Sind doch mittlerweile fast alles fahrbare Buden, alle rollen hoch wie runter und werden oft für den Käufer das beste Bike darstellen.
In Sachen Federweg und Gewicht habe ich andere Erfahrung gesammelt als man hier so liest.
Federweg:
Erst kommt Qualität, also wie der Federweg gedämpft und freigegeben wird. Hat man Federwege der gleichen Qualität bietet einem der größere Federweg mehr Grip und damit mehr Stabilität und Sicherheit in unwegsamen Geballer, ansonsten bringt er mir genau nix positives.
Gewicht:
Absolut zweitrangig, wenn man vom Systemgewicht spricht. Bei Laufrädern und Reifen gilt das allerdings so überhaupt nicht. Ein Mountainbike, oder neudeutsch aggressives Trailbike, wird bereits nur von zu schweren Reifen seiner Agilität beraubt.
Ich kann mich irren, aber ich glaube zu schwere Rahmen gibt es heute gar nicht mehr. Damit hängt alles, was das Gewicht angeht, am Aufbau, der je nach Fahrstil halten sollte.
Die 2 Wichtigsten Faktoren für Uphill, weil DH sollten heute alle können, sind also die Geometrie und Laufräder/Reifen. Geo ist nichts für Halbwissen, da sollte man den Konstrukteuren oder einem hoffentlich fachkundigen Händler vertrauen. Hier hat die Entwicklung der letzten Jahre das MTB echt voran gebracht, aber wie immer wird auch über das Ziel hinaus entwickelt ;-) Laufräder sind mittlerweile auch in leicht und haltbar für kleines Geld zu bekommen, aber was manche sich für Pellen an das Rad dengeln und damit Touren oder Flowtrails fahren ist für mich nicht nachvollziehbar.
Jedes Bike, wie auch die verbauten Teile sind Kompromisse in Performance, Gewicht und Haltbarkeit. Das sollte immer mit Fahrstil und Können zusammen passen.
Also raus auf's Rad, der Modder ruft!