MTB in Bayern – Updates im Betretungsrecht: Geldbußen & Beschlagnahmung von Bikes möglich

MTB in Bayern – Updates im Betretungsrecht: Geldbußen & Beschlagnahmung von Bikes möglich

aHR0cHM6Ly93d3cubXRiLW5ld3MuZGUvbmV3cy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAyMC8xMi9sb2dvLmpwZw.jpg
Eine neue Bekanntmachung des Bayrischen Umweltministeriums hat es in sich: Das Betretungsrecht wird eingeschränkt und es wird damit gedroht, dass Mountainbikes bei Verstößen entzogen werden können.

Den vollständigen Artikel ansehen:
MTB in Bayern – Updates im Betretungsrecht: Geldbußen & Beschlagnahmung von Bikes möglich
 
Leider oft kenntnisfrei und von eigenen Interessen getrieben; ich weiß auch nicht, ob das immer "Natur" ist was da geerntet wird.
Hier bei mir ist jedenfalls "Waldumbau" angesagt. Wer wissen will wie sowas aussieht schaut mal in einem der britischen Nationalparks vorbei. Als Laie kann man das schon für "Naturzerstörung" halten.
Lang lebe der Waldkommerz. Daher habe ich seit diesem Sommer auch kein Problem mehr das Hinterrad mal „stehen“ zu lassen (sofern die von den Harvester zerpflügten und von den 30 Tonnern matischig gefahrenen Wege überhaupt noch mit dem Bergrad befahrbar sind ... ).
 
Anhang anzeigen 1175063

"Es sind immer die anderen, die nerven: Die verbissenen Bikenden, die zerstreuten Wandernden, die maulfaulen Sportler, die redseligen Senioren, die Männer, die Frauen, die Kinder und die Hündeler.
Nur du nervst niemanden. Herzliche Gratulation!"

Wie es auch gehen kann zeigen die Schweizer. Hier die Fair-Trail-Kampagne aus dem Kanton Graubünden.
https://www.graubuenden.ch/de/graubuenden-erleben/mountainbiken/fairtrail

Auch in der Schweiz gibt es mittlerweile Gebiete die für für Biker komplett gesperrt sind (z.B. Teile des Alpsteingebietes). Mit viel Aufwand betreibt der Kanton Graubünden diese Imagekampagne.

Auch gibt es dort eine Fachstelle für den "Langsamverkehr," die sich auch mit dem "Mitander" der verschiedenen Gruppierungen auseinandersetzt.
https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/tba/flv/Seiten/default.aspx

In der Tat gibt sich Graubünden große Mühe.
Leider gibt es aber auch dort bereits vereinzelt Wegsperrungen. Hoffen wir, dass es bei paar wenigen Ausnahmen bleibt.
Allerdings wurden wir letztes Jahr von Gemeindearbeitern bei Pontresina etwas unhöflich darauf hingewiesen, dass wir auf einen Wanderweg fahren. Also alle stehen wohl leider auch nicht dahinter.

Ich würde mich da nicht zu sehr auf den Lorbeeren ausruhen was dieses Thema betrifft.
Denn als Waldbesitzer bin ich sehr wohl verantwortlich was die Sicherung im Wegebereich betrifft.
Absturzgefährdende Äste muss ich ebenso entfernen wie quer über den Weg liegende Bäume.
Das gilt auch für die Bäume, die zwar nicht direkt am Wegesrand stehen, aber die die Grösse besitzen um den Weg zu treffen.
Gilt also nicht nur für Bäume, die direkt am Wegesrand stehen.

Und warum urteilt das BGH anders? Wissen sie nicht, was im Gesetz steht? Oder woher nimmst du deine Erkenntnisse, die ja schon von dem hier geschriebenen Beiträgen abweicht?
 
War bei den Landwirten auch schon immer so, wer lange genug jammert bekommt irgendwann einen „Ausgleich“, damit mal wieder Ruhe ist.
Lass raten, weder in deiner Familie, noch in deinem Bekannten- oder Freundeskreis gibt es Landwirte? Landwirt ist ein verdammt anstrengender Beruf, der sehr viel Spaß machen kann, aber bei dem das Einkommen von unheimlich vielen unbeeinflußbaren äußeren Einflüssen, von Wetter, über neue Verordnungen bis zu Konzentrationsprozessen der aufnehmenden Hand kombiniert mit dem Verbraucheranspruch hochwertige Lebensmittel so günstig wie möglich zu erhalten, abhängt. Seit einigen Jahrzehnten gibt es zwei sich eigentlich widerspreche Tendenzen in der Landwirtschaftspolitik, zum einen immer mehr Auflagen und gleichzeitig tendenziell sinkende Erzeugerpreise. Es gibt im Prinzip zwei Möglichkeiten um trotzdem genug Geld zu verdienen, entweder wachsen und (massiv) investieren oder sich eine lukrative Nische suchen. Die lukrativen Nischen sind allerdings rar, den die Nachfrage nach lokal erzeugtem Bioprodukten ist begrenzt und andere Nischen sind noch viel kleiner oder regionalbedingt überhaupt nicht verfügbar.
Man könnte die Landwirtschaft in D jetzt natürlich abschaffen, aber aus Versorgungssicherheitsansprüchen (siehe dieses Jahr) muss allerdings ein Großteil der Lebensmittelerzeugung lokal bleiben, so dass man die lokale Landwirtschaft erhalten muss. Man subventioniert aktuell soviel, dass es (in Deutschland) gerade so reicht um die Landwirtschaft zu erhalten. Das ist eine bewusste Entscheidung unserer Gesellschaft, auch wenn die Entscheidung nicht jedermann bewusst ist.
 
Lang lebe der Waldkommerz. Daher habe ich seit diesem Sommer auch kein Problem mehr das Hinterrad mal „stehen“ zu lassen (sofern die von den Harvester zerpflügten und von den 30 Tonnern matischig gefahrenen Wege überhaupt noch mit dem Bergrad befahrbar sind ... ).
Wo ich schonmal am rumkotzen bin auch noch was zum Thema Harvester.

Schonmal im Wald gearbeitet und Bäume gefällt? Verdammt anstrengend und gefährlich und es gibt nicht viele Waldarbeiter, weil siehe vorher. Gleichzeitig will der Konsument (wir alle) günstiges Brennholz und günstiges Bauholz, nachhaltig erzeugt ohne lange Transportwege. Was ist die Alternative zum Harvester? "Ökologisches" Holz aus nicht gut kontrollieren Gebieten? Höhere Preise? Scheiß drauf wir kaufen Holz von irgendwo her, ist doch egal welche ökologischen Katastrophen dabei angerichtet wurden, Hauptsache mein Trail/Wanderweg/... bleibt in Ordnung?
 
Es gibt Fahrer/Bediener, welche auch mit einem Harvester Sorgfalt walten lassen können. Sie befahren Wege und Rückegassen möglichst nur einmalig, da sie mit System vorgehen und werfen das Astwerk abseits der Wege ab. Sie hinterlassen kaum störende Spuren, welche sich schon im Laufe eines Sommers wieder verwachsen.
Andere hingegen scheinen Spass an der Zerstörung zu haben, hinterlassen durch dauerndes Wenden und Hin- u. Herfahren tiefe Spuren und vollkommen zerstörte Wege. Selbst befestigte Wege bekommen diese Fahrer kaputt. Und weil ihnen der Schaden noch nicht reicht wird das Astwerk nach getaner Arbeit auf den Wegen Stapelweise liegen gelassen.
 
Wo ich schonmal am rumkotzen bin auch noch was zum Thema Harvester.

Schonmal im Wald gearbeitet und Bäume gefällt? Verdammt anstrengend und gefährlich und es gibt nicht viele Waldarbeiter, weil siehe vorher. Gleichzeitig will der Konsument (wir alle) günstiges Brennholz und günstiges Bauholz, nachhaltig erzeugt ohne lange Transportwege. Was ist die Alternative zum Harvester? "Ökologisches" Holz aus nicht gut kontrollieren Gebieten? Höhere Preise? Scheiß drauf wir kaufen Holz von irgendwo her, ist doch egal welche ökologischen Katastrophen dabei angerichtet wurden, Hauptsache mein Trail/Wanderweg/... bleibt in Ordnung?
Deine Aussage stimmt im Grundsatz und ich hab auch keine Probleme damit.
ABER: dann sollen bitte die Staatsforsten, Waldbauernverbände und Naturschützer nicht ständig den MTBler vorwerfen, das diese den Waldboden zerstören!
Ich kann doch nicht Wassrr predigen und Wein saufen :ka:
 
Lass raten, weder in deiner Familie, noch in deinem Bekannten- oder Freundeskreis gibt es Landwirte? Landwirt ist ein verdammt anstrengender Beruf, der sehr viel Spaß machen kann, aber bei dem das Einkommen von unheimlich vielen unbeeinflußbaren äußeren Einflüssen, von Wetter, über neue Verordnungen bis zu Konzentrationsprozessen der aufnehmenden Hand kombiniert mit dem Verbraucheranspruch hochwertige Lebensmittel so günstig wie möglich zu erhalten, abhängt. Seit einigen Jahrzehnten gibt es zwei sich eigentlich widerspreche Tendenzen in der Landwirtschaftspolitik, zum einen immer mehr Auflagen und gleichzeitig tendenziell sinkende Erzeugerpreise. Es gibt im Prinzip zwei Möglichkeiten um trotzdem genug Geld zu verdienen, entweder wachsen und (massiv) investieren oder sich eine lukrative Nische suchen. Die lukrativen Nischen sind allerdings rar, den die Nachfrage nach lokal erzeugtem Bioprodukten ist begrenzt und andere Nischen sind noch viel kleiner oder regionalbedingt überhaupt nicht verfügbar.
Man könnte die Landwirtschaft in D jetzt natürlich abschaffen, aber aus Versorgungssicherheitsansprüchen (siehe dieses Jahr) muss allerdings ein Großteil der Lebensmittelerzeugung lokal bleiben, so dass man die lokale Landwirtschaft erhalten muss. Man subventioniert aktuell soviel, dass es (in Deutschland) gerade so reicht um die Landwirtschaft zu erhalten. Das ist eine bewusste Entscheidung unserer Gesellschaft, auch wenn die Entscheidung nicht jedermann bewusst ist.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.....
 
Lass raten, weder in deiner Familie, noch in deinem Bekannten- oder Freundeskreis gibt es Landwirte? Landwirt ist ein verdammt anstrengender Beruf, der sehr viel Spaß machen kann, aber bei dem das Einkommen von unheimlich vielen unbeeinflußbaren äußeren Einflüssen, von Wetter, über neue Verordnungen bis zu Konzentrationsprozessen der aufnehmenden Hand kombiniert mit dem Verbraucheranspruch hochwertige Lebensmittel so günstig wie möglich zu erhalten, abhängt. Seit einigen Jahrzehnten gibt es zwei sich eigentlich widerspreche Tendenzen in der Landwirtschaftspolitik, zum einen immer mehr Auflagen und gleichzeitig tendenziell sinkende Erzeugerpreise. Es gibt im Prinzip zwei Möglichkeiten um trotzdem genug Geld zu verdienen, entweder wachsen und (massiv) investieren oder sich eine lukrative Nische suchen. Die lukrativen Nischen sind allerdings rar, den die Nachfrage nach lokal erzeugtem Bioprodukten ist begrenzt und andere Nischen sind noch viel kleiner oder regionalbedingt überhaupt nicht verfügbar.
Man könnte die Landwirtschaft in D jetzt natürlich abschaffen, aber aus Versorgungssicherheitsansprüchen (siehe dieses Jahr) muss allerdings ein Großteil der Lebensmittelerzeugung lokal bleiben, so dass man die lokale Landwirtschaft erhalten muss. Man subventioniert aktuell soviel, dass es (in Deutschland) gerade so reicht um die Landwirtschaft zu erhalten. Das ist eine bewusste Entscheidung unserer Gesellschaft, auch wenn die Entscheidung nicht jedermann bewusst ist.
Alles richtig. Ändert aber nix daran, dass die aktuelle Subventionspolitik, auf die @dopero ja anspielt, weder für die Landwirte (langfristig) noch für den Natur- und Umweltschutz segensreich wirkt.
 
Wo ich schonmal am rumkotzen bin auch noch was zum Thema Harvester.

Schonmal im Wald gearbeitet und Bäume gefällt? Verdammt anstrengend und gefährlich und es gibt nicht viele Waldarbeiter, weil siehe vorher. Gleichzeitig will der Konsument (wir alle) günstiges Brennholz und günstiges Bauholz, nachhaltig erzeugt ohne lange Transportwege. Was ist die Alternative zum Harvester? "Ökologisches" Holz aus nicht gut kontrollieren Gebieten? Höhere Preise? Scheiß drauf wir kaufen Holz von irgendwo her, ist doch egal welche ökologischen Katastrophen dabei angerichtet wurden, Hauptsache mein Trail/Wanderweg/... bleibt in Ordnung?
Du begreifst es nicht, es geht um Wälder aus denen man die MTBler aussperren möchte aber in denen man mit Harvestern rumpflügt.

...und ja ich kenne viele Bauern und habe auch schon selbst im Wald bei Fällungen mitgeholfen.
Dein Bild welches Du hier von den Bauern zeichnest ist auch stark vereinfacht.
 
Deine Aussage stimmt im Grundsatz und ich hab auch keine Probleme damit.
ABER: dann sollen bitte die Staatsforsten, Waldbauernverbände und Naturschützer nicht ständig den MTBler vorwerfen, das diese den Waldboden zerstören!
Ich kann doch nicht Wassrr predigen und Wein saufen :ka:
Das ist eben Politik.

Auf der einen Seite,

  • die gut vernetzte, geschulte, erfahrene und finanziell aufgestellte Politik im Zusammenspiel mit ihren Interessensvertretungen und
auf der anderen Seite

  • eine kleine Gruppe bzw Interessensgemeinschaft, wie die Dimb oder upmove, die zeitweilig auch untereinander uneinig bzw selbst zerstritten ist :mad:.
 
Mein lieber Scholli dieser Trend hat Potenzial.Da kann weiß Gott nichts mehr schief gehen, Fachanwälte ,Politiker, Fachjournalisten ect.sind hier in allen Bereichen vertreten.Da steht einer Großdemo ja nichts mehr im Weg.Freu mich drauf.Ein schönes Weihnachtsfest euch allen.
 
Nur bei Megagefahr (oder wie das heißt)

Und was versteht man unter dem Begriff "Megagefahr" ?!
Eine "Megagefahr" ist eine Gefahr, die für Jedermann erkennbar ist und in absehbarer Zeit einen erheblichen Schaden verursachen kann.
Eine "Megagefahr" unterscheidet sich deutlich von den üblichen Gefahrenbildern "im" Wald.

Selbst der armdicke Ast, der sich verfangen hat und über einem Waldweg drin hängt, stellt diese Gefahr dar.
Und hier muß der Waldbesitzer der Verkehrssicherungspflicht nachkommen und diesen Ast beseitigen.

Die Beispiele von @ciao heiko sind ganz andere Fälle.
 
Du begreifst es nicht, es geht um Wälder aus denen man die MTBler aussperren möchte aber in denen man mit Harvestern rumpflügt.
Sorry, aber ich verstehe die Verordnung anders. Es geht darum, dass überlaufende Bereiche gesperrt werden "können". Harvester haben damit erstmal nichts zu tun. Das ist ein bisschen wie zu sagen, das Pflügen eine Wiese kaputt macht und damit dann zu begründen, warum man mit blockieren Bremsen eine Alpwiese runter blochert. Die Harvester werden hier immer wieder reingebracht, um auf andere zeigen zu können. Harvester fahren selten im alpinen Bereich. Harvester kann und darf man natürlich gerne kritisieren.

...und ja ich kenne viele Bauern und habe auch schon selbst im Wald bei Fällungen mitgeholfen.
Dein Bild welches Du hier von den Bauern zeichnest ist auch stark vereinfacht.
Natürlich hab ich vereinfacht, das geht in einem Forum auch nicht anders. Im Vergleich zu den Harvester-ins-Spiel-Bringern und den Landwirtebashern ist meine Argumentation schon fast überkomplex...
 
Und was versteht man unter dem Begriff "Megagefahr" ?!
Eine "Megagefahr" ist eine Gefahr, die für Jedermann erkennbar ist und in absehbarer Zeit einen erheblichen Schaden verursachen kann.
Eine "Megagefahr" unterscheidet sich deutlich von den üblichen Gefahrenbildern "im" Wald.

Selbst der armdicke Ast, der sich verfangen hat und über einem Waldweg drin hängt, stellt diese Gefahr dar.
Und hier muß der Waldbesitzer der Verkehrssicherungspflicht nachkommen und diesen Ast beseitigen.

Die Beispiele von @ciao heiko sind ganz andere Fälle.
Ist alles hier schon erläutert worden mit Quellenangaben.
 
Sorry, aber ich verstehe die Verordnung anders. Es geht darum, dass überlaufende Bereiche gesperrt werden "können". Harvester haben damit erstmal nichts zu tun. Das ist ein bisschen wie zu sagen, das Pflügen eine Wiese kaputt macht und damit dann zu begründen, warum man mit blockieren Bremsen eine Alpwiese runter blochert. Die Harvester werden hier immer wieder reingebracht, um auf andere zeigen zu können. Harvester fahren selten im alpinen Bereich. Harvester kann und darf man natürlich gerne kritisieren.


Natürlich hab ich vereinfacht, das geht in einem Forum auch nicht anders. Im Vergleich zu den Harvester-ins-Spiel-Bringern und den Landwirtebashern ist meine Argumentation schon fast überkomplex...
Es ging bei dem Harvester jetzt nicht um den alpinen Bereich.

Aber hier in meiner Gegend hat man z.B. ein Naturschutzgebiet ausgerufen, in welchen MTB fahren kaum noch erlaubt ist, aber in welchen man mit schweren Gerät weiterhin Holzwirtschaft betreiben darf. Sogar mit den LKW darf direkt in den Wald gefahren werden, von den Planierraupen welche ein Areal umgebaut haben ganz zu schweigen.

Es geht schon darum dass man aus Naturschutzgründen Wege sperrt aber weiterhin Landwirtschaft und Holzwirtschaft zuläßt und das beißt sich irgendwie.
Entweder gilt es für alle oder eben für keinen.
 
Alles richtig. Ändert aber nix daran, dass die aktuelle Subventionspolitik, auf die @dopero ja anspielt, weder für die Landwirte (langfristig) noch für den Natur- und Umweltschutz segensreich wirkt.
Hab ich nicht so verstanden. Er hat meiner Meinung nach einfaches Bauernbashing betrieben, aber vielleicht liege ich ja falsch.

Deine Kritik an der Subventionspolitik ist valide und auch korrekt, allerdings ist besser machen hier verdammt schwierig. Kompromisse sind halt nicht einfach...
 
Lass raten, weder in deiner Familie, noch in deinem Bekannten- oder Freundeskreis gibt es Landwirte?
In meiner Bekanntschaft gibt es genügend Leute welche mit Land- und Forstwirtschaft zu tun haben.

Die von Dir genannten Argumente werden/wurden auch immer gebracht. Wenn man dann mal nachfragt, ob ihrer Meinung nach andere Kleinunternehmer sich nicht auch ständig an veränderte Rahmenbedingungen, den Weltmarkt oder die Ansprüche der Kunden anpassen müssten, bleibt als Unterschied zu diesen nur die gewollte Subventionierung, weil man eine gewisse Systemrelevanz sieht, übrig.
Das für diese Gelder auch gewisse Gegenleistungen erwartet werden, wie zukunftsfähiger Umbau des Betriebes und eben auch Versorgungssicherheit und Erholungsmöglichkeit für die Bevölkerung, sollte selbstverständlich sein. Leider sehen einige, auch meiner Bekannten, dies nur als selbstverständliche Einnahmequelle an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück