Monstergravel: Gravelbike mit Mtb-Geometrie

Balu.

Singlespeedbär
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Ich komme auf Ideen. Frontgepäckträger mit Spoiler ganz vorne und Griffmöglichkeit dahinter. Am Vorbau dann ein Gummistück, in das man sich verbeißen kann. Das könnte was großes werden. :lol:

Dafür sind mal Doppelbrücken erfunden worden:

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scylla

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Hey, das ist es. An das freihängende Tretlager bekommst du sogar ein 56t Kettenblatt dran :D
 

arno¹

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Für ein Gravelbike ist es progressiv. Ein Schritt in die richtige Richtung. 700c in 50er Breite ist auch ne Ansage.

was heißt in dem zusammenhang progressiv? worthülse aus dem fundus des mtb-marketing? freudscher versprecher?

die "progression", also der fortschritt bei den gravels geht in richtung mtb? das glaube ich nicht, gibt genug leute, die an gravels in der cyclocross-richtung interessiert sind

zumal das keine progression ist, sondern alter hut, siehe bild in meiner signatur: mtb-geo, 50mm, schon 2015. oder bei anderen usern ...

das ist einfach nur eine variante :)
 

McDreck

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Weil Cyclocross doch so ein alter Sport ist, wie Du gerne betonst. Eine Geometrie weg von "haben wir schon immer so gemacht" hin zu etwas Neuerem ist eine Progression.

Du solltest bei Gelegenheit einfach mal ein modernes MTB mit flachem Lenkwinkel ausprobieren. Einfach nur, dass es mal erlebt hast. Dann könnten wir uns viel von diesem Geplänkel sparen.
 

arno¹

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das ist kein "geplänkel", sondern einfach meinungsaustausch, nur mal so als anmerkung. wie kommst du eigentlich darauf, dass ich nichts ausprobiere?

ich selber und viele andere möchten keinen flachen lenkwinkel, sondern einen guten mix, wie in verkaufsschlagern wie dem canyon grail AL realisiert

fahrstabilität ist das eine, agilität und lenkfreude das andere.

ich möchte nicht nur geradeausfahren, und viele andere auch nicht :)
 

McDreck

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fahrstabilität ist das eine, agilität und lenkfreude das andere.

ich möchte nicht nur geradeausfahren, und viele andere auch nicht
Und Du weigerst Dich zu verstehen, dass Flattrigkeit im Lenker nicht gleichbedeutend ist mit höherer Wendigkeit. Nur ein Bruchteil der Lenkung eines Zweirades findet durch Drehung des Lenkers statt, speziell bei höheren Geschwindigkeiten.

Btw, in dem Video bei ca. 40 Sekunden. Wendigkeit.
 

arno¹

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ich weigere mich gar nix, aber geh doch einfach in ein passendes forum

fällt mir gerade noch ein: warst du nicht (es wurde darüber gewitzelt) der "prophet des flatbars" beim gravelbike? nun auch der "prophet des flachen lenkwinkels"?

kauf dir doch einfach ein 29er starrbike, fahr damit downhill mit bildstörung, und spar dir deine sprüche hier

danke :)
 

McDreck

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warst du nicht (es wurde darüber gewitzelt) der "prophet des flatbars" beim gravelbike? nun auch der "prophet des flachen lenkwinkels"?
Das mit dem Propheten haben sich andere ausgedacht. Ich find einfach nur Dropbars kacke. Und jetzt dazu noch altbackene Rennrad-Geometrien. Ich lerne jeden Tag dazu.

kauf dir doch einfach ein 29er starrbike und spar dir deine sprüche hier
So wie den allseits beliebten "Kauf Dir doch ein XC-Mountainbike!"-Spruch?
Ich frag mich nur, wie Du drauf kommen könntest, dass ich danach hier nicht erst recht noch Sprüche lasse? Vielleicht schauste auch nochmal ins Topic von dem Faden hier bei Gelegenheit.
 

arno¹

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"altbacken" ist deine meinung, es gibt viele andere. vielleicht mal "progressiv" in bezug auf deine wortwahl nachdenken?

nein ich schaue natürlich niemals in das thema des themas :)
 
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Eher stabil geradeaus

Ich bin bei der letzten Tour mit dem Liteville auch ein paar Kurven gefahren , muss allerdings zugeben daß ich die ganze letzte Woche Abends auf dem Parkplatz dafür geübt habe.

Hey @dunkelbunt , ich finde das Konzept und die Auswahl gut .
Allerdings sind die Größen sehr grob gestuft . M/L ist bei denen bis 188 angegeben .
Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen , außer mit einem 90mm Vorbau - dann geht das Geometrie Konzept allerdings nicht mehr auf .
Denke das man bis ca 180 damit gut bedient ist .

Wenn das eher sehr günstige Aluminiumrahmen sind (kann ich nicht einschätzen) ist der Preis auch nicht so gut wie er klingt .
Für das Geld kann man auch ein Liteville aufbauen .
Dann halt nicht mit der Topgruppe aber das ist auch nicht so wichtig .
 

scylla

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ähm ja, das steht so im thread-titel ;)

Ich weiß jetzt nicht ob der Begriff Monstergravel passt, würde aber gerne eure Meinung zum Nagelneuen Fustle Causeway erfragen:


Geo mäßig würde ich sagen schon MTB Style langer Reach, flacher Lenkwinkel
https://geometrygeeks.bike/compare/...eway-gr1-2020-m-l,liteville-4-one-mk1-2019-m/
Anhang anzeigen 1019809



Mit kompletter GRX RX810 und der höhenverstellbaren Sattelstütze ca 2800€

Wie findet Ihr das Radl?

Länge und Lenkwinkel finde ich grundsätzlich nicht verkehrt. Schön auch, dass die Kettenstreben noch recht moderat kurz geraten sind (im Vergleich zu anderen Rahmen auf dem Markt die vergleichbare Frontend Geos haben, aber dabei deutlich längere Kettenstreben). Was mir etwas aufstoßen würde ist die Steuerrohrlänge, vor allem in der kleinen Rahmengröße ist die vergleichsweise riesig, vor allem wenn man sich an der Größenempfehlung bezüglich Körpergröße/Rahmengröße orientiert. Ein recht langes Rad in Verbindung mit hohem Stack kann zwar eine bequeme Sitzposition ergeben, aber auch dazu führen, dass man sich schwer dabei tut das Vorderrad passend (dynamisch) zu belasten. Mir persönlich wäre aus dem Grund in dem obigen Vergleich das Liteville sympatischer. Lieber etwas kürzer und dafür geringerer Stack, das erlaubt mir aktiver zu fahren, während ich bei der Kombination aus großer Länge und Höhe am Fustle starke Bedenken hätte, zum passiven Passagier verdammt zu sein. Für Leute, die sonst immer Spacertürmchen basteln müssen oder Probleme haben an den Unterlenker zu gehen weil es ihnen zu tief vorkommt aber sicher interessant.
 
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McDreck

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zumal das keine progression ist, sondern alter hut, siehe bild in meiner signatur: mtb-geo, 50mm, schon 2015. oder bei anderen usern ...
Guten Morgen erstmal!

Ja, Progression in der Fahrradwelt ist immer relativ zu betrachten. Es kommt scheinbar immer alles in Wellen. So gesehen ist auch der ganze Gravel-Zirkus nur eine neue Welle. Aber in der sind wir jetzt halt gerade und ich hab jetzt einfach Spaß in dem ich auf ihr surfe. (Übrigens eine schöne Analogie, weil beim Surfen lenkt man auch mit dem Hinterteil. ;) )

Dein Beachracer in dem Bild hat einen Lenkwinkel von 70°, soweit ich das messen konnte. Das mag flach sein aus den Augen von Rennradlern, aber ist noch recht konventionell in meinen. Das Fustle hat 69°, XC-MTB meist so 68°, moderne "progressive" Forwärtsgeometrie 67° bis 64° (Evil Chamois 66,6°). Ich bin ja jetzt nicht so feinfühlig, aber 2° oder mehr Unterschied im Lenkwinkel sind massiv.

Deswegen nochmal mein gutestgemeinter Ratschlag, dass Du Dir bei Gelegenheit ein solches Flachwinkelrad ausleihst und damit bisserl rumkurvst. Ja, man kommt damit um Kurven. Glaub es einfach! :)
Es geht einfach darum, zu erfahren, wie einen so eine Geometrie dazu verleitet mit dem Heck herumwedeln zu wollen. Selbst in der Ebene auf festen Pisten, erst recht aber auf "schwimmigeren" Untergründen, wie weicher Schotter, loser Dreck oder ähnliches. Hat was von Skifahrn, Surfen oder Speedway-Motorrad meinetwegen. Letzteres ist natürlich etwas überzogen.
 
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ähm ja, das steht so im thread-titel ;)



Länge und Lenkwinkel finde ich grundsätzlich nicht verkehrt. Schön auch, dass die Kettenstreben noch recht moderat kurz geraten sind (im Vergleich zu anderen Rahmen auf dem Markt die vergleichbare Frontend Geos haben, aber dabei deutlich längere Kettenstreben). Was mir etwas aufstoßen würde ist die Steuerrohrlänge, vor allem in der kleinen Rahmengröße ist die vergleichsweise riesig, vor allem wenn man sich an der Größenempfehlung bezüglich Körpergröße/Rahmengröße orientiert. Ein recht langes Rad in Verbindung mit hohem Stack kann zwar eine bequeme Sitzposition ergeben, aber auch dazu führen, dass man sich schwer dabei tut das Vorderrad passend (dynamisch) zu belasten. Mir persönlich wäre aus dem Grund in dem obigen Vergleich das Liteville sympatischer. Lieber etwas kürzer und dafür geringerer Stack, das erlaubt mir aktiver zu fahren, während ich bei der Kombination aus großer Länge und Höhe am Fustle starke Bedenken hätte, zum passiven Passagier verdammt zu sein. Für Leute, die sonst immer Spacertürmchen basteln müssen oder Probleme haben an den Unterlenker zu gehen weil es ihnen zu tief vorkommt aber sicher interessant.

Mal wieder schön auf den Punkt gebracht! Egal mit welchem Ansatz oder welchem Lenker, das Ziel ist immer, genug Druck auf das Vorderrad zu bringen, ohne Überschlagsgefühle zu erzeugen. Je nach Lenker, Radgrösse, Reifenbreite, Kettenstrebenlänge können dabei recht unterschiedliche Geometrien "richtig" sein.
Beim Konzept "long, low, slack" wird am Gravel oft das "low" nur auf das Tretlager übertragen, meiner Meinung ein Fehler.
Wer grundsätzlich keine Dropbars mag, kann zu einer Geometriediskussion über Gravelbikes genau so viel beitragen wie jemand, der keine breiten Flatbars mag, zu einer Diskussion über moderne MTB-Geometrien.
Ein Gravel mit MTB-Geometrie und breiter Flatbar ist und bleibt ein MTB, auch wenn man dicke Gänge dranschraubt.
Und progressif heisst für mich z.B. das man beim Gravel, wenn man 700x50 Reifen möchte, die Geometrie neu überdenkt und nicht unbedingt so nah wie irgend möglich am Rennrad zu bleiben.
 
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