Schlammschlacht

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15. August 2006
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Heute hatte ich die Wahl auf freien Feld vom Sturm gefrostet zu werden oder im Wald durch Täler von Schlamm zu gleiten. Am Ende war ich dann in einem Gebebiet mit Lehmwegen. Der klebrige Lehm setzt sich kilosweise an den Rädern an, und geht nur bei recht hohen Geschwindigkeiten wieder ab.
Wie auch immer ich möchte tapfer weiterfahren.
Wie kommt ihr so mit dem Schlamm zurecht? Oder gibt es den nicht bei euch? Ich hab das Gefühl es wird den ganzen Winter so bleiben, entweder schlammig oder gefroren :eek:
 
In der Regel suche ich mir bei solchen Bedingungen Wege aus, die entweder schottrig oder weniger schlammig sind, oder / und versuche Schlammlöcher zu umfahren.
Wenn's zu schlammig wird, bevorzuge ich die Straße, die nach einem Regen ein paar Stunden später wieder trocken ist :)
 
richtig, ich bin in Thüringen unterwegs.
und *hmmm* soviel Niederschlag gabs garnicht, ich erinnere mich nur an Wochen mit Hochnebel.
Womöglich verdunstet bei der hohen Luftfeuchte einfach kein Wasser (großer Meister) ?
 
hierzulande gilt unter Mountainbikern die Regel: fahre keine schlammigen Singlertracks. Nicht, weil dann das schöne Fahrrad dreckig wird, sondern weil es die Trails umpflügt und die dann nach dem Winter aussehen wie frisch bombardiert.

Wenns um Forstwege geht isses natürlich wurscht, aber was Trails angeht suche man sich im Winter lieber welche, die wasserfest sind, oder fahre eben Waldautobahn.
 
hierzulande gilt unter Mountainbikern die Regel: fahre keine schlammigen Singlertracks. Nicht, weil dann das schöne Fahrrad dreckig wird, sondern weil es die Trails umpflügt und die dann nach dem Winter aussehen wie frisch bombardiert...

...das müsste man mal der Drecks-Reitern sagen...:mad:
Bei uns werden selbst feste Wege innerhalb kurzer Zeit für alle anderen Wald-Nutzer auf Monate unpassierbar zertreten!

Ach ja: Wieviel Einwohner hat Oregon pro km² und wieviele sinds in deutschen Ballungsgebieten (zB. das Dreieck Köln-Düsseldorf-Ruhrgebiet)?

Oregon => 3,7 Mio Einwohner auf 255.000 km² = 14,5 Ew/km²
NRW (im Schnitt, also mit ländl. Gebieten) => 18 Mio Einwohner auf 34.100 km² = 528 Ew/km²
(Quelle Wikipedia)
 
hierzulande gilt unter Mountainbikern die Regel: fahre keine schlammigen Singlertracks. Nicht, weil dann das schöne Fahrrad dreckig wird, sondern weil es die Trails umpflügt und die dann nach dem Winter aussehen wie frisch bombardiert.

Wenns um Forstwege geht isses natürlich wurscht, aber was Trails angeht suche man sich im Winter lieber welche, die wasserfest sind, oder fahre eben Waldautobahn.
:daumen:
 
Schlamm übt die Fahrtechnik
Außerdem ist Winter und da ist nunmal Schlamm im Wald.
Habt Euch mal net so.
Bei uns heißt das übrigens" Batsch"
Wobei ein schön gefrorener Trail auch was richtig Feines ist.
 
macht halt nur keinen spaß mehr wenn man einige gänge nicht mehr schalten kann weil die kasette voller matsch ist...
 
es kommt drauf an: es gibt schlamm und es gibt schlamm. Habe heute versucht einen eigentlich vorhandenen pfad übers feld zu nutzen. ich kam ca. 20m weit. Dann hat sich weder vorder- noch hinterrad gedreht! musst das bike weg tragen, weil schieben nicht möglich war...

DSC00707.JPG

DSC00706.JPG


P.S.: Wieso sind denn die Bilder nicht sichtbar sondern nur die Links dazu? Hab eben das erste mal zum neuen fotoalbum verlinkt, bei Bildern anderer Webseiten funktioniert´s ja auch. Das untere Beispiel zeigt´s ja ( gleichzeitig, das Schlamm durchaus seine Reize haben kann ;) )

sobern-schlamm.jpg
 
Ihr macht was falsch. Ich war gestern in kurzen Sachen biken bei schönem Sonnenschein, herrlichem Herbstwald und die Trails waren schön trocken. Wo gibts bloß so viel Matsch?
 
Naja! Wenn ich schon solche lehmigen Pfade sehe, ist das schon ein Grund für mich die Richtung zu wechseln oder eine Alternative zu finden. Die Putzarbeit kann bei dem Dreck länger dauern als die Fahrt. Das Verhältnis Aufwand / Spaß stimmt dann nicht mehr...:D
 
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