Hier nochmal mein vorläufiges Fazit, steht schon im anderen Mattoc-thread:
Ich hatte ja geschrieben, das ich bei knapp 80kg fahrfertig (man, ich muss abnehmen!) im Trailpark mit 60PSi unterwegs und sehr zufrieden war. Auf einer steilen und verblockten Strecke sieht es anders aus...
Auf so einer waren wir gestern, auf meinem Lieblingstrail. Der ist richtig verblockt, große und kleine Motzen, viele Steilstufen und Steilstücke. Wenn man ihn kennt, aber durchaus flott zu fahren. Es rumpelt also mal so richtig im Fahrwerk.
Auf dem ersten Abschnitt habe ich mich total unsicher gefühlt. War zwar in letzter Zeit sehr wenig auf dem Bike, aber das war schon seltsam. Ich kam dann drauf, das mir die Front doch zu weich war und die Gabel recht flott durchsackte. Im Steilen ein unschönes Gefühl. Die Federung/Dämpfung an sich war aber okay.
Ich wollte dann auf 70PSi erhöhen, ließ es dann aber erstmal bei 5 mehr.
Der Hammer. Durch diese lächerliche Erhöhung hatte ich ein komplett anderes Bike. ICh musste sogar alle Dämpfungsstufen anpassen, so deutlich war der Unterschied. In dem Gelände bin ich dann mit mittlerer H und LSC unterwegs. In diesem Setup vebläst die Mattoc alle anderen Gabeln der ca. 2,5kg-Klasse, die ich in den letzten Jahren gefahren bin, egal ob Stahl oder Luft, High oder Low End Dämpfung.
Sie gibt viel Feedback, ist
keine Plüschgabel(!), aber man hat dabei niemals einen Traktionsverlust, immer guten Druck auf dem Reifen, auch bei sehr schnellen und schnell aufeinander folgenden Schlägen. Die 5PSi haben den Unterschied zwischen "ich komme heute nicht klar" zu "ich heiz hier runter und springe an jedem Stein" ausgemacht.
Ich hätte das so nicht für möglich gehalten.
Zur Hexlock-Achse: ich fand sie genau einmal fummelig, das war am ersten Tag. Mittlerweile finde ich das System grandios und habe das Rad schneller ab als mit jeder anderen Achse. Was ich jetzt aber nicht sooo wichtig finde... :
