Rotwild R.Q1 Pedelec Prototyp - Wenn Automobil-Zulieferer Fahrräder antreiben [Riva 2014]

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Weltpremiere am Rotwild-Stand: Erstmals wurden dort die zwei hauseigenen Pedelec-Prototypen mit dem Brose Mittelmotor präsentiert und durften sogar gefahren werden. Bei den ausgestellten Bikes handelt es sich ausdrücklich um Prototypen, weshalb unser Fahreindruck noch nicht dem des Serienproduktes entspricht, doch interessant ist es allemal, wenn ein Zulieferer-Gigant die Fahrradbranche betritt.


→ Den vollständigen Artikel "Rotwild R.Q1 Pedelec Prototyp - Wenn Automobil-Zulieferer Fahrräder antreiben [Riva 2014]" im Newsbereich lesen


 
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Oje... jetzt kommt das was kommen musste ...80 % aller E-Biker sind in irgend einer weise Gesundheitlich eingeschränkt, Fett oder Faul ...
Bei einem ernsten Knieproblem hilft dir eine E-Bik auch nix .. vieleicht schon vergessen oder noch nie ein E-MTB gefahren .. ohne treten bewegt sich das Teil auch nicht. :D .. es sei denn Bergab
 

chorge

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Wenn ich sehe, wieviele E-Bikes inzwischen durch die Gegend gondeln, scheint halb Deutschland schlimm krank zu sein...
IMHO gehört ein Verbot auf Singletrails für die Drecksdinger her! Von mir aus darf damit jeder auf Forstwegen fahren, und auch diverse Almwirte glücklich machen...
Oder Verkauf der Bikes nur mit ärztlichem Attest vom Facharzt (also nicht vom befreundeten Allgemeinarzt im Dorf)!
 

Tyrolens

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Schon mal ein Pedelec auf einem Singletrail gesehen? ;)
Eben, eben.

Mein Nachbar hat sich ein Pedelec gekauft, weil er mal mit so ner Altherrenrunde eine Ausfahrt gemacht hat und dabei völlig verreckt ist. Er ist wirklich zu faul zum Trainieren und kauft sich jetzt einfach die Bauer mit einem 4.500 Euro Cube Hybrid. Als 62 jähriger Rentner hätte er viel viel Zeit zum Trainieren. Leider fährt er aber selbst mit seinem Pedelec jetzt nur so 1 1/2 bis 2 stündige Ausfahrten am Radweg.
Dann gibt es da noch Marco, einen ehemaligen Ultra-Marathon-Fahrer. Er hat kein Auto, fährt alles per Pedelec und Bahn und hat halt nun mit Hilfe des Pedelecs seine Touren massiv ausgedehnt. Was er damals an einem Nachmittag geschafft hat, fährt er jetzt noch schnell am Abend, er fährt Touren, die kaum jemand mit einem normalen Bike treten könnte, weil abartig steil.

Meistens trifft man die Leute aber ohnehin nur auf den faden Standardtouren auf die nächste Almhütte oder so. Man kennt denen auch an, dass sie keine Ahnung vom Mountainbikesport haben und den auch nie ernsthaft betreiben werden. Die rollen halt mit dem Pedelec zur nächsten Hütte, machen dort Mittag oder trinken ein Bier und rollen wieder heim. Vom Trainingseffekt ist das fast null und vielleicht noch bei kranken Menschen argumentierbar. Ansonsten sehe ich das eben als Nullsummenspiel und letztlich stellt sich doch auch die Frage: Wollen die Menschen nicht mehr leiden?

Das beste Argument kommt aber noch immer von den Altherrenrennradfahrern. Frauchen soll auch mal mitfahren und das schafft sie nur mit Hilfe aus der Wunderflasche.

Aber am besten sind noch immer die, die dich auf irgend einer krassen Rampe locker flockig mit ihrem Pedelec überholen und dabei stolz wie Oskar sind. :D

Die Zeiten ändern sich. Auf uns wird das nur wenig Einfluss haben.
 

chorge

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Wenn die Bikes aber immer trailtauglicher werden kann das Ganze schnell Einfluss auf uns haben:
Es rückt die Spassgesellschaft der Jugendlichen nach! Hey, ohne viel Kraft den Berg hoch, und dann ohne Rücksicht auf Verluste (und Wanderer) Vollgas die Trails runter... Es werden mehr und mehr ehemalige reine Bikeparkjünger plötzlich alpine Touren machen, weil's ja nicht mehr anstrengend ist...
Das Ende vom Lied: Kaputte Trails, Ärger mit Wanderern, Wegsperrungen!!!

Alles kein Thema, solange die E-Bikes 20kg wiegen und keine potenten Fahrwerke haben!
Aber ein gutes E-Bike mit 17kg kann (leider) durchaus bereits artgerecht im Gelände bewegt werden - und was in 2-3 Jahren auf den Markt kommen wird, daran will ich gar nicht denken!!!
 

Tyrolens

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Du irrst, glaube ich.
Bin derzeit ab und an mit jemandem unterwegs, der die meisten hier im Forum konditionsmäßig ganz locker in die Tasche stecken kann. Aber am Trail, sobald es etwas schwieriger wird, sieht die Sache ganz anders aus.
Die Leistungen, die wir auf den Trails bringen, unterschätzen wir viel zu sehr. Das ist nicht selbstverständlich und muss wirklich erst erlernt werden.
 

chorge

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Und dennoch bewegt sich dein Kollege auf dem Trail! Nichts zu können heißt noch lange nicht, es nicht zu tun!
 

Tyrolens

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Der kann das aber auch. Fährt ja seit 20 Jahren Mountainbike.
Ein 20 kg Bike durch die Gegend zu tragen, weil der Trail für einen nicht fahrbar ist, werden sich nur ganz wenige antun.
 

chorge

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Wie gesagt: 20kg nicht! Aber wenn jetzt schon 17kg angepeilt werden, sind es sicher bald 16kg... Und die lassen sich recht problemlos auch mal länger tragen, und vor allem lebendig und verspielt in schwerem Gelände bewegen!
 

Tyrolens

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Ich bin gespannt.
Kann es mir, wie gesagt, nicht vorstellen, dass die aktuelle Zielgruppe sich auf die Trails verirrt, aber die MX und Bikepark Fraktion vielleicht schon.
 
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Leider nutzt Rotwild nicht die beim Brose-Motor gegebene Option des Einbaus von 2 Kettenblättern und verspielt damit die Möglichkeit der Nutzung eines Vorteils gegenüber den Mitbewerbers, die den Boschantrieb einbauen.
Da hat Rotwild eine große Chance leichtfertig vertan!
:confused::confused::confused::confused:
(Die evtl. Unmöglichkeit des Einsatzes eines Wechselakkus lasse ich mal unerwähnt!)
Manchmal möchte ich schon wissen, was so in den Köpfen der Marketingleute vorgeht........
Bitte Lesebrille anziehen, genau gucken und dann nochmals fachsimpeln...ggf. bereits gesagtes ändern. Du liegst aber sowas von falsch.
 
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jetzt habe ich nur ein paar Kommentare überflogen, aber die Intoleranz mancher hier ist ja echt erschreckend. Macht euch mal wieder locker...seit ja fast schlimmer als das frühere böse "Feindbild" des engstirnigen Wanderers der kein Verständnis für den MTB Sport hat.

E-MTB wird kommen...so oder so. Aber mit Sicherheit -wie hier auch schon erwähnt- kommt damit aus Fahrtechnischer Sicht nur ein ganz geringer Teil tatsächlich auf den Trail. Die meisten werden auf Forst und Waldwegen rumkurven - und warum auch nicht? Diejenigen die auf dem Trail sind, behaupte ich jetzt mal, sind da nicht erst mit dem E-bike hingekommen und verhalten sich bezüglich Natur und Umgang mit Wanderern etc. auch so, wie man das ohne E-Bike macht. Ganz ehrlich, ich fahr seit über 20 Jahren Rennrad und alle Arten von MTB und ich nehme zum trainieren auch teilweise den Motor - weils einfach ein geiles Training ist und du Vollgas über die -natürlich freien- Trails heizen kannst und nicht erst eine Abfahrt brauchst. Perfekt wenn man nur eine Stunde Zeit hat. Ich weiss, jetzt kommt bestimmt gleich wieder das gehate von den "Fachleuten und Experten" die auch in der Gondel immer alles super in der Theorie wissen, aber dann auf dem Trail komischerweise nach der zweiten Kurve hinten abfallen...

In diesem Sinne, nix für ungut und happy Trails....
 
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@shift
Ok ... dann kläre uns doch mal auf..8-)

@shift
Es gibt ja genügend Biker ( auch hier) die beim Thema E-Bike sofort an unsportliche/faule oder gebrechliche Leute denken .....und selber ihre Teile in Gondeln den Berg hinauffahren lassen um dann sportlich den Berg abzufahren.

Skifahren werden vielleicht auch ein paar, die gehen natürlich auf Fellen auf den Berg
 
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BistDuVerrueckt

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Aber am besten sind noch immer die, die dich auf irgend einer krassen Rampe locker flockig mit ihrem Pedelec überholen und dabei stolz wie Oskar sind. :D
Wenn die Bikes aber immer trailtauglicher werden kann das Ganze schnell Einfluss auf uns haben:
Es werden mehr und mehr ehemalige reine Bikeparkjünger plötzlich alpine Touren machen, weil's ja nicht mehr anstrengend ist...
Das Ende vom Lied: Kaputte Trails, Ärger mit Wanderern, Wegsperrungen!!!
Ich freu mich schon drauf wenn die Dinger mal für die breite Masse verfügbar sind und unsportliche, untrainierte Radfahrer ohne Fahrtechnik über die Trails heizen. Dazu ein paar Wanderer und die typische rücksichtslose Haltung unerfahrener Radfahrer im Wald und wir haben bald ein generelles Trailverbot in Deutschland.

Endlich mit dem Mofa durch den Wald fahren, da freuen sich einige bestimmt.

Hier ein Beispiel einer günstigen Alterntive -
upload_2014-5-7_12-36-51.jpeg
 

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LB Jörg

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Schon mal ein Pedelec auf einem Singletrail gesehen? ;)
Eben, eben.
.
Jepp, ständig auf meinem Hausberg. 140mm Cubefullys fahren hier haufenweise rum. Vor 2 Wochen kam schon der Erste mit Fullfacehelm.
Das Einzige was es nicht ausarten läßt ist, das die die sichs leisten können, in der Regel keins wollen und die die gern eins hätten, sichs in der Regel nicht leisten können :D

G.:)
 

Tyrolens

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Aha. Also bei uns... die 140 mm Cube Fahrer fahren auch nur am Radweg rum.
Kann sein, dass es daran liegt, dass unsere Trails eher krass sind.
 

chorge

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Jepp, ständig auf meinem Hausberg. 140mm Cubefullys fahren hier haufenweise rum. Vor 2 Wochen kam schon der Erste mit Fullfacehelm.
Das Einzige was es nicht ausarten läßt ist, das die die sichs leisten können, in der Regel keins wollen und die die gern eins hätten, sichs in der Regel nicht leisten können :D

G.:)
Genau das, wovor es mir graust!
Jetzt lass diese Drecksdinger mal 17kg und 16cm FW haben, und 1000€ günstiger sein... Dann ist recht klar, was passiert!
 

LB Jörg

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Genau das, wovor es mir graust!
Jetzt lass diese Drecksdinger mal 17kg und 16cm FW haben, und 1000€ günstiger sein... Dann ist recht klar, was passiert!
Das Schlimme ist ja, diese Cubes sind nur so schwer und voll tauglich auf verblockten Trails zu heizen. Damit werden Trails hochgefahren die 80% der Mountainbiker nichtmal runter fahren.
Außerdem werden sie ausschließlich von gesunden, nicht alten Menschen gefahren, die einfach zu faul sind selber hochzutreten.

Das einzige was einer Massenverbreitung am Trail zum Glück noch im Wege steht, ist der Preis, der sich zwischen 3000 und 4000 Euro ansiedelt.

G.:)
 

chorge

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Das Schlimme ist ja, diese Cubes sind nur so schwer und voll tauglich auf verblockten Trails zu heizen. Damit werden Trails hochgefahren die 80% der Mountainbiker nichtmal runter fahren.
Außerdem werden sie ausschließlich von gesunden, nicht alten Menschen gefahren, die einfach zu faul sind selber hochzutreten.

Das einzige was einer Massenverbreitung am Trail zum Glück noch im Wege steht, ist der Preis, der sich zwischen 3000 und 4000 Euro ansiedelt.

G.:)
Und da ist er wieder, mein Wunsch nach nem Verbot auf nicht explizit ausgewiesenen Wegen... Es handelt sich letztendlich um Motor-getriebene (-ubterstütze) Fahrzeuge! Und diese haben nunmal NICHTS in der freien Natur verloren, wo man nichtmal mit nem Pferd unreglementiert reiten darf...
 

LB Jörg

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Mein Plan bei uns ist es eher ein komplett neues Feindbild bei den Wanderern zu schaffen. Könnte die Möglichkeit sein, das der Wanderer und Mountainbiker zum ersten Mal ein Wirgefühl entwickeln könnte. Das würde die Trails für Mountainbiker bei uns lange, bis immer sichern ;)

G.:)
 
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