Hatte neulich die Gelegenheit, ein Turbo Levo zu testen.
25 km und 674 Höhenmeter mit einem E-Mountainbike (elektrische Pedalunterstützung bis 25 km/h) sind eigentlich nicht der Rede wert.
Nach der Fahrt kam es mir in etwa so vor, als ob ich gar nicht gefahren wäre.
Ein Problem bei der ganzen Sache war die Beschränkung der Unterstützung auf 25 km/h. Erreicht man diese Geschwindigkeit, schaltet der Motor ab und es fühlt sich so an, als ob man bergauf mit Motorbremse tritt.
Ein weiterer Negativpunkt ist das Schieben, wenn man in einem steileren, verwurzelten Trailabschnitt dann 22 kg auf den Berg hinaufwuchten muss.
Wenigstens ein positiver Aspekt ist die Mitnahme der Geschwindigkeit auf einen Gegenanstieg.
Bergab merkt man das Fahrradgewicht deutlich und meiner Meinung nach wirkt sich das eher nachteilig auf das Handling und die Agilität aus.
Fazit für mich:
Wenn schon ein E-Mountainbike, dann auf mindestens 40 km/h (illegal) getunt, damit man den negativen Effekt der Motorabschaltung nicht als so störend empfindet.
Nur, was hab ich als gesunder, sportlicher Mensch davon?
Da kann ich ja gleich E-Motocross fahren.
Die Reichweite mit so einem Gefährt ist auch begrenzt, denn wenn der Akku leer ist, muss man das Übergewicht aus eigener Kraft bewegen.
So ein Rad empfiehlt sich nur für ältere und gehandicapte Personen.
Das Geld für so ein E-Mountainbike legt man als halbwegs gesunder, sportlicher Biker besser in einem 10 Kilo leichten normalen Mountainbike an, damit fliegt man förmlich den Berg hinauf und tut was für die Kondition.