Umstieg von Fully auf Hardtail Unterschied enorm

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Hallo Zuchi ich dachte schon es kommen mehr nur off topic-Meldung zu meinem Thread, aber jetzt sehe ich dass es sehr wohl
Sportler gibt die sich was dabei denken. Danke für deine Aufschlüsselung. Die Reifen 27,5 Zoll sind nicht gleich (Maxxis irgendwas am HT und Schwalbe Ron Rocket am Fully). Die Felgen von DT Swiss haben fast dasselbe Gewicht. Ob die Reifen jetzt gut rollen oder nicht weiß ich nicht. Mir wäre ja nur die
unerklärliche und plötzliche Performance interessant vorgekommen. Inzwischen hab ich gesehen dass die Profis (davon bin ich weit weg) tatsächlich 29'er Hardtails fahren. Nur die Downhiller fahren durchgehend Fully's. Mir sind die Anstiege wichtig und bei dem Terrain das ich so durchschnittlich befahre (eher Singletrails mit nicht so hoher Geschwindigkeit) ist das HT kein allzu großer Nachteil, noch dazu wo ich die Downhills so gestalte dass ich halbwegs ohne Genickbruch (ich hab bereits einen angeknacksten Halswirbel vom Downhill) unten ankomme.

Gruß Heinz
 
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Ich will mein 29" Hardtail nicht mehr missen (3x10 Deore/XT/SLX Mischmasch :D).

Mit den neuen Pannenschutz Reifen habe ich leider extrem zu spüren gekriegt, wie sich das Fahrgefühl verschlechtert. :eek::( Das der Unterschied bei meinem 29" Bike so krass ist, hätte ich im Traum nicht gedacht.

Jetzt muss ich doch noch das Tubeless Gedöns testen:D, aber ich lege gleich so einen Tire Tropper rein.
 
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Hallo Mike
Mit der Tubelesstechnik, obwohl der Gedanke und die Idee dahinter super ist, stehe ich auf Kriegsfuß.
Mein Bike auf Teneriffa steht manchmal 6 Monate am Fleck und wird nicht bewegt. Massive Unwucht nach langer Standzeit, Luftverlust und eine ziemlich schlimme Sauerei (in der Wohnung) bei der Wiederinbetriebnahme (Reinigung, frische Milch) haben mich davon Abstand nehmen lassen. Zuviel Action für die paar Tage Urlaub. Fahre jetzt wieder mit Schlauch und bin zufrieden. Komfortverlust und Gewichtszunahme an der falschen Stelle ist natürlich nicht so toll. Zuhause ist Tubeless kein Problem, aber ich werde, beim nächsten Reifenwechsel, auch hier die Milch weglassen. Lohnt sich für mich nicht und zu sehr in Erinnerung ist mir die letzte Schweinerei und der entsetztungläubige Blick meiner Frau ob das auch wirklich notwendig ist. Sie sagte nichts, aber sie litt und ich ehrlich gesagt auch. Das Bad war verwüstet aber perfekt vulkanisiert! Zwar sind die Meinungen einhellig dass Tubeless eine super Lösung sein soll, aber nicht für mich.
Um den Weg von off topic zum Thema zu lenken hab ich die 4 Minuten kürzere Fahrzeit, trotz Mehrgewicht an der drehenden Masse, mit den Schläuchen hinaufgestrampelt.

Gruß Heinz
 

decolocsta

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Kurz zu Tubless, ich verstehe diese immer gleiche Posts nicht von vielen Usern die meinen mit Tubless hat man Sauerei und alles schwimmt und Milch überall in der Wohnung.
Ich hatte sowas noch nie, mal das ein Tropfen beim befüllen auf den Boden tropft ist das höchste der Gefühle.
Man muss halt aber auch wissen was man tut ;)
Nix für ungut.
Aber Fakt ist, es gibt kein billigeres und besseres Tuning für das bike.
Wenn das Rad jedoch lange steht, selten gefahren wird usw. ist das eine Ausnahme, da würde ich auch Schlauch fahren.
 
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Hallo Mike
Mit der Tubelesstechnik, obwohl der Gedanke und die Idee dahinter super ist, stehe ich auf Kriegsfuß.
Mein Bike auf Teneriffa steht manchmal 6 Monate am Fleck und wird nicht bewegt. Massive Unwucht nach langer Standzeit, Luftverlust und eine ziemlich schlimme Sauerei (in der Wohnung) bei der Wiederinbetriebnahme (Reinigung, frische Milch) haben mich davon Abstand nehmen lassen. Zuviel Action für die paar Tage Urlaub. Fahre jetzt wieder mit Schlauch und bin zufrieden. Komfortverlust und Gewichtszunahme an der falschen Stelle ist natürlich nicht so toll. Zuhause ist Tubeless kein Problem, aber ich werde, beim nächsten Reifenwechsel, auch hier die Milch weglassen. Lohnt sich für mich nicht und zu sehr in Erinnerung ist mir die letzte Schweinerei und der entsetztungläubige Blick meiner Frau ob das auch wirklich notwendig ist. Sie sagte nichts, aber sie litt und ich ehrlich gesagt auch. Das Bad war verwüstet aber perfekt vulkanisiert! Zwar sind die Meinungen einhellig dass Tubeless eine super Lösung sein soll, aber nicht für mich.
Um den Weg von off topic zum Thema zu lenken hab ich die 4 Minuten kürzere Fahrzeit, trotz Mehrgewicht an der drehenden Masse, mit den Schläuchen hinaufgestrampelt.

Gruß Heinz
Also ich hatte ja auch so manches Problem, Tubeless Reifen dicht zu kriegen. Aber eine Riesensauerei hatte ich eigentlich nie, obwohl ich manchen Reifen einige Male demontiert hatte und wieder montiert. Mit ein wenig Vorsicht konnte ich aber immer verhindern, dass die Milch überall rumsaute und es reichte eine alte Zeitung unter dem Rad vor der Demontage. Zudem hatte ich eigentlich nie Probleme, Dichtmilch abzuwischen, ein Feuchter Lappen reichte.
Was ich bestätigen kann ist, dass bestimmte Reifen Tubeless bei mir nicht gehalten haben, aber überhaupt nicht. Ich denke aber, dass diejenigen, die ich jetzt fahre (alle Schwalbe) absolut kein Problem darstellen, auch wenn manche davon eigentlich offiziell nicht auf Tubeless ausgelegt sind. Sicher muss man ab und an fahren und wenn das Bike ein halbes Jahr nur rumsteht, können sich ausgehärtete Ansammlungen bilden. Aber wenn man es jede Woche bewegt, das Bike, gibt's eigentlich kein Problem und wenn's irgendwo Dornen hat, spielt Tubeless seine echten Vorteile aus: Während man bei Schläuchen dann 10 Löcher flicken muss, fährt man mit Tubeles einfach weiter.
 
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Huhu,

klar wenn du das Bike nicht regelmäßigt nutzt, ich fahre mindestens 5-6x die Woche 10km am Tag (Wg - Rav), da macht es sicher einen riesen Unterschied ob ich mit Pannenschutz Reifen daher komme, oder mit Tubeless.

Ich werde die Tubeless sicher mit 2,2-2,5bar fahren.
 
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zu sehr in Erinnerung ist mir die letzte Schweinerei und der entsetztungläubige Blick meiner Frau
Klar schaut die entsetztungläubig, wenn der Mann nicht in der Lage ist nen Reifen anständig zu wechseln...

Und das auch noch beim Fahrrad... :D

Sorry nicht bös gemeint, aber die Meisten hier könnten wohl ihre Tubeless Reifen im Wohnzimmer auf dem Perserteppich der Frau wechseln ohne dass die was davon merkt.

Vielleicht einfach nochmal ne Chance geben (zumindest fürs Bike zuhause) und evtl bei jemand anderen abschaun wie mans macht?
 

nightwolf

Surlyversteher (soweit moeglich)
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au-dela de Grand Est
(...) Zwar sind die Meinungen einhellig dass Tubeless eine super Lösung sein soll (...)
Mit diesen Forums-Parolen, wonach das neuere / teurere / ... immer um soooo viel besser sein soll als alles andere, muss man IMHO seeehr vorsichtig sein. Speziell wenn so voellig uebertriebene Formulierungen benutzt werden, die man nun mal so richtig ueberhaupt nicht nachvollziehen kann: Angeblich gigantische Probleme, fuer die die neue Technik nun die Loesung bereit haelt (die Du aber nie hattest) und Zweifler einfach mal pauschal fuer bloed zu erklaeren seien mal kurz genannt (und kam hier ja auch schon vor).
Es gibt im Forum sogar Leute, die 27.5" fuer einen Fortschritt halten - das tut nicht mal die Journaille von den Bike-Bravos.

Ich hab auch bisher von Tubeless Abstand genommen, einfach weil der Aufwand zu hoch ist (ich muesste ungefaehr so oft Milch nachfuellen wie heute aufpumpen) und die ganze Sache zu teuer und ich schlichtweg noch nie zehn Loecher auf einmal hatte wegen Stacheldraht oder sonstwas ... ich wohne halt auch nicht in einem Buergerkriegsgebiet :lol:
 
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Mit diesen Forums-Parolen, wonach das neuere / teurere / ... immer um soooo viel besser sein soll als alles andere, muss man IMHO seeehr vorsichtig sein. Speziell wenn so voellig uebertriebene Formulierungen benutzt werden, die man nun mal so richtig ueberhaupt nicht nachvollziehen kann: Angeblich gigantische Probleme, fuer die die neue Technik nun die Loesung bereit haelt (die Du aber nie hattest) und Zweifler einfach mal pauschal fuer bloed zu erklaeren seien mal kurz genannt (und kam hier ja auch schon vor).
Andererseites muss man ebenso vorsichtig sein, wenn Neuerungen pauschal verteufelt werden. Viele hier scheinen z.B. auch eine Phobie vor den Worten "neuer Standard" zu haben und reagieren dann nur noch rein emotional.
Ich hab auch bisher von Tubeless Abstand genommen
Besonders wenn Meinungen verbreitet werden, ohne es selbst ausprobiert zu haben.
ich muesste ungefaehr so oft Milch nachfuellen wie heute aufpumpen...zehn Loecher auf einmal...wohne halt auch nicht in einem Buergerkriegsgebiet
Und ganz besonders wenn
voellig uebertriebene Formulierungen benutzt werden, die man nun mal so richtig ueberhaupt nicht nachvollziehen kann
;)
 

nightwolf

Surlyversteher (soweit moeglich)
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au-dela de Grand Est
(...) Besonders wenn Meinungen verbreitet werden, ohne es selbst ausprobiert zu haben. (...)
Ja da stellt sich die Frage wieso man etwas ausprobieren soll/muss, nur weil es (angeblich) ein Problem loest, welches man nie hatte.

Und natuerlich immer toll, wenn man selber hemmungslos uebertreibt, man es dann aber kritisiert, wenn es in selber Weise zurueck kommt :lol:
Bei mir faellt es Dir dann auf, ja? :lol:

Und ganz besonders geil ist es, wenn einem gleich mal pauschales Ablehnen unterstellt wird, weil das ja im Schwarz-Weiss-Denken die einzige Alternative zu Alles-Neue-Toll-Finden ist.
Zugleich bekommt man umgekehrt von den pauschalen Ablehnern in gleicher Weise nur halt mit umgekehrten Vorzeichen eine reingewuergt, wenn man eine sinnvolle Innovation verteidigt.

Dass ich mir kritisch meine eigenen Gedanken mache, und dann abhaengig von Fakten und Zahlen entscheide, und nicht dem glaube, der am lautesten schreit (Tubeless-Fans, Liegeradler, Apple-Fanboys), das koennen sich die Leute offensichtlich nicht vorstellen ...
 
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Ja da stellt sich die Frage wieso man etwas ausprobieren soll/muss, nur weil es (angeblich) ein Problem loest, welches man nie hatte.
Ich hab nie behauptet dass jeder Tubeless ausprobieren muss. :confused:
Für den einen passts mit Schlauch besser , für den anderen ist Tubeless das passendere System. Das muss jeder für sich selbst entscheiden...
Und natuerlich immer toll, wenn man selber hemmungslos uebertreibt, man es dann aber kritisiert, wenn es in selber Weise zurueck kommt :lol:
Bei mir faellt es Dir dann auf, ja? :lol:
In erster Linie fällt es mir auf, dass du diese Übertreibungen kritisierst, dann im nächsten Absatz selbst damit kommst.
Darauf hab ich dich (im übrigen nur mit Zitaten von dir) hingewiesen...
Eine pauschale Kritik an Übertreibungen kam nie von mir (manchmal ein ganz nützlich Stilmittel...).
Und ganz besonders geil ist es, wenn einem gleich mal pauschales Ablehnen unterstellt wird, weil das ja im Schwarz-Weiss-Denken die einzige Alternative zu Alles-Neue-Toll-Finden ist.
Zugleich bekommt man umgekehrt von den pauschalen Ablehnern in gleicher Weise nur halt mit umgekehrten Vorzeichen eine reingewuergt, wenn man eine sinnvolle Innovation verteidigt.

Dass ich mir kritisch meine eigenen Gedanken mache, und dann abhaengig von Fakten und Zahlen entscheide, und nicht dem glaube, der am lautesten schreit (Tubeless-Fans, Liegeradler, Apple-Fanboys), das koennen sich die Leute offensichtlich nicht vorstellen ...
Und schon wieder ganz schön viele Unterstellungen und unbegründete Schlussfolgerungen von dir... :ka:
 

alleyoop

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Hab mir heuer noch ein Billighardtail zum Endurofully dazugekauft, einfach um auch mal etwas Strecke zu machen, wo die grobstolligen und weichen Reifen halt doch merklich bremsen und einfach auch Overkill sind.

Bei ziemlich identischen Radgewichten (ja, so billig war das Hardtail! ;) ), merkt man durch:
a) Bereifung
b) Geometrie
c) das harte Heck
doch einen deutlichen Unterschied.

Fahre so 50-70km Runden, wo ich mit der gleichen "Motivation" bisher aufm Enduro auf 20-40km gekommen bin, natürlich bei anderer Streckenwahl, klar.

Mein Fazit ist mal: Ergänzt sich prima!
 
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z.B. auch eine Phobie vor den Worten "neuer Standard" zu haben
Dann lies dir mal die Definition für den Begriff "Standard" durch, dann verstehst du vielleicht die Phobie.
Mit dem Begriff Standard wird etwas vorgetäuscht, was es beim Fahrrad nur noch selten gibt.

zB Wikipedia
Ein Standard ist eine vergleichsweise einheitliche oder vereinheitlichte, weithin anerkannte und meist angewandte (oder zumindest angestrebte) Art und Weise, etwas herzustellen oder durchzuführen, die sich gegenüber anderen Arten und Weisen durchgesetzt hat
 
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Dann lies dir mal die Definition für den Begriff "Standard" durch, dann verstehst du vielleicht die Phobie.
Wieso sollte diese Definition eine Phobie rechtfertigen?

Bei Einführung eines neuen Standards muss ich mir sachlich überlegen, ob die evtl. vorhandenen Vorteile den Nachteil der Inkompatibilität überwiegen. Wie hier eine pauschale Phobie helfen sollte weiss ich nicht.

Mit dem Begriff Standard wird etwas vorgetäuscht, was es beim Fahrrad nur noch selten gibt.
Das ist Unsinn. Gerade beim Fahrrad gibt es unzählige Standards, welche es uns ermöglichen fast völlig frei Anbauteile zu kombinieren, wie es in anderen Bereichen undenkbar ist.
Gerne kann man hier wieder den beliebten Vergleich mit dem Auto ziehen, bei dem es herstellerübergreifend unmöglich ist, Felgen, Bremsen Sitze oder was auch immer zu tauschen.

Viele Standards am MTB haben nur keinen schicken Namen und werden deshalb vielleicht nicht als solche erkannt.
Z.B. die Schnittstellen Sattel<->Stütze oder Kurbel<->Pedal bestehen seit Jahrzehnten obwohl es technisch bessere Lösungen gäbe.

Natürlich gibt es auch Standards welche größe Inkompatibilitäts-Nachteile mitbringen bei sehr geringem Nutzen. Boost oder 35mm Lenker/Vorbau z.B.

Genauso will ich aber nicht mehr darauf verzichten, das Steuersatzspiel mit einem kleinen Inbus einstellen zu können, ein 10er Ritzel und damit einen für mich sinnvollen 1fach Antrieb fahren zu können, mich nicht mehr über abgenudelte Vierkantkurbelaufnahmen ärgern zu müssen oder endlich keine schleifenden Scheibenbremsen mehr zu haben...usw usw
 
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sun is shinning
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Andererseites muss man ebenso vorsichtig sein, wenn Neuerungen pauschal verteufelt werden.
Tubless ist doch keine Neuerung. Tubeless ist so eine Sache an der schon seit vielen Jahren herumgedoktort wird. Gefühlt alle 4 Wochen wirft irgendein ein Profifahrer in Geldnot ein neues "Tubeless-Kit" oder einen neuen Durchschlagschutz auf den Markt. Trotzdem gibt es seit Jahren die gleichen Probleme mit der Milch, den Ventilen und dem Felgenband. Bei jedem WC-Rennen scheiden regelmäßig Fahrer aus weil sie einen Platten haben etc. Der Tubeless-Thread bzw. die Threads werden dabei auch nur länger wobei die Probleme nicht weniger werden. Ich kann mich ehrlich nicht erinnern das es mit Butyl- oder Latexschläuchen auch nur annähernd so viele Probleme gibt/gab. Aus welchem Grund schnallt ihr euch denn alle einen Schlauch an den Rahmen wo Tubeless doch so zuverlässig ist??

Und genauso wie es Leute gibt die nicht wissen wie man TL richtig anwendet gibt es halt auch Leute die nicht mit Schläuchen umgehen können. Da wird dann der Schlauch mit dem Reifenheber angequetscht und hinterher behauptet man das man einen Durchschlag gehabt habe und deswegen unbedingt TL haben muß und solche Sachen.
 
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Tubless ist doch keine Neuerung.
Das hab ich auch nicht behauptet.
Bei jedem WC-Rennen scheiden regelmäßig Fahrer aus weil sie einen Platten haben
Fahren die Tubeless oder mit Schlauch?
Tubeless ist so eine Sache an der schon seit vielen Jahren herumgedoktort wird.
Schläuche sind so ne Sache an denen schon seit vielen Jahren herumgedoktert wird. Butyl, Leichtschläuche, Latex, TPU das weder Schwalbe, noch Revoloop richtig in den Griff bekommen hat.
Aus welchem Grund schnallt ihr euch denn alle einen Schlauch an den Rahmen wo Tubeless doch so zuverlässig ist??
Genau! Und wieso hab ich nur nen 8mm Inbus am Multitool obwohl die Kurbel doch eh nicht abfällt?!
 
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Klar schaut die entsetztungläubig, wenn der Mann nicht in der Lage ist nen Reifen anständig zu wechseln...

Und das auch noch beim Fahrrad... :D

Sorry nicht bös gemeint, aber die Meisten hier könnten wohl ihre Tubeless Reifen im Wohnzimmer auf dem Perserteppich der Frau wechseln ohne dass die was davon merkt.

Vielleicht einfach nochmal ne Chance geben (zumindest fürs Bike zuhause) und evtl bei jemand anderen abschaun wie mans macht?

Haha, der war gut:bier:... echt jetzt. Aber nix für ungut. Bei mir hat die Ferkelei angefangen beim Transport im Flieger auf dem Weg nach Teneriffa. Aus der Box raus und bemerkt dass alles schwimmt. Die Reinigung vom Rad und Bad war nicht schön. Nachdem der Reifen dann nicht dauerhaft dicht wurde (ich hab das Ventil im Verdacht) hab ich das Bad zum zweitenmal verwüstet und auf Schlauch umgestellt. Die Unwucht nach längerer Standzeit mit Milch war jedoch unzumutbar. Zuvor, in der Heimat, war der Reifen mit Milch jedoch zumindest für 2 Wochen dicht und es lief auch rund. Dass ich jede Ausfahrt nachgesehen hab ob was fehlt ist bei Tubeless klar. Alle Wochen oder zwei hab ich auch tatsächlich Luft nachtanken müssen. Mit Schlauch gab es zwar auch ein paar Pannen an die ich mich mit Mühe erinnere. Mit Ersatzschlauch ist man jedoch spätestens in 10 Minuten wieder on Tour (inkl Reparatur des kaputten Schlauchs) und wenn ein zweiter Patschen dazukommt montiert man den zuvor abgenommenen Schlauch. Auf Teneriffa halt ist es klass wenn man mit Milch unterwegs ist weil da liegt, abgesehen von den Dornen wenn man Abseits unterwegs ist, allerhand Zeugs herum welches man so bei uns nicht auf der Strasse findet und wenn man mit 70 vom Teide talwärts kurvt ist es oftmals nicht so klar welches von den Teilen man erwischt.
Die Sauerei war also mal nach dem Transport, nach dem Versuch der Neufüllung wo ich die Sache nicht dicht kriegte und der Reinigung vom Material welches sich überall im Schlauch und Felge ablagert. Fahr seit gestern, durchgehend, wieder mit Schlauch. Erster Eindruck: härter!

Gruß Heinz
 
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