von einem jruistischen thema mehr ahnung hat.
nochmal: du solltest dringend deinen schlauen bücher mal konsultieren...
 
Hallo,

also ich habe einfach ein besseres gefühl bei harten M;anövern mit Markenteilen.
Fahre deswegen zum Bsp. lieber nen Syntace Lenker als nen Mounty.
Lieber nen NC 17 Vorbau als nen Ritchey SC.

Gruß LBB
 
Zurück