Monster Fat Wicked "like"

Das ist schon ein kleines Drama. Eben der Geist, der in jedem Aufbau bei mir steckt.👻
Frogtape geht auf dem Papier nicht. Es soll wohl Krepp als Basis haben. Und das hält nur max. 80º aus. Das Alutape macht zwar bis zu 300º, aber auch nur kurzfristig und nicht 20 Minuten. Von der Verarbeitung ganz zu schweigen...Ich habe am Freitag den Hauptrahmen mit profilierter Transferfolie geklebt und werde am Montag sehen wie es hält. Sonst habe ich noch eine letzte Idee😵‍💫
Nachher baue ich erstmal die Laufräder um auf andere Gedanken zu kommen 🥴
 
Und jetzt habe ich mal was für das Monster gemacht, wovon ich sicher war das ich es auch hinbekomme: Laufräder bauen. Diesmal aber etwas anders, nämlich 36Loch anstatt meiner bevorzugten 32Loch. Die Naben wie üblich 732er
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Speichen konnte ich 1,6/1,8er ergattern. Da ist das Mehrgewicht der vier Speichen bestimmt wieder raus...:spinner:
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Dann hatte ich vor Monaten mal mir bis dahin unbekannte Wolber Felgen NOS geschnappt. Mal was anderes mit dem matten Alu...
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Tja und das ging jetzt wie am Schnürchen. Man wie lange habe ich den Ausspruch benutzt :confused:
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Dann ging es wenigstens hier voran damit der Pulverfrust nicht überhand nimmt.
 
Cooles Projekt!
Ich glaube, für Deinen Anwendungsfall gibt es spezielle Klebebänder, wie z.B.
https://www.tesa.com/de-de/industrie/tesa-50600.html

Zitat: "Hauptanwendung: Zur Maskierung von Oberflächen, welche bei der Pulverbeschichtung nicht beschichtet werden sollen."

Aber ob es flexibel genug etc. ist, weiß ich natürlich nicht.

Deine ganzen auf den Fotos sichtbaren professionellen Möglichkeiten (und Ergebnisse!) machen auf jeden Fall neidisch. Dann beim Abkleben nicht auf professionelles Equipment zu vertrauen, wäre doch mehr als schade...
:ka:
 
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Cooles Projekt!
Ich glaube, für Deinen Anwendungsfall gibt es spezielle Klebebänder, wie z.B.
https://www.tesa.com/de-de/industrie/tesa-50600.html

Zitat: "Hauptanwendung: Zur Maskierung von Oberflächen, welche bei der Pulverbeschichtung nicht beschichtet werden sollen."

Aber ob es flexibel genug etc. ist, weiß ich natürlich nicht.

Deine ganzen auf den Fotos sichtbaren professionellen Möglichkeiten (und Ergebnisse!) machen auf jeden Fall neidisch. Dann beim Abkleben nicht auf professionelles Equipment zu vertrauen, wäre doch mehr als schade...
:ka:
Das Tape haben wir natürlich seit Jahren in verschiedenen Breiten im Gebrauch. Ist aber in keiner Weise flexibel und eignet sich nur zum abkleben kurzer gerader Sachen wie z.B. Konussitz bei einer Gabel o.ö.
 
Aah, jetzt habe ich die Problematik verstanden. Ich hatte mich bei dem professionellen Umfeld gewundert, warum Du es nicht erwähnt hattest...

Wenn Deine anderen Alternativen nicht funktionieren sollten, hier eine eventuelle weitere Möglichkeit: Flüssiglatex (wird bei Airbrush bei komplizierten Formen zum Maskieren genommen) Temperaturbeständigkeit und Ablösbarkeit nach der Hitze weiß ich nicht, könnte aber hinhauen. Ist aber natürlich sehr experimentell, d.h. ohne Probestück würde ich es nicht machen.

Flüssiglatex eignet sich (zumindest beim Airbrush) auch als "Mischtechnik" beim Abkleben: Also Flächen und gerade Kanten mit Maskierfolie, Details (oder verwinkelte Untergründe) dann mit Pinsel und Latex.
 
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Flüssiglatex hört sich für mich nicht geeignet für lange gerade Linien (Oberrohr...) an. Kapton eher das Gegenteil: Gut für Flächen und gerade Abtrennungen, aber Ecken und Kanten :ka: . Das ist eben das Problem mit Fahrradrahmen und deswegen kann ein Lackierer, der perfekt Motorhauben lackiert noch lange keinen Rahmen lackieren. Im übrigen hat der Versuch mit der Transferfolie auch nicht funktioniert...
 
Und die Kombination? Da die Latexmilch beim Auftragen flüssig ist, erhält man lückenfreie Ansätze an die Maskierfolie/ das Maskierband/ das Kapton.

Aber Du sagtest ja, Du hättest noch etwas in petto.. daher warte ich mal gespannt. Sehr lehrreicher Faden!
 
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Heute mal die dritte Abklebesession mit Stoneguardfolie.
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Die kann jetzt fast alles was ich brauche: Flexibel und weich für die Ecken und Kanten, Streckbar und Rissfest für die Linien, gute Klebkraft (lässt sich auch um einen Radius gut rollen/rakeln) und zuletzt dauerhaft bis über 300º erhitzbar. Das Problem seht ihr
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Eben halt im geklebten Zustand hochtransparent. Somit ist kaum zu erkennen ob die Abgrenzung wirklich gerade sind. :(
Morgen werden wir mit ein paar anderen Kollegen alles genau unter die Lupe nehmen. Zehn Augen sehen mehr als zwei, äh vier🤓.
Vielleicht gibt's dann die zweite Schicht....
 
Ein Satz mit X, das war wohl nix
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Trotz der Kontrolle diverser Kollegen und dem anrakeln unmittelbar vor dem Pulvern ist das Projekt Harlekin mißglückt. Scheinbar ist die Folie bei 205º geschrumpft. Das hatte zur Folge das sie sich an den Ecken spannte und dann löste.
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Zudem scheint eine doppelte oder dreifache Schicht schon eine Auswirkungen auf die Temperatur und somit den Effekt des Dormantlackes zu haben. Das Ergebnis ist ein Fleckenteppich.
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Und zusätzlich deckte die Farbe nach dem Einbrennen nicht überall gleich.
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Grund dafür ist nach Aussage von Tiger die Spannung der Anlage und NICHT die Pulvermenge.😖
Was jetzt kommt weiß ich noch nicht. Harlekin-Hippie findet auf jeden Fall nicht statt. Vielleicht hätte ich einen anderen Ton nehmen sollen, vielleicht nicht pulvern, vielleicht vielleicht vielleicht :ka:
Da liegt er der Delequent.
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Was genau geschieht weiß ich nach einem Wochenende mit viel radfahren. Ideen gibt's schon....
 
Ich bewundere deine Leidensfähigkeit, @useless . Deine Geduld hätte ich teilweise gern gern. Ich hätte das ganze Projekt schon längst in den sekundären Rohstoffkreislauf geworfen.
Ich finde so ne Prise Masochismus wirklich respektabel. Und wünsche Dir, dass es irgendwann belohnt wird.
Ganz ehrlich, aus vollem Herzen und ohne Ironie!

Gruß Emil
 
Danke allen für die Anteilnahme. Während der Abklebearbeiten habe ich so manches mal gedacht ich hau' den Kram in die Ecke und mach alles schwarz. Fertig :mad:
Aber das wäre zu einfach und die Vorstellung zu groß. Jetzt kann ich sagen ich hab's probiert und es funktioniert nicht. Wieder eine Erfahrung reicher:rolleyes:.
Der Rahmen geht dieses Wochenende erst mal zum Schleifen bei einem ehemaligen Lackierer und Stammkunden von uns. Der kann dann auch die Schichtdicke messen. Plan ist dann die vorhandene Schicht als Grundierung zu nehmen für die eigentliche Farbe. Und die soll nun endgültig das Sparkling Violett werden...
 
Wie sind denn die gelungenen harten Übergänge geworden? Gibt es da spürbare Dickenunterschiede, also Kanten?
 
Wenn solche Connections schon bestehen, könnte/ möchte der den ursprünglichen Plan nicht mit Nasslack umsetzen?
Nö, war mal Lackierer und ist jetzt in Rente. Und ich will dann auch nicht mehr in Anspruch nehmen als angeboten. Zumal ich das Sparkling Violett ja gurndsätzlich geil finde.
 
Am Montag ist der Rahmen vom Schleifen gekommen. Aufgrund des falschen Programm bei pulvern ging dies leicht, gleichmäßig und ohne Probleme. Auf die vorhandene Schichtdicke von dann 30mü habe ich das Sparkling Vhino Dormant heute aufgebracht.
20220928_172301.jpg

Morgen wird klar gepulvert. Zudem habe ich noch den Ritchey Force nach dem Pulvern komplettiert.
Sieht gar nicht sooo schlecht aus :rolleyes:
 

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Am Montag ist der Rahmen vom Schleifen gekommen. Aufgrund des falschen Programm bei pulvern ging dies leicht, gleichmäßig und ohne Probleme. Auf die vorhandene Schichtdicke von dann 30mü habe ich das Sparkling Vhino Dormant heute aufgebracht.
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Morgen wird klar gepulvert. Zudem habe ich noch den Ritchey Force nach dem Pulvern komplettiert.
Sieht gar nicht sooo schlecht aus :rolleyes:
1AAA. Frage zum Ritchey, ist der mit Grundierung gepulvert? Original war da ja eigentlich keine Grundierung - was mich immerwieder verwundert.
 
Für Pulver auf Stahl braucht es keine Grundierung, eine vorherige Zinkphosphatierung wäre aber von Vorteil und ist auch in vielen pulverbeschichtenden Betrieben üblich.
Wie das der Thomas hält, weiß ich nicht.
 
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