Vorderrad steigt

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Guest
Was ist grundsätzlich falsch, wenn das Vorderrad an Steigungen unruhig wird bzw sogar steigt???

Oberrohrlänge???
Vorbaulänge???

Federweg vorne???

Habe momentan eine Sattelüberhöhung von ca. 4,5 cm.

Vorbau ist negativ ( - 6 ° )

Sattelposition ( Knieposition über Pedal) stimmt, aber der Rest???

:confused:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Im Zweifelsfall ist wirklich- die Fahrtechnik das Problem. Am Berg die Ellbogen ein paar cm in Richtung Boden absenken. Dadurch kommt auch der Oberkörper tiefer und der Schwerpunkt sinkt nach unten und etwas nach vorn, aber nicht so weit, dass das Hinterrad durchdreht(vorausgesetzt, die Tritttechnik stimmt auch).
Mein 4X-HT geht auf Touren auch nicht hoch, obwohl ich keine Sattelüberhöhung fahre.
 
Im Notfall absteigen und schieben.

Würde gerne wissen, ab wie viel % Steigung tatsächlich das VR "zwingend" steigt, egal, welche Fahrtechnik angewendet wird?
 
Ich würde vermuten, dass die Gabel zu lang ist. Mein VR steigt auch viel leichter seitdem ich die Lyrik U-Turn 160mm auf 170mm umgebaut habe. Aber dank U-Turn kann ich bergauf ja absenken..
 
Bei mir wars zum größten Teil die Technik. Ich hatte zu Beginn meiner Bike "Karriere" immer Probleme das Vorderrad am Boden zu halten. Wichtig ist wie schon gesagt wurde der Schwerpunkt. Aber mein Schlüssel zum Erfolg war es bewusst gleichmäßig aus den Beinen zu treten und den Oberkörper so ruhig wie möglich zu halten ohne damit mit zu wippen. So funktionierts!
 
Nach meiner Erfahrung wird es zwischen 40-50% problematisch, da die mögliche Gewichtsverlagerungen ihr (geometrisch mögliches) Ende finden.

hängt natürlich auch vom Bike ab und vor allem auch ganz stark von der Geschwindigkeit und vom gleichmäßigen Tritt --> bist du zu langsam d.h. kommt das Bike (fast) zum Stillstand bevor du wieder mit dem anderen Fuß das Pedal nach unten trittst (als Anfänger kann man dieses Risikio mit Klickies minimieren da man auch gleichzeitig ziehen kann) so steigt fast gezwungenermaßen das Vorderrad - drückst du es nun wieder runter geht höchstwahrscheinlich das Hinterrad durch und du darfst absteigen und schieben --> d.h. mit möglichst konstaner Geschwindigkeit und gleichmäßigem Tritt versuchen (natürlich auch richtiger Schwerpunkt usw. wie von einigen anderen hier beschrieben)
 
Nach meiner Erfahrung wird es zwischen 40-50% problematisch, da die mögliche Gewichtsverlagerungen ihr (geometrisch mögliches) Ende finden.

Das ist aber ein eher theoretischer Wert, oder? Gerade auf losen Untergrund ist bei mir mit ca. 20% Steigung das Ende der Fahnenstange erreicht. Dann dreht entweder das Hinterrad durch, das Vorderrad kommt hoch oder (wenn es etwas länger so steil ist) ich brauch ein Sauerstoffzelt. Schlimmstenfalls eine Kombination aus allen Punkten:lol:

Bin aber auch ein recht großer und schwerer Fahrer. Sicher schafft so eine "Bergziege" das ein oder andere Prozentchen mehr.
 
Das ist aber ein eher theoretischer Wert, oder? Gerade auf losen Untergrund ist bei mir mit ca. 20% Steigung das Ende der Fahnenstange erreicht. Dann dreht entweder das Hinterrad durch, das Vorderrad kommt hoch oder (wenn es etwas länger so steil ist) ich brauch ein Sauerstoffzelt. Schlimmstenfalls eine Kombination aus allen Punkten:lol:

Bin aber auch ein recht großer und schwerer Fahrer. Sicher schafft so eine "Bergziege" das ein oder andere Prozentchen mehr.

bin zwar auch nicht sehr gut trainiert aber so für ca. 30-50 Meter schaffe ich so 30-35% Steigung aber bei 40% muss ich passen - gibt aber bestimmt einige die das auf kürzeren Stücken schaffen
 
also welche Steigung man schafft hängt von allen möglichen Sachen ab.
Wie bereits erwähnt Technik macht viel aus!

Meine persönliche (minimales) Können erlerne ich bei einen kurzen Steilen Anstieg. Wichtigster Tipp Po vorrücken (gerade an der Grenze zum Durchtreten) und dabei nahe beim Sattel bleiben und vorausschauend fahren (früh das Gewicht verlagern, Wurzeln,...).
Ich Fahre den Anstieg alle paar Tage und kann kleine Erfolge verzeichnen. Bin auch schon selten aber doch ohne Sauerstoffzelt und absteigen raufgekommen.
Achtung man glaubt nicht welche gewaltigen Unterschiede bei leicht verschiedenen Untergrundverhältnis auftreten (trocken/nass).
 
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