Touren mit on any sunday in Eifel, Bergischen Land etc.

Miss Neandertal

Trailjunkie
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Also, Herr Sonntach; das ist ja mal wieder ein Augenschmaus, den du uns Lesern/Guckern bietest!!!!
Sehr, sehr fein und interessante Gegenden, die man sicherlich auch teils mit dem Bike befahren könnte?!

Bis bald mal - auf dem Bike:lol::wink:
 
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Bald hat was gedauert. Mal gucken wie sich meine alten Knochen noch auf dem Rad machen. Die Geschwindigkeit wird sehr moderat ausfallen.

Der Bergische Waldraum ruft am kommenden Samstag in Opladen am Bahnhof zur kleinen Trailshow. Es geht Richtung Eifgenbach, durch und über diverse Täler und Höhen zur Dhuenntalsperre und über Altenberg wird wieder der Startort angesteuert. Kein Trail wird aus oder Mitfahrer zurück gelassen.

Auf den Spuren der Langsamkeit bitte hier eintragen http://www.mtb-news.de/lmb/detail.php?t=13189
 
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Frühling im Oktober, das klingt nach einem Double Feature.

Bergischer Trailzauber am Samstag.

Es geht Richtung Wupperberge, durch diverse Täler und Höhen zur Dhünntalsperre und über Altenberg wird wieder der Startort angesteuert. Kein Trail wird aus oder Mitfahrer zurück gelassen.

Am Ende sollten so ca. 60 km und 1200 Hm auf der Uhr stehen.

Zum Zauber http://www.mtb-news.de/lmb/detail.php?t=14440


Siegsteig von Herchen nach Hennef am Sonntag.

Es wird der Siegsteigmarkierung gefolgt und gehofft, das man sich irgendwie der Siegmündung nähert.

Ca. 55 km und 1500 HM sind bis Hennef zu vernichten, falls noch genügend Tageslicht vorhanden ist, kann man dem Steig auch bis Siegburg folgen. Schau mer mal.

Es gibt aber öfters die Möglichkeit, z.B. bei akuter Unlust oder plötzlichen Konditionsverlust, ins Siegtal abzufahren und per Bahn sein Zuhause oder Auto anzusteuern.

Zum Steig hier lang http://www.mtb-news.de/lmb/detail.php?t=12466
.
 

No Mercy

warumnurhatjedes runtereinrauf?
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Neuss
Hi Michael,
na hätte ich das mal früher gewusst!
So viel die Entscheidung kurzfristig zugunsten "Sommer im Oktober".



Leider alle richtig gemacht.8-)

gruß
dirk
 
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Wollte eigentlich am Wochenende ein bis zwei kleine Radl Touren in heimischen Gefilden anbieten, aber bei den Wetteraussichten dann doch lieber nicht, Weichei.

Apropo heimische Gefilde, Knöllchen für MTB im heimischen Wald. o_O

Das geht auch anders, leider etwas weiter weg. Da kann man auch ganz nett radfahren, wandern oder in der Gegend rumballern. Und das Beste, bei gegenseitiger Rücksichtnahme wird man auch nett gegrüsst.

The Hunger Games: 6 Days in the dirt

Enduro Katalonien 2014-000 by stollenvernichter, on Flickr

Nach knapp 4 Jahren Enduroreisen mit dem Sternenkreuzer 690er, käme mir eine einwöchige Jahresabschlussfahrt in „richtigem“ Gelände mit dem geeigneten Gefährt gut gelegen, ich werde ja auch nicht jünger.

Pauschalreisen nach Calella sehen in der Regel anders aus. In diesem Fall ist alles inclusive, Mopped, Verbrauchsmittel von Fahrzeug und Fahrer und die Unterkunft. Von Hunger wird also keine Rede sein.

Anfahrtstag:

Ohne besondere Vorkommnisse im Taxi von Frank in Spananien eingetrudelt. Der andere deutsche Mitfahrer, Rolf, ist auch schon eingetroffen und wir begeben uns zum Veranstalter, Massimo, einem freundlichen Italiener, den es nach Spanien verschlagen hat. Es werden die Moppeds verteilt, Rolf bekommt eine 290 Yamaha, gut für fortgeschrittene Anfänger, ich rolle mit einer „zahmen“ 450 Yamaha vom Hof und Frank hat keine Wahl mit der AJP, ist ja schließlich seine Eigene.

Den vorletzten Tagespunkt bildet das abendliche Hotelessen, gute Auswahl in vernünftiger Qualität. Beim Schlussausflug durch Calella wird deutlich, das es End of Season ist, etliche Läden und Hotels sind schon zu, für den abendlichen Schlummerdrunk reicht die Auswahl aber immer noch.

1. Day in the Dirt.

Das Frühstück bietet das übliche Hotelkettenniveau mit „Säften“ aus dem Automaten etc., nichts berühmtes.

Mit dem Auto geht es zum Start in die Hügel von Calella und dort haben sich noch 3 Schotten als Mitfahrer eingefunden. Massimo wird uns heute aus Genesungsgründen nicht führen, sondern ein einheimischer Spanier, der leider nur seiner Muttersprache mächtig ist. Der Start verzögert sich etwas, weil sich die AJP von Frank ihres sturzgeschädigten Anlasserknopfes entledigt hatte. Wird notdürftig geflickt und ab geht es.

Der Guide im T-Shirt voraus, der Rest folgt, mehr oder weniger. Es wird nicht lange gefackelt und die ersten schmalen Pfade angesteuert. An sich genau das, was ich gebucht hatte. Aber leider fehlte das lockere bzw. „steigernde“ Einfahren. Für den Guide kein Problem, ist ja sein Wohnzimmer, als Nichtmitbewohner schon eine Herausforderung bei sommerlichen Temperaturen. Und irgendwie passt mir die Geometrie der Yamaha nicht, so zahm ist sie auch nicht und der Motor springt schaize an.

Am späten Vormittag verweigert die AJP ihren Dienst, der Anlasser ist mitgelaufen und etwas in der portugiesischen Elektrik hat keinen Bock mehr. Ab jetzt wird das Teil angeschoben oder per Gravitation zum laufen gebracht. Etwas mehr Workout kann Frank nicht schaden.

Die Strecke bleibt topp, nur bei einer schmalen Abfahrt mit flotten Absätzen und langen Spurrillen, verweigert die Yamaha zunehmend auch ihren Dienst. Kurz vor der letzten Steinpassage kommt mir der Guide entgegen, hat ein Einsehen und so wird die Yamaha gegen die Sherco 250 eingetauscht. Und ab da wäre für mich die Sonne aufgegangen, wenn der Planet nicht schon vom Firnament gestrahlt hätte. Was für ein geiles Teil.

Der Rest vom Tag ist schnell erzählt, leckeres Mittagessen, leckere Strecke zurück mit kurvigen Pisten, schmalen Pfaden und felsigen Steilauffahrten. Für Rolf war es nicht so lecker, das Menü war dann doch etwas zu reichhaltig als Gourmet Anfänger. Und die Schotten waren hart im nehmen, wobei öfters die Gasstellung nicht mit dem Gelände übereinstimmte.

Der Guide im Aufwärtsdrang.

Enduro Katalonien 2014-001 by stollenvernichter, on Flickr

Zum Abschluss des Tages werden alle Moppeds gesäubert und vollgetankt,

Enduro Katalonien 2014-002 by stollenvernichter, on Flickr

dem Fahrer ergeht es hoffentlich nicht anders. Frank legt noch eine Nachtschicht ein, das Relais wird ausgewechselt und ein neuer Starterknopf an die AJP gebastelt.

2. Day in the Dirt

Die Pferde sind gesattelt.

Enduro Katalonien 2014-003 by stollenvernichter, on Flickr

Die Schotten werden vom spanischen Guide betreut, die Deutschen von Massimo. Heute fängt es deutlich gemütlicher an, warmfahren über Pisten, den Anspruch steigern und ein paar Fahrtipps vom Guide. Klar, das mein Old School Stil ihm nicht gefiel. Ich sitze zu viel, sieht aus wie ein Kartoffelsack, die heutigen Moppeds sind auf stehende Fahrer ausgelegt und ich fahre meist einen Gang zu niedrig. Alles richtig, aber außer der Gangwahl, die Sherco verträgt auch einen Gang höher, bin ich doch meinem miesen Stil treu geblieben. Der Kartoffelsack ist nirgends runtergefallen, hat das Transportfahrzeug nie weg geschmissen, die Kartoffeln immer oben abgeliefert und selbst jüngere Mitfahrer haben bestätigt, das die Kartoffeln im Trail verdammt zügig transportiert wurden.

Bis zum Mittag ging es über feine Wege weiter, im Bedarfsfall wurde Rolf umgeleitet. Pünktlich zu Highnoon öffneten die spanischen Wolken ihre Wasservorräte und führten zu einem ungeplanten Tourabbruch. Am Meer war es deutlich trockener,

Enduro Katalonien 2014-004 by stollenvernichter, on Flickr

aber zum Baden doch etwas spät im Jahr.

Enduro Katalonien 2014-005 by stollenvernichter, on Flickr

Fotografieren als Zeitvertreib ist in Calella auch nicht so ergiebig.

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3. Day not in the Dirt

Die Wetteraussichten versprachen nicht gutes, was sich durch fröhliches, ausserhäusliches Plätschern bestätigte. Das hatten wir nicht gebucht, also wurde der Ruhetag vorgezogen. Frank und ich machten auf Kultur und fuhren nach Gerona. Ein Decathlon führte zu ungeplanten Geldausgaben, die Stadtbesichtigung konnte zum Ausgleich im Trockenen stattfinden.

Nettes Städtchen am Fuße der Pyrenäen.

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4. Day in the Dirt

Die Wolken hatten sich verzogen und es versprach ein schöner Tag zu werden. Unsere Truppe wurde durch eine Spanierin verstärkt. Obwohl verstärkt ist wohl der falsche Ausdruck, sie war wohl schon öfters mitgefahren, allerdings hatte sie trotz eines tiefer gelegten Fahrwerks öfters ungewollten Bodenkontakt und terminierte den Anlasserknopf. Na ja, ca. 40 kg und kurze Beine sind nicht die ideale Voraussetzungen zum Enduro fahren.

So wurde es ein eher einfacher Tagesausflug, wieder mit gutem Mittagsmahl. Falls sich der Streckenverlauf doch als etwas schwieriger herausstellte, wurde die Linienwahl Dank der Sherco noch etwas interessanter gestaltet. Und es war auch mal Zeit für ein Foto der Mitfahrer,

hier Frank bei Wasserspielen.

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5. Day in the Dirt

Heute gesellten sich zwei junge Wilde zu unserer Truppe, was das Tempo etwas beschleunigte. die Streckenauswahl war wie gebucht, immer wieder Trails mit schnellen Pisten verbunden, fast perfekt. Leider war das für Rolf doch etwas zu viel des Guten, was zu öfteren Bodenkontakt führte. Zur Mittagszeit verlängerte ein gerissener Kupplungszug die Pause, gespeist wurde in the middle of nowhere

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Frisch gestärkt ging es gut gelaunt

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weiter durch den spanischen Regenwald, mit leckere Bachdurchfahrten, kniffligen Bachausfahrten und verschlungenen Trails.

Warten auf die Mitfahrer und Smalltalk mit dem spanischen Mitfahrer.

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Dieser hatte im weiteren Verlauf einen bösen Abflug in ein Steinfeld bei einer maroden Bachbrücke. Aber außer eines platten Hinterrades und eines defekten Helmes, hatte der Einschlag keine weiteren Folgen. Dank des luftlosen Reifens wurde Calella allerdings nur noch auf Pisten angesteuert.


6. Day in the Dirt

Rolf gönnt sich heute eine Auszeit, die gestrige Ausfahrt mit jungen Wilden und alten Männern war wohl etwas kräfteraubend. Und auch das Jungvolk erschien nicht wie geplant. Da wurde die Gruppe sehr übersichtlich mit Frank, Massimo und mir. Was aber kein Nachteil war, da wir dann zügig Richtung Lloret de Mar aufbrachen und kein Trail und kernige Auffahrt/Abfahrt ausgelassen wurde.

Unterwegs musste wieder Franks Koffeinspiegel aufgefüllt werden

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Der Pool war leider schon zu cool, aber bei perfekten Aussentemperaturen wurde eine große Runde Richtung Lloret de Mar gestartet, mit allen was das Enduroherz begehrt. In einer sportlich ausgewaschenen Auffahrt, musste ich unseren Guide knapp überholen, lieber tot als Schwung verlieren, und wartete dann bei einer geeigneten Stelle auf die Nachzügler. Frank kam dann nach einer guten Weile rauf und blies zum Rückzug, Massimo hatte nach einem kleinen Abwurf Schmerzen am unteren Rücken. Bei ihm angekommen, beschloss er dann doch weiter zu fahren.

Also alles wieder rauf und an einem feinen Endurotrainingsgelände oberhalb von Lloret wurde die Lage sondiert, ein wenig auf der Crosspiste gespielt und die Runde mit einem Mittagessen an der Koffeinpause vom Vormittag beendet.

Mit Schmerzen fährt sich nicht so gut, aber praktischer Weise liegen die schönsten Trails auf dem kürzesten Weg nach Calella. Abgesehen vom versehrten Guide ein perfekter Tag in Spananien.


7. Day in the Dirt

Massimo begab sich auf den Weg ins Krankenhaus, wo sich später am Tag herausstellte, dass eine Rippe gebrochen war. Frank hatte seine AJP schon eingemottet. Rolf war allerdings wieder voller Tatendrang. Was tun? Kein Guide vor Ort. Wer kennt sich nach 5 Fahrtagen in der Gegend aus? Michael. Wer hat einen guten Orientierungssinn? Michael. Wer kann Karten lesen? Michael Wer hat leidliche Erfahrungen als Guide? Michael Na gut, ich mach es.

So wurde es eine feine Altherrenrunde über alle Berge

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und neue Wegen

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zielsicher angesteuerten Kaffebuden

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feinen Aussichten

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und zu empfohlenen Gaststätten.

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Zum Abschluss wurden dann doch noch ein paar Trails eingebaut

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Da konnte auch Rolf nicht meckern. Relaxtes Endurowandern ohne Stress.

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Abfahrtstag

Kurzes Fazit. Feine Woche mit netten Leuten in idealer Umgebung zum Enduro fahren. Trotz teils sportlicher Bewegung nicht zum Abnehmen geeignet. Leider war die Sherco nicht im Preis inbegriffen. Empfehlenswerter Veranstalter.

Auch die Heimfahrt verlief ohne Probleme, aber beim nächsten Mal nehme ich dann doch lieber den Flieger. Meine alten Knochen sind irgendwie nicht mehr kompatibel mit 11 Stunden Autofahrt am Stück, was aber weder an Franks Fahrkünsten noch am Fortbewegungsmittel lag.
 
Zuletzt bearbeitet:

schraeg

outfluencer
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Micha, auf Dauer ist Flucht doch auch keine Lösung.
Stell dich dem Wetter, eine Konfrontationstherapie könnte deine Probleme lösen.
Nimms in die Hand, Dauerbiken bei Regen statt Flucht in die Weicheiexile Europas
:D :D :D
 

jokomen

King Of Mud
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Als Guido bist Du auch im Ausland zu gebrauchen. ;) Hier ist auch schön und gar kein Staub mehr im Wald! :daumen: Sieh zu, dass Du hier wieder mit dem MTB die Wälder unsicher machst. :cool:
 
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Na gut, ihr habt mich überzeugt, das letzte Frühlingswochenende genutzt, einmal Rund um Köln West mit den härtesten Trails am Rhein und im Grüngürtel, on Sunday Herren No Mercy genötigt mit mir den wilden Königsforscht zu durchqueren, den ollen Lüderich und die üblichen Verdächtigen rund um Overath zu besuchen. Dirk war ganz erstaunt über die Einsamkeit des bergischen Waldraums. :D
 
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An alle Interessenten dieses arg Offtopic Themas: Frohes Fescht gehabt zu haben, guten Rutsch ins neue Jahr, guter Vorsatz meinerseits: wieder mehr radfahren.

Aber bevor der Schnee kommt, Spätsommertales.

Monti e Mare 2014 Teil 1

In einer alten Schachtel mit silbernen Knopf, oder so, fielen mir ein paar alte Dias, für die Schiebebildgeneration: Analoge Durchsichtbilder, mit deren Hilfe mittels Lichtprojektion Generationen von Unschuldigen, bei sogenannten Dia-Abenden, aus Langeweile starben, in die Hände. Zum Bleistift diese hier



oder



Laut eine Kölner Rockkapelle verdamp lang her. Mit etwas Grübeln dürfte die neueste Aufnahme ca. 20 Jahre alt sein, erschreckend, aber ein guter Grund den Aufnahmeort wieder aufzusuchen. Eine kleine Insel namens Korsika im mare nostrum, wie der große Latriner sagt.

Die Plattentektonik hat bis zum Ufer des mittleren Mare ein paar Verwerfungen in den Weg gelegt, sogenannte Monti, die es zu überwinden gilt, aber da die KTM neu besohlt wurde, die Gabel überholt und dem Antriebsaggregat Frischöl zugeführt wurde, dürfte das kein Problem werden.

Theoretisch kann ich in zwei Tagesetappe das Mittelmeer erreichen, aber wo wäre dann der Spaß? Deshalb kaspere ich mir eine Route über die Vogesen und das Französische Jura aus, um dann bei Annecy in die Alpen vorzustoßen und zum Abschluss durchs Piemont zu schottern. Also jede Menge Monti.

KTM Monti e Mare 2014-005 by stollenvernichter, on Flickr

Bei der Streckenführung fällt mir auf, das ich mich ja wieder im französischen Sprachraum bewege. Seit Marokko ist mein Französisch etwas eingerostet, egal, auf Korsika kann es ja auch von Vorteil sein, als Nichtfranzose erkannt zu werden.

Allez

1. Tag Köln - La Hoube

Wie immer keine großartige Beschreibung der Fahrt oder Bilder durch die Eifel, durchs Saarland und die Vogesen. Kenn ich ja ziemlich gut, vielleicht folgt irgendwann ein Best of Wohnzimmer. In den Vogesen halt ich mich eher westlich und in La Hoube gönne ich mir ein Hotel mit passenden Namen.

KTM Monti e Mare 2014-010 by stollenvernichter, on Flickr

Mit Ausblick auf den immer gerne genommenen Rocher du Dabo

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2ème jour La Hoube – Labergement Sainte Marie

Am nächsten Morgen stehen mir ein Holzlaster und die Obrigkeit in Form von einer Straßensperrung im Wege. Aber ein Umweg in den Vogesen ist eigentlich nie schlecht, nur das Zeitkonto wird strapaziert. Westlich der Route de Cretes, eine Traumstrecke und ein Muss für jeden Vogesenneuling, wedel ich über verschlungene Pfade Richtung Süden.

KTM Monti e Mare 2014-012 by stollenvernichter, on Flickr

und treffe in der Gegend auf die unvermeidlichen Zeugen unerfreulicherer Zeiten.

KTM Monti e Mare 2014-013 by stollenvernichter, on Flickr

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Die Streckenführung ist heutzutage eindeutig erfreulicher.

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Die Umgebung wird wieder flacher und fast unmerklich befinde ich mich schon im Jura, mit tief eingeschnitten Schluchten und Wasser fällt von den Steinen.

KTM Monti e Mare 2014-019 by stollenvernichter, on Flickr

Zeit sich eine Schlafgelegenheit zu suchen.

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Der örtliche Campingplatz bot flauschige Wiesen, aber im September auch schon weniger flauschige Schlaftemperaturen.

3ème jour Labergement Sainte Marie – Susa

Das Jura macht eindeutig Spaß und bietet ein paar tiefe Einblicke

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aber oberhalb von Annecy wird Richtung Osten abgebogen

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zu den richtigen Monte, wie dem Mont Blanc, gut sichtbar am Col des Aravis

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am Lac de Roselend

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vorbei an den Eisriesen

KTM Monti e Mare 2014-026 by stollenvernichter, on Flickr

und an der Auffahrt zum Col de l'Iseran wird die Route de Grand Alp gestreift.

KTM Monti e Mare 2014-027 by stollenvernichter, on Flickr

KTM Monti e Mare 2014-028 by stollenvernichter, on Flickr

Viel höher geht es auf öffentlichen Strassen in Frankreich nicht

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und schöner abwärts auch nicht..

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In Lansbourg wird Richtung Bella Italia abgebogen, das Wetter zeigt sich allerdings nicht sehr bella. Aber kein Grund den Lac du Mont-Cenis nicht westlich zu umfahren

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was auch artgerechter ist

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Auffahrt zum Forte Varisello

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Alte Piste, neue Strasse am Lac du Mont-Cenis

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Auf der Abfahrt Richtung Susa, Strassenbaukunst nach dem Lago di Roterel

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Just in Time in Susa eingetroffen und im Hotel Stazione eingecheckt. Essen gut, Zimmer für 60 EUR.
 
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Monti e Mare 2014 Teil 2

4. giorno Susa – Rifugio Don Barbera

Mein ambitionierter Plan war das Mittelmeer an einem Tag zu erreichen, aber wie der Endpunkt erkennen lässt, wurde die Planerfüllung knapp verpasst. Was auch kein Wunder ist, für eine ähnliche Strecke brauchen motorlose Alpenquerulanten acht Tage http://www.offroad-only.de/WestalpenX2007.htm

Außerdem sollten die Stollenreifen möglichst viel Schotter zu beißen bekommen, was auch ganz gut gelungen ist. Mehr dürfte auch im Piemont auf der Strecke nicht machbar sein.

Im Frühtau zu Berge, oder besser gesagt auf zum Colle delle Finestra

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KTM Monti e Mare 2014-042 by stollenvernichter, on Flickr

Anscheinend sind wieder ein paar deutschsprachige Kollegen unangenehm aufgefallen. Das Zeichen findet man im Piemont inzwischen leider häufiger.

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Die Assietta wird heute rechts liegen gelassen, falsche Richtung.

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Bei der Abfahrt vom Finestra nehme ich einen unscheinbaren Schotterabzweig Richtung Osten, die Piste führt oberhalb des Fort Fenestrelle, wer dort noch nicht war auf jeden Fall eine Besichtigung wert, ins Chisone Tal. Eine kleine Asphaltetappe bis nach Perosa Argentina folgt und wer den Einstieg zum Colle Azzara nicht kennt, wird auch dran vorbei fahren. Eine knapp autobreite Strasse windet sich den Berg durch verschlafene Weiler hoch und verliert bald den Asphaltbelag.

Am Colle Azzara

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Abfahrt vom Colle Azzara

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In Torre Pellice hat uns der Asphalt wieder, der uns aber bei der Auffahrt zum Colle della Vaccera bald wieder verlässt.

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Am Colle della Vaccera

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Über Sanfront wird der Einstieg zum Colle del Gilba gesucht und gefunden. Die Auffahrt enthält ein paar anspruchvollere Serpentinen,

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wird aber bald wieder entspannter

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Oben am Pass erwartet einen höchstens ein müder Wanderer

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Bevor man den rechten Abzweig zum Colle del Prete wählt.

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Das Varaita Tal empfängt mich mit trüben Aussichten,

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die auch bis Sampeyre nicht besser werden. Dort können sich das Reisegefährt und sein Fahrer die notwendigen Energiereserven wieder zuführen. Den es wartet die feine Auffahrt zum Sampeyre Pass auf beide, die mit einem Blick über Elva und den einsamen Bergen zwischen Varaita, Maira und Stura Tal belohnt wird.

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und die Abfahrt ins Elva Tal ist immer wieder ein kleines Abenteuer.

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Kurz wird das Maira Tal gekreuzt, um sich dann durch das Val Preit und dem gleichnamigen Pass auf die Maira Stura Kammstrasse zu begeben.

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Kammstrasse ist allerdings nicht ganz richtig, die Piste führt eher entlang des Bergkessels, aber immer wieder eindrucksvoll hier oben. Und es dürfte etwas sonniger sein.

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Sonniger gibt es hier http://www.offroad-only.de/Enduro_Alpen_Classic_2005_Maira_Stura.htm

Als Abschluss fährt man durch das Arma Tal bis Demonte im Stura Tal.

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Ein kleine Blick in die Karte enthüllt, das man nicht unbedingt Richtung Borgo nach Tenda fahren muss, sonder über den Pass Madonna del Colleto

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fahren kann, hier nicht für mich, sondern für eine Autorallye ausgeflagt. Und wer bei fraz. Bandito abzweigt, wird noch mit lecker Schotter belohnt, bevor er auf die Hauptstrasse Richtung Tenda Pass abbiegt. Vor dem Tenda Tunnel hat sich eine lange Schlange gebildet, kein Problem, locker links vorbei und vor den wartenden Mopeds wieder scharf rechts auf die alte Passtrasse abbiegen.

Am Col de Tende wird schon signalisiert, das die Ligurischen Grenzkammstrasse wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Aber da es kurz vor 19:00 Uhr ist, nehme ich mal an, das dort oben keiner mehr arbeitet und umfahre die Schranke. Noch ist keine Baustelle in Sicht und die Strecke ist bis zum eigentlichen Einstiege gut fahrbar.

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Auch im weiteren Verlauf keine Probleme, man merkt aber, das die Piste ordentlich entschärft und sie als „Notstrasse“ ausgebaut wird.

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Nach dem Col del Boaria

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wurde die Strecke auch fleissig vom groben Schotter befreit. Kurz danach muss man über einen Erdrutsch trailen und dann stosse ich tatsächlich abends um 19:00 Uhr auf einen baggernden Bagger. Sachen gibt es. Aber der freundliche Fahrer lässt mich vorbei und so treffe ich just in Time am Refugio Don Barbera ein.

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Das Refugio schließt in ein paar Tagen, deshalb ist ein Schlafplatz kein Problem und wird von jungen Italienern bewirtschaftet. Ich bin nicht der einzige Gast, ein paar deutsche MTB Alpencrosser sind kurz vor mir eingetroffen und eine junge Frau, die sich ein halbes Sabbatjahr genommen hat und sei 3 Monaten die Alpen von Slowenien bis ins Piemont zu Fuß durchquert, Respekt. Der Abend ist also gerettet und die bald unnötigen Weinvorräte werden bei lockeren Gesprächen vernichtet.


5. giorno Rifugio Don Barbera – Vado Ligure

In alter italienischer Tradition fällt das Frühstück gegenüber dem Abendessen deutlich ab, was dem Autor, siehe links, aber relativ egal ist, denn die Arbeit macht ja die KTM, das sehen die Biker , siehe rechts natürlich anders.

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Ich habe es heute nicht eilig, die Fähre fährt erst abends ab und so kann ich den Weg zum Meer richtig geniessen.

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Manchmal findet man beim Bummeln auch praktisches Zubehör, zum Beispiel ca. 3 m feinsten Draht.

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Am Monte Saccarello noch ein kleines Päuschen

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die Zwischenabfahrt wurde, genau wie die Auffahrt, noch nicht fein gemacht und bietet reichlich Aussicht, die man aber mangels Randsicherung lieber nicht beim fahren geniessen sollte.

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Die Kammstrasse wird Richtung Osten verlassen

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und der Weg zum Meer bietet noch reichlich kleine Strassen. Abschnittsweise könnte man auf den Alta Via Monti Ligure ausweichen, wofür aber eine beladende 690 nicht unbedingt geeignet ist.

War klar, das ich auch wieder ein typisches italienisches Motorraderlebnis hatte. An der Tanke hält hinter mir ein Landrover, ein bärtiger Italiener samt Sohnemann steigt aus, spricht mich an, begutachtet mein Moped, bella macchina, fragt wohin, woher. Meine Antwort, das ich aus Colonia mit dem Moped komme, lässt ihn laut lachen und er meint, ich solle ihn nicht veralbern, mein Bus würde doch hinter der nächsten Ecke parken, wünscht mir noch eine gute Fahrt und dieselt davon.

Ich lasse mir von Herren Garmin mal den Weg berechnen, was erstaunlicher Weise unerwarteten Spaß bereitet.

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Selbst Trails bietet der CityNavigator an. Gut, das mich keiner der heimischen Enduristen gesehen haben; was macht der deutsche Spinner mit seinem Sternenkreuzer auf unserer Sonderprüfung.

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Kurz oberhalb von Vado Ligure spuckt mich der Wald aus. Den restlichen Tag verbringe ich mit Nahrungsaufnahme, am Strand abhängen und Kauf einer Überfahrt nach Korsika. Je später der Abend, umso mehr wurde die KTM von BeEmWehs umzingelt. Dank Herren Moretti wurde die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre nicht zu lang.

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Monti e Mare 2014 Teil 3


6ème jour Vado Ligure – Camping U Paradisu

Mit ca. 2 Stunde Verspätung steche ich von der ligurischen Küste in See. Leider nicht mit der Schnellfähre,

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sondern mit einer doch etwas älteren Fähre mit Kirmesbeleuchtung. Auf der gibt es keine Liegesessel, sondern fast nur Kabinen und ein paar Sitzbänke in den Seitenteilen. Ich begnüge mich mit einem Schlafplatz in der vorderen Bar, die pünktlich um 24:00 Uhr das Licht ausmacht, gut. Schlecht war, das eine Gruppe von trinkfreudigen Schweizern auch im Dunkeln trinkfreudig blieben. Pünktlich um 6:00 Uhr morgens weckt mich qualitativ hochwertige italienische Dudelmusik. Gähn, sind doch noch zwei Stunden bis Korsika, aber das „umfangreiche“ Frühstück will ja verkauft werden.

Ankunft in Bastia

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Bin zwar nicht so der Kaffe Trinker, aber in Bastia gönne ich mir ein korsisches Frühstück, was sich leider nicht groß von französischer Morgennahrung unterscheidet.Egal, die Sonne kämpft sich aus den Morgendunst und ich garmine mich Richtung Kap Corse, der kleine nordöstliche Wurmfortsatz von Korsika.

Streckenplanung war diesmal nicht viel, ein paar Tracks aus dem Netz und meine 20 Jahre frischen Erinnerungen sollten reichen, um auf Korsika Spaß zu haben. Blöd nur, das die Hinfahrt schon zwei Tage zu lang gedauert hatte. Egal, es geht die Küste lang, Meer, Sonne und noch wenig Verkehr. Unterwegs fällt mir diese weltbekannte, korsische Koffermauer auf.

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Reisefreudiger Korse oder vermisst einen seine Koffer auf dem Flughafen von Bastia?

Die Tourenplanung war schonmal ganz nett

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leider stand kurz vor dem Pistenende ein fetter Pickup im Weg und der zugehörige Jäger stand wohl irgendwo in der Macchia und scheuchte ein paar sanglier auf, Rückzug.

Es geht kreuz und und quer durch den Norden des Caps, mal auf Schotter,

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oder von Küste zu Küste, was in diesen Fall die D 35 ist, ein Traum in Asphalt, schmal, kurvig und ohne Gegenverkehr. Das Foto wird dem Spaß nicht gerecht, vielleicht sollte ich mir doch wieder eine Helmkamera anschaffen.

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und wieder zurück beim durchkämmen der Insel.

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Der geplante Track verschwand in den Wolken bzw. endete in einen schmalen Trail, den wollte ich so ganz alleine bzw. mit der 690 lieber nicht folgen, runter kommen sie doch nicht alle.

Bei den typischen Touristenpunkten standen erstaunlich viele Franzosen in der Gegend rum, anscheinend gibt es in Frankreich oder auf Korsika in den ersten zwei Septemberwochen Extraferien.

An manche alte Aussichtspunkte konnte ich mich noch bildlich erinnern, nur nicht strassentechnisch.



Im Grunde könnte Korsika der feuchte Traum eines jeden Schildermachers sein, wenn vor jeder Kurve gewarnt würde, macht aber keiner.

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Die Turmuhr schlägt kurz vor Fünf, für einen Besuch des schwarzen Strandes von Nonza bleibt leider keine Zeit, ist aber empfehlenswert, falls man keine Angst vor Asbest hat.

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In St. Florent wird noch das Notwendigste eingekauft, denn der angepeilte Campingplatz liegt mitten in der Desert des Agriates und die heisst nicht umsonst so.

Ein paar Kilometer hinter St.Florent biegt eine unauffällige Piste rechts ab und Piste ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen, für normale Fahrzeuge nicht zu empfehlen. Und selbst die beiden Italiener schienen auf ihren dicken GS nicht sonderlich glücklich zu sein, als ich sie locker flockig überholt habe.

Der Zustand hatte sich in den Jahren nur unwesentlich geändert.



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Die Piste endet immer noch vor einen der feinsten Strände auf Korsika.

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Was sich geändert hat, es gibt jetzt einen Campingplatz in Strandnähe.

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Gelegen in the middle of nowhere bietet er alles, was der gemeine Offroader so braucht inclusive Restaurant. Nur der Pool fehlt, aber der Strand ist ja nur 5 Minuten entfernt.

Frohgemut sattle ich ab und will die Dackelgarage aufstellen. Allerdings hat der alte Dackel einen grundlegenden Fehler gemacht und den Grundsatz vergessen; verwende nie die beigelegten Originalheringe. Welche auf weichen Wiesen noch ihren Dienst versahen, so stellten diese auf den steinigen, ausgedorrten korsischen Boden den selbigen ein. Was tun? Hinter der Mauer erspähe ich ein Stück Wiese, was lockere Erde verspricht. Und siehe da, bald steht das Zelt gespannt da. Jetzt kommt der Althippie rüber, der ebenfalls gespannt meinem Tun zugeguckt hatte. Er klärt mich freundlicher Weise auf, das der Grund für die spannfreudige Wiese ist, das sich dort in der Nähe der Überlauf für den Behälter der Küchenabwässer befindet. Ich sollte mich also nicht über die merkwürdige Gerüche wundern.

Da langsam die Dunkelheit einbricht, entschliesse ich mich die eufaktorischen Nachteile zu ignorieren und mich lieber selber zu entseuchen. Den Abend verbringe ich mit Pizza, korsischen Wein und italienischen/englischen Kauderwelsch mit den beiden italienischen GS Treibern.


7ème jour Camping U Paradisu – Corte

Anscheinend wird in der Wüste mehr Wert auf ein gutes Frühstück gelegt und isst damit eine gute Grundlage für den geplanten Tagesverlauf. Es steht eine Durchquerung der Balange an, davor hat der gemeine Korse wieder eine Piste eingeplant. Der Rest der Etappe wird aber meist über Asphalt führen, was den Spaßfaktor aber nur gering beeinträchtigt.

Über kleinste Bergsträsschen, Dörfer, Gotteshäuser und neuen Touristeninformationen

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führt der Weg über nicht mehr ganz so neue Brücken

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zu älteren Gotteshäusern mit zweifelhaften Dächern,

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begrünten Innenräumen

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und noch in Gebrauch befindlichen Friedhöfen

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Danach war wieder eine Piste geplant, aber leider konnten die digitalen Daten nicht dem Wirklichkeitscheck standhalten und so wurde die Zeit mit einem kleinen Ausflug nach Haute Corse totgeschlagen, ist eine Sackgasse, ganz nett zu fahren,

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der Endpunkt bietet aber nicht unbedingt die besten Aussichten.

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Auf Korsika hat man öfters die Qual der Wahl,

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aber da sich das Tageslicht langsam verabschiedete, machte ich mich auf dem kürzesten Weg nach Corte. An einer Kreuzung wollte mich eine Gruppe von Flics verzweifelt in die falsche Richtung winken und als mir 2 Rallye Yamahas aus der Gegenrichtung entgegen kamen, wusste ich auch warum. War verlockend, aber ich entschied mich dann doch für den Campingplatz in Corte.

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Hier sieht es nicht so aus,

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aber die Stadt in der Mitte von Korsika beherbergt eine Universität und ist auch sonst gut auf Touristen eingestellt, es mangelt also nicht an Gelegenheit sich gut zu verpflegen oder den Abend bei korsischen oder anderen Klängen ausklingen zu lassen.

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Monti e Mare 2014 Teil 4

8ème jour Corte – Zonza

In Corte

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vor 20 Jahren



zweigt das ca. 10 km langen Restonica Tal ab, eines der schönsten Täler, deswegen auch entsprechend überlaufen.

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da hat sich in den Jahren auch nicht viel verändert.



Am Talende befindet sich jetzt ein zahlungspflichtiger Parkplatz. Wer Zeit und das notwendige Schuhwerk dabei hat, sollte unbedingt mindestens bis zum Melo See wandern, besser noch bis zu den beiden höher gelegenen Seen, sehr schönes Gebirgspanorama.

Ich begebe mich aber Richtung Süden, erlebe den ersten Stau im Gebirge von Korsika, ein Zirkus zieht mit 15 fetten Sattelschleppern um, nicht ideal auf der Insel der Kurven. Aber diesmal winken mich die Flics in die richtige Richtung, merci. Gebirgig geht es weiter,

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Apropos weiter, leider vereitelt einen Schranke und ein deutlicher Hinweis auf die Unbefahrbarkeit die geplante Route und auch auf der Alternativstrecke befinden sich kleine und grössere Hindernisse.

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Am Tolla See läuft es nicht so wie geplant,

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aber wenigstens gibt es auf dem Weg zur schönsten Piste auf Korsika keine Hürden, ok, fast keine.

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Das Plateau du Cuscionu ist ein Weidegebiet, es wird der GR 20 gekreuzt und schon deshalb sollte man auf Rallyetempo verzichten und auf der Hauptpiste bleiben. Ich lasse einfach die Bilder sprechen.

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Wenn man Auenland verlassen hat, wird Quenza erreicht, mit Blick auf das Bavella Massiv

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Vor 20 Jahren sah die Gegend nicht anders aus, der Fahrer schon.







Und schon wieder wurde gebummelt, was dazu führt, das ich den Campingplatz Zonza nicht durch Wald und Schotter erreiche, sondern per Asphalt.

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Nach der Dusche dämmerte es verdammt schnell, deshalb gab es nur eine etwas eingeschränkte Verköstigung.

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9ème jour Zonza – Calvi

Am nächsten Morgen wird der verpasste Spaß von gestern nachgeholt

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und bis zum Bavella Pass geschottert.

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Hatte ich schon erwähnt, das es doch reichlich voll war? Den Vogel hat dann ein SUV aus Garmisch abgeschossen, der bei der Passabfahrt genau hinter einer Kurve die Fahrt eingestellt hatte um…………..…………….. eine Kuh auf der Strasse zu fotografieren. Kann ich verstehen, bei dem Kuhmangel in Bayern. Ansonsten feine Abfahrt.

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Kurz vor Erreichen der Küste, schwenke ich Richtung Nordwesten, ab ins Gebirge und entdecke etwas Ungewöhnliches, eine Gerade

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und einen guten Grund mit der typischen rustikale Strassenbegrenzung möglichst keinen Kontakt zu bekommen.

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Die Durchquerung schluchtete und aussichtete hervorragend

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bot sogar noch etwas schottern.

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In Corte wurde die Biege nach Porto gemacht, unterwegs noch ein paar alte Schluchten mitgenommen



über den Col de Vergio

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vorbei an der Spelunca Schlucht, schöne Wanderung übrigens,

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bis zum Golf von Porto

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und über die Calanche Richtung Calvi, einer der schönsten Küstenstrecken der Welt, besonders bei wenig Verkehr am späten Nachmittag.

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In Calvi ist die Campingplatzsuche schnell erledigt, das Spannproblem wurde Dank eines vorhandenen Erdnagels und des neuen 690er Herings gelöst.

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Die Wetteraussichten sahen nicht so berauschend aus und so wurde beschlossen schon morgen mit der Fähre von Bastia nach Livorno rüber zu machen.


10-12. giorno Calvi – Monterotondo

Von Calvi nach Bastia ist es quasi nur ein KTM Sprung, also konnte ich mir Zeit lassen, die erste Aussicht

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und beim Frühstück die zweite Aussicht auf Cap Corse zu geniessen.

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Es war sogar noch Zeit für ein ausgiebiges Kraulen des Mare Nostrum. Wiedermal war die KTM ein netter Gesprächsauslöser mit einem deutschen Urlauberpaar, er fuhr auch Motorrad, war schon öfters auf Korsika, allerdings ohne Moped, und meine Antworten ließen seine Augen funkeln. Die Augen der Gattin funkelten auch, ich tippe aber aus anderen Gründen.

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Und wieder darf ich erwähnen, das es voll war, auch beim Einschiffen in Bastia, ach ja, warm war es auch. Und schon beim ablegen zeigten sich die ersten Wolken,

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aber auch die können nicht verhindern, das es bestimmt nicht 20 Jahre dauern wird, bis mich Korsika wieder sieht.

Ein paar Stunden später kommen die Apuanische Alpen in Sicht, mit reichlich tiefhängenden Wolken, die sich aber schon ausgeregnet haben.

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Der Hafen von Livorno hat auch schon bessere Zeiten gesehen

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und ich auch. Es steht nur eine Ausfahrtspur zur Verfügung, die Motorräder stehen im obersten Deck, das muckelig warm war. Nach nur einer Stunde befahre ich endlich italienischen Boden. Es sind ca. 100 km zu meiner Unterkunft, der Planet geht in einer Stunde unter, die KTM ist vollgetankt und ich habe selbsttönende Gläser in der Brille, los gehts.

Wie zu erwarten darf ich die letzten Kilometer in tiefster toskanischer Dunkelheit zurücklegen. gut das ich dort jede Kurve und Gerade kenne. Ich habe Glück, das ich nicht von einen der Wachhunde bei meiner Ankunft zerfleischt werde.

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Die nächsten 2 Tage mache ich endlich Urlaub, der leider etwas verregnet war, aber es gab auch lichte Momente.

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13. giorno Monterotondo – Lago di Comabbio


Da es keinen Platz mehr im Autoreisezug von Alessandria nach Düsseldorf gab, ist die eigene Achse angesagt. Die ersten Kilometer sind ein Heimspiel, entlang der Apuanischen Alpen Pflicht, durch die Apenninen ist es Spaß, die Poebene macht wie immer ihren Namen alle Ehre. Der Campningplatz La Madunina am Lago di Comabbio liegt idyllisch,

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was allerdings an einem Samstag Abend trügerisch sein kann, wenn gegen 22 Uhr die Freiluftdisco eröffnet wird, mit dem Besten aus 80er Jahre Euro Disco, elektronischer Tanzmusik ala Scooter und Houseversionen von Adele, viel Spaß. Nie war mein Tablett so wertvoll wie an diesem Abend.


14. giorno Lago di Comabbio – Bruchsal

Sonntagsverkehr am Lago Maggiore, reichlich Villen, Ferraries und schöne Panorami. Wenigstens kann ich den Simplonpass jetzt von meiner Liste streichen

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den Grimselpass hatte ich schon

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In der Schweiz ist anscheinend alles was Räder hat unterwegs, entsprechend ist die Durchquerung ab dem Thuner See

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meist kein Vergnügen mehr. Ab der deutschen Grenze ist Autobahn angesagt, aber in Bruchsal habe ich keine Lust mehr auf 3 Stunden dunkles Bahnfahren. Herr Garmin lotst mich zum Brauhaus Wallhall, eine gute Wahl und ein leckerer Abschluss des Urlaubs.

15. Tag Bruchsal - Bonn

Eindeutig mein längster Weg zur Arbeit, aber den Urlaub optimal ausgenutzt.
.

Alle Bilder https://www.flickr.com/photos/stollenvernichter/sets/72157647840602850
 
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jokomen

King Of Mud
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Leider jetzt erst entdeckt....Leck mich am Besen Micha, ist das GEIL ! Da hast Du echt wieder was Tolles erlebt. Tolle Tourenbeschreibung :daumen: Und es kommen wieder Erinnerung auf.. Sommer 2013 mit dem Camper, da wird doch einiges wiedererkannt. Ich erinnere mich noch gerne daran, wie die Miss den höchsten fahrbaren Pass nicht hoch fahren konnte, weil der Camper plötzlich so breit wurde. :love: Du hast mir mit dem Bericht einen sehr schönen Nachmittag beschert. :cool:

Und wenn Du mit dem MTB unsicher geworden bist und ein wenig Fahrtechnik brauchst, kannst Du gerne mal wieder nach LEV vorbei kommen . ;)
 
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Tja, am weissen Berg sind wir ja ein paar Strecken gemeinsam geradelt, auch schon etwas länger her. Den Joly habe ich leider aus Zeitmangel links liegen gelassen. Immer ein wenig merkwürdig, wenn man die selben Touren mit dem Moped fährt.

MTB? Ist das das mit Pedalen? Lust hätte ich ja, aber mir ist es im Wald too matsch.
 
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MTB-Tour am 28.02.2015 um 12:15 Uhr ab Bahnhof Opladen

Kleiner Ausflug in den Bergischen Waldraum. Von Opladen geht es Richtung Altenberg, dann durch und über diverse Täler und Höhen, die Dhünntalsperre wird leicht gestreift, um sich dann wieder Richtung Opladen zu orientieren. Kein Trail wird ausgelassen und kein Mitfahrer zurückgelassen.

Das Tempo wird einsteigerfreundlich, weil der Guide ist im Moment das Gegenteil von fit, also fat. Trotzdem dürften sich so 40 km und 800 hm ansammeln.

Hier geht es zur Anmeldung http://lastminute.mtb-news.de/event/15201
 

supasini

Kellameista
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Öskerche
Hei Micha, du bist in der Beik! (ok, in der Beilage "Mittelgebirgstouren")
jaja, wie oft sind wir damals an dieser Stelle vorbeigefahren um dieses Foto zu machen. Wahrscheinlich sind wir auch nur deshalb damals so nass geworden. Jetzt kommt der späte Lohn für unsere Mühen!
 
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