Suche passendes Fully und benötige eure Hilfe

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Hallo Leute,

ich benötige eure Hilfe bei der Suche nach einem passenden Fully. Ich bin 1,89 m groß, 100 kg und Schrittlänge liegt bei 90 cm. Ich komme aus der Nähe vom Harz, dementsprechend bin ich dort auch überwiegend unterwegs. Seit 2014 habe ich mein Hardtail von Cube, möchte meine Einsatzgebiete aber gern erweitern.

Wenn man das so sagen darf, suche ich irgendwie die eierlegende Wollmilchsau. Ich möchte mit dem Bike steile und auch lange Anstiege fahren, aber auch in Trail- bzw. Bikeparks fahren können. In den letzten Wochen war ich im Harz mit einem Leihbike (Scott Genius 930, zum ersten Mal ein Fully) und in Winterberg (leider) mit meinem eigenen Rad. Der unterschied was wie Tag und Nacht. Ich bin seitdem sehr begeistert von dem Scott, kenne aber leider keinen Vergleich zu anderen Fullys. Mit dem Scott bin ich überraschend angenehm hoch auf den Brocken gefahren. Dabei empfand ich die Twinloc Funktion als sehr hilfreich.

Da ich aber eher der Laie bin und wenig Ahnung von den technischen Anforderungen und passenden Komponenten habe und zusätzlich wenig praktische Erfahrung mit Fullys besitze, brauche ich dringend eure Hilfe. Ich habe ein Budget von max. 3000€ eingeplant. Bei meinem kleinen Benchmark verschiedener Bikes sind ein paar hängen geblieben.

Scott Genius 960
Scott Ransom 930
Radon Swoop 9.0
Trek Slash
Cube Stereo SL 150

Hier stellt sich die Frage, ob ich mit einem dieser Bikes richtig bedient wäre, oder zu fortgeschritten unterwegs bin. Deswegen setze ich auf euren Rat und eure Expertise :).

Vielen Dank schonmal!
 
Servus,

in welcher Größe bist du das Scott Genius gefahren? L oder XL?

Du hast dir Bikes ausgesucht, zumindest die meisten, die alle bergauf naja sind mit dem Focus auf böse, ruppig und schnell bergab. Also die wenigsten sind hier Tour und ab und Trail Spaß, sondern ganz klar "vollgas" bergab.
Ist dies auch klar dein Wunsch und dein Focus?

Eigentlich bist du ein Kandidat für XL Bikes, ich bin mir aber nicht sicher ob du einige davon zum Arbeiten bringen wirst wenn du direkt von einem HT auf so lange Bikes umsteigst mit bergab Geometrie.

Ich bin 1,86m mit SL 88cm und hab drei deiner Kandidaten bereits Testen und teilweise lange Fahren können.

Das Genius würde ich noch als eines der gemäßigten hier betrachten, wobei die Gabel mir beim 960 gar nicht zusagen würde. Größe? Eigentlich XL eher aber da ist es nicht gerade kurz.
Das mit der Größe trifft ebenfalls auf das Ransom zu. Ich bin es als tuned in XL gefahren, macht bergab viel Spaß, schluckt gut und viel weg, ist aber nicht gerade wendig in XL beim langsamen Rollen. Beim 930 dürfte das höhere Gewicht bergauf schon spürbar sein.

Das Stereo ist ein "braves Enduro" was gut tourentauglich ist, aber schon etwas aktive Fahrstil und zentral Fahrerposition verlangt auf dem Vorderrad. Sonst fehlt der Grip am Vorderrad und du bist Passagier. Dürfte in XL dich noch am wenigsten fordern von allen da es kompakt ist. Vom Gewicht auch nicht so extrem.

Das Slash 9.8 empfand ich als sehr racelastig und anstrengend zu fahren. Bei der Carbonvariante war auch der Sitzwinkel sehr flach in 19.5, bei Alu soll der besser sein. Denke das niedrige Gewicht macht es für den Alltag brauchbar.

Das Radon ist nicht gerade klein, ob du dies zum Arbeiten bringst?

Grundsätzlich solltest du dir sicher sein ob diese Bikes zu deinem Einsatzzweck passen. Es sind alles Bikes mit viel Federweg, wenn also bergab Spaß absolut im Focus steht könnten es die passende eierlegende Wollmilchsau sein.
Wenn du lieber Trails und Touren fährst, un bereit bist auf die direkte und ganz verblocke Linie zu verzichten, ist eher keins von den Bikes.

Soviel von meine persönlichen Eindrücken und Gedanken zu deiner Auswahl.
 
Servus Orby,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Genau so eine Art von konstruktivem Rat habe ich gesucht! Und du sprichst genau die Punkte an, weswegen ich mir bei der richtigen Wahl so unsicher bin. Ich bin kein MTB Profi und möchte dementsprechend mein Geld auch vernünftig anlegen.

Ich bin das Scott Genius in Größe XL gefahren und es hat mir sehr gut gefallen. Bin damit knapp 50 km gefahren und über 1000 hm. Und das wäre auch mein Primärziel. Längere Touren mit guten Trails, die gerne auch mal knackiger sein/werden dürfen. Zusätzlich möchte ich aber auch gerne mal in den Trail-/Bikepark mit dem Bike. Und da ist mein großes Problem. Ich kenne keine persönlichen Vergleiche zwischen solchen Bikes und weiß auch nicht so recht, was für mich die richtige Konfiguration wäre.

Das Scott hat mir gut gefallen. Es war zwischenzeitlich stark am wippen, was ich aber darauf schiebe, dass es ein Leihbike war und vom Fahrwerk nicht auf mich zugeschnitten war. Das einzige wo ich etwas am zweifeln war, waren die Bremsen. Die müssten bergab einiges mitmachen und waren gefühlt bei meinem Gewicht am „Limit“.

Mir ist auch bewusst, dass ich Bikes alle einen großen Federweg besitzen. Das liegt eher daran, weil ich des Öfteren schon gelesen habe, dass man bergab und wenn es etwas ruppiger wird, mit +- 120 mm Federweg und zusätzlich meinem Gewicht schneller an die Grenzen kommt. Lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil und von Alternativen überzeugen.

Grüße ✌
 
Generell halte ich das Genius für ein recht vielseitiges Rad, vor allem aufgrund des Twinlock-Systems. Da sollte eben nichts wippen, bzw. sich das Wippen durch den Hebel am Lenker einfach beseitigen lassen. Keine Ahnung, wie gut das beim 960 mit dem X-Fusion-Dämpfer funktioniert. Vom Genius 960 würde ich eher Abstand nehmen, da die Ausstattung in den unteren Preisklassen bei Scott zuviele Kompromisse erfordert. Ab dem 940 wird das Genius interessant.
 
Grundsätzlich wirst du dich schwer tun bei Herstellern wie Scott, Trek, Giant etc in diesem Preissegment wertige Komponenten zu bekommen, zumindest UVP.
Spricht aber nichts dagegen mal zum Händler zu gehen und zu schauen was er vor Ort für welchen Preis hat, vielleicht ein Testrad oder will was los werden aus dem höheren Preissegment zu einem guten Kurs.

120mm Bikes sind nicht unbedingt spaßig wenn man gerne Trails fährt oder den Focus darauf hat. Gerade mit ca. 100kg spürt man Unterschiede ob es eine 32 oder 34/36 Fox Gabel ist, als Beispiel.

Bikepark ist aber nicht gleich Bikepark. Es gibt die "reinen Downhillstrecken" aber auch die Flowtrails. Deswegen die Frage ob du auf alles draufhalten willst, absolut direkte Linie suchst oder bereit bist zu Gunsten der Alltagstauglichkeit eine etwas sanftere Linie zu nehmen. Moderne 140mm Bikes machen auf einfacheren Strecken deutlich mehr Spaß, sind nicht nur auf Speed getrimmt und können das was Enduros vor 2-3 Jahren konnten.
Die von dir teilweise gewählten Bikes sind schon Kategorie "bügel alles weg", dafür langweilig auf einfachen Strecken und auf Touren eher behäbig, meist in der Preisklasse 15+kg Bikes.
Also ich würde eventuell statt Ransom nach Genius schauen, statt Swoop eher Slide Trail. Aber dies musst du entscheiden.

Bei den Bremsen ist meist einfach, häufig reicht bereits der Tausch auf 200mm Scheiben vorne falls 180mm montiert sind, ggf. gesinterte Beläge. Kosten 30-60€. Und der wichtigste Tipp was sehr viel hilft, Bremse loslassen wenn man Pause macht bzw. mit dem Bike steht ;)
Wenn das Fahrkönnen steigt dann auch mal während er Fahrt kurz lösen und nicht dauerbremsen ;)
 
Super, ich danke euch für eure Anmerkungen und Tipps! Dabei merke ich schon, dass ich mir das Ganze nochmal gut durch den Kopf gehen lassen sollte. Bei den Tipps stellen sich mir mittlerweile noch weitere Fragen. Und zwar dieser grundsätzliche Disput zwischen 27,5 und 29 und auch zwischen Alu und Carbon. Bisher bin ich ausschließlich 29er gefahren und auch "eigentlich" super damit zu frieden, was aber auch daran liegen mag, dass ich noch kein 27,5er gefahren bin. Und bei Alu und Carbon ist es ähnlich. Dazu kommt die Angebotsvielfalt der verschiedenen Hersteller. Cube z. B. steigt schon sehr früh mit Carbon ein. Radon bietet das von Orby vorgeschlagene Slide Trail nur in Carbon an und ein einzelnes Modell des Slides in Aluminium, aber alle als 27,5er:

https://www.radon-bikes.de/mountainbike/fullsuspension/slide/slide-80-2019/
Dann gibt es noch das Radon Skeen Trail als 29er, aber dort ist der Federweg wieder begrenzt mit 120 mm Federweg.

Scott gefällt mir nach wie vor. Doch durch eure Hinweise weiß ich mittlerweile, dass ich mindestens auf das folgende Modell zurückgreifen sollte?!:

https://www.scott-sports.com/de/de/product/scott-genius-940-bike
Und danke für deinen konkreten Tipp robzo, aber für das konfigurieren eines individuellen Bikes besitze ich tatsächlich zu wenig Erfahrung über die Wirkungsweise und dessen Zusammenspiel der einzelnen Komponente. Dafür fehlt mir die Erfahrung die ich mir jetzt gerne nach und nach aneignen möchte.
 
Super, ich danke euch für eure Anmerkungen und Tipps! Dabei merke ich schon, dass ich mir das Ganze nochmal gut durch den Kopf gehen lassen sollte. Bei den Tipps stellen sich mir mittlerweile noch weitere Fragen. Und zwar dieser grundsätzliche Disput zwischen 27,5 und 29 und auch zwischen Alu und Carbon. Bisher bin ich ausschließlich 29er gefahren und auch "eigentlich" super damit zu frieden, was aber auch daran liegen mag, dass ich noch kein 27,5er gefahren bin. Und bei Alu und Carbon ist es ähnlich. Dazu kommt die Angebotsvielfalt der verschiedenen Hersteller. Cube z. B. steigt schon sehr früh mit Carbon ein. Radon bietet das von Orby vorgeschlagene Slide Trail nur in Carbon an und ein einzelnes Modell des Slides in Aluminium, aber alle als 27,5er:

https://www.radon-bikes.de/mountainbike/fullsuspension/slide/slide-80-2019/
Dann gibt es noch das Radon Skeen Trail als 29er, aber dort ist der Federweg wieder begrenzt mit 120 mm Federweg.

Scott gefällt mir nach wie vor. Doch durch eure Hinweise weiß ich mittlerweile, dass ich mindestens auf das folgende Modell zurückgreifen sollte?!:

https://www.scott-sports.com/de/de/product/scott-genius-940-bike
Und danke für deinen konkreten Tipp robzo, aber für das konfigurieren eines individuellen Bikes besitze ich tatsächlich zu wenig Erfahrung über die Wirkungsweise und dessen Zusammenspiel der einzelnen Komponente. Dafür fehlt mir die Erfahrung die ich mir jetzt gerne nach und nach aneignen möchte.

Du hast jetzt zwei ganz heiße Themen hier angesprochen die eine Endlosdiskussion auslösen können.

Wenn du dein Budget etwas aufstocken kannst, bekommst du ein gutes und solides Bike, dafür wären ca. 3.300-3.500 nötig. Ich denke das Scott wäre bestimmt beim Händler etwas günstiger zu bekommen, das gleiche sollte beim Cube Stereo oder beim Trek Slash zutreffen.
Ich hatte bei Radon das Slide Trail gemeint, optimal wäre das 9.0, das hat 29 Laufräder. Propain hatte ich auch bereits auf dem Schirm, jedoch das Hugene. Hier eine Lyrik rein und eine absenkbare Sattelstütze, bist bei 3.400 €.

Egal welche Marke dir zusagt, ich würde dir auf jeden Fall empfehlen 27.5 zu Testen um zu wissen wie es sich anfühlt. Ich persönlich finde es jedoch theoretisch überflüssig. Falls du mit dem Genius problemlos zurechtgekommen bist, nicht das Gefühl hattest es wäre behäbig etc., ist es überflüssig.
Das Genius hat 29 Laufräder, mit 65-65,6° Grad einen flachen Lenkwinkel und dazu einen Reach von 499-505, also ein eher längeres Bike. Alle diese Faktoren machen ein Bike eher laufruhig und bei geringen Geschwindigkeiten weniger handlich. Dies sind die klassischen und meisten Argumente gegen 29.
Ich persönlich bin absoluter Fan von 29, sehe nur wenige Gründe für 27.5, die gibt es aber auch. Bei dir sehe ich jedoch keine Gründe für 27.5. Ist eine persönliche Meinung, andere sehen es genau umgekehrt, kann endlos werden die Diskussion.

Das gleiche trifft auf Thema Carbon und Alu zu. Richtigen Schrott bekommst bei den "namenhaften Herstellern" in der Preisklasse von der wir reden nicht.

Das Cube, Trek und Radon sind halt im Vergleich zum Scott und Hugene eher kompakte Bikes auch in XL. Wenn du bereits mit dem XL Genius zurechtgekommen bist, ist die Frage wie sinnvoll ein Umstieg auf etwas kompakteres sinnvoll wäre. Wobei kompakt relativ ist, aber im Vergleich zum Genius sind es schon ein paar Millimeter weniger bei den anderen. Wobei mit einem 35mm Vorbau bei Propain und Scott schon wieder nahe bist zu den anderen.
 
Orby, wirklich vielen Dank für diesen konstruktiven Austausch hier! Wirklich sehr informativ und hilfreich, aber einfacher machst du es mir damit gerade nicht :D. Ich entdecke immer mehr tolle Bikes, die mir vom ersten Eindruck her sehr gut gefallen. Ich sollte wirklich mal zusehen, dass ich noch weitere Bikes teste, um auch einen Vergleich ziehen zu können.

Ich habe da vorhin wohl etwas zu oberflächlich nachgeguckt. Tatsächlich ist das Slide Trail ein 29er. Aber zu dem Thema Carbon noch eine Frage. Ich mein, ich als Anfänger werde mich mit Sicherheit mal auf die Nase legen, wenn ich anfange auch mal den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und bei Carbon habe ich schon öfter von der Anfälligkeit des Rahmens gegen irreparable Schäden gelesen. Wie stehst du zu dem Thema?

Ja, mit dem Scott in XL bin ich wirklich gut klar gekommen. Ich war schon am überlegen für den nächsten Ausflug im Harz entweder ein 29er in L oder halt ein 27,5er in XL zu testen. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Bikes nach der Saison zu einem guten Preis gebraucht zu kaufen. Da könnte man evtl. auch drauf spekulieren.
 
Orby, wirklich vielen Dank für diesen konstruktiven Austausch hier! Wirklich sehr informativ und hilfreich, aber einfacher machst du es mir damit gerade nicht :D. Ich entdecke immer mehr tolle Bikes, die mir vom ersten Eindruck her sehr gut gefallen. Ich sollte wirklich mal zusehen, dass ich noch weitere Bikes teste, um auch einen Vergleich ziehen zu können.

Ich habe da vorhin wohl etwas zu oberflächlich nachgeguckt. Tatsächlich ist das Slide Trail ein 29er. Aber zu dem Thema Carbon noch eine Frage. Ich mein, ich als Anfänger werde mich mit Sicherheit mal auf die Nase legen, wenn ich anfange auch mal den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und bei Carbon habe ich schon öfter von der Anfälligkeit des Rahmens gegen irreparable Schäden gelesen. Wie stehst du zu dem Thema?

Ja, mit dem Scott in XL bin ich wirklich gut klar gekommen. Ich war schon am überlegen für den nächsten Ausflug im Harz entweder ein 29er in L oder halt ein 27,5er in XL zu testen. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Bikes nach der Saison zu einem guten Preis gebraucht zu kaufen. Da könnte man evtl. auch drauf spekulieren.

Umso länger du dich mit dem Thema beschäftigst, umso mehr Bikes findest die interessant sind.
Die gute Nachricht, richtig Schrott gibt es wie gesagt nicht. Die schlechte Nachricht, das Bike muss dir ein Feeling geben von Vertrauen, zu deiner Größe passen und zu deinem Fahrstil. Nicht zu vergessen, die Optik muss dir gefallen, macht jedes Bike bereits im Stand 5 kmh schneller :D

Nicht nur Anfänger stürzen. Gerade Bikes die mehr Federweg haben, artgerecht bewegt werden, müssen unfreiwillige Bodenproben hinnehmen. Auch erfahrene Biker übersehen mal was, bleiben mit dem Pedal wo hängen, haben den Blick woanders, geht mal das Vorderrad weg etc...
Natürlich kann so ein Sturz für den Fahrer und das Bike unglücklich ausgehen, das Risiko ist immer da. Aber für mich gibt es keinen Unterschied Carbon oder Alu. Kannst dumm Stürzen mit Alu wie mit Carbon. Nur solltest Carbon nicht auf einem Dachträger oder AHK-Träger am Rahmen klemmen.
Falls doch unsicher bist, gibt auch Kasko für Fahrrad. Ich habe gerade nur die Zahlen für ein ca. doppelt so teures Bike im Kopf. 100€ Jahresbeitrag, 85€ Eigenanteil. Selbstverschuldete Unfälle werden bezahlt.

Leihbikes kaufen ist so eine Sache. Solltest jemand haben der sich damit auskennt und hilft. Gerade bei Fullys ist das Thema Lager sehr wichtig. Ist ein Verschleißteil bei artgerechtem Einsatz. Bei manchen Bikes früher, bei anderen später.
Auch wie spricht die Gabel, Dämpfer an. Wenn man sich nicht auskennt, weiß man nicht was Einstellungssache ist und was kaputt ist.

Zum Jahresende hauen auch oft Händler ihre Bikes zu günstigen Preisen raus, oder auch jetzt demnächst wenn ein Modellwechsel ansteht. Bei vielen neuen Bikes ändert sich nur die Farbe oft.

Wenn du die Möglichkeit mit Testen hast und keinen Stress, dann fahr einfach zu einem Testevent und Probiere dich durch. Dafür ist sowas da. Manchmal kann man bei echter Interesse beim Händler auch ein Testbike gegen kleine Gebühr am Weekend oder Abend mitnehmen. Wird dann meist angerechnet. Ist aber eher selten der Fall.
Wenn dann aber bitte mit richtig eingestelltem Fahrwerk. Ein falsch eingestelltes Setup macht das beste Bike kaputt, außerdem verändert sich auch die Geo, z.B. extrem viel SAG im Dämpfer.
 
Ja, da gebe ich dir vollkommen Recht! Sehr schwierig das ganze Thema :D. Und ja, die Optik finde ich auch sehr wichtig, aber viele sehen sehr gut aus.

Da sprichst du einen guten Punkt an. Das Fahrrad wird definitiv per AHK-Träger transportiert. Also sollte ich da besser bei einem Alu-Rahmen bleiben. Und eine Versicherung fürs Bike hatte ich damals anfänglich sogar für mein Hardtail :D, aber die Idee ist gar nicht so schlecht!

Gut, damit hat sich dann das Thema ein Leihbike zu kaufen auch erledigt :D.

Das mit den Testevents klingt auch nach einer guten Idee!! Damit sollte ich mich auch mal näher beschäftigen!
 
Kannst Carbonrahmen befestigen auf der AHK und weiter auch nach Carbonbikes schauen
https://www.thule.com/de-de/de/bike...accessories/thule-bike-frame-adapter-_-982000
Persönliche EIndrücke und praktische Erfahrungen sind immer gut. Natürlich kann man sich dann auch irgendwann sehr unschlüssig werden.
Wenn aber die Möglichkeit hast Testevents zu besuchen, dann nutz sie.

Was sich auf dem Papier toll liest ist nicht immer in der Realität passend für einen selbst.
Manche Bikes sehen real auch besser oder anders aus als auf Bildern im Netz.
 
Sehr cool, danke für den Tipp! :)

Ich werde im Laufe der Woche mal bei einem Cube Händler vorbeifahren und mir dort mal ein paar Bikes angucken. Evtl. in den nächsten Wochen noch bei Scott und Radon. Mal gucken was ich da so für ein Feeling erhalte und was mir am besten gefällt! Werde den Kauf jetzt nicht überstürzen. Und dort bekomme ich halt auch einen Live Eindruck von den jeweiligen Bikes :)
 
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