Monstergravel - let's call it "Trekking"

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Habe mir aus meinem alten 26“ Drössiger HT das als Kinderzugpferd diente nun auch ein Gravel gebaut
 

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Mr.Dual

wat denn?
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Hallo, Details habe ich nicht ausgemessen. Aber am Oberlenker ist es eher komfortabel, würde ich sagen, aber das hängt halt immer davon ab, was man gewohnt ist. Ich fahre halt auch ein sportliches Rennrad und ein normals MTB, da dazwischen liegt es. Ich bin 173cm. Schrittlänge etwa 80cm.
Das Rad wird genau so gefahren wie abgebildet.
 

scylla

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Zum ersten Mal dieses Jahr eine ordentliche Graveltour durch die schöne Pfalz, zur Feier des Anlasses hab ich mal die Kamera auf den Helm gesteckt und ein wenig Video zusammengechnibbelt. (Sorry, für mehr Perspektivwechsel und Handheld-Gefilme hat doch die Motivation gefehlt, wir wollten eigentlich meistens durchfahren.)
Irgendwie machen geschätzte 90% aller Trails dort mit dem Monstergravel mittlerweile viel mehr Spaß als mit dem fetten Mtb :D Nur Treppen runterdroppen oder in Rumpelpassagen etwas beherzter abzuziehen trau ich mich noch nicht so ganz, ich seh immer vor dem geistigen Auge meine Felgen kollabieren oder die Carbongabel brechen :lol:


Und ein Alibihandyfoto von der Kamerafrau:
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scylla

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Wenn der ganze Coronamist endlich vorbei ist, sollten wir mal eine Trailrunde Gravelbiker & Friends durch die Pfalz drehen :winken:
 
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Was halten diese Gravel-Reifen im Gelände aus, wenn man sie mit MTB-Reifen (z.B. X-King) vergleicht?
Hat man deutlich mehr Platten, wenn man so auf Trails unterwegs ist?
Ich frage für ein Freund :o
 

scylla

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Mein Mann und ich fahren an den Monstern schmale CX Mtb Reifen in 29x2.1'' (50mm Breite) tubeless. Er Vittoria Barzo v und Mezcal h, ich beidesmal Barzo. Das geringe Volumen zusammen mit dem Starren Rad kann ein Thema sein, wenn es auf dem Trail scheppert. Ich hab deswegen Inserts drin, mein Mann bevorzugt das über mehr Druck zu lösen.
An den Klassik Gravels fahren wir 43er Gravelreifen, aktuell Rock'n'Road, sonst Gravelking. Die sind schon pannenanfälliger, sowohl was Duchstiche angeht als auch Snakebites. Mit tubeless sind kleine Löchlein kein Problem, meinstens sieht man sie nur anhand von nassen Flecken auf dem Reifen, ohne was davon gemerkt zu haben. Durchschläge verhindern sich durch die weit weniger potente Geo großteils von alleine, man will einfach von vornerein nicht wirklich reinhalten, oder fährt gleich andere Strecken. Wenn ich die Reifen auf das Monster packen würde, hätte ich mehr Angst ;)
 
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Dann sind für mich* wohl schmale MTB-Teifen (27,5" 2.0/2.2) die richtige Wahl.
Damit bin ich* auf Asphalt aber wieder langsamer :ka:
Ein Teufelskreis :teufel:

*) mein Freund :o
 

scylla

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Dann sind für mich* wohl schmale MTB-Teifen (27,5" 2.0/2.2) die richtige Wahl.
Damit bin ich* auf Asphalt aber wieder langsamer :ka:
Ein Teufelskreis :teufel:

*) mein Freund :o

Wegen Rollwiderstand langsamer nicht unbedingt. Vielleicht wegen der Entfaltung weil die 27.5er einen kleineren Abrollumfang haben, da könnte man allerdings mit der Kettenblattgröße nachhelfen.
Die Rollwiderstands-Geschichte wird immer überschätzt, ich glaub da ist auch viel Psychologie drin weil die dicken Dinger für das Rennrad=schnelles Rad=schmale Reifen gewöhnte Auge aussehen, als wären sie behäbiger ;) Weiter vorne hatte ich mal ein Video verlinkt von GCN, da wird auch auf den Rollwiderstand eingegangen. Deckt sich mit meiner Erfahrung/Empfindung. Die Vittoria Pellen rollen schon extrem gut, ich merke da auf Asphalt keinen wesentlichen Unterschied zum Rollwiderstand von den Gravelkings oder Rock'n'Road, im Gelände ist er mit den Vittorias sogar gefühlt geringer.
 

McDreck

Cyclist for Justice
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Damit bin ich* auf Asphalt aber wieder langsamer :ka:
Ein Teufelskreis :teufel:
Einen Tod muss man sterben. Es ist aber nur ein kleiner Tod, denn
Die Rollwiderstands-Geschichte wird immer überschätzt, ich glaub da ist auch viel Psychologie drin

Wichtig bei dickeren Reifen ist es, den idealen Luftdruck möglichst gut zu halten.

Außerdem übernimmt ab 15 km/h die Luft die Rolle des größten Widerstandes. Ergo bisschen flach gemacht gegen den Wind und die dickeren Schlappen sind leicht wieder ausgeglichen.
 

scylla

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Funfact: auf der Asphalt-Schussabfahrt nach Hause halte ich mit dem Monstergravel und den Barzo Mtb-Reifen den persönlichen Kurvengeschwindigkeits-Rekord. Vor dem Klassik-Gravel, und weit vor dem Rennrad (bei dem auf dem rauen Asphalt in der zuziehenden S-Kurve am Anfang ziemlich früh mit hässlich schrabbelnden Driftgeräuschen der Grip abzureißen beginnt, wonach man lieber mal ganz behutsam weiterschleicht um den Adrenalinpegel wieder zu normalisieren).
So viel zu "alles hat mehrere Seiten" ;)
 
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Ich meine nicht nur Roll-, sondern auch Luft- und Mentaler-Wiederstand ;-)
Ich bin noch nie richtig RR gefahren, nur probeweise paar Meter und Reifen@MTB habe ich selbst am 26" Dirt Bike dicker als 40mm - ergo sind für mich eher die Dünndarmmäntel ungewöhnlich.

Nun habe ich ein Radsatz mit Aero-Speichen gekauft, weil die Experten meinen, dass 50km/h in der Ebene zu fahren geil sei :rolleyes:

Dort 2.0er XK/2.2er RK aufzuziehen wäre fürs Gelände bestimmt nicht schlecht,
wie weit das auf Asphalt ein Nachteil wird,
kann ich aber nicht abschätzen.
:ka:
 
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Zum ersten Mal dieses Jahr eine ordentliche Graveltour durch die schöne Pfalz, zur Feier des Anlasses hab ich mal die Kamera auf den Helm gesteckt und ein wenig Video zusammengechnibbelt. (Sorry, für mehr Perspektivwechsel und Handheld-Gefilme hat doch die Motivation gefehlt, wir wollten eigentlich meistens durchfahren.)
Irgendwie machen geschätzte 90% aller Trails dort mit dem Monstergravel mittlerweile viel mehr Spaß als mit dem fetten Mtb :D Nur Treppen runterdroppen oder in Rumpelpassagen etwas beherzter abzuziehen trau ich mich noch nicht so ganz, ich seh immer vor dem geistigen Auge meine Felgen kollabieren oder die Carbongabel brechen :lol:


Und ein Alibihandyfoto von der Kamerafrau:
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Wie war das?
Ich zitiere dich mal:

Einfach mal ab und zu Abstand von krasser-schneller-weiter, ein bisschen entschleunigen. Einfach mal naiv losfahren, erkunden, irgendwas ausprobieren, und auch mal damit zufrieden sein, wenn man mal keine neue Schlüsselstelle findet, keinen persönlichen Höhenmeterrekord knackt, sondern einfach nur einen hübschen moosbewachsenen Baum auf einer schönen Lichtung sieht, oder ein verwachsenes Pfädchen entdeckt das nicht weiter spannend ist aber das man noch nicht kannte. Auf die Art bin ich in zu dem Sport gekommen, und irgendwie hab ich über die Jahre gemerkt, dass mir das ab und an fehlt, zwischen den ganzen Challenges, die man sich selbst so setzt. Außerdem einfach mal wieder an einem einfachen Trail freuen, den man jahrelang nicht mehr gefahren ist weil "zu langweilig".

Oder geht es hier doch wieder ein Stück weit um Challenges (z.B. die mit dem Monstergravel am schnellsten gefahrene Kurven oder mit dem Gravel Treppen droppen) und nicht um den moosbewachsenen Baum :D? Ob du jetzt dein Enduro-Bike im Bikepark ausreizt oder dein Monstergravel in der Pfalz, entschleunigen oder rentspannen wird dich beides nicht wirklich (wie man auf den Bildern deutlich erkennen kann). Und ich kann mit dem Enduro und mit dem Gravel entschleunigt unterwegs sein, wenn ich das will.
 
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BTW Monstergravel:
Was erlauben die Specs?
Nur MTB-Rahmen mit GR-Komponenten
-oder-
auch GR-Rahmen mit MTB-Komponenten aufgebaut?
 

scylla

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Wie war das?
Ich zitiere dich mal:

Einfach mal ab und zu Abstand von krasser-schneller-weiter, ein bisschen entschleunigen. Einfach mal naiv losfahren, erkunden, irgendwas ausprobieren, und auch mal damit zufrieden sein, wenn man mal keine neue Schlüsselstelle findet, keinen persönlichen Höhenmeterrekord knackt, sondern einfach nur einen hübschen moosbewachsenen Baum auf einer schönen Lichtung sieht, oder ein verwachsenes Pfädchen entdeckt das nicht weiter spannend ist aber das man noch nicht kannte. Auf die Art bin ich in zu dem Sport gekommen, und irgendwie hab ich über die Jahre gemerkt, dass mir das ab und an fehlt, zwischen den ganzen Challenges, die man sich selbst so setzt. Außerdem einfach mal wieder an einem einfachen Trail freuen, den man jahrelang nicht mehr gefahren ist weil "zu langweilig".

Oder geht es hier doch wieder ein Stück weit um Challenges (z.B. die mit dem Monstergravel am schnellsten gefahrene Kurven oder mit dem Gravel Treppen droppen) und nicht um den moosbewachsenen Baum :D? Ob du jetzt dein Enduro-Bike im Bikepark ausreizt oder dein Monstergravel in der Pfalz, entschleunigen oder rentspannen wird dich beides nicht wirklich (wie man auf den Bildern deutlich erkennen kann). Und ich kann mit dem Enduro und mit dem Gravel entschleunigt unterwegs sein, wenn ich das will.

Ich bin echt froh, dass meine Welt bunt ist, nur schwarz und weiß zu kennen kommt mir komisch vor ;)

Du bist wirklich der Meinung, das was hier im Thread auf Bildern oder Videos von mir zu sehen ist, wäre schnell oder eine Challenge? Da kann man wohl nichts machen, scheint im Auge des Betrachters zu liegen. Woran du deutlich erkennen möchtest, was mich entschleunigt oder entspannt oder nicht, wäre dann die nächste Frage. Aber auf die wird es eh keine Antwort geben, du bist ja eh nur hier um zu frotzeln :D

BTW Monstergravel:
Was erlauben die Specs?
Nur MTB-Rahmen mit GR-Komponenten
-oder-
auch GR-Rahmen mit MTB-Komponenten aufgebaut?
gedacht war der Thread für Räder, die von der Geo her näher am Mtb sind als an derzeit üblichen Gravel-Geos (Rennrad-like). Da gibt es aber von der Stange auch schon ein paar schöne Räder, die sich "Gravel" nennen und das erfüllen. Und andere hier vorgestellte Räder dürften von den Winkeln her eher modernen Gravels ähneln als modernen Mtbs, auch wenn sie auf Mtb-Rahmen aufbauen. Von daher ist der Übergang fließend. Würde mal sagen, erlaubt ist was gefällt, und dem Besitzer als "Monstegravel" durchgeht :)

Wenn's für dich ein Monstergravel ist, dann immer her mit dem guten Stück :daumen:
 

McDreck

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Du kannst es auch in H1 schreiben, wird nicht besser :o
Was ist noch GR? Was nicht mehr?
Was ist noch MTB-Geometrie? Was nicht mehr?
Das kann man so IMHO knicken.
Ich habe lediglich das Topic des Threads, also das Diskussionsthema hier ausgeschnitten und eingefügt. Die Formatierung wurde übernommen.

Eine Grundsatzdiskussion, was denn jetzt Gravel ist, ist hier eher fehl am Platze, und wurde/wird hier im Forum regelmäßig und ausführlich an verschiedenster Stelle geführt. Das Ergebnis: Alle sind sich uneins.

Ich finde, der beste Tipp zu dem Thema ist: Nenn es einfach "Trekking" und Dir redet keiner mehr drein.
 

Yukio

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BTW Monstergravel:
Was erlauben die Specs?
Das interessiert im realen Leben keine Sau. Oder hat dich schon mal jemand nach der Geometrie deines Fahrrades befragt oder warum daran dieses oder jenes Bauteil angebaut ist. So etwas interessiert lediglich vermeintliche Experten in obskuren Internet-Foren.
 
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Mein Monstergravel-Projekt ist der Umbau eines kurzen 26er MTB Rahmen auf 27.5 LRS mit WTB Resolute in 42mm. Die Gabel ist eine Chinacarbon. Lenkzentrale besteht aus kurzem, steilen Vorbau mit Ritchey Beacon in 440mm. Die älteren Ultegra STI werden mit 9fach XT Antrieb gepaart.

Ich bin Mal gespannt, ob sich das fahren lässt.

Stand derzeit:


Zitiere mich einfach mal selber.

Das Ziel war ein No-/Superlow-Budget Monstergravel Projekt. Im Fuhrpark stehen Rennrad, Gravelbike, Hardtail in 29 Zoll, ein AM-Fully und ein sportliches Trekkingbike. Also eigentlich alles, nur nichts, was ich auch mal an der Kneipe (klar, grade eh nicht...) stehen lassen kann. Deswegen stand Schönheit nicht an erster Stelle und es sind Teile verbaut, die woanders einfach nicht passen wollten (grünes Lenkerband, bunte Züge, Kombipedale)

Vorhanden eigentlich alles, bis auf Reifen (30€ im Paar, deswegen kein Tubeless - kommt, wenn es sich bewährt), Lenker (40€), Achsadapter (15mm auf 9mm, 12€), Bremsen (40€ im Satz) und Züge (10€). Sogar Zughüllen waren vorhandene Restposten (waren für ein Kinderrad, deswegen hässlich).

Die Bremsen wollte ich unbedingt probieren. Fahre an meinem Gravel die Avid BB7 und bin ordentlich angenervt, weil die Beläge klappern und die Kolben trotz Schmierung oft hängen. Deswegen habe ich diese Billo-China-Amazon semihydraulik Dinger gekauft, einfach zur Probe...





Rahmen: Capic Elixir 26 Zoll in 50cm, gab's unter vielen Labels, Standardware um 2005
Gabel: Toseek Carbon in 650b
Laufräder: Giant irgendwas in 650b
Reifen: WTB Resolute in 42mm
STI: Ultegra 6500 9fach
Schaltwerk: XT
Umwerfer: XT
Kurbel: XT, 32/42
Kassette: XT 11-32
Bremsen: Zoom XTech HB100
Lenker: Ritchey Comp Beacon 440mm
Vorbau: 80mm, 35°

Bin bisher in einer Woche zwei 60KM Touren und ein paar kurze Stadtrunden gefahren und es geht ziemlich gut. Die Unterlenkerposition ist am echten Gravel natürlich etwas entspannter, ich hätte aber mit Schlimmeren gerechnet.
 
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