Ortlieb Bikepacking-Kollektion 2021: Neue Optik, Rollverschluss und Detailverbesserungen

Ortlieb Bikepacking-Kollektion 2021: Neue Optik, Rollverschluss und Detailverbesserungen

Vier Jahre nachdem die Mittelfranken erstmals ihre wasserdichten Bikepacking-Taschen auf den Markt gebracht haben, erfolgt nun ein umfassendes Update des Portfolios mit einem neuen Design, überarbeiteter Hardware, zusätzlichen Features, Rahmentaschen mit Rollverschluss und einem Taschensystem für die Gabel. Wir konnten bereits einen Blick auf einen Teil der neuen Kollektion werfen!

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Ortlieb Bikepacking-Kollektion 2021: Neue Optik, Rollverschluss und Detailverbesserungen
 

MucPaul

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Hier und da, aber auch mal dort!
Es geht bei den modernen Bikepacking Taschen weniger um das Volumen und mehr um die Verteilung des Gewichts, um auch im Gelände ein "neutrales" Rad unter sich zu haben.
Wer Radwege, sanfte Waldwege uä fährt ist mit den schnell montierten Taschen á la Backroller vermutlich zufriedener. Und Ortlieb bedient beide Zielgruppen ??‍♂️

Was die meisten auch nicht auf dem Schirm haben: sie fertigen in Deutschland und der gemeine Deutsche lässt sich seine Arbeit gut bezahlen ;)
Das meinte ich nicht. Ich rede ja nicht von Tourenpacking mit Backrollern.
Wenn ich mir die kleinen Ortlieb Täschchen an der Gabel anschaue, dann passt da halt nix rein. Es geht ja nicht nur ums Gewicht, sondern ums Volumen. Umso kleiner die Tasche wird umso mehr Verpackung im Verhältnis zum Inhalt habe ich.
Ich habe mit der Topeak VersaCage wesentlich mehr Möglichkeiten, da leichte Klamotten in einen Packsack reinzupacken. Und den Packsack kann ich nach meinem Volumen bestimmen, z.B. passt mein Schlafsack dran.
Die 20L Ortlieb Rolle längs hinten drauf auf einem Tubus ist stabiler im Gelände und packt mehr als die Ortlieb Seatback Tasche.
Schau dir mal die Tail Fin Sachen an, sind gar nicht so übel.
 

Fabeymer

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Es geht bei den modernen Bikepacking Taschen weniger um das Volumen und mehr um die Verteilung des Gewichts, um auch im Gelände ein "neutrales" Rad unter sich zu haben.

Das hab ich hier auch schon mehrfach versucht zu erklären, danke, dass du dieses Mal eingesprungen bist.

Aber es würde wesentlich mehr Sinn machen, gescheit große Taschen an die Gabeln zu packen wo auch was reinpasst und eine gescheite Satteltasche mit stabiler Halterung, damit das nicht absackt oder rumpendelt.

Das macht keinen Spaß im Gelände, die Front wird zu behäbig, weil der Schwerpunkt zu weit unten ist. Eine Lenkerrolle ist da viel sinnvoller. Davon ab: Eine gut konstruierte Satteltasche, die richtig bepackt und abgespannt ist, bewegt sich kaum und sackt schon gar nicht ab.

Edit: Habe eben gelesen, was du mit gescheit großen Taschen meinst. Trotzdem würde ich mir die Gabel - in anspruchsvollem Gelände - nicht unbedingt mit mehr als einem Kilo pro Tasche beladen wollen.

Ich sehe mittlerweile immer öfters Bikepacker mit einer Tail Fin oder einem Tubus Träger hinten und einer vollgepackten 20L Rolle längs drauf. Ist stabiler, billiger und packt viel mehr rein.

Du hast aber schon mal geschaut, was das Tailfin-System kostet, oder?

Das mit der Rolle auf einem Gepäck funktioniert aber tatsächlich gut (habe ich vor 14 Tagen für die Lost in Brandenburg Loop auch so gemacht), nur halte ich da 20 L für viel zu groß.

Es gibt nicht immer nur die eine Lösung für's Bikepacken, wenn man mal mehr dabei hat, dann sind ja auch Gepäckträger nicht verboten. Die Hauptsache bleibt dabei aber immer das hier:

Es geht bei den modernen Bikepacking Taschen weniger um das Volumen und mehr um die Verteilung des Gewichts, um auch im Gelände ein "neutrales" Rad unter sich zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

MucPaul

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Ja, Tail Fin ist leider extrem teuer, wenn auch gut. ?
ABER: ich habe ein baugleiches ähnliches Teil schon auf AliExpress entdeckt, was ich mir demnächst mal bestellen möchte. ?

Ich habe mein Bikepacking Zelt, Isomatte und meinen Deuter Schlafsack (jeweils ca. 1.5kg bzw 1 kg) an die VersaCages gemacht und somit gut Platz in den restlichen Taschen gewonnen für Kleidung etc.
Hat super funktioniert. Das langt mir, daß ich nicht übermäßig viel Gepäck dabei habe. Der Ortlieb Packsack hinten auf dem Tubus schluckt auch ca. 15-17 Liter und sitzt bombenfest am Rad.
 

Fabeymer

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Ja, Tail Fin ist leider extrem teuer, wenn auch gut. ?
ABER: ich habe ein baugleiches ähnliches Teil schon auf AliExpress entdeckt, was ich mir demnächst mal bestellen möchte. ?

Der hohe Preis rührt aber auch daher, dass es sich um eine kleine Firma handelt und die Entwicklung, der Bau und der Test von Prototypen eben nun mal Zeit und damit Geld kostet. Da sollte man mMn schon bereit sein, das auch entsprechend zu entlohnen. Aber das nur nebenbei.

Zu den "Mondpreisen" noch: Viele der Taschen entstehen in Handarbeit in Ländern, in denen Arbeit mehr kostet als in Asien, aber das hat @seblubb ja schon erwähnt. Da finde ich z.B. die hier auch erwähnten Blackburn-Taschen teurer, wo die Satteltasche und die Lenkerrolle auch zwischen 130 und 140 € kosten. Dafür nehme ich dann lieber eine Ortlieb, was von Revelate Designs oder kann mir für das Geld sogar schon etwas custom anfertigen lassen.

Zum Packsack auf dem Gepäckträger: Wie gesagt, das mache ich manchmal auch, vor allem dann, wenn es gemütlich zugehen soll und man abends im Supermarkt noch Getränke und frische Lebensmittel für das Abendessen besorgen möchte. :)
 
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Mit den kleinen Taschen kann ich leider auch nichts anfangen. Lieber größere davon, und sinvoll plaziert. Am besten taugen mir bis jetzt die Gravelpacks vorne am Lowrider. Klar, den Barspin muß ich dann wann anders machen ;) Der Schwerpunkt ist tief, das Rad ist ausgeglichener, und es paßt auch was rein. Der kleine Rest des Gepäcks auf den Rücken oder nach belieben ans heck, fertig. Eine Oberrohrtasche, schmal, mit einem GUTEN Befestigungssystem würde ich mir wünschen. Wo nicht der Vorbau die Tasche beim Lenken in eine Richtung verdrückt. Das ist nervig.
 
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Dehemm
Ja, Tail Fin ist leider extrem teuer, wenn auch gut. ?
ABER: ich habe ein baugleiches ähnliches Teil schon auf AliExpress entdeckt, was ich mir demnächst mal bestellen möchte. ?
Bei so einer Lösung wie Tailfin finde ich die Verarbeitungsqualität und auch die Befestigungsdetails sehr wichtig. Ich hätte Sorge, dass mir ein Ali Nachbau auf der Tour kaputt geht. Wenn der Urlaub dann vorbei wäre, wäre das extrem ärgerlich. Insofern würde ich lieber den Mehrpreis zahlen, als das Risiko einzugehen- falls ich so eine Lösung haben wollte (ich schleiche schon einige Zeit auf deren Website rum, konnte mich aber noch nicht final entscheiden - auch wegen des hohen Preises).
 
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Dehemm
Mit den kleinen Taschen kann ich leider auch nichts anfangen. Lieber größere davon, und sinvoll plaziert. Am besten taugen mir bis jetzt die Gravelpacks vorne am Lowrider. Klar, den Barspin muß ich dann wann anders machen ;) Der Schwerpunkt ist tief, das Rad ist ausgeglichener, und es paßt auch was rein. Der kleine Rest des Gepäcks auf den Rücken oder nach belieben ans heck, fertig. Eine Oberrohrtasche, schmal, mit einem GUTEN Befestigungssystem würde ich mir wünschen. Wo nicht der Vorbau die Tasche beim Lenken in eine Richtung verdrückt. Das ist nervig.
Auf meiner vor Tour die Westküste der USA runter, habe ich eine wichtige Lektion gelernt. Je mehr Platz in den Taschen und Gepäckträger, umso mehr nimmt man mit. Ich war mit Ortlieb Taschen an Lowridern, großen Taschen hinten und dicker Rolle auf dem Gepäckträger unterwegs (Zelt, Kochgeschirr usw. hatte ich alles dabei). So viel werde ich nie mehr mitnehmen. Der Bock war unglaublich schwer.
 

seblubb

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Insofern würde ich lieber den Mehrpreis zahlen, als das Risiko einzugehen
Genau das ist es. Habe seit 8 Jahren (verdammt vergeht die Zeit) eine Umhängetasche von Ortlieb und bin eher ein Kandidat für...naja nennen wir es unsanfte Behandlung von Taschen uä. Das Ding ist immer noch dicht, innen alles intakt, Reißverschluss 1A, selbst das Gurtpolster ist noch in Ordnung. Und das ist ein Alltagsgegenstand. Für "Abenteuerurlaub" ist man idR noch ausgabefreudiger ;)

Und in puncto Service: 2h Antwortzeit auf ne Mail mit dummer Frage?
 

MucPaul

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Auf meiner vor Tour die Westküste der USA runter, habe ich eine wichtige Lektion gelernt. Je mehr Platz in den Taschen und Gepäckträger, umso mehr nimmt man mit. Ich war mit Ortlieb Taschen an Lowridern, großen Taschen hinten und dicker Rolle auf dem Gepäckträger unterwegs (Zelt, Kochgeschirr usw. hatte ich alles dabei). So viel werde ich nie mehr mitnehmen. Der Bock war unglaublich schwer.
Da gibt es einen Trick gegen sowas.
Nimm so wenig mit wie möglich, und so viel wie nötig.
Abends alle Sachen ausbreiten und morgens vor dem Losfahren nochmals abwägen ob's echt nötig ist und nur wenn ja, dann einpacken.

Dein Mega Setup ist aber schon normal, z.B. für Leute die 6 Monate Südamerika durchradeln. Die haben dann 30-40kg Gepäck dabei. Ist aber World Touring und nicht Bikepacking.
 

MucPaul

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Hier und da, aber auch mal dort!
Der hohe Preis rührt aber auch daher, dass es sich um eine kleine Firma handelt und die Entwicklung, der Bau und der Test von Prototypen eben nun mal Zeit und damit Geld kostet. Da sollte man mMn schon bereit sein, das auch entsprechend zu entlohnen. Aber das nur nebenbei.

Zu den "Mondpreisen" noch: Viele der Taschen entstehen in Handarbeit in Ländern, in denen Arbeit mehr kostet als in Asien, aber das hat @seblubb ja schon erwähnt. Da finde ich z.B. die hier auch erwähnten Blackburn-Taschen teurer, wo die Satteltasche und die Lenkerrolle auch zwischen 130 und 140 € kosten. Dafür nehme ich dann lieber eine Ortlieb, was von Revelate Designs oder kann mir für das Geld sogar schon etwas custom anfertigen lassen.

Zum Packsack auf dem Gepäckträger: Wie gesagt, das mache ich manchmal auch, vor allem dann, wenn es gemütlich zugehen soll und man abends im Supermarkt noch Getränke und frische Lebensmittel für das Abendessen besorgen möchte. :)
Edle Einstellung und schöne Worte... die scheitern aber leider manchen beim Blick auf das Preis Schild.

Viele Leute stehen auch begeistert vor den Schaufenstern bei Armani, Dior oder Gucci. Die warten dann aber etwas, bis es etwas sehr ähnliches bei Zara etc. gibt. Ist dann natürlich nicht das Original, tut's aber und sieht gut aus.
Die Tail Fin aus Carbon, nur mit einer Tasche oben drauf kostet halt ca. 590,- EUR.
Ein chin. Nachbau aus Alu mit Ortlieb Packtasche oben drauf ist dann bei ca. 59,- EUR. Ist dann natürlich nicht das Original, tut's aber und sieht gut aus.
 

Fabeymer

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Edle Einstellung und schöne Worte... die scheitern aber leider manchen beim Blick auf das Preis Schild.

Viele Leute stehen auch begeistert vor den Schaufenstern bei Armani, Dior oder Gucci. Die warten dann aber etwas, bis es etwas sehr ähnliches bei Zara etc. gibt. Ist dann natürlich nicht das Original, tut's aber und sieht gut aus.

Klar, nur ist der Preisunterschied von 300 € vs 30 € für ein T-Shirt viel höher als 59 € vs 100 € für eine Kopie oder das Original eines Gepäckträgers (siehe weiter unten).
Es ist außerdem ein Unterschied, ob man mit seinem Kauf eine kleine Firma unterstützt oder sein Geld einem milliardenschweren Konzern (das sind bzw. dazu gehören die von dir genannten Firmen) in den Rachen wirft.

Die Tail Fin aus Carbon, nur mit einer Tasche oben drauf kostet halt ca. 590,- EUR.
Ein chin. Nachbau aus Alu mit Ortlieb Packtasche oben drauf ist dann bei ca. 59,- EUR. Ist dann natürlich nicht das Original, tut's aber und sieht gut aus.

Hier stimmt doch die Relation nicht, wenn die teuerste Variante des Originals mit einem Plagiat(?) der günstigsten Version (S Series S Three mit Rahmenbefestigung) verglichen wird, die bei Tailfin direkt für 100 € erhältlich ist. Es zwingt dich ja niemand, das Topmodell zu kaufen.
 
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Also ganz verstehe ich das nicht, was Ortlieb da macht. Und teilweise aber auch schon, weil die damit Geld schinden.
Das montieren sie also viele kleine Bikepacking Taschen in alle möglichen Ecken ans Rad, wo dann überwiegend Tasche und weniger Inhalt transportiert wird. Und das ganze zu Mondpreisen (anders kann man das ja nicht mehr bezeichnen). Klar, die verdienen damit viel Geld, ist ja ihr Business.
Aber es würde wesentlich mehr Sinn machen, gescheit große Taschen an die Gabeln zu packen wo auch was reinpasst und eine gescheite Satteltasche mit stabiler Halterung, damit das nicht absackt oder rumpendelt.
Aber lauter kleine, teure Täschchen quer übers Rad verteilt bringt halt kein Packvolumen.
Ich sehe mittlerweile immer öfters Bikepacker mit einer Tail Fin oder einem Tubus Träger hinten und einer vollgepackten 20L Rolle längs drauf. Ist stabiler, billiger und packt viel mehr rein.
Hast du davon mal Bilder? Sowas ähnliches schwebt mir auch vor.

Ich habe jetzt zwei Varianten durch:

Einmal Ortlieb Bikepacking Setup mit 16L Satteltasche und 9 L vorne am Gravelrad. War mir ehrlich gesagt zu fummelig. Gut das wir zu zweit waren. Der Platz war für 2 Tage imho auch schon knapp für Herbstkleidung mit einer Übernachtung. Das könnte man gegebenenfalls noch mit einer Rahmentasche kompensieren.

Zweites mal mit Tubus Cargo Rack und Ortlieb Backrollern auf dem Gravelrad. Das war deutlich komfortabler zu handhaben und zu bepacken. Aber irgendwie auch schwerer. Gegen den Wind war man imho auch deutlich schlechter unterwegs.

Von daher würde ich als nächstes mal die 20 L Tasche auf einem Tubus Airy ausprobieren wollen und gegebenenfalls mit Rolle vorne und Rahmentasche ergänzen.
 

Kati

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Danke für eure Vorschläge. Das ist aber nicht das was ich suche. So wie ich das gesehen habe, wird bei den Taschen der Harness auch nur mit Riemen befestigt.
Die Blackburn hat da eine Art Klickhalter
Das scheint ja nicht so verbreitet zu sein?

Vielleicht dann das Salsa EXP Cradle?
 

nightwolf

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au-dela de Grand Est
Also ganz verstehe ich das nicht, was Ortlieb da macht. (...)
BTW hat es eigentlich ueberhaupt nix mit Ortlieb zu tun.
Das Gepaeck direkt ans Bike zu nageln ist ein genereller Trend, den Ortlieb nun mal bedient (genau so wie sie grosse Gepaecktraegertaschen zum Einkaufen anbieten oder riesige Packsaecke fuer Transport im Kanu).
Andere bekommen Taschen ja bestenfalls in bunt/modisch hin, wenn es wasserdicht und robust sein soll, dann muss wohl Ortlieb ran.
Auf meiner vor Tour die Westküste der USA runter, habe ich eine wichtige Lektion gelernt. Je mehr Platz in den Taschen und Gepäckträger, umso mehr nimmt man mit. (...)
OK diese Lektion habe ich auf einer Tour nach Italien gelernt. Nur war das 1987 und ich hatte eigentlich gedacht, heute wisse man das nach fuenf minuten Internet-Recherche ?
 

nightwolf

Surlyversteher (soweit moeglich)
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au-dela de Grand Est
Dann darfst du aber nicht den Thread lesen in dem jemand fragt, wie man den Klappstuhl auf dem Rad unterbringt...
Oh das ist spannend, da weiss ich gar nicht wie das geht. Ich hock mich immer auf die Therma-Rest oder auf eine Parkbank oder nutze die Gastronomie, die hat auch Stuehle vor Ort.
So liess sich der Klappstuhlverzichtsschmerz ertragen bzw. kam gar nicht erst auf.
Ich haette nur den Tipp, evtl. mit einem Liegerad zu reisen, da ist der Liegestuhl naemlich schon integriert ?
 

MucPaul

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Ich habe jetzt zwei Varianten durch:

Einmal Ortlieb Bikepacking Setup mit 16L Satteltasche und 9 L vorne am Gravelrad. War mir ehrlich gesagt zu fummelig. Gut das wir zu zweit waren. Der Platz war für 2 Tage imho auch schon knapp für Herbstkleidung mit einer Übernachtung. Das könnte man gegebenenfalls noch mit einer Rahmentasche kompensieren.

Zweites mal mit Tubus Cargo Rack und Ortlieb Backrollern auf dem Gravelrad. Das war deutlich komfortabler zu handhaben und zu bepacken. Aber irgendwie auch schwerer. Gegen den Wind war man imho auch deutlich schlechter unterwegs.

Von daher würde ich als nächstes mal die 20 L Tasche auf einem Tubus Airy ausprobieren wollen und gegebenenfalls mit Rolle vorne und Rahmentasche ergänzen.
Da gibt es gute Tests und Videos dazu. Backroller im Wind vs. Seatbag. Ich glaube es war auf bicycletouring.com
Das Problem mit Backrollern ist halt, daß sie im Gelände unpassend sind und man das Rad schlecht schieben kann. Eine große Ortlieb Rolle hinten auf dem Tubus oder Gepäckträger und vorne eine große quer bringt auch 35L Volumen, also quasi wie 2 normale Backroller.
Die Topeak VersaCages an der Federgabel bringen auch nochmal 10L bei leichtem Inhalt. Und man kann das Rad gut im Gelände bewegen.

Ich bin mittlerweile von Ortlieb weg auf Topeak umgeschwenkt. Nicht nur, weil die viel günstiger sind, sondern weil deren Taschenträger am Rad verbleiben und man einfach den Inhalt in einem wasserdichten Kompressionssack rausziehen kann. Kein Gefummel, kein Dreck im Zelt.
 
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