Moto V2 wechselnder Druckpunkt

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Ich eröffne hier einen neuen Fred nachdem der Andere ja etwas o.T. geht. Nachdem ich meine V2 montiert habe (was mehr als einfach und genial geht) konnte ich sie jetzt mal probefahren. Was soll ich sagen? Bisher genial, wie es in den Alpen wird werden wir sehen. Mir fiel aber auf, daß die Hinterbremshebel beim ersten Ziehen etwas durchfällt und erst beim zweiten Ziehen den echten Druckpunkt findet. Auch durch ändern der Hebeloptionen war nix zu machen. Darauf hab ich sie entlüftet. Immernoch das Gleiche. Ist das normal, kennt ihr es auch soll ich nochmal entlüften?
 
Ich eröffne hier einen neuen Fred nachdem der Andere ja etwas o.T. geht. Nachdem ich meine V2 montiert habe (was mehr als einfach und genial geht) konnte ich sie jetzt mal probefahren. Was soll ich sagen? Bisher genial, wie es in den Alpen wird werden wir sehen. Mir fiel aber auf, daß die Hinterbremshebel beim ersten Ziehen etwas durchfällt und erst beim zweiten Ziehen den echten Druckpunkt findet. Auch durch ändern der Hebeloptionen war nix zu machen. Darauf hab ich sie entlüftet. Immernoch das Gleiche. Ist das normal, kennt ihr es auch soll ich nochmal entlüften?

nicht wirlich normal doch noch wo luft drin?
 
Ich hab grad nochmal entlüftet. Dabei kann ich den Status halten,:lol: das Problem bleibt.
Ich werde mir morgen mal noch einen transparenten Schlauch zulegen, ich meine natürlich zum entlüften, dann sieht man Bläschen besser. Bisher habe ich die Methode von oben nach unten genutzt. Aber hier liest man ja von versch. Methoden. Wie machst du`s denn (lexle)?
 
Hallo,
fahre seit ca. 150 Km ebenfalls eine Moto V2 (meine erste Hope)und bin mit der Bremsleistung dieser Bremse ebenfalls sehr zufrieden.:daumen:
Zwei Dinge sind mir bisher negativ aufgefallen:
1.Wird die Vorderbremse unter Belastung betätigt,so gibt sie einen sehr lauten,hell klingenden Pfeifton von sich.Übliche Massnahmen,wie z.B abschleifen der Kanten an den Bremsbelägen sowie Kupferpaste waren bisher erfolglos.
2.Bei Feuchtigkeit "heulen" beide Bremsen wie ein D-Zug.
Sind diese Art von Geräuschen "normal" bei einer Hope Bremse.Kann man nach Eurer Erfahrung etwas dagegen unternehmen? Wenn ja,was bitte?:confused:
Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus!
Gruß
Nadhorn
 
wegen beläge gibts da jetzt schon neues oder nur die standart von hope????
weil vor der nächsten park sassion würd ich mri gern en paar kool stop rein machen
 
wegen beläge gibts da jetzt schon neues oder nur die standart von hope????
weil vor der nächsten park sassion würd ich mri gern en paar kool stop rein machen

Also du bsit nen fauler Sack such doch mal danach ;)
Genau das ist der Grund warum ich zu erst keine V2 wollte.
Gibt keine alternativ Beläge.
Dazu kommt noch die Sache was werden die kosten?
Für ne M6 bekommste ab 10€ Beläge

Um mal auf die Frage zurück zu kommen ich habe noch keine anderen entdeckt.
Die Hope organisch kosten atm 16€ und sind die einzigen die ich kenne:D

Heißt also noch Monate warten
 
naja bin halt en fauler sack bzw hock lieber aufs rad wie nach belägen zu suchen des machcih dan wend ie runter sin wo drin sin was hoffentlcih ncoh bis mindestens frühling dauert
 
Kann ich der Diskussion hier entnehmen das Hope Bremsen mit original Bremsbelegen immer quitschen?
Die Geräusche können nur mit Bremsbelege anderer Anbieter beseitigt werden,die es für diese Bremse derzeit aber noch nicht gibt!
Andere Alternativen gibt es nicht!?
Richtig?
Gruß
Nadhorn
 
Kann ich der Diskussion hier entnehmen das Hope Bremsen mit original Bremsbelegen immer quitschen?
Die Geräusche können nur mit Bremsbelege anderer Anbieter beseitigt werden,die es für diese Bremse derzeit aber noch nicht gibt!
Andere Alternativen gibt es nicht!?
Richtig?
Gruß
Nadhorn

So war es zumindest sehr häufig ;)
Die Hersteller verbauen das was am billigsten ist und nicht am besten.
 
Ich hab grad nochmal entlüftet. Dabei kann ich den Status halten,:lol: das Problem bleibt.
Ich werde mir morgen mal noch einen transparenten Schlauch zulegen, ich meine natürlich zum entlüften, dann sieht man Bläschen besser. Bisher habe ich die Methode von oben nach unten genutzt. Aber hier liest man ja von versch. Methoden. Wie machst du`s denn (lexle)?

Hebel (HB) waagerecht, Schlauch auf Entlüftungsnippel (EN) drauf, beläge RAus, Kolben an Endanschlag zurückdrücken. Was dazwischenklemmn, damit se sich net Bewegen können.

Ausgleichsbehälter (AB) auf . EN auf HB ziehen und halten, EN zu, HB loslassen.. immer so.. AB nachfüllen, ab und an Bei gesclosenen EN am HB Pumpen (Luftblasen lösen). Dann EN zu. AB bis Überlauf füllen. Membrane und Deckel drauf (Zuschrauben, es soll überlaufen). beläge rein und die dann an die Scheibe Pumpen..

Wenn es dann nicht geht ist irgendwas kaputt....

Guck mal ob die Membrane im AB nen Riss hat...
 
Das Druckpunktproblem hort sich so an, als ob irgendwol Luft rumfuhrwerkt. Da du entluftet hast denke ich, dass das Problem vieleicht daran liegt, dass im Ausgleichsbehälter zu viel luft ist. Unter der Membran darf keine Luft sein. Wenn man ihn bis zur Oberkante füllt, dann kann man vorsichtig die Menbran von der einen Seite beginnend aflegen und die überlaufende BF mit einem Lappen aufnehmen. Anschließend alles entfetten, zb mit Bremsreiniger oder entfetter.

Zum Quitschen,

es sind nicht nur die Bremsen die quitschen. Quitschen sind hochfrequnte Schwingungnen, die durch die Bremse erzeugt werden und andere Teile und sich selbst zum schwingen Anregen. Wird die Resonanzfrequent eines Bauteils erwischt, dann fängt das wie blöde an zu schwingen und erzeugt damit das Quitschen. Gabel und Rahmen sind dabei die größten und lautesten Resonanzkörper. Die Erregerfrequenzen sind stark von der Belaghärte abhängig. Daher kann ein und dieselbe Bremse an dem einen Rad quitschen, an dem anderen nicht.
Maßnahmen könnten so aussehen, dass man andere Beläge ausprobiert oder schwingungsentkoppelnde mittel wie die Kupferpaste aufträgt. Es gibt auch speziellen Mittel zu diesem Zweck, die so ähnlich wie Schraubenlack sind. Wenn gar nix hilft würde ich die Komplette Bremsaufnahmen mit Schraubensicherung oder ähnlichem vom Rahmen oder Gabel entkoppeln, also die Bremssattelauflagefläche, die Schrauben und den Adapter.
Ob Bremsen quitschen ist also von allen Teilen am Rad abhängig und nicht nur von der Bremse. Daher ist es Blödsinn dass alle Hopes quitschen. Meine Mono M4 ist mit den organischen Belägen von Hope absolut ruhig, trocken und nass, mit Koolstop quitscht sie vorne bei nässe stark, hinten nicht. Trocken fiept sie leicht.
Dass bremsen bei nässe eher quitschen liegt nunmehr daran, dass das Wasser als Schmierfilm funktioniert und beim Bremsen immer wieder zusammenbricht, verdampft und wieder aufgebaut wird.
So, genug Schwingungslehre für heute, und sorry fürs Offtopic, aber ich dachte, diese Zusammenhänge gehören irgendwo in ein Bremsenforum.
Schönen Gruss
 
Das Druckpunktproblem hort sich so an, als ob irgendwol Luft rumfuhrwerkt. Da du entluftet hast denke ich, dass das Problem vieleicht daran liegt, dass im Ausgleichsbehälter zu viel luft ist. Unter der Membran darf keine Luft sein. Wenn man ihn bis zur Oberkante füllt, dann kann man vorsichtig die Menbran von der einen Seite beginnend aflegen und die überlaufende BF mit einem Lappen aufnehmen. Anschließend alles entfetten, zb mit Bremsreiniger oder entfetter.

Also was du da beschreibst ist nicht im Sinn eines Ausgleichbehälters.
Das Teil ist dafür gedacht das ausdehnen der Flüssigkeit bei Warme zum kompensieren.
Wenn man das Teil nicht hätte und die Leitungen erhitzen würde, würde die Flüssigkeit sich ausdehnen und die Kolben raus drücken.

Jetzt kommt mir bloß nicht damit das es dafür diese Vertiefung im Deckel gibt.
Das ist doch Blödsinn das Ding.
Das Teil ist dafür das nicht zuviel Flüssigkeit drin ist.
In ein Ausgleichsbehälter ist immer eine Luftblase.

Wenn man jetzt davon ausgeht das der AGB voll ist und die leitungen würden erwärmt werden, Druck steigt, Dot süfft aus den Deckel raus.
Nachdem sich Leitungen wieder abkühlen müsste sich ja eine Luftblase drin bilden. Trotzdem funktioniert die Bremse danach noch
 
Deswegen füllt man ihn bei zurückgedrückten Kolben. Dann muss man den Hebel ein zwei mal ziehen, bis der Druckpunkt kommt. Damit saugt sich die Membran nach unten. Eine Hope hat ein geschlossenes System, da hat Luft nix drin zu suchen, steht auch genau so in der Anleitung. Außerhalb der Membran ist Luft, damit die sich ausdehnende Bremsflüssigkeit ausweichen kann. Daher auch die Kerbe im Ausgleichsbehälterdeckel. Wenn Luft unter der Membran ist, dann kommt sie bei Schräglage und auf Rüttelpisten in das erste Stückchen Leitung und der Druckpunkt ist kurzzeitig weg.
 
PS.: Blödsinn ist, dass irgendetwas, was an einer Bremse aufwändig gefertigt ist keine Funktion hat, und Blödsinn ist, dass aus dem Ausgleichsbehälter was anderes rauskommt als Luft. Stell dein Rad doch mal auf den Kopf, nach deiner Argumentation müsste dabei die Bremse auslaufen.
An Fahrzeugen mit möglicher Schräglage ist ein offenes System, wie du es beschreibts auch Blödsinn, weil dann Luft in die Leitungen kommt.
 
Wenn man das Rad aufen Kopf stellt kommt nix raus weil die Membran ja abdichtet.
Aber versteh was du meinst.
Hope baut bei sich ein Unterdrucksystem.
Bie meiner M6 hat es aber kein Unterschied gemacht ob nun oberhalb des Öls Luft war oder nicht.
Der Druckpunkt war immer Knüppel hart


Übrigens soll man die Bremsen nur in bestimmten Lagen ziehen da sonst Luft ins System kommt ;)
 
Jetzt kommt mir bloß nicht damit das es dafür diese Vertiefung im Deckel gibt.
Das ist doch Blödsinn das Ding.
Das Teil ist dafür das nicht zuviel Flüssigkeit drin ist.
In ein Ausgleichsbehälter ist immer eine Luftblase.

Du wiederspricht dir erneut selbst.

Das DOT kann doch garnicht überlaufen weil zwischen noch eine Gummimembran sitzt.Die Membran gleicht den Druck den das DOT beim Arbeiten verursacht,und so nicht unnötig Luft in das System kommt.Der Kanal bzw Loch im Ausgleichsbehälterdeckel sorgt dafür dass die Membran von Oben immer Druckfrei bleibt,-sonst könnte sie das Volumen nicht ausgleichen.
So klein und simpel der Kanal,und die Gummimembran sind.Sie sind für eine einwandfreie Funktion der Bremse notwendig.

Zum Thema Schwankender Druckpunkt @switcher

Deine Bremse ist neu.Ich gehe davon aus dass du sie trotzdem richtig entlüftet hast.Fahre sie erstmal 1-2 wochen gut ein.Danach kannst du ruhig das DOT wechseln,neu befüllen und entlüften.
Das mit dem Druckpunkt gibt sich mit der Zeit,glaub mir.Die Bremsleistung wird auch immer besser.Das eine Bremse quietscht bei dem Feuchten Wetter und den recht tiefen Temperaturen ist genauso normal.Da kannst du zich Beläge ausprobieren,-100%weg gehts kaum.

Ps:Einfahren ist die halbe miete.Ich kenne Leute die sich eine Hope nach der anderen zulegen,und kotzen weil sie von anfang an ned gescheid geht..Schleifen,Druckpunkt,usw..Aber auf die Idee sich mit der Bremse mal auseinanderzusetzten,also sorgfältig einfahren usw..das ist halt nicht so einfach :D

Viel spass und Brake on! :daumen:

GRüsse Rafael
 
Du wiederspricht dir erneut selbst.

Das DOT kann doch garnicht überlaufen weil zwischen noch eine Gummimembran sitzt.Die Membran gleicht den Druck den das DOT beim Arbeiten verursacht,und so nicht unnötig Luft in das System kommt.Der Kanal bzw Loch im Ausgleichsbehälterdeckel sorgt dafür dass die Membran von Oben immer Druckfrei bleibt,-sonst könnte sie das Volumen nicht ausgleichen.
So klein und simpel der Kanal,und die Gummimembran sind.Sie sind für eine einwandfreie Funktion der Bremse notwendig.

Ich wieder spreche mir nicht selbst sondern sowas wird hier im Forum von sich gegeben ;)

So langsam weiß ich auch nicht mehr was man hier noch glauben kann.

Das mit den Unterdruck klingt logisch und nach einer interessanten Methode.
Die Membran kann ein gewissen Druck so ausgleichen, aber wenn der Druck zu groß ist müsse ja die Bremse blockieren.
Was natürlich die Geschichte mit der Vertiefung die als Ventil dient auch wieder wahr machen könnte.

Ich kenne es von der Grimeca das die ein mindest Ölstand hat und bei diesen ist Luft dazwischen.
Der Deckel hat aber keine Vertiefung und kann die Membran nicht arbeiten lassen, weshalb das nur als Dichtung zu arbeiten scheint.
Ausserdem wird davor gewarnt das man die Bremse niemals aufe den Kopf ziehen soll da so Luft ins System kommen kann.
Alles schon sehr verwirrend.
 
Ich wieder spreche mir nicht selbst sondern sowas wird hier im Forum von sich gegeben ;)

So langsam weiß ich auch nicht mehr was man hier noch glauben kann.

Das mit den Unterdruck klingt logisch und nach einer interessanten Methode.
Die Membran kann ein gewissen Druck so ausgleichen, aber wenn der Druck zu groß ist müsse ja die Bremse blockieren.
Was natürlich die Geschichte mit der Vertiefung die als Ventil dient auch wieder wahr machen könnte.

Ich kenne es von der Grimeca das die ein mindest Ölstand hat und bei diesen ist Luft dazwischen.
Der Deckel hat aber keine Vertiefung und kann die Membran nicht arbeiten lassen, weshalb das nur als Dichtung zu arbeiten scheint.
Ausserdem wird davor gewarnt das man die Bremse niemals aufe den Kopf ziehen soll da so Luft ins System kommen kann.
Alles schon sehr verwirrend.

Ne..

Wenn du die Beläge ganz zurückkgescoben hats musst du mehrmls pumpen bis sie an der Scheibe stehen.. Dieser Weg reicht LOCKER aus...

Ich hatte noch nie (Auch nuicht bei zu heißen und fadenden Moto 6 ti) selbst im DH Problem, dass die Bremse zumacht...

Wenn man es überlaufen lässt ist normalerweise KEINERLEI Luft im System und so gehört das auch...
 
Danke für die zum Teil sehr informativen Beiträge.
Ich selbst bin sowohl technisch, als auch im Umgang mit Bremsen wohl deutlich unerfahrener als Ihr und frage deswegen noch einmal nach.Möglicherweise habt Ihr ja noch den ein oder anderen Vorschlag wie ich Gräuschentwicklung beseitigen kann.
Hier das Kernproblem der Vorderradbremse.
Unabhängig von den Witterungsbedingungen entsteht beim Bremsen ein sehr lautes,helles Pfeifen (eher kein Quitschen im üblichen Sinn).Hört sich "metallisch"an.Bremsbelege und Scheibe habe ich auf Steinchen etc. überprüft.Bremsbelege habe ich (vo/hi)getauscht und mit Kupferpaste bearbeitet.Alles ohne Erfolg.
Habt Ihr Erfahrungswerte was der wahrscheinlichste Verursacher sein könnte?
Welche weitere Vorgehensweise könnt Ihr mir empfehlen?
Danke für Eure Hilfe und einen Guten Rutsch!
Gruß
Nadhorn
 
Danke für die zum Teil sehr informativen Beiträge.
Ich selbst bin sowohl technisch, als auch im Umgang mit Bremsen wohl deutlich unerfahrener als Ihr und frage deswegen noch einmal nach.Möglicherweise habt Ihr ja noch den ein oder anderen Vorschlag wie ich Gräuschentwicklung beseitigen kann.
Hier das Kernproblem der Vorderradbremse.
Unabhängig von den Witterungsbedingungen entsteht beim Bremsen ein sehr lautes,helles Pfeifen (eher kein Quitschen im üblichen Sinn).Hört sich "metallisch"an.Bremsbelege und Scheibe habe ich auf Steinchen etc. überprüft.Bremsbelege habe ich (vo/hi)getauscht und mit Kupferpaste bearbeitet.Alles ohne Erfolg.
Habt Ihr Erfahrungswerte was der wahrscheinlichste Verursacher sein könnte?
Welche weitere Vorgehensweise könnt Ihr mir empfehlen?
Danke für Eure Hilfe und einen Guten Rutsch!
Gruß
Nadhorn

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