Das ist alles richtig, deshalb gibt es beispielsweise auch streckgrenzengesteuerte Anziehverfahren, die solche Variablen umgehen und (mehr oder weniger) direkt die Vorspannkraft messen.
Das Problem ist, dass bei geschmiertem Gewinde nicht nur dein Reibwertfenster kleiner wird, sondern auch der Reibwert an sich und damit das benötigte Anzugsmoment für die gleiche Vorspannkraft.
Solange die Schraubverbindung auf ein gefettetes Gewinde ausgelegt wurde, ist das überhaupt kein Thema, das angegebene Anzugsmoment ist dann einfach entsprechend niedriger.
Wenn du allerdings eine trocken ausgelegte Verschraubung gefettet mit dem angegebenen Drehmoment anziehst, erzeugst du eine höhere Vorspannkraft in der Schraube und überlastest sie mit etwas Pech.
Wenn ich mich richtig an mein Studium erinnere, sind Verschraubungen - sofern nicht anders angegeben - immer trocken ausgelegt.
Dementsprechend verbaue ich meine Schrauben immer trocken und entfettet, sofern nicht anders angegeben.
Dem ist nix hinzuzufügen.
Wie schön, das jemand, der das Thema offenbar kapiert hat sich auch die Mühe macht das so ordentlich hinzuschreiben.
geleis

deswegen ziehe ich es in Erwägung den Hersteller zu wechseln
hab dann jetzt einen neuen Akku für meinen 830er bestellt und operiere den mal auf... falls noch ein gutes Angebot für den 840er kommt, wäre ich aber auch dabei.