NEUERS Alutech - Frame 2011

ich persönlich finde eine leicht abgesenkte Gabel bergauf deutlich entspannter - gerade an steilen Rampen, ist aber wohl wirklich persönliche Geschmackssache.
 
nach all den aufbauten , sind so gut wie alle top , gibts auch mal en richtigen fahrbericht ? Gut ok begauf solls ja angeblich super gehn . Soweit so gut ! Bei der dh performens fehlts hier en bissle . Die dämpfer funktioniern ja alle gut so wie man es ließt ! Aber was kann es den wirklich ? Vorallem im heftigem gelände ! Isses steif , verspielt , laufruhig .... ? Bisher warn zulezt ja mal en paar schöne bilder drinn , leider nur von flowtrails die das fahrwerk ja nich grad unbedingt so richtig fordert . Wer hats denn mal so richtig bergab rangenommen und hat zuvor schon erfahrungen mit ähnlichen endurobikes ? Das wär mal schön zu hören ! Klar nich jeder hat trails die
S2 und s3 schwierigkeiten haben vor der haustür !
 
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nach all den aufbauten , sind so gut wie alle top , gibts auch mal en richtigen fahrbericht ? Gut ok begauf solls ja angeblich super gehn . Soweit so gut ! Bei der dh performens fehlts hier en bissle . Die dämpfer funktioniern ja alle gut so wie man es ließt ! Aber was kann es den wirklich ? Vorallem im heftigem gelände ! Isses steif , verspielt , laufruhig .... ? Bisher warn zulezt ja mal en paar schöne bilder drinn , leider nur von flowtrails die das fahrwerk ja nich grad unbedingt so richtig fordert . Wer hats denn mal so richtig bergab rangenommen und hat zuvor schon erfahrungen mit ähnlichen endurobikes ? Das wär mal schön zu hören ! Klar nich jeder hat trails die
S2 und s3 schwierigkeiten haben vor der haustür !

ich zitier mal mein Bild:

Ich hätte da auch noch was im Fundus...


das war der 123er, ich würde ihn als S2/3 bezeichnen.

am Osterwochenende bin ich aber auch den Skull (S2) und den 601 gefahren, dazu den noch existenten unteren Teil des Adrenalina, den ich als S3 bezeichnen würde.

Das Fanes verleicht mir eine Sicherheit auf schwierigem Geläuf, ich kann manche Stellen einfach abfahren, wenn die bessere Line leider durch fahrerisches Unvermögen verpasst wurde.
Ich kann es mit meinem 301 MK3 gut vergleichen (viel gefahren), mit dem 901 weniger gut (wenig gefahren).

Ich kann mein Fanes mit stattlichen 16,6 Kilo muhelos bergauf treten, auch ohne Gabelabsenkung. Bergab wird man manchmal zu schnell auf dem Trail, da sich schwierige Passagen auch gut direkt gerade aus fahren lassen. Weniger Federweg lässt einen doch selektiver fahren, wenn man das bei viel Federweg nicht ausdrücklich vorhat, rumpelt man auch einfach schnell und direkt runter.

Mein Anspruch ans Fanes war:
Bergauf wie das 301 - JA!
Bergab mehr Sicherheit -JA!
Handling wie 3 Kilo leichter - JA!

Ich wollte ein Enduro haben, ein Rad für die Alpen.
Auf der Schwäbischen Alb reicht mein 301, für den Bikepark und reines Gondeln mit Abfahren hab ich mein 901 mit Boxxer.

Das Fanes füllt die Lücke perfekt!

Das einzig negative:
ich würde keine teure Kurbel verbauen, den die macht das tiefe Tretlager mit sicherheit schnell kaputt. meine alte RF North Shore DH Kurbel wiegt > 1 Kilo und hat nen Bash der > 5 mm dick is.
nach 4 Tagen Lago sieht der Bash echt böse aus...

Knarzen hatte ich auf der letzten Tour auch bergauf im kleinsten Gang, aber seit dem bin ich leider nicht mehr gefahren, da ich das Achsinsert geschrottet hab...

TROTZDEM:
Alles in Allem das Rad, das ich wollte.
 
bin heile vom Gardasee zurück. War mein erstes mal dort. Mein Fazit kann ich nur im Vergleich zu meinem Ghost AMR+ 7500 ziehen. Das Ghost hatte ich aber stark Richtung Enduro getrimmt habe (kurzer Vorbau, breiter Lenker, stabile LR und Reifen, -> 15,8 kg!)

Mein Fazit mit dem Fanes (170mm und kurze Kettenstreben Einstellung):

- Die selbstgebaute Kefü funktioniert. Hatte keine Kettenabspringer. Ein bißchen Feinabstimmung ist noch nötig, da die Kette beim schalten aufs kleine Kettenblatt nicht immer zuverlässig aus der Nut nach oben gelaufen ist.

- Uphill: Für den 16,3 kg Aufbau absolut OK und vergleichbar mit dem AMR+. Bin in 6 Tagen ca 190km, ca. 6000hm bergauf und 8500 hm bergab gefahren. Also im besten Sinne Enduro touren.

- Downhill. Das Rad verleitet zum heizen. Das hat in einem Fall zu leichten Kontrollverlust geführt;) (als der Schotter Handball groß wurde). Diese Geschwindigkeiten auf so ruppigen Geläuf kannte ich nicht. Da war dann das Fahrer Latein am Ende als ich auch noch mit dem Lenker einen im Weg hängenden Ast berührt habe, das Fanes hätte schon noch gekonnt. Mit dem AMR+ wäre ich nicht so weit gekommen weil ich a) nie so schnell gefahren wäre und b) es mich schon 500 m vorher abgeworfen hätte. Ansonsten habe ich mich auf den engen, steilen und verblockten Garda Trails sicher geführt (z.B. Skull). Es ließ sich schön handlich durch die Kehren zirkeln. Einig das tiefe Tretlager führt auf den verklockten Trail für unliebsame Aufsetzer.
Meine Probefahrt mit dem Fanes hatte ich auf einem lokalen DH Spot mit kleinen Sprüngen gemacht. Nach einer kurzen Eingewöhnung war ich gewaltig schneller unterwegs als mit dem AMR+, die Sprünge und Anlieger waren viel einfacher zu befahren.

Hinzu zu fügen wäre noch das ich mich bisher noch nicht großartig mit der Einstellmöglichkeiten der Lyrik air und des rocco air beschäftigt habe. Nur den Lufdruck eingestellt und losgefahren.

Bisher ist das Fazit rundum positiv. Gut bergauf, sehr gut und leise bergab. Nur seltenes und ganz leises knarzen (nur bei Stille auf Asphalt zu hören), das sich nach festziehen aller Schrauben auch gelegt hat.
 
Moin zusammen,

da meine Fanes ja mittlerweile von irgendeinem fremden Drecksack gefahren wird... hätte ich ein Schaltauge passend für Fanes Enduro mit 12er Achse über....

wenn jemand von Euch Interesse hat -> PN an mich

:-)
 
ok solangsam kommen die fahreindrücke ! Das tiefe tretlager scheint für gutes sichere fahrgefühl zu sorgen ! Und mit ner hs dürfte es nichso schnell aufsetzen . @der gute ja das bild zeigt den einsatzweck für den ich was brauche ! En enduro was gute nemerqualitäten besitzt , handlich und wendig für verblockte spitzkehren , laufruhe beim mal etwas gas stehen lassen und en fahrwerk das sich nicht von querschlägen beeinflussen läßt ! Nur das knarzen würd mich tierisch nerven ! Das noch niemand das bike mal kurz zum jü geschickt hat zum checken ... Schade !
 
wartool, vielleicht hätte ich interesse, der Unterschied zur 10mm scheint ja eher in einer Hülse zu liegen, dann könnte ich es auch verwenden.

Das Tretlager ist jetzt gar nicht so ungewöhnlich tief, das hat Spezi beim Enduro und SXTrail auch so in der Nähe. Es hält einen aber schon zur sauberen Fahrweise und ordentlichen Pedalstellung an.

Ich find auch beeindrucken, wie gut die Kiste in Kurbven hin und hergelegt werden kann und das ganze dennoch mit ordentlicher Laufruhe kombiniert. Irgendwie kann ich mich auf der Geo auch besser bewegen und aktiver Fahren, so daß man immer genügend Druck jeweils auf den Rädern verteilt, bin gestern trotz Regen und Schlamm kaum wild rumgrutscht und geknarzt hats wieder nicht. Wirds sich bei einigen villeicht auch mit der neuen Druckstrebe legen, wenns wirklich am Horstlink liegt.


Nur mal so vorsichtshalber, was ist denn das empfohlene Drehmoment am Ausfallende?
 
@Mr Beasto

vorletztes Wochenende hatte Jürgen mein knarzendes Fanes in der Hand, als er hier im Taunus beim hibike auf dem Teststival mit nem stand vertreten war.

Kurzfassung: so auf die Schnelle war nichts zu finden.. das Knarzen hat er aber auch wahrgenommen... weiteres Test scheitern wie gesagt, weil meine Sau geklaut wurde...


Zu den Fahreindrücken:

bergauf ging es trotz runde 16 Kilo sehr hut.. mit abgesenkter Gabel kam ich JEDE!! Rampe hoch

Das einzige, was mich sowohl bergauf, als auch bergab störte war der häufige Pedel-Bodenkontakt - selbst beim Beschleunigen auf flowigen Trails mit gaaaanz leichter Kurvenlage scheiterte das Kurbeln durch aufsetzen der Pedale..
Hochzusa das gleich Spiel.. wenn man in rinnen hochkurbelt, oder auf gröberen Wurzelteppichen neigen die Pedale zum "einrasten" an Hindernissen.

Bergab kann ich mit meinerm nicht Profi-Fahrkönnen nur sagen, dass ich auf meinen hometrails nahezu keine Linenwahl mehr treffen musste...
der Hinterbau arbeitete sehr sauber und "fluffig" - mit dem Rocco Air TST.. mit dem Monarch war der Hinterbau zwar noch gut laufend.. aber nicht mehr ganz so "fluffig"
Weder mit dem einen, noch mit dem anderen Dämpfer habe ich den Hub selbst bei kleinen Hopsern über so 30-40cm Kicker voll nutzen können. Mehr hatte ich mich bis zum Diebstahl nicht getraut.

die Wendigkeit und Handlichkeit kann ich wirklich mit meinem Nerve AM vergleichen.. versetzen, enge Sachen usw gehen problemlos!
 
wartool, vielleicht hätte ich interesse, der Unterschied zur 10mm scheint ja eher in einer Hülse zu liegen, dann könnte ich es auch verwenden.

Das Tretlager ist jetzt gar nicht so ungewöhnlich tief, das hat Spezi beim Enduro und SXTrail auch so in der Nähe. Es hält einen aber schon zur sauberen Fahrweise und ordentlichen Pedalstellung an.

Ich find auch beeindrucken, wie gut die Kiste in Kurbven hin und hergelegt werden kann und das ganze dennoch mit ordentlicher Laufruhe kombiniert. Irgendwie kann ich mich auf der Geo auch besser bewegen und aktiver Fahren, so daß man immer genügend Druck jeweils auf den Rädern verteilt, bin gestern trotz Regen und Schlamm kaum wild rumgrutscht und geknarzt hats wieder nicht. Wirds sich bei einigen villeicht auch mit der neuen Druckstrebe legen, wenns wirklich am Horstlink liegt.


Nur mal so vorsichtshalber, was ist denn das empfohlene Drehmoment am Ausfallende?

Wegen des Schaltauges kannst Du mir gerne ne PN schicken :-)

zum Thema Pedalstellung.... klaro muss die sauber sein.. aber wie soll das gehen, wenn man hochpedaliert, oder auf langsamen, kurvigen Trailstücken mittreten will.. wird das nix..
 
Beim Hochpedalieren hatte ich auch ein paar aufsetzer, das ist manchmal nicht zu vermeiden, aber selbst meine , laut Forenmeinung instabilen, MagTi Pedale sehen immer noch gut aus. Solange man nicht zum Vollstop kommt, ist es mir egal. In Kurven muß man halt den Rahmen gut in die Kurve legen und das kurvenäußere Pedal runter, positivier Nebeneffekt ist auch ein niedrigerer Fahrerschwerpunkt. Beim Durchtrampeln, von Verblocktem hab ich bisher keine Problem gehabt.

Also irgendeine Kröte muß man halt schlucken und sich anpassen, aber ich finde, daß ein hohes Tretlager schlechter bis gar nicht zu kompensieren ist als ein Tiefes. Und so tief ist es gar nicht, manche DH Rahmen fangen(demo,sunday,951 etc.) bei +-0 an und werden mit weit mehr Sag gefahren, so daß ein Ausweichen auf flache Pedale und 165mm Kurbeln fast unausweichlich wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moonboot... mir ist schon klar, dass man das äußere Pedal dann unten sein muss etc..
Meine Aufsetzer fanden halt immer auf flacheren, kurvigen Trailstücken statt... auf denen ich eben mitkurbeln muss und will, um nicht von jeder CC-HT-Schw...tel überholt zu werden ;-)

Du hast selbstverständlich Recht, dass man einen Tod sterben muss und sich ein Rahmen mit tieferem Tretlager (auch meiner Meinung nach) besser bergab fährt.... Dennoch ist das ein Punkt, den ich vorher unterschätzt hatte.
Ich bin leider nicht in der glücklichen Lage die Bomben S3+ Trails vor meiner Haustür zu haben, oder gar jedes WE in nem Park fahren zu können.
Dementsprechend sind besonders hier in MEINEM Heimatrevier die Pedaliereigenschaften MEINEM EMPFINDEN nach sehr wichtig.

Ich spreche auch nicht von Defekten an den Pedalen, die auftreten - es geht mehr um das "Steckenbleiben" auf steilsten Rapmen mit Wurzeln usw.. wenn mir mein Hinterrad mal weggeht, oder durchrutscht fange ich das ab und kann weiterkurbeln.. wenn ich mit der Pedal und "Volldampf" aufsetze, und das Hinderniss nicht umfahren konnte und auch nicht kurz Rückwärskurbeln konnte, weil ich sonst sofort stehen geblieben wäre - packe ich das nicht auszugleichen.. und stehe.. bedeutet dann erstmal ein Stück schieben, oder halt schräg zum Hang versuchen wieder anzufahren.
Und ja.. es gibt bestimmt Leute, die das trotzdem abfangen.. ich gehöre halt nicht dazu.. obwohl es mir keine Probleme bereitet bergauf wie ab mal ohne Bodenkontakt balancierend stehenzubleiben, zu versetzen etc...

Damit möchte ich nur Leuten eine Entscheidungshilfe bieten, die über die Anschaffung einer Fanes nachdenken.

Das Ganze ändert nichts an der Tatsache, dass ich von der Fanes, Jürgen, seiner Art der Geschäftsführung etc. begeistert bin (besonders seine Offenheit und sein Interesse bezüglich des Knarzens) und bestimmt einer der ersten sein werde, die die Fanes AM ihr eigen nennen wollen / werden - sofern das Tretlager an dem Teil dann wirklich bissl höher ist und das Teil 150 fw am Heck mit ner 160er Gabel kombinieren lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja die tretlager erhöhung um 1-2 cm wären wünschenswert ! Auch wenn dann der schwerpunkt nich mehr ganz so tief liegt ! Fahr trails mit bösen stufen die man leider nich schnell fahrn kann . Schaft ne hs da abhilfe ? Hab auch grad die homepage mal angeschaut und da fand ich auch das gewicht eines s-rahmens 3350 gr ! Iss das mit lackierung ?
 
Ja, Position 3 bringt +11mm.

wartool, hast ja recht, darauf hinzuweisen, aber es ist halt schwer, per Forum zu vermitteln, wie tief es ist und was zu tief oder zu hoch ist. Da ist bei der alten Frage, wie lang ein stück schnur ist.

Per PN wurden mir mal auch die bedenken über das tiefe Tretlager mitgeteilt, als mann dann mal in seine Bikehistorie geschaut hat, war schnell klar, daß er eine +-0 Tretlagerhöhe schonmal gefahren ist und es da ja immerhin auch nicht aufgefallen ist. Man sollte also mal schauen, was man momentan fährt und vergleichen. Hier bleibt eher hängen, das es "sehr tief ist", glücklicherweise sieht man immer wieder bei Herstellern die BBheight Angaben.
Die Tretlagerhöhe von der Fanes ist eigentlich nicht ungewöhnlich zur Zeit, da gibts sogar noch tiefere Kollegen.
 
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mir fällts auch auf
aber es war mit ein hauptgrund mir das fanes zukaufen
ich hab zuvor immer recht hohe tretlager gefahren
zoni archimedes fr/pulcro usw

aber seit meinem unfall und der der lähmung in der schulter/arm muskulatur
hab ich mich damit nicht mehr wohl gefühlt
mit dem tiefem tretlager und im bike sitzen
fühl ich mich um einiges sicherer
 
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