Mehr Getriebe-Bikes im World Cup: Atherton, MS, Intense & AON fahren Gates-Riemen

Öhm nö, der gehört zur gefederten, kann sich natürlich leicht oder schwer machen, in dem er seine BioDämpfer mit verwendet, wie das bei aktiver Fahrweise so üblich ist.
Was direkt mit den Radachsen verbunden ist, sollte ungefederte Masse sein.
Der Fahrer kann sich nicht leichter und schwerer machen und da er nicht fest verbunden ist mit dem FahrRad, zählt nur ein Teil zur gefederten Masse. Wäre er 100% Teil der gefederten Masse, wäre das von dir beschriebene Leicht und schwer machen, also die Federung aktiv unterstützen nicht notwendig. Kannst ja mal einen Versuch machen: Rucksack oder Bleimanschetten eng am Körper oder vergleichsweise am Oberrohr fest gemacht.
Wenn der Fahrer 100% zur gefederten Masse gehören würde, dann würdest du keinen Unterschied spüren. Ist aber nicht so. Und hier reichen schon 2kg um einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden Varianten zu spüren.
 
bis die ganzen Falschbehauptungen von dene, die nichts damit am Hut haben, mal weniger werden.
Bisher lese ich da eher von Leuten, die damit zu tun haben, Behauptungen die so nie bewiesen wurden. Ich vermute, du weißt dass ich seit Anbeginn mit dem Thema Gates sehr eng vertraut bin und auch selber fahre, gefühlt seit Ewigkeiten...

Und auf Tests, die nicht von zertifizierten Prüfinstituten unter standardisierten Bedingungen durchgeführt werden/wurden gebe ich genau gar nix!

Generell:
Klar ist der Riemen gerade bei Schmuddelwetter und alltäglicher (ich mache mir einfach keine Gedanken darum) Nutzung der Kette um Lichtjahre überlegen. Aber beim Thema Spannung, Haltbarkeit (Reißen), Effektivität gibt es eben Einschränkungen. Und auch beim Thema Geräusche ist es nicht so, dass das völlig ohne abläuft. Es hat oft mit Einsatz und Luftfeuchtigkeit zu tun.
Ich kenne alle Szenarien, da ich seit Prototypenstadium Gates damit unterwegs bin. Aber würde ich DH fahren (oder sonst im sportiven Einsatz), würde ich auf Kette setzen, auch am Getriebe!

Zum Thema direkteres Antrittsgefühl: Eine Kette ist streng gesehen elastisch. Der Riemen durch Carbon "steif". Wäre der Riemen elastisch würde das Konzept ja nicht funktionieren. Bei Dreck und Shitewetter verliert auch das Riemensystem, genau wie das Kettensystem, Wirkungsgrad. Mit den Spannern und Umlenkungen, so wie beim DH Einsatz zwingend notwendig wird es nicht besser...

Wo der Vorteil bei einem völlig gerade laufenden System hinsichtlich Wirkungsgrad liegen soll muss mir mal jemand erklären. Da liegt die Kette bei ~98%. Der Riemen (Reibungsverluste) garantiert nicht höher! Was bleibt ist das direktere "Feeling" aufgrund der Steifigkeit des Systems. Und bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen; wir reden hier nicht vom Vergleich Kettenschaltung vs. Getriebe/Riemen.

Im DH zählt auch das Argument von "verschlissenen" Antriebskomponenten (zB auch Kette) nicht. Die gibt es dort schlichtweg nicht! Da wird jedes System am Optimum arbeiten, ganz sicher.

Ich lege mich fest: Am DH Bike wird der Riemen grundsätzlich keinerlei Vorteil bringen. Schon gar keinen, der in Zeitgewinn enden wird. Anderes "Feeling" sicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmh, also wenn du dir dein Schaltwerk im Internet bestellst, dann sollte in der Realität der Getriebedefekt dann sogar besser sein. Da es hier ja um Pinion geht, sollte das Getriebe ungefähr in de Zeit zurück sein, wie dein neues Schaltwerk da ist und dann ist es sogar noch kostenlos, inkl. neuer Schaltzüge.

G.:)
Ich habe immer ein Ersatzschaltwerk auf Mehrtagestouren dabei und im Regal liegen sowieso noch welche herum.
Ein Getriebe liegt halt nicht eben als Ersatzteil herum.
Nur so als Hinweis. Bin kein Getriebegegner, sondern verfolge die Diskussion interessiert.
 
Bisher lese ich da eher von Leuten, die damit zu tun haben, Behauptungen die so nie bewiesen wurden. Ich vermute, du weißt dass ich seit Anbeginn mit dem Thema Gates sehr eng vertraut bin und auch selber fahre, gefühlt seit Ewigkeiten...

Und auf Tests, die nicht von zertifizierten Prüfinstituten unter standardisierten Bedingungen durchgeführt werden/wurden gebe ich genau gar nix!

Generell:
Klar ist der Riemen gerade bei Schmuddelwetter und alltäglicher (ich mache mir einfach keine Gedanken darum) Nutzung der Kette um Lichtjahre überlegen. Aber beim Thema Spannung, Haltbarkeit (Reißen), Effektivität gibt es eben Einschränkungen. Und auch beim Thema Geräusche ist es nicht so, dass das völlig ohne abläuft. Es hat oft mit Einsatz und Luftfeuchtigkeit zu tun.
Ich kenne alle Szenarien, da ich seit Prototypenstadium Gates damit unterwegs bin. Aber würde ich DH fahren (oder sonst im sportiven Einsatz), würde ich auf Kette setzen, auch am Getriebe!

Zum Thema direkteres Antrittsgefühl: Eine Kette ist streng gesehen elastisch. Der Riemen durch Carbon "steif". Wäre der Riemen elastisch würde das Konzept ja nicht funktionieren. Bei Dreck und Shitewetter verliert auch das Riemensystem, genau wie das Kettensystem, Wirkungsgrad. Mit den Spannern und Umlenkungen, so wie beim DH Einsatz zwingend notwendig wird es nicht besser...

Wo der Vorteil bei einem völlig gerade laufenden System hinsichtlich Wirkungsgrad liegen soll muss mir mal jemand erklären. Da liegt die Kette bei ~98%. Der Riemen (Reibungsverluste) garantiert nicht höher! Was bleibt ist das direktere "Feeling" aufgrund der Steifigkeit des Systems. Und bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen; wir reden hier nicht vom Vergleich Kettenschaltung vs. Getriebe/Riemen.

Im DH zählt auch das Argument von "verschlissenen" Antriebskomponenten (zB auch Kette) nicht. Die gibt es dort schlichtweg nicht! Da wird jedes System am Optimum arbeiten, ganz sicher.

Ich lege mich fest: Am DH Bike wird der Riemen grundsätzlich keinerlei Vorteil bringen. Schon gar keinen, der in Zeitgewinn enden wird. Anderes "Feeling" sicher.

Riemen hab ich nur am Fully wo der Riemenspanner das Teil auf den Ritzeln hält.
Unsere 4 Hardtails/Tandem (3 x Rohloff, 1 x Pinion 1-18) sind alle mit Kette (Campa C9) da wesentlich problemloser in der Wartung, unempfindlicher was das Thema Ketten/Riemenspannung betrifft und flexibler/preiswerter bezüglich Auswahl von Kettenblatt und Ritzeln. Ich kann da auch flexibel innerhalb eines Systems (Rohloff) die Laufräder von Rad zu Rad tauschen.
Bei meiner VSF Stadtschlampe war die einfache Gates Ausführung ab Werk mit drauf, bin mir aber nicht sicher ob das so bleibt wenn der erste Antrieb ersetzt werden muss. Meine Frau hat das gleiche Rad mit Kette und Chainrunner und ich bin der festen Meinung dass das Rad mit Kette leichter läuft. (Schaltung, Reifen etc. sind ident).
Am G16 GPI Fully möchte ich den Riemen nicht missen, irgendwie bemerke ich dort auch keinen Leistungsverlust durch den Riemen, ist vermutlich auch irgendwie Psychologie weil das ganze Ketten und Schaltwerksgeklapper weg ist sowie dem minus an ungefederter Masse am Hinterrad.
lg
Wolfgang
 
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Also klar ist: leiser als mit dem Riemen ist es nur ohne jeglichen Antrieb ;-). Der konstruktive Aufwand für so ein Bike ist nicht zu unterschätzen. Der Riemen lässt auch seitlich keinen großen "Spielraum" zu. Heißt, die Riemenlinie muss passen.
Dann kommen noch die Kosten für das Material hinzu...

Riemen muss man schon wollen. Der Aufwand in Summe ist erheblich über dem eines vergleichbaren Rades mit Kette. Aber ich weiß ich schon was du meinst ;-).
 
Ich bin früher mit Rohloff und Kette täglich 24 km einfach zur Arbeit gefahren. Am Wochenende Kette schmieren, nach 1500 km Kette nachspannen und alle 5000 km neue Kette (KMC X1) und Ritzel/Kettenblatt drehen/tauschen.
Von 2016 bis 2019 bin ich dann Rohloff mit Zahnriemen gefahren, kein Schmieren, kein Nachspannen, keine schmutzigen Finger, wenn man mal das Rad aus/ein-baut. Der Gates Antrieb hat 26.000 km drauf und läuft immer noch, nur fahre ich nicht mehr täglich zur Arbeit.

4x KMC X1 = 100 Euro, Zahnriemen 85 Euro, Riemenscheibe 80 Euro, 4x Ritzel 100 Euro

Das Effigaer-Bike hat ca. 11.000 Enduro km drauf und außer den Lagern der Kurbelwelle (bei ca. 4200 km) und paar Züge habe ich noch nichts am Antrieb getauscht. Das Klappern einer Kette oder das Freilauf-Geräusch vermisse ich überhaubt nicht.

Inzwischen habe ich fast alle Bikes mit Zahnriemen ausgerüstet und die laufen einfach und ich schraube viel weniger als früher an den Bikes rum.

Da ich keine Rennen fahre ist mir der Wirkungsgrad so was von egal.

Wobei ich denke, dass der Wirkungsgrad konstant ist, im Gegensatz zu einer gepflegten oder ungepflegten Kette.
 
Bisher lese ich da eher von Leuten, die damit zu tun haben, Behauptungen die so nie bewiesen wurden. Ich vermute, du weißt dass ich seit Anbeginn mit dem Thema Gates sehr eng vertraut bin und auch selber fahre, gefühlt seit Ewigkeiten...

Und auf Tests, die nicht von zertifizierten Prüfinstituten unter standardisierten Bedingungen durchgeführt werden/wurden gebe ich genau gar nix!

Generell:
Klar ist der Riemen gerade bei Schmuddelwetter und alltäglicher (ich mache mir einfach keine Gedanken darum) Nutzung der Kette um Lichtjahre überlegen. Aber beim Thema Spannung, Haltbarkeit (Reißen), Effektivität gibt es eben Einschränkungen. Und auch beim Thema Geräusche ist es nicht so, dass das völlig ohne abläuft. Es hat oft mit Einsatz und Luftfeuchtigkeit zu tun.
Ich kenne alle Szenarien, da ich seit Prototypenstadium Gates damit unterwegs bin. Aber würde ich DH fahren (oder sonst im sportiven Einsatz), würde ich auf Kette setzen, auch am Getriebe!

Zum Thema direkteres Antrittsgefühl: Eine Kette ist streng gesehen elastisch. Der Riemen durch Carbon "steif". Wäre der Riemen elastisch würde das Konzept ja nicht funktionieren. Bei Dreck und Shitewetter verliert auch das Riemensystem, genau wie das Kettensystem, Wirkungsgrad. Mit den Spannern und Umlenkungen, so wie beim DH Einsatz zwingend notwendig wird es nicht besser...

Wo der Vorteil bei einem völlig gerade laufenden System hinsichtlich Wirkungsgrad liegen soll muss mir mal jemand erklären. Da liegt die Kette bei ~98%. Der Riemen (Reibungsverluste) garantiert nicht höher! Was bleibt ist das direktere "Feeling" aufgrund der Steifigkeit des Systems. Und bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen; wir reden hier nicht vom Vergleich Kettenschaltung vs. Getriebe/Riemen.

Im DH zählt auch das Argument von "verschlissenen" Antriebskomponenten (zB auch Kette) nicht. Die gibt es dort schlichtweg nicht! Da wird jedes System am Optimum arbeiten, ganz sicher.

Ich lege mich fest: Am DH Bike wird der Riemen grundsätzlich keinerlei Vorteil bringen. Schon gar keinen, der in Zeitgewinn enden wird. Anderes "Feeling" sicher.

Dich hab ich ansich garnicht damit ansprechen wollen.
Das einzige wo ich anderer Meinung wie du bin, ist dieses Überspringen, das du angesprochen hast. Da würde ich mal behaupten, das liegt am zu labrigen Rahmen. Mir ist ja früher, mit der Rohloff, die Kette schon über das verschlissene Ritzel gerutscht. Aber beim GPI sehe ich keine Chance das sowas passieren könnte.

G.:)
 
Der große Bug vom A200 vor dem Getriebe ist aber kein EyeCatcher.
Gut zu wissen Freund 🤣
Aber nicht mit Smartshit kompatibel😉
Wäre er 100% Teil der gefederten Masse, wäre das von dir beschriebene Leicht und schwer machen, also die Federung aktiv unterstützen nicht notwendig.
Mein erstes Zitat bezog sich auf das du geschrieben hast der Fahrer ist zum großen Teil ungefederte Masse.
Das nicht zu jeder Zeit das komplette Fahrergewicht zur gefederten Masse gehört ist mir klar, es gehört aber nicht zur ungefederten Masse, wenn das Eintritt hat man im Gelände ein Problem dann wirkt die Kraft die in das Rad eingeleitet wird direkt auf den Fahrer an den Kontaktpunkten.
Kannst ja mal mit geblockten Gelenken am besten mit einem HardHardTeil aus 2m ins Flat springen, das dürfte nahezu 100% ungefederte Systemmasse sein nachdem die Reifenlaufflächen die Felgen küssen 😀
 
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Und auf Tests, die nicht von zertifizierten Prüfinstituten unter standardisierten Bedingungen durchgeführt werden/wurden gebe ich genau gar nix!



Wo der Vorteil bei einem völlig gerade laufenden System hinsichtlich Wirkungsgrad liegen soll muss mir mal jemand erklären. Da liegt die Kette bei ~98%. Der Riemen (Reibungsverluste) garantiert nicht höher!
Hr. Prüfinstitut hat gesprochen.

Ich lege mich fest: Am DH Bike wird der Riemen grundsätzlich keinerlei Vorteil bringen. Schon gar keinen, der in Zeitgewinn enden wird. Anderes "Feeling" sicher.
Evtl. einen Vorteil von 100000$.
 
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Ich bin früher mit Rohloff und Kette täglich 24 km einfach zur Arbeit gefahren. Am Wochenende Kette schmieren, nach 1500 km Kette nachspannen und alle 5000 km neue Kette (KMC X1) und Ritzel/Kettenblatt drehen/tauschen.
Von 2016 bis 2019 bin ich dann Rohloff mit Zahnriemen gefahren, kein Schmieren, kein Nachspannen, keine schmutzigen Finger, wenn man mal das Rad aus/ein-baut. Der Gates Antrieb hat 26.000 km drauf und läuft immer noch, nur fahre ich nicht mehr täglich zur Arbeit.

4x KMC X1 = 100 Euro, Zahnriemen 85 Euro, Riemenscheibe 80 Euro, 4x Ritzel 100 Euro

Das Effigaer-Bike hat ca. 11.000 Enduro km drauf und außer den Lagern der Kurbelwelle (bei ca. 4200 km) und paar Züge habe ich noch nichts am Antrieb getauscht. Das Klappern einer Kette oder das Freilauf-Geräusch vermisse ich überhaubt nicht.

Inzwischen habe ich fast alle Bikes mit Zahnriemen ausgerüstet und die laufen einfach und ich schraube viel weniger als früher an den Bikes rum.

Da ich keine Rennen fahre ist mir der Wirkungsgrad so was von egal.

Wobei ich denke, dass der Wirkungsgrad konstant ist, im Gegensatz zu einer gepflegten oder ungepflegten Kette.

Hmm ...
Wenn man am Rad und den dazugehörigen Laufradsätzen immer die gleiche Gates Ritzelgröße dran habe, oder eben ein Rad mit festem Gates Setup habe dann bin ich bei dir.
Ich habe 6 Rohloff Hinterräder die ich doch immer wieder zwischen den 3 Bikes hin und her tausche. Da sind gleiche Lage der Bremsscheibe und ein schnell und unkompliziert wechselbares Ritzel wichtiger.
Und am Tandem ginge Gates nicht wegen nicht kompatiblen Hinterbau.
Damit ist Gates auch bei den beiden Argons kein Thema.
LG
Wolfgang
 
find ich gut. die testen im dh sport das für mich persönliche nonplusultra für die ebikes. riemen und Getriebe.
bin Befürworter für vielfalt und entwicklung.
 
Da ich keine Rennen fahre ist mir der Wirkungsgrad so was von egal.
verständlich.
Wobei ich denke, dass der Wirkungsgrad konstant ist, im Gegensatz zu einer gepflegten oder ungepflegten Kette.
da wäre ich mir nicht sicher ;-). Im Winterbetrieb merkst du dass das ganze zäher läuft bei Eis und Schnee, Salz, Rollsplit ... Die Reibung im System nimmt zu. Aber im Vgl. zu neuer Kette/verschlissener Kette liegst du da wesentlich besser, das Delta ist eher gering.

Btw: Nachspannen muss man den Riemen auch. Immer mal wieder. Allein durch das Thema Temperatur (Einfluß auf die mechanischen Eigenschaften) wird das bei Leuten im Ganzjahresbetrieb unter dem Gesichtspunkt korrekte Riemenspannung immer ein Thema sein. Und Überspringen bedeutet u.U. eine Schädigung der Fasern (optisch nicht erkennbar). Somit steht dann ein Riementausch an. Denn die Gefahr, dass der Riemen dann irgendwann reißt, ist bei 100%!
Bedingungslos sorgenfrei ist der Riemenbetrieb nicht. Leute die wissen, was sie tun sind klar im Vorteil ;-).
das liegt am zu labrigen Rahmen
Genau, Siehe vor!
 
Nachspannen muss man den Riemen auch. Immer mal wieder.
Regelt am Fully selbständig der Spanner.
Am MTBHardteil musste ich nur einmal nach der Einfahrphase nachspannen und gut.
Zwischen Sommer Winter habe ich da nix geändert.
Die Range der Spannung am Hardteil ist schon recht groß ich habe immer die nierdrigste Spannung gewählt und hatte auch kein Überspringen der Zähne.
6kg Range das sollte für alle Jahreszeiten am Hardteil langen ...
Screenshot_20250118-154217.jpg
 

Ich empfehle dir dieses Video zum Reibungsverlust, dies macht ganz deutlich klar warum sich der Riemen/Gates nie im leistungsbezogenen Radsport bis auf DH Durchsetzen wird. Oder hast du schon mal ein XC bike oder Enduro bei einem Rennen wo Pros fahren wie XC WC oder Enduro WC gesehen? Alles was Tretlastig ist oder das Gewicht eine Rolle spielt, wird sich Gates nie durchsetzen da es einfach Watt kostet.
 
Zuletzt bearbeitet:
verständlich.

da wäre ich mir nicht sicher ;-). Im Winterbetrieb merkst du dass das ganze zäher läuft bei Eis und Schnee, Salz, Rollsplit ... Die Reibung im System nimmt zu. Aber im Vgl. zu neuer Kette/verschlissener Kette liegst du da wesentlich besser, das Delta ist eher gering.

Btw: Nachspannen muss man den Riemen auch. Immer mal wieder. Allein durch das Thema Temperatur (Einfluß auf die mechanischen Eigenschaften) wird das bei Leuten im Ganzjahresbetrieb unter dem Gesichtspunkt korrekte Riemenspannung immer ein Thema sein. Und Überspringen bedeutet u.U. eine Schädigung der Fasern (optisch nicht erkennbar). Somit steht dann ein Riementausch an. Denn die Gefahr, dass der Riemen dann irgendwann reißt, ist bei 100%!
Bedingungslos sorgenfrei ist der Riemenbetrieb nicht. Leute die wissen, was sie tun sind klar im Vorteil ;-).

Genau, Siehe vor!
Beim Riemen wird doch mit einmaliger Längung geworben, beim ersten Antritt. Danach sollte sich eigentlich doch nix mehr längen ?!!? Und im Zweifelsfall hast ja einen Riemenspanner, der sollte diese minimal Längung, sofern vorhanden, doch ausgleichen können

Das Zerode finde ich auch nice. Eben irgendwo ein geiles im Netz gesehen mit EXT USD usw..
Wo ist das? Beerfelden?
 

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warum der Riemen auf der Bahn verboten wurde
Das halte ich für Unsinn. Wenn ich mir allerdings anschaue, wie sich die Rahmen unter den Fahrern "verbiegen", dann wird es vermutlich fast unmöglich sein, dass der Riemen bei derart harten Antritten/hohen Kräften "in der Spur bleibt". Will heißen, dass sich der Abstand von Tretlagermitte zu Hinterachsmitte verändert. Zudem wird die Antriebsseite ausgelenkt. Der Rahmen müsste in dem Bereich also nochmal Extra steif sein!
Zu dem Thema gibt es auch einen Steifigkeitstest von Gates. Die seitliche Auslenkung darf nicht zu groß sein. Passiert das (und das ist bei etlichen Rahmen so gewesen) dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Bahnradathleten der Riemen "skippt" bei 100%. Der Riemen muss dann getauscht werden. Andernfalls reißt er, da die Carbonfaser beschädigt ist. Letztlich sorgt ja ausschließlich die Carbonfaser dafür, dass der Riemen so steif und stabil ist.
eim Riemen wird doch mit einmaliger Längung geworben, beim ersten Antritt. Danach sollte sich eigentlich doch nix mehr längen ?!!? Und im Zweifelsfall hast ja einen Riemenspanner, der sollte diese minimal Längung, sofern vorhanden, doch ausgleichen können
Klar regelt das am Fully der Riemenspanner. Das Thema heißt Thermoplaste. Diese reagieren auf Temperaturunterschiede. Wenn sich nach zweimaligen Längen nix mehr ändern würde, müsste man die Spannung auch nicht prüfen. Gates wird das Prüfen der Spannung nicht aus Spaß vorschreiben ;-).. Zudem ist beim "Hardtail" noch mehr im Spiel. Entweder verschiebbare Ausfaller oder eccentric bottem bracket. Auch die können sich lösen... Es ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil. Ich würde mich festlegen wollen: An den meisten Bikes stimmt die Riemenspannung nicht.
Das kommt meist nur nicht zum Tragen, weil die Leute keine großen Drehmomente aufbringen. Wenn aber ein sportiver Fahrer mit "dicken" Beinen...

1737349534789.png


Ich zitiere mal das Entscheidende aus der BDA von Gates: "Es muss jedoch im Umgang mit diesem Produkt auf äußerste Sorgfalt geachtet werden, um Schäden an den Carbonfasern des Riemens zu vermeiden. Carbonfasern können hohe Zugkräfte aufnehmen sind aber gleichzeitig empfindlich gegen Biegebelastungen, Scherkräfte, Einkerbungen und Schläge. Auch wenn die Carbonfasern des Riemens eine Ummantelung haben, ist bei der Handhabung des Carbon Drive™die gleiche Sorgfalt erforderlich, wie beim Umgang mit anderen Carbonprodukten. Fehlerhafte Montage oder unsachgemäße Handhabung ,wie z.B. das Verbiegen oder Verdrehen des Riemens, können zu einer unsichtbaren Schädigung der Carbonfasern im Inneren des Riemens führen. Ein vorgeschädigter Riemen kann im Fahrbetrieb unter Last plötzlich reißen. Unfälle und schwere Verletzungen können die Folge sein."

Das Überspringen zählt auch dazu!

Und zum Thema. Winter (ebenso BDA Gates):
"Bitte beachten sie, dass sich bei der Nutzung des Fahrrads in Eis und Schnee dieZahnriemenscheiben zusetzen können. Dieses kann zum Ablaufen des Riemens vonder Riemenscheibe oder zum Überspringen des Riemens führen. Beide Situationenkönnen die Sicherheit des Fahrbetriebs einschränken. Aus diesem Grund ist von einer Nutzung des Bikes in Eis und Schnee abzusehen. Von einem Einsatz unter lehmigen oder schlammigen Bedingungen sollte aus den gleichen Gründen abgesehen werden."

Optimal für DH würde ich mal sagen :D
 
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