Propain Naben

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Ich denke mittlerweile, dass Konstruktionsbedingt durch die Endkappen die Lager zu stark vorgespannt werden können und somit schneller kaputt gehen. Entlastet man die Lager laufen sie wieder weich, da die Kugeln nicht mehr auf der zerstörten Umlaufbahn rollen sondern aufgrund der fehlenden Vorspannung daneben.

Ich hab auch die Nabe ohne Innensechskant und muss in Summe sagen, dass die gesamte Konstruktion nicht sehr glücklich ist.
Da mir leider die Welle kaputt gegangen ist beim öffnen der zweiten Endkappe bin ich gespannt ob Propain eine neue hat bzw. ob sogar gegen eine mit Innensechskant getauscht werden kann
 
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Insofern du eine M81 Nabe fährst ist es möglich das ganze auf 12mm Inbus Achse zu tauschen - dann muss aber wirklich alles getauscht werden. Lager, Freilaufkörper und natürlich Endkappen. Nur das Nabengehäuse bleibt das selbe. Bin mir nicht sicher, ob Propain das anbietet. Aber fragen kann man ja mal.

Dein Problem bzgl. Spannung auf die Lager durch die Endkappen - hm, vielleicht. Allerdings kann ich nicht von einer gehäuften Ausfallquote berichten die auf dieses Phänomen hinweist, es kann aber durchaus eine Rolle spielen, wenn die Endkappen wirklich sinnlos fest angezogen sind. Ca. 5Nm sind dort eigentlich angebracht - und Schraubensicherung.
 
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Hallo.
Ich belebe den Thread mal wieder. Fahre ein 2016er Tyee und vor wenigen Tagen plötzlich gemerkt dass der Freilauf an immer der gleichen Stelle einmal anders klingt als beim Rest der Umdrehung. Wollte jetzt mal versuchen an die Sperrklinken zu kommen in der Hoffnung dass etwas Öl darauf mein Problem schon löst. Habe aber bisher nur eine der Abdeckkappen (Bremsseite) abbekommen und komme jetzt nicht mehr weiter. Die Nabe sieht von innen her aus als könnte man da was mit nem Inbus festhalten, aber leider ist 10mm zu schmal und 12mm zu dick. Muss ich wohl nen 11er besorgen, oder komme ich da auch anders weiter? Ich kann doch prinzipiell bis an die Klinken kommen, oder? Habe sowas noch nie gemacht.
 
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Hi @DiaryOfDreams - nein, leider kann man diese Achse nicht mit einem Inbus gegen halten. Die Führung dort drin sieht nur so aus, das ist aber nicht zum Gegenhalten gedacht. (Schau dir noch mal die angehängten Bilder an - bei der einen Achse sieht man die Inbusaufnahme ganz deutlich, die andere Ache hat nur kleine Nuten drin, die nichts bedeuten)
Es wäre noch denkbar die Achse Richtung Freilauf raus zu treiben (indem du zum Beispiel einen Schraubenzieher oder ähnliches reinsteckst, somit der Griff als Auflagefläche dient und mit einem Hammer kurze Impulse drauf gibst), dann kommst du auch an die Sperrklinken ran. Aber Achtung - dabei wird auch das Lager auf der Freilaufseite rausgeschlagen. Dann hast du allerdings die komplette Achse als Angriffsfläche, was sich auch gut nutzen lässt, da die Achse im Mittelstück verstärkt ist - dort kann man, mit geeignetem Werkzeug und einer schonenden Zwischenlage, die Achse gegenhalten und die antriebsseitige Endkappe abschrauben. Beim Wiedereinbau natürlich darauf achten, dass das Lager wieder ordentlich in die Nabe getrieben wird - und dabei die Achse beim Einbau nicht vergessen. :)

Ich weiß, klingt ein bisschen kompliziert, ist aber eigentlich recht schnell gemacht.
VG
Hexe
 

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@Knusperhexe: Danke für Deine Antwort. Ich werde mir das die kommenden Tage nochmal in Ruhe anschauen. Und sicherlich auch noch Videos zu dem Thema gucken. Das klingt für mich im Moment noch so dass ich zig Fragen habe. Will auch eigentlich nicht irgendwelche Lager mit raus hauen. Wüsste nicht wie ich die wieder eingepresst bekomme... Mal schauen. Melde mich bei Fragen wieder. ? ?
 
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Wenn du die Kappe auf der Kassettenseite ab hast, kannst du dann nicht die Kassette mit samt Freilauf abziehen?
Bin mir nicht mehr 100% sicher ob es ging, meine aber ja.
 
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Wenn du die Kappe auf der Kassettenseite ab hast, kannst du dann nicht die Kassette mit samt Freilauf abziehen?
Bin mir nicht mehr 100% sicher ob es ging, meine aber ja.

Er hat ja eben genau diese Kappe bisher nicht abbekommen - nur die Bremsseitige, und da es nichts gibt, womit man die Achse gegenhalten kann, bekommt man die Antriebsseitige Kappe nicht gelöst, wenn immer die andere Seite sich zuerst löst.

@DiaryOfDreams - ich kann dir später mal einen kleinen Photoguide erstellen, wenn ich die Zeit dafür finde...

Vg
Hexe
 
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Habe heute einen 11er Inbus bekommen und der sperrt die Nabe durchaus. Nur dass die Knarre die ich zum dagegen halten brauche in der Garage ist und ich gerade keine Lust mehr hatte raus zu gehen. Werde also morgen mal versuchen die Kappe abzumontieren. ? ?
 
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Ich weiß nicht, ob das eine so gute Idee ist. Die Achse ist ziemlich dünn an der Stelle, wo du sie greifen möchtest. Wenn die Kappe nicht all zu stramm sitzt, mag das gehen, aber sonderlich viel Drehmoment würde ich dort nicht reinknallen...
 
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Also doch versuchen von der Bremsseite her per Hammer den Freilauf samt Lager auszutreiben? Eine andere Chance bliebe ja sonst nicht mehr. ?
 
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Nein, beide ganz normal Rechtsgewinde. Ich tippe gleich noch einen kleinen Guide zusammen, danach kannst du selbst entscheiden, was für dich eher in Frage kommt, wie du es probieren möchtest.... Geduld...
 
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So, ich versuche mal mein Bestes beim Zeigen der Variante

Achse ausschlagen um an die Sperrklinken heran zu kommen - oder allgemein, wenn sich eine Endkappe nicht lösen lässt.
Es handelt sich bei der Nabe um eine M82A - die Boost Version der M81, weshalb die Achse identisch ist. Der Freilauf hat stärkere Klinken, sonst ist aber wenig Unterschied hervorzuheben.

Zunächst mal haben wir die Nabe vor uns - ich stelle alles so dar, dass sich nur die bremsseitige Endkappe lösen lässt!

IMG_20200330_100144.jpg (Bild 1)
Das ist, klar, die Nabe, bevor es los geht. Beide Endkappen besitzen Aufnahmen für 17mm Konusschlüssel, hier wird also mindestens eine Endkappe gelöst werden. Da man aber gelegentlich beide runter haben möchte, oder sich eben die falsche Seite zuerst löst (Bild 2), kann man die Nabe komplett ihres Innenlebens befreien, um sein Ziel zu erreichen.
Hierzu setzt man etwas auf die Achse, ich nehme gern Schraubenschlüssel, um mit einem Hammer das Ding heraustreiben zu können.

IMG_20200330_100525.jpg IMG_20200330_100602.jpg IMG_20200330_100608.jpg IMG_20200330_100618.jpg
(Bild 2) (Bild 3) (Bild 4) (Bild 5)

Die Nabe sollte dafür nicht direkt auf einer harten Unterlage stehen. Besser ist es, wenn der Nabenkörper aufliegt, Freilauf und Endkappe aber "frei schweben", damit die Achse Spielraum hat zum rauskommen. (Dafür kann man zum Beispiel ein Holzstück so ausbohren, dass der Freilauf in die Bohrung passt, der Rest der Nabe aber auf dem Holz aufliegt) Da man dabei das Lager hinterm Freilauf aus der Nabe schlägt, kann es sein, dass der Freilauf mit einem Schwung rauskommt und die Sperrklinken herausfallen. Es ist deshalb wichtig über einer sauberen, zugänglichen Fläche zu arbeiten, damit man nicht anfängt über den Boden zu kriechen und Kleinteile zu suchen...

IMG_20200330_100702.jpg IMG_20200330_100707.jpg IMG_20200330_100718.jpg IMG_20200330_100836.jpg
(Bild 6) (Bild 7) (Bild 8) (Bild 9)

Jetzt sind wir schon am Freilauf und könnten rein theoretisch schon anfangen zu arbeiten - wenn es denn das Ziel war, an die Sperrklinken heran zu kommen. Problematisch wird hier aber der Wiedereinbau - denn das ausgeschlagene Lager muss ja wieder zurück in die Nabe, was nur geht, wenn wir direkt ans Lager heran kommen. Aktuell blockiert uns da noch die Endkappe, welche ja noch immer auf der Achse aufgeschraubt ist. Wir bekommen den Freilauf also nicht abgezogen. So richtig schöne Methoden kenne ich hier leider auch nicht. Aber was funktioniert und auf jeden Fall machbar ist --> die Achse klemmen/festhalten und dann die Endkappe abschrauben. Der Mittelteil zwischen den Lagern, also der Teil der Achse, der im Nabenkörper selbst steckt, ist in der Wandstärke deutlich dicker als die Aussenstücke. Hier kann man mit Schraubstock, Rohrzange oder diversen anderen Utensilien ran, wenn man ein bisschen Materialschutz betreibt - zum Beispiel, in dem man Tesa Band drumwickelt und dann greift, oder was auch immer man als Unterlage parat hat. Wichtig ist nur, dass man genügend Kraft zum Gegenhalten der Achse aufbringen kann - die Endkappen sitzen - ab Werk - gern brutal fest, da keinerlei Fett verwendet wurde. Die hier gezeigte Methode ist eher rustikal, nicht auf Schönheit ausgelegt, aber auf ein paar kleine Kratzer an der Achse kam es mir hier nicht an. Das Ziel hier ist wichtiger - die Endkappe herunter bekommen, was damit nun auch möglich sein sollte. Die Achse ist nun also frei zugänglich, kein Freilauf und kein Lager mehr drauf.

IMG_20200330_101000.jpg IMG_20200330_101508.jpg IMG_20200330_101625.jpg
(Bild 10) (Bild 11) (Bild 12)

Was kommt als nächstes? Ganz klar - alles wieder zusammen bauen! Hier ist die Reihenfolge besonders wichtig. Denn tatsächlich muss man noch das verbleibende Lager aus dem Gehäuse schlagen, bevor man alles wieder zusammen setzt. Hierzu am Besten wieder die Achse verwenden, genau wie schon beim ersten mal, mit Schraubenzieher das letzte Lager Richtung Bremsscheibe ausschlagen. Warum? Wenn man versuchen würde das Antriebsseitige Lager wieder in die Nabe zu bauen, muss die Achse gleichzeitig mit verbaut werden. (Wenn man die vergisst, steht man mit 2 eingeschlangenen Lager im Nabengehäuse da, aber keine Achse dazwischen. Das wird dann richtig problematisch.) Genau diese Achse ist einem beim Einbau des freilaufseitigen Lagers aber im Weg, wie man auf Bild 12 erkennt.
Wenn alles raus ist, kann man anfangen die Lager wieder einzusetzen. Zuerst die Antriebsseite! Bei dieser Nabe passt eine 21mm Nuss quasi exakt auf den äußeren Lagerring. (Bild 15) So ein Teil hat vielleicht nicht jeder zu Hause. Es ist allgemein nur wichtig etwas zu finden, über welches man das Lager möglichst auf den Ringen in die Nabe schlagen kann.

IMG_20200330_101638.jpg IMG_20200330_101713.jpg IMG_20200330_101828.jpg
(Bild 13) (Bild 14) (Bild 15)

Über die Nuss schlägt man nun, vorsichtig, das Lager zurück in die Nabe. Aufpassen, dass man nicht schief kommt, deshalb lieber mit Geduld, und nicht mit roher Gewalt. Wenn das Lager bündig in der Nabe sitzt, hat man die Einschlagtiefe erreicht (Bild 16). Jetzt steckt man die Achse rein, so, wie sie reingehört, setzt das Bremsseitig Lager auf und schlägt dieses, dank 21mm Nuss, oder was auch immer, wieder ein. Gern mal an der Achse rütteln, ob Spiel vorhanden ist oder nicht. Dann weiß man auch, ob die Lager schon richtig sitzen, oder doch noch nicht richtig.


IMG_20200330_102106.jpg IMG_20200330_102157.jpg IMG_20200330_102201.jpg IMG_20200330_102221.jpg
(Bild 16) (Bild 17) (Bild 18) (Bild 19)

Eigentlich hat man es jetzt geschafft. Was noch fehlt ist der Freilaufkörper und die Endkappen. Aber auch hier kann man noch ein paar Sachen beachten. Damit gehts gleich im nächsten Beitrag weiter....
 
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Randberlin / Erkner
Wie gesagt, jetzt kommt noch die schlussendliche Feinarbeit.

Bevor man den Freilauf wieder aufschiebt sollte man kontrollieren, ob der Spacer auch wirklich da ist (Bild 21)
Der Freilauf selbst rutscht manchmal nicht von selbst wieder in die Rasterung/Nabe (Bild 22). Das kann auch bei allenmöglichen anderen Sperrklinkenfreiläufen passieren. Einfacher Trick - man nimmt ein Gummiband, Zahnseide, Angelschnur - what ever, hauptsache etwas, das nicht gleich reisst und sich gut benutzen lässt, wickelt es eine Runde um die Sperrklinken, zwingt diese damit sich "anzulegen" (Bild 24), schiebt den Freilauf ein bisschen in die Nabe, so dass die Sperrklinken sich nicht mehr vollkommen öffnen können, sondern in der Nabe "sperren", zieht seine Hilfsschnur raus (Bild 24) - und hat jetzt die Bahn frei, für die letzten Momente - die Endkappen wieder aufschrauben. Wer sich diesen ganzen Heckmeck für das nächste Mal ersparen möchte, der kann auf die Antriebsseite Fett aufs Gewinde geben, auf die Bremsseite Schraubensicherung, damit man beim nächsten Mal wirklich die Antriebsseite zuerst löst. 5Nm beim Anziehen der Endkappen ist vollkommen ausreichend!
Bild 27 - Ende der ganzen Operation.

IMG_20200330_102745.jpg IMG_20200330_102805.jpg IMG_20200330_102824.jpg
(Bild 20) (Bild 21) (Bild 22)

IMG_20200330_102901_1.jpg IMG_20200330_102933.jpg IMG_20200330_102957.jpg
(Bild 23) (Bild 24) (Bild 25)

IMG_20200330_103012.jpg IMG_20200330_103051.jpg
(Bild 26) (Bild 27)


~ Fin ~
 
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Es gibt übrigens noch eine Methode, wie man es schafft die fest sitzende Kappe zu lösen - ohne alles öffenen zu müssen. Diese Methode ist nur leider schwer zu beschreiben und klappt auch irgendwie nicht immer, aber kurz gesagt: Es geht über Impuls.
(Diese Methode musste ich zum Beispiel verwenden, um die kleine Photoshow aufzeichnen zu können, da sich bei dieser Nabe natürlich die antriebsseitige Endkappe zuerst gelöst hat - die brauchte ich aber fest auf der Achse, weshalb ich auf diese Weise die Bremsseite geöffnet habe)

Wenn man weiß, dass man die antriebsseitige Kappe lösen möchte, diese sich aber beim normalen Öffnen mit den Konusschlüsseln keinen Millimeter vor traut, sondern immer die Bremsscheibenseite zuerst abdreht, kann man probieren durch schnelle Kraftimpulse doch die Seite gelöst zu bekommen, die man haben will. Dafür muss man (leider), die Bremsseitige Endkappe ziemlich festziehen und nur Gegenhalten, wenn man mit beiden Konusschlüsseln die Endkappen zu öffnen versucht. Beim Öffnen dann nur Antriebsseitig, mit schnellen Kraftimpulsen versuchen diese Kappe zu lösen. Es kann sein, dass man die Bremsseite immer wieder öffnet, aber mit ein bisschen Überung/Wiederholung bekommt man es irgendwann hin, dass sich wirklich diese Seite zuerst löst, die man haben möchte.
Nachteil der Methode: Vermutlich sitzt danach die gegenseitige Endkappe fester als je zuvor.....

VG
Hexe
 
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@Knusperhexe: Superanleitung, die wirklich besser als jeder Film ist und vielen Besitzern dieser Naben weiterhilft.
Als Syntace Fahrer finde ich aber den Aufbau der Teile und die daraus folgenden Wartungsarbeiten ziemlich kompliziert und ich frage mich, was die Konstrukteure sich dabei wohl gedacht haben...
 
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Danke.
Und gute Frage. Ich weiß es auch nicht. Ich war sehr froh, das bei "uns" nach der ersten Fuhre die M71 ins Programm kam - eine Nabe mit 12mm Innenaufnahme für Inbus, womit sich das ganze Problem erledigt hatte. So weit ich weiß, gibt es die Boost Naben aber immernoch nur mit dieser durchgängigen Achse, von welcher man halten kann, was man will...
 
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Auf jeden Fall eine richtig gute Anleitung - toll, wieviel Arbeit Du Dir gemacht hast. :)
Das Ende vom Lied in meinem Fall - die Kappe auf der Antriebseite ging jetzt, mit dem richtigen Werkzeug, problemlos runter.
Freilauf abgemacht und gesehen dass eine der Sperrklinken verrutscht war - keine Ahnung wie sowas passieren kann. Diese wieder richtig positioniert und das Problem scheint gelöst zu sein. Zwei Probleme die ich jetzt noch habe (aber noch lösen werde):
1. Wo ist die verdammte Kappe geblieben mit der ich den Zahnkranz festziehe? lach
2. Wieso will der Zahnkranz nicht komplett auf den Freilauf? Das mit den unterschiedlich breiten Nuten ist mir klar, aber irgendwie finde ich gerade nicht die richtige Position damit der Zahnkranz ganz auf den Freilauf geht, aber das wird schon noch werden wenn ich mal mehr als 5 Minuten Zeit habe. :)
Also vielen Dank für Deine Hilfe.
 
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Randberlin / Erkner
Liest sich so, als ob du einen Shimano Freilauf hättest. Dann kann es gut sein, dass die Kassette ein bisschen in die Stege gefressen hat, bevor du sie abgezogen hast. Es empfiehlt sich diese gefressenen Stellen ein bisschen mit Sandpapier oder ähnlichem zu begradigen, damit die Kassette wieder gut drauf geht - ansonsten kann es passieren, dass sie sich an genau diesen Fresskanten verhakt und nicht weiter drauf geht - oder eben nur mit Gewalt.

Wo du den Verschlussring hingeschmissen hast - sorry, keine Ahnung. Musst du suchen. :D
Vg
Hexe
 
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Hahaha....nein, viel besser, habe einen SRAM-XD-Freilauf. Kenner werden jetzt schon wissen was Sache ist.... ;)
Ich kannte bisher eben nur besagte Shimano-Freiläufe und Kassetten und habe zur Zeit auch diverse Baustellen zeitgleich, bin also auch nicht so richtig bei der Sache gewesen als ich die Kassette abgezogen habe.
Habe also gerade in einem Video gesehen: Es gibt keinen Verschlussring den ich verloren haben kann und ich muss die Kassette nur locker auf die Ritzel setzen und dann verschrauben. Werde das nachher mal ausprobieren. :D
 
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Okay, alles wieder zusammengebaut...uuuunndddd...wenn man schnell genug dreht hört man dass das Geräusch deutlich noch da ist. Wieder alles auseinander gebaut, richtig gesäubert, alles geölt und gefettet, wieder zusammengebaut, keine Besserung. :(
Irgendwas scheint kaputt zu sein, ich habe nur keine Ahnung was. :(
Im Zweifellsfall werde ich mir wohl 'nen neuen LRS holen, denn nur neue Nabe und dann umspeichen lassen kostet sicherlich auch schon 'ne Stange und dann lieber mal etwas komplett Neues haben.
 
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